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 Betreff: SDU - barfen
Posting Nummer:#1  BeitragVerfasst: So 11. Nov 2012, 12:27 
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Hallo zusammen!
Bei Gino wurde ja im Jan 2011 eine SDU festgestellt und er wird mit Leventa behandelt. Es gibt natürlich gut und schlechte Tage.
Seit August habe ich ihn umgestellt auf Barfen was er wirklich super verträgt und ich habe einen sehr ausgeglichenen Hund. Da ich kaum Knochen füttere habe ich mir eine Dose Basis - Nährstoffe gekauft und ihm jeden Tag wie empfohlen 3 Teelöffel gegeben. Ich bin mir aber jetzt nicht mehr so sicher da ja unteranderem Seealgenmehl da drin ist und ich habe bei Gino das empfinden das er wieder in eine Unruhe verfällt. Kann es sein das er durch den Jodgehalt der Seealgen jetzt überversorgt ist?

_________________
LG

Ingrid


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 Betreff: Re: SDU - barfen
Posting Nummer:#2  BeitragVerfasst: So 11. Nov 2012, 12:40 
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Ja das kann sehr gut sein. Seealgenmehl oder Jodzufütterung ist kontraproduktiv bei SDU.
Ich würde es weglassen und nur Eierschalenmehl oder Knochenmehl zufüttern.


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 Betreff: Re: SDU - barfen
Posting Nummer:#3  BeitragVerfasst: Mo 12. Nov 2012, 18:27 
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Dann werde ich wohl die Dose in den Mülleimer werfen und mir entweder Eierschalenpulver oder Knochenmehl besorgen.

Vielen Dank

_________________
LG

Ingrid


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 Betreff: Re: SDU - barfen
Posting Nummer:#4  BeitragVerfasst: Di 13. Nov 2012, 15:00 
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Alter Hase
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Hallo,

ich denke, dass ist ein typisches Problem mit solchen fertig - Mischungen. Man kann den Anteil der einzelnen Bestandteile schlecht steuern. Ich gebe deswegen immer lieber die Einzelkomponenten dazu. Gerade wenn man mehrere Hunde hat und deswegen jeder seine eigenen Baustellen ...

lg
Sabine


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 Betreff: Re: SDU - barfen
Posting Nummer:#5  BeitragVerfasst: Mi 14. Nov 2012, 20:51 
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missundercover hat geschrieben:
Ja das kann sehr gut sein. Seealgenmehl oder Jodzufütterung ist kontraproduktiv bei SDU.


Ich würde das nicht pauschalisieren. Jod ist und bleibt lebensnotwendig - nur eben alles in Maßen, nicht in Massen. Mein Rüde hat relativ lange eine bestimmte Dosierung des Forthyrons bekommen, und zeigte keinerlei Überdosierungserscheinungen. Irgendwann kam mir die Idee, dass er - da er nicht mit "klassischem Fleisch aus Masttierhaltung" ernährt wird, ggf. mit Jod unterversorgt sein könnte. Er bekam über Jahre hinweg nur Pferde- und später nur Hirschfleisch. Also begann ich, täglich eine kleine Menge Jodsalz in sein Futter zu mischen, statt bis wie dahin "normales" Salz. Mir fiel irgendwann danach auf, dass sein Erscheinungsbild immer schlechter wurde, kahle Stellen tauchten auf, und das Fell/die Haut sah schlimm trocken und schuppig aus wie seit langem nicht mehr. Ein Check des T4-Werts ergab eine deutliche ÜF, wo bei der gegenwärtigen Dosierung in div. Blutuntersuchungen die Werte vorher immer optimal gewesen waren.

Mein Fazit daraus: Wenn ein Lebewesen aufgrund der verzehrten Lebensmittel deutlich jodarm ernährt wird, würde ich eine zusätzliche Jodquelle bewusst und gezielt geben, selbst wenn eine autoimmune SDUF vorliegen könnte. Jodüberversorgung würde ich aber im Fall der autoimmunen SDUF dennoch unbedingt vermeiden.

Ist jetzt nicht auf den Hund im Eingangsbeitrag bezogen, sondern allgemein auf die Aussage, dass man bei SDUF generell auf zusätzliche Jodquellen verzichten sollte. Generell stimme ich dem zu, aber es gibt m.M. nach durchaus Ausnahmen.

LG!
Verena.


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 Betreff: Re: SDU - barfen
Posting Nummer:#6  BeitragVerfasst: Do 15. Nov 2012, 09:22 
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Aber eben gerade an deinem Beispiel sieht man doch was man mit der gut gemeinten Jodbeigabe lostreten kann. Das ist meinem Rüden auch passiert. Er bekam Hokamix und da ist Jod beigemischt.
Ob jetzt Jodsalz oder Algenmehl oder andere Mineralstoff/Kräutermischung, man muss vorsichtig damit umgehen und dem Hund nur dann davon etwas zufüttern wenn ein Jodmangel durch einen Blutcheck bewiesen wurden.
Und ob unsere Hunde eine Autoimmune SDU haben oder nicht weiß auch nicht jeder von uns.
Bei meinen Rüden glaube ich das nicht. Bei meiner Hündin weiß ich es nicht.
Also Jodzugabe nur wenns wirklich sein muss und dann mit Mittelchen wo der Jodgehalt konstant und vorallem bekannt ist.


