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 Betreff: Kotfressende Hunde - Studienergebnisse
Posting Nummer:#1  BeitragVerfasst: Di 12. Feb 2019, 18:56 
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Definition
Kotfressende Hunde können ihre Halter zur Verzweiflung bringen und können zur Übertragung von Parasiten beitragen. Daher finden sich verschiedene Studien zu dem Thema.
Jüngere Untersuchungen von Boze und Hart befassen sich mit dem Kotfressen bei Hunden, mit dem Ziel Ursachen und mögliche Maßnahmen zu finden. Boze untersuchte rund 650 Hunde, Hart über 1000. Basis beider Untersuchungen waren Halterbefragungen und -schilderungen. Diese Methode hat ihre Grenzen, z. B. hinsichtlich der Differenzierung, welcher Kot gefressen wurde, wie häufig Kot gefressen wurde (s.u.), aber auch hinsichtlich Trainingsmethoden und Trainingserfolg (s.u.).
Die Ergebnisse von Boze und Hart decken sich teilweise, teilweise sind sie aber auch widersprüchlich.

Was wird gefressen?
Hündische Kotfresser kann man in drei Kategorien einteilen:
• jene, die jeglichen Kot fressen (Koprophagie)
• jene, die (vorwiegend) nur Kot anderer Hunde fressen (Allokoprophagie) und
• jene, die (vorwiegend) nur ihren eigenen Kot fressen (Autokoprophagie).
Viele Studien unterscheiden nicht zwischen den einzelnen Kotfressertypen. Hart befasst sich nur mit Hunden, die Hundekot fressen.

Das Fressen von Pflanzenfresserkot (z. B. Huftierkot, Nager) kann als natürliches Verhalten von Caniden bezeichnet werden. Pflanzenfresserkot enthält aufgrund des spezifischen Verdauungssystem noch viele für den Hund verwertbare Substanzen. Man nimmt an, dass hierdurch Fehlversorgungen ausgeglichen werden (oder vielleicht schmeckt es den Hunden auch nur gut).
Katzenkot steht vor allem bei den Hunden auf dem Speiseplan, die mit Katzen in einem Haushalt leben – vermutlich aufgrund der leichten Erreichbarkeit.
Aber auch Menschenkot wird gefressen. Coppinger berichtet im Buch „Hunde“, dass Hunde in einigen Weltregionen gezielt als Ersatz von Kinderwindeln eingesetzt werden und dass „viele Hunde dieser Welt in den Latrinen fressen“. Auch heutzutage spielt der Hund als „Kotfresser“ (im Allgemeinen) sowie als Abfallbeseitiger in manchen Regionen der Erde eine wichtige hygienische Rolle.

Was ich nicht weiß…
Je nach Datenmaterial wird die Anzahl der kotfressenden Hunde unterschiedlich angegeben. Rund 28 % der Hunde fressen (gemäß Boze) Kot häufig, rd. 50 % seltener. Demnach fressen rd. 80 % der Hunde mehr oder weniger häufig Kot. Gemäß Hart fressen rd. 15 % der Hunde öfter Hundekot.
In einer Untersuchung zu intestinalen Parasiten bei Herdenschutzhunden und Hütehunden in der Schweiz (2010) wurden seitens der Besitzer rd. 20 % der Hunde als „Kotfresser“ eingestuft, bei rd. 40 % der Hunde wurde Kotfressen seitens der Besitzer ausgeschlossen (weil es nie beobachtet wurde). Anhand des festgestellten Parasitenbefalls wurde jedoch geschlossen, dass Kotfressen häufiger vorkommt, als beobachtet (und angegeben). Das Besitzer das Kotfressen der Hunde nicht registrieren, wurde auch in anderen Untersuchungen bestätigt. So wird in einer niederländischen Untersuchung (2014) aufgeführt, dass 43,6 % der Hundehalter angeben, dass ihr Hund Kot frisst, 56 % der Halter geben an, dass der Hund keinen Kot frisst (der Rest weiß es nicht). Von den Hunden, deren Besitzer angeben, dass die Hunde keinen Kot fressen, laufen 48,7 % mehr als 50 % der Zeit ohne Leine. Von den mit Eimeria infizierten Kotproben (eine Kokzidien-Art, die bei Hunden nicht vorkommt und daher auf Kotfressen hinweist) stammten 56,9 % von Hunden, deren Besitzer angaben, dass die Hunde keinen Kot fressen. Auch Wiederholungsuntersuchungen von Kotproben bzgl. Spulwurmbefall deuten darauf hin, dass ein deutlich höherer Anteil von Hunden Kot frisst, als es den Besitzern bewusst ist (oder diese es sich eingestehen wollen).
Je nach Datenquelle scheint Kotfressen also ein natürliches Verhalten bei Hunden zu sein – oder (nimmt man die 80 % von Boze), das Nicht-Kotfressen ein unnatürliches Verhalten.

