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 Betreff: Re: Kann es eine SDU sein?
Posting Nummer:#21  BeitragVerfasst: So 9. Dez 2012, 00:07 
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Hallo Andrea

stimmt, ohne Referenzwerte nutzt dir das relativ wenig. Ich nehme mal an, dass die Referenzwerte dann angegeben werden, wenn die Meßwerte in die Nähe der Grenzwerte kommen (wie zB bei Glucose). Aber das ist nur eine Hypothese #u_nknown#

Der Vergleich der jetzigen SD-Werte mit den alten SD-Werten und deren Referenzwerten: Kann richtig sein, muss aber nicht.

Zumindest kannst du anhand des Blutildes annehmen, dass soweit alles ok ist, weil sonst ein Hinweis zu Abweichungen stehen würde (wahrscheinlich, aber nicht sicher) #w_acko1#

LG Bea

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 Betreff: Re: Kann es eine SDU sein?
Posting Nummer:#22  BeitragVerfasst: So 9. Dez 2012, 02:19 
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Hallo Bea,

dank dir für deine Antwort.
Das kann natürlich sein. Ich verstehe diese ganzen Praktiken einfach nicht, zumal die ja, wie ich nun gelernt habe, Werte auch gern mal etwas anders interpretieren. #i_reful# Zumindest scheint jedenfalls aller Wahrscheinlichkeit nach nichts anderes Gravierendes vorzuliegen.

Naja, Montag sollte das neue SD-Ergebnis da sein, das dann vom gleichen Labor wie das erste ist, dann wissen wir hoffentlich mehr...

Die Haus-TÄ bezweifelt übrigens deswegen an, dass er eine SDU haben könnte, weil ihrer Meinung nach die Symptome, Hibbeligkeit und Fellverlust, nicht zusammen passen. Laut Literatur werde letzteres nur mit Symptomen wie Trägheit und Gewichtszunahme in Zusammenhang gebracht.

LG


Zuletzt geändert von hosannah am So 9. Dez 2012, 02:22, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff: Re: Kann es eine SDU sein?
Posting Nummer:#23  BeitragVerfasst: So 9. Dez 2012, 13:07 
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eine Bekannte von mir hatte eine ähnliche Odyssee mit ihrer Sheltie Hündin hinter sich....Hibbeligkeit und Angst mit wechselndem Appetit und strohigem Fell waren die einzigen Symptome....Hündin trotz 2 Jahren schon niedrige SD Werte...TÄ sagen alle ist so O.K.! Sie ist nun da niemand bereit war den Hund zu substituieren dazu übergegangen sehr viel Schlund zu geben. Siehe da, der Hündin geht es besser.....das Problem ist jetzt nur dass die Werte wohl schwanken dürften...sie füttert jetzt 150 Gramm Schlund am Tag!!

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LG Sabine


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 Betreff: Re: Kann es eine SDU sein?
Posting Nummer:#24  BeitragVerfasst: So 9. Dez 2012, 14:31 
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Hallo Andrea
hosannah hat geschrieben:
Die Haus-TÄ bezweifelt übrigens deswegen an, dass er eine SDU haben könnte, weil ihrer Meinung nach die Symptome, Hibbeligkeit und Fellverlust, nicht zusammen passen. Laut Literatur werde letzteres nur mit Symptomen wie Trägheit und Gewichtszunahme in Zusammenhang gebracht.


Das ist genau der Punkt, weshalb es dieses Forum, das Buch etc. gibt. Traditionell werden der Schilddrüsenunterfunktion Trägheit, Fettleibigkeit etc. zugeschrieben. Kommt man mit einem hippeligen Hund an und / oder einem eher untergewichtigen Hund, dann heißt es: „Wenn der überhaupt was an der Schilddrüse an, dann eine Überfunktion! Aber das glaube ich nicht, weil….“
Bei etlichen Hunden treten aber erst mal (?) gemischte Symptome auf, was in der Regel heißt, dass die Überfunktionssymptome augenfälliger sind (Hippeligkeit, Untergewicht,....). Die Unterfunktionsanzeichen (zB Fellverlust, ständige Erkrankungen, Aggression,…) werden anderen Ursachen zugeordnet.
Die Symptome passen in der Tat alle nicht zusammen – im klassischen Sinn. Dennoch sind sie da und verschwinden, sofern es an der Schilddrüsenunterfunktion liegt, bei Substitution.