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 Betreff: Re: SDU - barfen
Posting Nummer:#7  BeitragVerfasst: Do 15. Nov 2012, 10:21 
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Das sehe ich mittlerweile auch so und ich habe auch kurz mit meiner TÄ darüber gesprochen. Gino bekommt ja jetzt ca 2 Wochen diese Basis-Nährstoffe nicht mehr und er ist wieder ruhiger. Werde jetzt Knochenmehl und Eierschalenpulver kaufen und die dazufüttern.
In einem anderen Forum hat man mir empfohlen die Medis dann runterzufahren was ich bestimmt nicht tun werde denn ich bin froh das Gino jetzt gut eingestellt ist und die Spielerei werde ich ihm nicht zumuten.

_________________
LG

Ingrid


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 Betreff: Re: SDU - barfen
Posting Nummer:#8  BeitragVerfasst: Do 15. Nov 2012, 10:23 
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missundercover hat geschrieben:
Aber eben gerade an deinem Beispiel sieht man doch was man mit der gut gemeinten Jodbeigabe lostreten kann.

Also Jodzugabe nur wenns wirklich sein muss und dann mit Mittelchen wo der Jodgehalt konstant und vorallem bekannt ist.


Wieso "lostreten"? Seitdem er Jodsalz erhält, bekommt er täglich eine merklich reduzierte Menge an LT und es geht es ihm damit wieder gut - besser als vorher.

Im 2. Punkt stimme ich dir absolut zu.

LG!
Verena.


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 Betreff: Re: SDU - barfen
Posting Nummer:#9  BeitragVerfasst: Do 15. Nov 2012, 10:37 
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Das hat bei deinem Hund funktioniert. Aber pauschalisieren sollte man das nicht. Und zum probieren raten sollte man auch nicht.
Es gibt Hunde die schwere Verhaltensstörungen aufgrund einer SDU haben und durch eine "extra" Jodzugabe kann der Hund dann rückfällig im Verhalten werden.

Ich bin froh dass mir das mit meiner Hündin nicht passiert ist.
Keiner meiner Hunde hat nen Jodmangel. Gutes Fell und gute Haut. Ich habe diese Kräutermischung nur zugefüttert als Kur. Viell. sogar nur des Gewissens wegen, denn ich barfe. ( Allerdings sehr abwechslungsreich mit Rind, Lamm, Geflügel, Pferd und Wild).
Zudem ist das Rind was ich verfüttere noch sehr blutig. Da ist also viel Jod schon enthalten.
Auch bei Menschen mit SDU wird geraten dass sie nicht gleichzeitig zum Thyroxin Jodtabletten schlucken sollen, da sie dadurch leicht in eine ÜF rutschen können.
Bei einem tatsächlich klinisch manifesten Jodmangel ist es ok. Aber eben nicht nach gut dünken.
Wenn bei deinem Hund Jodzugabe eine besserung der SD Werte und eine Dosisverringerung möglich gemacht hat, wäre zu überlegen ob bei deinem Hund eine Ernährungsbedingte SDU vorliegt!


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 Betreff: Re: SDU - barfen
Posting Nummer:#10  BeitragVerfasst: Do 15. Nov 2012, 14:31 
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Dass man da nichts pauschalisieren sollte ist mir klar - darum habe ich das ja auch genau so geschrieben: Als Ausnahmefall. Da steht nirgendwo "gebt euren Hunden Jod". Ich habe nur geschrieben, dass Jod lebensnotwendig ist, auch bei SDUF. Im Normalfall bekommt ein Mensch/Tier ja aber auch ohne zusätzlich jodierte Produkte ausreichend Jod - das war nur eben bei meinem Hund, was ich auch explizit geschrieben habe, aufgrund seiner Ernährung eben nicht der Fall.

Und nein - eine durch Jodmangel ausgelöste UF ist es bei ihm trotzdem nicht. Das ist keine Schwarz-Weiß-Geschichte.

Ich selbst habe ja auch keine Unterfunktion aufgrund eines Eisenmangels - mein Eisenmangel hat nur die Unterfunktion "verstärkt", da die Umwandlung dadurch eingeschränkt stattgefunden hat. Kaum hatte ich Eiseninjektionen bekommen, war ich schlagartig in einer Überfunktion. Von einem Tag auf den anderen. Auch da wurde weder etwas "losgetreten", noch habe ich eine eigentlich gesunde Schilddrüse und brauche einfach nur mal Eisen.

Ich habe meinen Beitrag hier nur geschrieben, weil ich mich ein wenig an der Pauschalisierung "Jod soll man nicht bei UF" gestört habe. Grundsätzlich unterstütze ich diese Aussage, aber es kommt eben doch auf den Einzelfall an, denn je nach Ernährung braucht es eben trotz UF eine gewisse zusätzliche Jodzufuhr. Mehr wollte ich nicht ausdrücken.

Soweit ich weiß, wird aber beim Menschen primär deswegen bei einer mit LT behandelten UF von übermäßigen Jodkonsum abgeraten, da bei der autoimmunen Form der Erkrankung durch vermehrte Jodzufur aufgrund der damit verbundenen "Aktivierung der SD" die Zerstörung des Gewebes vorangetrieben werden kann. Ansonsten habe ich ehrlich gesagt noch von keinem Fall beim Menschen gehört, der bei ansonsten normaler ausgewogener Ernährung durch Zugabe von etwas Jodsalz in eine ÜF geraten wäre. (Ich schreibe hier bewusst nicht, im Gegensatz zu dir, von Jodtabletten - sondern von etwas Jodsalz! Denn genau darum ging es in meinem Beispiel auch.)

LG!
Verena.


Zuletzt geändert von *Susu* am Do 15. Nov 2012, 14:35, insgesamt 1-mal geändert.

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