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 Betreff: Trotz Substitution erhöhtes T4
Posting Nummer:#1  BeitragVerfasst: Do 25. Aug 2011, 22:13 
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SDU
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Hallo

Bei meiner 5 jährigen, kastrierten Hovawarthündin (32 kg) wurde im Dezember letzten Jahres eine SDU diagnostiziert.
Körperlich gab es dafür keinerlei Anzeichen, aber ihr Verhalten. Unsicher, schreckhaft, ängstlich und daraus resultierend, fremden Personen gegenüber teilweise auch aggressiv. In Situationen, in denen ihr genetisch bedingter Bewachungstrieb zum Tragen kam, war sie nicht mehr ansprechbar.
Ihre Werte zu diesem Zeitpunkt:
T4 2,2 (1.3 – 4,5)
T3 32,8 (30 – 250)
ft3 3,2 (3,7 - 9,2)
ft4 14,9 ( 7,7 – 47, 6)
TSH 0,18 (< 0,60)
TG Antikörper negativ

Nun ist Trudel seit einem guten halben Jahr mit 800µg Forthyron eingestellt, doch mich beunruhigt, dass der T4 Wert jetzt total hoch liegt.

Neuste Werte:

T4 6,3
T3 50,8
ft3 4,4
ft4 30,4
TSH 0,06

Verhaltenstechnisch hat sie sich fast zu einem Traumhund entwickelt. Sie ist entspannt, flippt an Hoftor nicht mehr aus. Was mich besonders freut, dass sie Fremden gegenüber keinerlei Anzeichen von Aggressionen/Angst mehr zeigt, sich streicheln lässt und ich sogar schon mehrfach zu hören bekam, welch freundlicher Hund das sei. Ich kann sie mittlerweile selbst zwischen Radfahrern, Joggern und Spaziergängern unangeleint laufen lassen und dabei so entspannt sein wie mein Hund.

Vom Gefühl her würde ich also sagen, dass alles wunderbar ist, aber ich bin mir nicht sicher, ob diese Werte das bestätigen.

Mit Bitte um Rat Trudel


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 Betreff: Re: Trotz Substitution erhöhtes T4
Posting Nummer:#2  BeitragVerfasst: Do 25. Aug 2011, 22:33 
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SDU
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bei substituierten Hunden liegen die T4 Werte je nachdem wann Blut abgezapft wurde schonmal höher als der obere Referenzwert. Ich bin aber nicht der Experte hier......Die anderen Werte sind schön im Mittel und darüber....das ist doch gut...besonders da Trudel ja eine Verbesserung hat.
LG Sabine

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 Betreff: Re: Trotz Substitution erhöhtes T4
Posting Nummer:#3  BeitragVerfasst: Fr 26. Aug 2011, 18:29 
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Laut Nelson: Innere Medizin der Kleintiere
soll bei zufriedenstellendem Therapieerfolg die Dosis bis zum T4-Wert von 7,5 nicht verändert werden. Bei Hunden, die Thyroxin bekommen sind 3-6h nach Tablettengabe Werte an oder über der oberen Normalbereichsgrenze zu erwarten.

Liebe Gruesse
Claudia

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 Betreff: Re: Trotz Substitution erhöhtes T4
Posting Nummer:#4  BeitragVerfasst: So 28. Aug 2011, 12:14 
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SDU
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Vielen Dank für die Antworten.

Der Therapieerfolg ist erheblich mehr, als zufriedenstellend und der Zeitpunkt der Blutentnahme lag tatsächlich in diesem Zeitabschnitt von 3 - 6 Std.

Wann wäre denn dann der richtige Termin?

Ich hatte halt totale Bedenken, dass das erhöhte T 4 nun wiederum andere negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben könnte.

Haltet ihr die anderen Werte für okay?

Entspanntere Grüße Trudel


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 Betreff: Re: Trotz Substitution erhöhtes T4
Posting Nummer:#5  BeitragVerfasst: So 28. Aug 2011, 21:47 
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Hallo Trudel,

3-6 Stunden nach Tablettengabe ist der richtige Zeitpunkt für die Blutabnahme.

Die anderen Werte finde ich ok. T4 kann auch sehr stark erhöht sein, wenn man in den Tagen vor der Blutentnahme Kehlkopf, Schlund oder Geflügelhälse füttert. Das sollte man, wenn eine Blutentnahme geplant ist besser vermeiden.

