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 Betreff: Schilddrüse und Schließmuskel
Posting Nummer:#1  BeitragVerfasst: Fr 18. Jun 2004, 11:43 
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Hallo Foris,


ich habe eine Kundin, deren 6 jähriger Shi-Tsu/Lhasa Apso Mix an Schilddrüsenunterfunktion leidet (laut Tierärztin).
Das äußert sich in Übererregbarkeit und Kot lassen in aufregenden Situationen.

Sie hat Tabletten bekommen, die nach einer Woche noch nicht angeschlagen haben.

Meine Frage an die von euch, die Erfahrung haben:

Tritt eine Änderung wirklich schon nacheiner Woche ein, oder sollte man die Tabletten nicht noch länger geben?

Ansonsten sei der Hund organisch in Ordnung. (Ob sie wohl den Schließmusskel auf Festigkeit überprüft hat?)

Die Besitzerin ist ziemlich genervt,weil der Hund auch vor Freude auf den Schoß kackt. Hatte jemand von euch mal ein ähnliches Problem oder eine Lösungsidee?

fragende Grüße
Ariane

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Posting Nummer:#2  BeitragVerfasst: Fr 18. Jun 2004, 12:03 
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Hallo Ariane,

mein Hund laviert mit seiner Schilddrüse so am unteren Level (aber noch im "grünen Bereich") entlang und hat "zur Probe" von der TÄ Tabletten bekommen.
Die sollte ich meinem Hund vier Wochen lang geben.

Ich habe es etwa zwei bis drei Wochen gemacht, weil ich dann den Eindruck hatte, dass Nelson eher nervös und leichter reizbar wurde.

Es scheint also, dass die Tabletten relativ schnell anschlagen.

Die anderen von dir beschriebenen Probleme habe ich zum Glück nicht (und vor allem mein Hund nicht... ;) ).

Lieben Gruß von
Meike


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 Betreff: Hypothyreose
Posting Nummer:#3  BeitragVerfasst: Fr 18. Jun 2004, 12:04 
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Hallo Ariane,

so ganz auf die Schnelle -

Flaca bekommt ab heute auch Schilddrüsenhormone, habe also in letzter Zeit versucht viel über Hypothyreose in Erfahrung zu bringen.

1 Woche ist viel zu kurz! Es dauert mindestens 4 Wochen bis die Wirkung eintritt; nach 5 bis 6 Wochen sollte man dann nochmal eine Blutuntersuchung machen um zu sehen, ob die Hormontiter dann im richtigen Bereich liegen.

Liebe Grüße,

Conny & Flaca

PS: Vom Zusammenhang Schilddrüse - Schließmuskel habe ich bisher allerdings noch nix gelesen. Aber wenn der Kleine 'ne Unterfunktion hat, sollten die Hormone auf jeden Fall gegeben werden - unabängig von dem anderen Problem.


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 Betreff: RE: Schilddrüse und Schließmuskel
Posting Nummer:#4  BeitragVerfasst: Fr 18. Jun 2004, 12:25 
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Moin Ariane,

Zitat:
Original geschrieben von Ariane Ullrich
ich habe eine Kundin, deren 6 jähriger Shi-Tsu/Lhasa Apso Mix an Schilddrüsenunterfunktion leidet (laut Tierärztin).
Das äußert sich in Übererregbarkeit und Kot lassen in aufregenden Situationen.
So unterschiedlich können Hund und Mensch sein! Von der hündischen Hypothyreose habe ich keine Ahnung, aber beim erwachsenen Menschen äußert sie sich mit den absolut gegenteiligen Symtomen. Die Patienten leiden hier unter:

  • Müdigkeit
  • Antriebsarmut
  • Konzentrationsproblemen
  • Obstipation (Verstopfung)!
    [/list]Bei der Hyperthyreose (der Schilddrüsenüberfunktion) haben die Betroffenen dagegen häufig Schwierigkeiten mit Stresssituationen klar zu kommen. Sie haben eine Überempfindlichkeit gegen Adreanlin und Noradrenalin.

    Man lernt doch nie aus...

    Liebe Grüße,
    Marco

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Posting Nummer:#5  BeitragVerfasst: Fr 18. Jun 2004, 12:30 
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Alter Hase
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Hallo Ariane,

kann Dir den folgenden Link empfehlen:
http://www.afghans4u.de/gesundheit/Hypothyroidism1.html

Ich hab mal gelesen, dass unbeabsichtigter Abgang von Kot bei Verstopfung passieren kann, wenn der Darm zu voll wird. Und Verstopfung tritt häufig auf bei einer Hypothyreose.

Ausgehend davon, dass der Hund Thyroxin-Tabletten (T4) bekommt, denke ich auch, dass eine Wirkung (aufgrund der Halbwertzeit von T4 von ca. 190 Stunden) erst nach frühestens (!) zwei bis drei Wochen zu sehen sein wird.

