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 Betreff: Re: Leben im Stress - subklinische SDU?
Posting Nummer:#11  BeitragVerfasst: Mi 30. Mai 2012, 22:24 
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Im Beipackzettel steht 2-3 Stunden vor der Mahlzeit, du schreibst 30 Minuten. Ich denke, dass 1-2 Stunden vorher bei uns recht gut machbar ist.
Morgens ist besser - oder?
Ingrid, womit gibst du Leventa? "Verpackst" du es oder gibst du es mit der Spritze ins Maul?


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 Betreff: Re: Leben im Stress - subklinische SDU?
Posting Nummer:#12  BeitragVerfasst: Mi 30. Mai 2012, 22:43 
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Das mit der Gabe von 1x/2x/3x muss man letztendlich bei einem Hund ausprobieren. Wenn 1x nicht ausreichend erscheint, probiert man es mit zweimal im Abstand von ca. 10-12 Stunden. Allerdings sollte man in der Einstellungsphase nicht ständig die Dosis wechseln, sondern gleichmässig erhöhen nach Plan und beobachten und dokumentieren.

Liebe Grüße
Claudia

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Man muss das Unmögliche anschauen, bis es ein Leichtes ist. Das Wunder ist eine Frage des Trainings (Carl Einstein)


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 Betreff: Re: Leben im Stress - subklinische SDU?
Posting Nummer:#13  BeitragVerfasst: Mi 30. Mai 2012, 23:52 
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Also ich spritze das Leventa so ins Maul. Gino schüttelt sich zwar in dem Moment aber bis jetzt haben wir keine Probleme. Er bekommt es ca. 1 Stunde vor seiner Mahlzeit und laut meiner TÄ könnte ich es auch ins Fressen geben.
Ich habe also auch einiges ausprobiert aber bin der Meinung das Gino mit der einmal Gabe sehr gut klar kommt.

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LG

Ingrid


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 Betreff: Re: Leben im Stress - subklinische SDU?
Posting Nummer:#14  BeitragVerfasst: So 3. Jun 2012, 13:40 
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Sie bekommt nun seit drei Tagen Leventa (morgens 200µg als Anfangsdosis) und ich beobachte bereits leichte Verhaltensänderungen. Sie wirkt fröhlicher, verspielter und hat abends wieder ihre (noch kurzen) "5 Minuten".


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 Betreff: Re: Leben im Stress - subklinische SDU?
Posting Nummer:#15  BeitragVerfasst: So 3. Jun 2012, 19:44 
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Es freut mich das du schon nach 3 Tagen eine Veränderung feststellst. Bitte wundere dich aber nicht wenn es immer mal wieder kleinere Rückschläge kommen. Bei Gino kommt es heute nach 1 1/2 Jahren immer mal wieder vor das seine Ohren auf durchzug stehen und er meint er könnte machen was er will.

_________________
LG

Ingrid


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 Betreff: Re: Leben im Stress - subklinische SDU?
Posting Nummer:#16  BeitragVerfasst: Di 26. Jun 2012, 09:12 
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Sie ist verspielter und „gesprächiger“ geworden und sucht mehr Körperkontakt. Zudem ist sie nicht mehr so schnell gestresst und entspannt schneller.
Von den Wachteln können wir sie nun abrufen und sie kommt sofort ins Haus. Wir können sie aber auch schon vorher lenken und sie biegt auf Signal in den Garten ab. Das war vorher kaum möglich. Beim Alleinebleiben ist sie entspannter. Sie erwartet uns mit überschwänglicher Freude, verschleppt aber keine Gegenstände mehr. Wenn wir im Garten sind, bleibt sie ohne Bellen im Haus. Bereite ich die Gassirunde vor, freut Finja sich, hampelt aber nicht mehr herum, lässt sich entspannt anleinen, bellt nicht mehr und ist gut ansprechbar.
Sie ist besser abrufbar – bereits bekannte Kommandos sind nun auch mit mehr Ablenkung umsetzbar, was wir mit monatelangem Training nicht erreicht haben.

Drinnen und draußen ist sie etwas aufmerksamer und nicht mehr so arg reizüberflutet.
Sie ist lernfähiger und nimmt die Leine besser wahr. Was ihr bisher sehr schwer viel – man erkennt einen Lernprozess. Sie versteht so langsam, dass das Ziehen an der Leine irgendwie doof ist.