Liebe Gruesse
Claudia

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Zuletzt geändert von claudia+spike am So 28. Aug 2011, 21:47, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff: Re: Trotz Substitution erhöhtes T4
Posting Nummer:#6  BeitragVerfasst: Mo 7. Jan 2013, 13:54 
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Hallo

Leider brauche ich dringend Hilfe und Rat.

Wie ich im Eingangsposting schrieb, begann ich vor 2 Jahren meinen Hund (Hovawarthündin, jetzt fast 7 Jahre alt) auf Forthyron einzustellen.
Die Entwicklung ihres Wesens war wunderbar.
Vor exakt 1 Jahr jedoch entdeckte ich bei Trudel die erste kleine kahle Stelle an der Schnute, weitere im Bereich des Kopfes und der Schulter folgten.
Nun habe ich im letzten Jahr eine Odyssee hinter mir. Zunächst Pilzbehandlung ohne Erfolg.
Dann zu einem Hautspeziallisten in Berlin, Leishmaniose war im Gespräch, GsD hat sich das nicht berwahrheitet.
Es wurden Biopsien entnommen und an der Uni Berlin untersucht. Das Ergebnis war niederschmetternd: Sebadenitis, eine Autoimmunerkrankung.
Unter der Behandlung dieser Krankheit wurde jedoch nichts besser, sondern schlechter.
Trudel bekam offene Entzündungen am Nasenspiegel und darumherum. Mittlerweile vermuteten mehrere Hundeleute, die mit Sebadenitis vertraut sind,
dass es sich um etwas ganz anderes handelt. Zunächst neue Biopsien genommen und an ein Labor nach München geschickt,
das auf Hautgeschichten speziallisiert ist. AB für Trudel.
Der Befund lautete: mittelgradige Haarbalg entzündung, Ursache unklar, da weder Milben, noch Pilze oder Bakterien feststellbar sind.
Eventuell Reaktion auf Medikamente o.a. Sebadentis ausgeschlossen.
Sie bekam eine Kombitherapie Pilze/Milben/Bakterien, aber nichts wurde besser, nur schlechter. Die kahlen Stellen wurden immer größer.
Mein TA konferierte mit einer Frau Prof. von der Uni Berlin, die sich auf Haut speziallisiert hat. Sie meinte ebenfalls, eine Reaktion auf
Medikamente usw. sei möglich, riet, alle Biopsien einzusammeln und zur Uni Bern für eine Vergleichsanalyse zu schicken.
Dort werden europaweite Studien - ausschließlich beim Hovawart - für genetisch bedingte Krankheiten u.a. SDU und Sebadenitis durchgeführt.
Gesagt getan. Der Befund hier war der gleiche wie aus München.
Nun bekommt Trudel aber außer dem Forthyron keine Medikamente und ansonsten hatte sich in ihrer Ernährung nichts geändert.
Mittlerweile hatte ich es neben dem üblichen Barf schon mit LupoVet IBDerma und div. Nahrungsergänzungen versucht.
Also stellte sich die Frage, ob es vom Schilddrüsenhormon kommen könne.
Alle drei Stellen (Berlin, München, Bern) meinten einhellig, es sei sehr ungewöhnlich, aber durchaus möglich.
Nun ist 1 Jahr vorbei, 5000 Euro weniger und ich bin nicht schlauer, als vorher.
Eigentlich war ich an dem Punkt, dass es dem Hund bei der ganzen Sache super geht, sie ist fröhlich und leistungsfähig wie eh und je,
Und dann ist es eben ein unschönes kosmetisches Problem. Nun hat sie aber wieder eine Entzündung am Nasenspiegel und ich kann nicht permanent
AB in den Hund werfen.
Also bin ich zu dem Entschluss gekommen, zu probieren, ob es an dem Forthyron liegt.
Jetzt meine Fragen:
Habt ihr schon mal von einem solchen Fall gehört?
Muss ich das Forthyron wieder ausschleichen oder sofort ganz absetzen? Hierzu habe ich bislang nämlich 2 verschiedene Aussagen.
Was muss ich beachten? Alle 2 Wochen Blutuntersuchung sollte wohl sein, aber was kann schlimmstenfalls passieren und
welche Anzeichen könnten auftreten?

Falls ihr es geschafft habt, bis hierher zu lesen, freue ich mich und bitte um eure Ansichten und Meinungen.