LG Bea

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 Betreff: Re: Kann es eine SDU sein?
Posting Nummer:#25  BeitragVerfasst: Mo 10. Dez 2012, 14:23 
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Hallo zusammen,

@Bea: Ich hatte ihr auch von dem Forum und deinem Buch berichtet und sie schien sehr interessiert, vielleicht informiert sie sich ja ein bisschen weitergehend.

Eben habe ich die neuen Werte bekommen:

FT3 3,8 (2,5 - 9,8)
T3 1,08 (0,2 - 2)
T4 2,9 (1 - 4)
Freies T4 1,8 (0,6 - 3,7)
TSH 0,17 (< 0,5)

Liegen also deutlich höher als beim ersten Test. Was meint ihr dazu?

Zu seinem Verhalten und dem Fell passt das nicht, nachdem wir das Kehlfleisch vor 6 Wochen abgesetzt haben, ist er deutlich unruhiger geworden und das Fell ist noch stumpfer, kürzer und dünner geworden, mittlerweile ist es auch auf der Nase und um die Augen rum ausgedünnt, das Langhaar aus den "Hosen" ist komplett verschwunden, er sieht aus wie ein gerupftes Huhn.
Nach ungewöhnlichen Ereignissen hat er deutlich mehr Probleme herunterzukommen und braucht manchmal mehrere Stunden, um sich endlich hinzulegen und zu schlafen.

LG

edit: Habe mal Vergleichsfotos herausgesucht:


Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.


Zuletzt geändert von hosannah am Mo 10. Dez 2012, 14:36, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff: Re: Kann es eine SDU sein?
Posting Nummer:#26  BeitragVerfasst: Di 11. Dez 2012, 00:33 
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Hallo Andrea

- die ersten Werte (Oktober) sind niedriger, das Kehlkopffleisch wurde nach 2 Monaten für 2 Tage abgesetzt
- die zweiten Werte (Dezember) sind leicht höher, obwohl das KKF seit 6 Wochen abgesetzt war
- das Verhalten und die klinischen Symptome nehmen jedoch zu
- er bekommt Nahrungsergänzungsmittel / Medis, die den Serotoningehalt im Gehirn fördern sollen

Irgendwie passt das alles nicht. #b9
Man könnte spekulieren, dass das Zeug für Serotonin verzögert wirkt und zunächst die inneren Paramater (SD-Werte) steigen.
Oder das das KKF die aufgrund einer SDU fehlenden SD-Hormone halbwegs ausgleicht und die SD sich nicht weiter abmüht, aber aufgrund der Halbwertszeit im ersten Test nicht "nachweisbar" war und die SD noch nicht wieder aktiv. Im zweiten Test hätte dann die Sd wieder angefangen zu produzieren was geht, was aber immernoch zu wenig ist.

Wenn du genug Geld hast, könntest du an der Klinik einen TSH-Stimulationstest durchführen lassen. Leider ist der Test im frühen Stadium einer SDU nicht sehr zuverlässig. Aber wenn er "anschlägt", dann kann man ziemlich sicher von einer SDU ausgehen. Im umgekehrten Fall (Test negativ) schließt das leider eine SDU im Frühstadium nicht sicher aus.

Ansonsten: KKF weiter füttern, Serotoninzeug weiter geben und SD-Werte im Auge behalten.

Allerdings besteht der Verdacht, dass KKF auch eine SDU provozieren kann (ebenso wie zuviel Jod). Inwiefern das inzwischen verifiziert oder dementiert ist, kann ich leider nicht sagen.

