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 Betreff: Subklinische Schilddrüsenunterfunktion oder "nur" Stress?
Posting Nummer:#1  BeitragVerfasst: Di 9. Okt 2012, 22:12 
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Hallo zusammen,

kaum angemeldet, suche ich auch schon Rat #w_ink#
Ich hoffe ihr lasst Euch nicht direkt von dem langen Text abeschrecken #b_lush#

Ich habe seit 3 1/2 Monaten eine Schäfer-Mix-Hündin aus Spanien, die als sehr verträglich vermittel wurde. Das zweifel ich auch grundsätzlich nicht an, da sie das auch ist, sobald sie IN RUHE Kontakt aufgenommen hat und sich Hunde in einem neuen zu Hause ja auch oft ganz anders entwickeln als im TH.
Sie ist extrem unruhig und reagiert im ersten Kontakt gestresst und aggressiv auf Artgenossen. Diese Unruhe sieht so aus, dass sie auf viele Reize sehr stark reagiert, anfängt rumzulaufen, zu fiepen, zu gähnen. Sie fährt dann von jetzt auf gleich sehr hoch. Besonders mit schnellen oder eher unruhigen Reizen, kann sie nur schwer umgehen. Auch in der Wohnung muss ich sie teilweise zur Ruhe zwingen. Auch ist es oft so, dass sie ruht, aber auch ganz schnell wieder oben ist, wenn etwas um sie herum geschieht. Der Stress hält dann auch sehr lange an. Im nächsten Moment wirkt sie wieder sehr platt und durch den Wind (klar bei dem Stress), irgendwie abwesend. Beim Inofmieren über Symptome passt zu ihr noch, dass sie sich die Pfoten wundleckt, Ohrenentzündungen hat und unheimlich verfressen ist.
Nunja..Meine Trainerin hat mir empfohlen sie zur Sicherheit mal auf SDU untersuchen zu lassen, was ich auch getan hab. Leier allerdings etwas uninformiert, da ich mich nie damit auseinandergesetzt habe. Mein TA hat zunächst nur den T4 Wert bestimmen lassen. Dieser lag bei 1,5 (Normalwert 1 - 4). Da dieser mir dennoch sehr niedrig vorkam ließ ich noch TSH untersuchen: 0,05 (<0,5).
Mittlerweile weiß ich, dass diese Werte nicht ausreichen. Bei meinem sonst sehr guten TA, fühle ich mich auch in dieser Hinsicht nicht gut aufgehoben. Hätte ich mir die Werte nicht zuschicken lassen, hätte er mich mit einem "Ist alles gut" abgefertigt. Auf TSH musste ich auch bestehen.
Wenn ich alles richtig verstanden habe, müsste der TSH Wert eigentlich eher zu hoch sein bei einer richtigen SDU?!
Wäre das bei der subklinischen Form ähnlich?
Inwiefern kann der Stress die letzten Monate die Werte beeinflussen?
Welche Werte sind letztendlich ausschlaggebend?

und gaaaanz wichtig: Ich suche wie verrückt nach einem TA in Dortmund und Umgebung, der sich wirklich gut auskennt. Hat jemand einen Tipp?

Mir ist durchaus bewusst, dass ihr Verhalten auch einfach auf ihr vorheriges Leben zurückzuführen sind. Ich möchte nur medizinische Gründe ausschließen können und mir lässt der niedrige T4 Wert keine Ruhe, auch wenn er noch so grade in der Norm liegt.