Vielen Dank von der ratlosen Gerti


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 Betreff: Re: Trotz Substitution erhöhtes T4
Posting Nummer:#7  BeitragVerfasst: Mo 7. Jan 2013, 23:35 
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Hallo Gerti,

leider kenne ich mich damit gar nicht aus. Wie sind denn die letzten SD-Werte? Kann es sein, dass es Fellverschlechterungen gibt, weil die Dosis nicht ausreicht (oder auch mittlerweile zu hoch ist)? Bei zuwenig Thyroxin können genauso Fellprobleme auftreten, wie bei zuviel Thyroxin, weil letzteres dann evtl. in zu grosser Menge ausgeschieden wird, wenn der Körper damit nichts anfangen kann und insgesamt dann doch wieder zuwenig vorhanden ist.

Wenn Forthyron abgesetzt wird, würde ich es immer ausschleichen. In kleinen Schritten immer 6-10 Tage auf dergleichen Dosis bleiben, wie beim Hochdosieren.

Liebe Grüße
Claudia

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 Betreff: Re: Trotz Substitution erhöhtes T4
Posting Nummer:#8  BeitragVerfasst: Di 8. Jan 2013, 14:08 
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Hallo Claudia

Danke zunächst für deine Antwort.

Trudels letzte Werte vom Sommer 2012 waren:

T4 3,6
T3 55,0
ft4 31,1
ft3 4,3
TSH 0,06

Sie hatte nie Fellprobleme, auch ohne Forthyron nicht. Nie physische Anzeichen, nur psychische.
Im Gegenteil, jeder bewunderte ihr wunderschönes Haar.

Wegen des Ausschleichens sagte mir mein Fährtentrainer, der damals auch (im Gegensatz zu unserem TA) für eine Unterfunktion stimmte,
abrupt abrechen. Nur so könne die Hypophyse wieder zum Arbeiten angeregt werden.
Der TA meinte ausschleichen.

Was kann beim Absetzen passieren? Worauf muss ich achten?
Vielleicht weiß noch jemand etwas.


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 Betreff: Re: Trotz Substitution erhöhtes T4
Posting Nummer:#9  BeitragVerfasst: Di 8. Jan 2013, 15:27 
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Kennt sich aus
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Hallo Gerti,

Zitat:
Körperlich gab es dafür keinerlei Anzeichen, aber ihr Verhalten. Unsicher, schreckhaft, ängstlich und daraus resultierend, fremden Personen gegenüber teilweise auch aggressiv. In Situationen, in denen ihr genetisch bedingter Bewachungstrieb zum Tragen kam, war sie nicht mehr ansprechbar.
Ihre Werte zu diesem Zeitpunkt:
T4 2,2 (1.3 – 4,5)
T3 32,8 (30 – 250)
ft3 3,2 (3,7 - 9,2)
ft4 14,9 ( 7,7 – 47, 6)
TSH 0,18 (< 0,60)

Verhaltenstechnisch hat sie sich fast zu einem Traumhund entwickelt.
T4 6,3
T3 50,8
ft3 4,4
ft4 30,4
TSH 0,06

Trudels letzte Werte vom Sommer 2012 - schlechtes Fell
T4 3,6
T3 55,0
ft4 31,1
ft3 4,3
TSH 0,06


Ich habe die Werte mal untereinander gestellt - keine Ahnung, ob das bei Deinem Ärzte-Marathon schon jemand gemacht hat. Ein Traumhund war sie mit einem T4-Wert von 6,3 - mit 2,2 ging es ihr schlecht. Jetzt ist sie bei 3,6. es kann also sein, daß dieser Wert für sie einfach zu niedrig ist. Nur meine Idee, weil ich hier so einen Kandidaten habe.

Bei meinem Timmy merke ich das sofort am Fell. Es wird heller, dünn und auch kahle Stellen tauchen auf. Sein Idealwert liegt zwischen 4,5 und 5. Habt ihr mal probiert, die Forthyron-Dosis zu erhöhen?

Alles Gute und liebe Grüße,

Doris


Zuletzt geändert von Pudel-Doris am Di 8. Jan 2013, 15:30, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff: Re: Trotz Substitution erhöhtes T4
Posting Nummer:#10  BeitragVerfasst: Di 8. Jan 2013, 16:01 
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SDU
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Registriert: Di 23. Aug 2011, 09:39
Beiträge: 7
Themen: 1
Geschlecht: Weiblich
Hallo Doris

Ich denke, dass der abweichende T4 Wert am Zeitpunkt der Blutentnahme liegt.
Die 6,3 wurden ca. 4 Std. nach Tablettengabe gemessen.

3,6 war nachmittags gegen 17 Uhr, also 10 Std. nach der Gabe.

Aber wie gesagt, selbst bei 2,2 war ihr Fell einfach nur super.


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