LG Bea

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 Betreff: Re: Kann es eine SDU sein?
Posting Nummer:#27  BeitragVerfasst: So 16. Dez 2012, 11:55 
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Hallo Bea,

vielen Dank für deine Antwort.
In der Tat alles sehr verwirrend #s_cratch_one-s_head#

Das Canipur Relax für den Serotoningehalt hatte ich vor ca. 2 Wochen abgesetzt, weil es so gar keine Wirkung zeigte.

Nach wie vor ist der Hund sehr unruhig und das Fell wird eher schlechter als besser, auf der Nase fallen immer mehr Haare aus.

Ich denke, der Stimulationstest kommt für uns erstmal nicht in Frage, wenn er so ungenau ist...

Kann es sein, dass das Kehlkopffleisch die Schilddrüse in der Produktion wieder angeschoben hat? Aber dann müssten sich doch auch Fell und Verhalten verbessern? #s_cratch_one-s_head#

LG


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 Betreff: Re: Kann es eine SDU sein?
Posting Nummer:#28  BeitragVerfasst: Mi 9. Jan 2013, 21:40 
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Hallo Ihr Lieben,

ich wollte mich mal wieder melden. Verhalten unverändert, Fell auch, eher schlimmer werdend...

Habe die Werte nochmal mit Frau Dr. Wergowski besprochen, sie riet mir, nochmal den Ruhepuls und den nach absoluter körperlicher Anstrengung zu messen. Der Ruhepuls lag bei 72, der Puls nach körperlicher Anstrengung (Frisbee-Werfen, bis der Arzt kommt #bi_ggrin#, fand er super, machen wir selten, weil es zu sehr hochpusht) lag bei 96... Also nicht wirklich hoch, für einen Hund der sich grad verausgabt hat. Als wir bei der TiHo waren, hatte er auf dem Tisch, als er wirklich absolut hochgradig gestresst war (so schlimm habe ich ihn selten erlebt), einen Puls von 80 und da meinten die noch, "Was haben Sie denn, ist doch total ruhig, der Hund"...

Habt ihr irgendwelche Erfahrungen mit den Pulswerten bei SD-Hunden?

Wir werden nun substituieren, aber mit Forthyron 200 anfangen - d.h. wenn wir einen TA finden, der es uns verschreibt...

LG Andrea


Zuletzt geändert von hosannah am Mi 9. Jan 2013, 21:41, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff: Re: Kann es eine SDU sein?
Posting Nummer:#29  BeitragVerfasst: Do 10. Jan 2013, 00:10 
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Einen Belastungspuls von 80 oder 96 finde ich nicht gerade hoch. Spike hat immerhin 110/120 geschafft bei Belastung. Bei ihm meinten sie damals in der Tierklinik auch, dass er sehr ruhig war, wo er eigentlich völlig daneben war, weil alles eng gewesen ist und wir direkt an Hunden vorbei mussten. Also Stress und Erregung hoch drei.

Liebe Grüße
Claudia

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Man muss das Unmögliche anschauen, bis es ein Leichtes ist. Das Wunder ist eine Frage des Trainings (Carl Einstein)


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 Betreff: Re: Kann es eine SDU sein?
Posting Nummer:#30  BeitragVerfasst: Do 10. Jan 2013, 02:43 
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Hallo Claudia,

vielen Dank für deine Antwort.

Ja, die Werte sind schon sehr komisch, wäre er ein durchtrainierter Sporthund, wären sie vielleicht normal, aber wir achten sehr darauf, dass nur wenig schnelle Spiele etc gemacht werden und arbeiten stattdessen sehr viel an der Impulskontrolle, machen Suchspiele etc. Wir fahren zwar regelmäßig Fahrrad, dann aber nur kurze Strecken bis zum Wald und von dort aus geht es zu Fuß weiter. Er läuft bei den täglichen Spaziergängen im Wald immer frei (bzw. wenn Leinenpflicht natürlich an der Schleppleine), kann also selbst entscheiden, wenn er mal Gas geben möchte, denn das braucht er schon, aber man kann nicht sagen, dass er die Mega-Kondition hat.

Hat noch jemand Pulswerte ermittelt?

LG Andrea


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