Danke für Eure Geduld #b_lum1#

Liebe Grüße,
Janine


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 Betreff: Re: Subklinische Schilddrüsenunterfunktion oder "nur" Stress
Posting Nummer:#2  BeitragVerfasst: Di 9. Okt 2012, 22:50 
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Hallo Janine

bestünden die ganzen Sachen schon länger oder hätten sich bei einem Hund in erster Hand entwickelt, würde ich auch auf eine SDU tippen bzw. diese in die engere Wahl ziehen.
Aber dein Hund ist nicht nur aus zweiter Hand und hat eine Zeit im TH gelebt. Er ist auch in eine für ihn völlig fremde Umgebung (Klima, Verkehr, Sprachmelodie, Lebensweise, etc.) gekommen. Da kann ein entsprechend sensibler Hund schon arg in Stress geraden.
In der Regel sagt man, dass man frühestens nach einem 1/2 Jahr die SD-Werte bestimmen lassen sollte (außer in Ausnahmefällen), da anosnten der Stress die Werte zu sehr verschiebt. Die Werte, die du derzeit hast, lassen also nicht unbedingt Rückschüsse zu.
Zudem können auch andere Erkrankungen (zB Mittelmeerkrankheiten) zu ähnlichen Symptomen führen, auch im Blutbild.
Andererseits kann bei starkem Stress eine zeitweise Unterstützung der SD sinnvoll sein. Dies kann durch Jodgaben (Seefisch, Seealgen mit kontrolliertem Jodgehalt) erfolgen oder z.B. durch gezielte Gabe von Kehlkopffleisch mit SD-Resten. In extremen Fällen wird zeitweise auch substituiert.

Zitat:
Wenn ich alles richtig verstanden habe, müsste der TSH Wert eigentlich eher zu hoch sein bei einer richtigen SDU?!
Wäre das bei der subklinischen Form ähnlich?

Bei einer ausgeprägten SDU ist der TSH-Wert idR über dem Referenzwert. Bei einer beginnenden SDU kann er noch deutlich unter dem Referenzwert sein.

Zitat:
Welche Werte sind letztendlich ausschlaggebend?

Die Summe aller Werte (wobe die bei Grenzfällen meist mind. 2 Mal im Abstand von einem 1/4 Jahr genommen werden) + das Verhalten.

Zitat:
TA in Dortmund und Umgebung, der sich wirklich gut auskennt. Hat jemand einen Tipp?

Schau mal hier: gtvmt

LG Bea

_________________
Manchmal denke ich, es ist Hauptaufgabe der Hunde, uns Menschen bescheiden zu halten. [Patricia B. McConnell]
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 Betreff: Re: Subklinische Schilddrüsenunterfunktion oder "nur" Stress
Posting Nummer:#3  BeitragVerfasst: Di 9. Okt 2012, 23:32 
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Danke für die ausführliche Antwort :)
Von vorher kann ich natürlich nicht viel sagen was ihr Verhalten betrifft. Nur die Aussagen des Tierheimes, dass sie gut verträglich und ruhig ist. Und diesen aussagen vertraue ich auch. Dann gab es neben den Veränderungen noch den stressigen Transport hierher. Da gibt es schon viel für die Dame zu verarbeiten.
Wie gesagt-ich will auch nicht darauf pochen, dass sie eine SDU hat, sondern einfach nur alle möglichen Sachen abklären. Ihr Stress war auch schon wesentlich stärker. Mittlerweile lässt sie sich ansprechen und umlenken wenn sie einen Hund sieht. Sehr stark reagiert sie nur noch wenn uns einer frei entgegengelaufen kommt. Und der erste Kontakt muss ganz langsam und ruhig entstehen, sonst geht sie mit einem hohen Errregungslevel rein, dass es nur knallen kann ;) Wenn sie in der Lage ist ruhig Kontakt aufzunehmen, stresst es sie auch nicht mehr so. Dann ist sie sogar sehr tolerant. Eigentlich habe ich schon viel mit ihr erreicht :) ich unterstütze das Training nun auch mit Zylkene, weil sie kaum mehr aufnahmebereit war in manchen Situationen.

Danke auch für den Tipp mit den jodhaltigen essen! Solche Erklärungen - auch mit dem Stress - haben mit beim TA einfach gefehlt. Meinst Du es wäre dann sinnvoll in ein paar Monaten die Werte erneut zu überprüfen? Um zu schauen ob sich was getan hat, wenn der Stress durch Umgebung etc. weniger ist.

Ich werde mich mal mit einem TA der Liste in Verbindung setzen.

Ganz lieben Dank :)


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