Im Wohngebiet gibt es Bereiche, in denen es sehr gut läuft, vor allem auf dem Rückweg. Vor einiger Zeit machte es bereits "Zapp", wenn wir die Grundstücksgrenze überschritten haben und sie zog unkontrolliert an der Leine.
Nun ist sie entspannt, sucht Blickkontakt und läuft gut an der Leine. Manchmal überkommt sie noch die Angst und sie schnüffelt mit eingeklemmter Rute, aber eine Plane am Fenster, starker Wind oder eine flatternde Fahne werden lediglich beäugt und löst keine Panik mehr aus.
... Bis es zu bunt wird…Bei Hundesichtung (egal ob Zaunhund oder mit Mensch dran) legen einen Schalter um und sie bekommt massiven Stress. In der Dosierung „maximal ein Hund am Tag“ ist das Training machbar und es sind Fortschritte erkennbar. Der doofe Hofhund auf dem Hinweg ist auf dem Rückweg beinahe uninteressant. Aber auch auf dem Hinweg kann ich die Situation mit der Futterhand inzwischen managen. Ein Hund am Rad, der plötzlich von hinten auftaucht wird energisch verbellt – bei 2-3 Metern Abstand nehme ich ihr das auch nicht übel…

In der Pampa kann Finja meist entspannt neben mir laufen, ohne dass es ein Signal bedarf. Natürlich wird das erwünschte Verhalten und jeder Blickkontakt bestätigt. Bei kleineren Ablenkungen (Maus, Hinterlassenschaften etc.) ist sie ansprechbar. Insgesamt schnüffelt sie ruhiger und intensiver, scannt aber nicht mehr die komplette Umgebung ab. Daher konnte ich sie bei einem Kaninchen mitten auf dem Weg schnell umleiten und Blickkontakt zu dem Langohr vermeiden.

Es ist so schön, wenn das Training endlich anschlägt und der Hund etwas entspannter durch's Leben gehen kann. Der Anfang ist gemacht, jetzt geht es bergauf! #d_ance#


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 Betreff: Re: Leben im Stress - subklinische SDU?
Posting Nummer:#17  BeitragVerfasst: Di 26. Jun 2012, 09:28 
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~applaus~
Wow, das hört sich toll an! Das kommt mir alles sehr bekannt vor!
Ich drück die Daumen, das es weiter bergauf geht!
Lg Nadja


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 Betreff: Re: Leben im Stress - subklinische SDU?
Posting Nummer:#18  BeitragVerfasst: Di 26. Jun 2012, 11:50 
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~applaus~ Viel spaß weiterhin beim Training ~applaus~

LG

Ingrid

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LG

Ingrid


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 Betreff: Re: Leben im Stress - subklinische SDU?
Posting Nummer:#19  BeitragVerfasst: Di 26. Jun 2012, 21:45 
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Das klingt echt toll!
Ich wünsche Euch weiterhin so gute Erfahrungen!
Liebe Grüße
Claudia

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 Betreff: Re: Leben im Stress - subklinische SDU?
Posting Nummer:#20  BeitragVerfasst: Sa 7. Jul 2012, 22:37 
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Finja zeigte heute zum ersten Mal deutlich Angst und hat sich verweigert. Das ist für uns durchaus ein Fortschritt, auch wenn sich dadurch neue Trainingsbaustellen ergeben (oder wir leben mit den Eigenheiten).

Auf dem Rückweg unserer heutige Runde mussten wir an einer Engstelle vorbei (links Fluß, rechts Büsche / Zaun). Dazwischen einige Personen, die den Abend am Flussufer verbrachten. Normalerweise ging Finja in solchen Situationen mehr oder weniger nach vorn, daher habe ich diese Herausforderungen gemieden.
In letzter Zeit habe ich aber beobachtet, dass Finja gelegentlich einfach stehen bleibt wenn sie sich unsicher ist. Heute blieb sie stehen und lies sich nur noch geringfügig zum weitergehen bewegen. Irgendwann war dann ihr Limit erreicht. Sie blieb stehen, hatte die Rute eingezogen und drehte schließlich um. Wir gingen also zurück und nahmen einen anderen Weg. Sie ist und bleibt mein liebenswertes Landei...


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