Wurden die Tabletten denn "eingeschlichen" oder gleich die volle Dosis gegeben? Welche Ursache hat die Hypothyreose (handelt es sich um Autoimmun-Thyreoiditis, dann muss man mit Überfunktions-Schüben rechnen und im allerschlimmsten Fall sogar mit weiteren Autoimmunerkrankungen...)?

lg,
Kine

P.S.: @Marco, auch "unterfunktionierende" Menschen können verflixt mürrisch, unsicher und grantig sein (spreche da aus eigener Erfahrung)... bei einer ÜF reagiere ich nur insgesamt schneller :C8


Zuletzt geändert von Kine am Fr 18. Jun 2004, 12:33, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff: RE:
Posting Nummer:#6  BeitragVerfasst: Fr 18. Jun 2004, 12:54 
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Moin Kine,

Zitat:
Original geschrieben von Kine
auch "unterfunktionierende" Menschen können verflixt mürrisch, unsicher und grantig sein
klar, wenn ich müde und antriebsarm bin (auch ohne hypodingens), dann ist mit mir definitiv nicht gut Kirschen essen. Besser sind da Erdbeeren :D

Lieben Gruß,
Marco

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Posting Nummer:#7  BeitragVerfasst: Fr 18. Jun 2004, 13:16 
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Hallo ihr,

vielen Dank für die Infos. Dachte ich mir doch dass die Tierärztin keine wirkliche Spezialistin auf dem Gebiet ist (wie sie mir ja anfangs weismachen wollte)

Sie hat auch nur ein großes Blutbild gemacht, statt dem TRH Stimultaionstest. Welche H. das nun ist, weiß ich nicht. Ich werde mich aber nächste Woche mit der TA unterhalten (wie sagt man einer Tierärztin, dass sie noch andere Dinge untersuchen soll, wenn man nicht selbst TA ist?) und auchmit der Hundebesitzerin.

Das mit dem Scgließmuskel hat vielleicht auch gar nichts damit zu tun, aber was macht man dann dagegen???

Na mal sehen, wie beide drauf sind.

dankende Grüße an euch
Ariane

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 Betreff: Schilddrüse
Posting Nummer:#8  BeitragVerfasst: Fr 18. Jun 2004, 13:20 
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Fingerwundschreiber
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Hallo Ariane !

Ich habe ebenfalls einen Kunden, dessen Hund Schilddrüsentabletten einnehmen musste. Vorgabe des TA waren 4 Wochen, aber bereits nach einer Woche waren die Besitzer begeistert.

Die 3 jährige Goldie-Hündin war immer unheimlich schlapp, antriebslos und hatte überhaupt keine Kondition. Konzentrationsschwäche war extrem auffallend. Der Hund hat trotz Barf auffällig schlecht gefressen.

Alle Sympthome haben sich gelegt und so nach 6 Wochen wurde die Dosis noch mal angepasst. Allerdings kann ich mich trotz intensiver Bemühungen nicht mehr an das Präparat erinnern. Sorry.

Liebe Grüße
Dagmar & Mädels

:-ww :-ww


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 Betreff: RE:
Posting Nummer:#9  BeitragVerfasst: Fr 18. Jun 2004, 14:22 
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Alter Hase
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Hallo,

Zitat:
Original geschrieben von Ariane Ullrich
Ich werde mich aber nächste Woche mit der TA unterhalten (wie sagt man einer Tierärztin, dass sie noch andere Dinge untersuchen soll, wenn man nicht selbst TA ist?) und auch mit der Hundebesitzerin.


Die meisten normalen Tierärzte kennen sich auf dem Gebiet der Schilddrüse nicht so besonders gut aus... Man hat das seit 20 Jahren schon so und so behandelt... und gut ist. Es hat sich aber gerade in den letzten Jahren viel getan in der Forschung ;)

Ich würde also wohl lieber gleich zu einer Uniklinik gehen. Einmal richtig untersuchen und diagnostizieren lassen und den Rest kann dann ja wieder der Haus-Tierarzt machen *grins*

Ohne Angst machen zu wollen: So eine Stuhlinkontinenz kann vielfältige Ursachen haben wie z. B
chronische Darmentzündungen (z. B. Colitis ulcerosa, Morbus Crohn - eine Autimmunerkrankung), Durchfallerkrankungen oder Erkrankungen im Bereich des Afters, Verletzungen des Schließmuskels, neurologische Störungen, ...

Da würde ich persönlich mich nicht lange mit TÄen aufhalten, die noch dazulernen müssen... und womöglich noch nicht einmal zugeben können, dass sie einfach nicht alles wissen können.

lg,
Kine


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 Betreff: RE: Schilddrüse und Schließmuskel
Posting Nummer:#10  BeitragVerfasst: Fr 18. Jun 2004, 15:41 
Hallo Ariane

Zitat:
Das äußert sich in Übererregbarkeit und Kot lassen in aufregenden Situationen.

von Kot lassen hörte ich noch nie. ich habe einige hunde kennengelernt, die eine extreme angstsymptomatik entwickelt hatten.
von menschen weiß ich das eine fehlfunktion der schilddrüse alle möglichen symptome hervorrufen kann. eine freundin konnte nicht mehr gehen aufgrund einer unterfunktion.

Zitat:
Sie hat Tabletten bekommen, die nach einer Woche noch nicht angeschlagen haben.


Unterfunktionen müssen doch langfristig ,zum Teil lebenslang behandelt werden!
die fehlende hormonbildung muss dauerhaft ersetzt werden und das mittel "eingeschlichen" werden.
außerdem brauchen hunde eine um ein vielfaches höhere hormondosis als menschen, was viele tierärzte nicht zu wissen scheinen.


Zitat:
Meine Frage an die von euch, die Erfahrung haben:
Tritt eine Änderung wirklich schon nacheiner Woche ein, oder sollte man die Tabletten nicht noch länger geben?


was bekommt sie denn f. tabletten? eigentlich müsste es doch jodthyroxin sein und die werden langfristig verabreicht.

Lg susanne und ninja




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