Warum - Erklärungen
Untersuchungen Boze / Hart
Kotfressen steht in keinem Zusammenhang mit dem Alter des Hundes.
Kotfresser fressen eher auch Nichtessbares (Pica) oder Pflanzen (Gras). Hart stuft im Gegensatz zu Boze Pica nicht als Verhaltensproblem ein.

Hart (Bezug Hundekotfresser)
Hundekotfresser sind eher gierige Fresser, fressen eher auch Katzenkot und stammen eher aus Mehrhundehaushalten.
Die Fehlernährung spielt keine Rolle in Bezug auf das Hundekotfressen. Basis hierfür ist, dass ein hoher Anteil Hunde der Untersuchung mit Trockenfutter gefüttert wurde, wobei der Anteil bei den Kotfressern ähnlich hoch war, wie bei den Nicht-Kotfressern.
Bezogen auf die USA sind Hundekotfresser eher in den Klassen (American Kennel Club groupings) „Hounds“ und „Terrier“ zu finden. Bezogen auf einzelne Rassen sind „Shetland Sheepdogs“ deutlich überrepräsentiert, „Pudel“ (alle Rassen) dagegen unterrepräsentiert.
Hart konnte keinen Zusammenhang mit mangelnder Trainierbarkeit oder Verhaltensproblemen feststellen. Ebenso war kein Zusammenhang zwischen Kotfressen und Kastration ermittelbar.
Die Hunde in Harts Untersuchung hatten scheinbar keine klinischen Probleme, wie z. B. Magen-Darm-Probleme oder Verhaltensstörungen (Zusammenhang mit Pica wurde aber festgestellt).

Boze (Bezug Kotfresser allgemein)
Boze konnte (im Gegensatz zu Hart) keinen Zusammenhang zwischen Mehrhundehaltung (oder Hundehaltung in der direkten Nachbarschaft) feststellen.
Boze stellt fest, dass intakte Hündinnen eher zu Kotfressen neigen, als intakte Rüden. Kastration scheint die Wahrscheinlichkeit bei Rüden zu erhöhen, bei Hündinnen hingegen nicht.
Hunde mit einem Gewicht um die 14 kg scheinen am ehesten zu Kotfressen zu neigen. Ebenso neigen Sporthunde eher zu Kotfressen.
Boze stellte fest, dass Kotfresser eher unter Problemen wie z. B. trockenem Würgen leiden sowie eher zu ängstlichem Verhalten und / oder Stress neigen.

Weitere Erklärungsmodelle und Ursachen
Erkrankungen: Einzelfallberichten zufolge, wurde Kotfressen (in Verbindung mit Ängstlichkeit) durch die Behandlung der ursächlichen Erkrankung (Addison oder SDU) behoben. Das deckt sich mit dem Hinweis von Boze, dass Hunde, die Kot fressen, eher zu Stress neigen.
Auch Probleme mit der Bauchspeicheldrüse konnten in älteren Studien in Zusammenhang mit Kotfressen gebracht werden.
Eigenbehandlung: Hunde fressen möglicherweise eigenen oder fremden Hundekot, um eine gestörte Darmflora wieder zu regenerieren.
Ernährung / Nährstoffmangel: Diese Erklärung könnte insbesondere beim Fressen von Pflanzenfresserkot zutreffen.
Burns widerspricht in einem Leserbrief den Untersuchungen von Hart (insbesondere das Ernährung keinen Einfluss hat) und geht davon aus, dass Kotfressen ein Hinweis auf unterschwellige Gesundheitsprobleme, vermutlich des Verdauungstraktes, sind. Er empfiehlt daher ein Futter, das reich an komplexen Kohlenhydraten ist (z. B. Vollkorn), wenig Fett und Eiweiß enthält und gut verdaulich ist. Burns geht davon aus, dass sich hierdurch zahlreiche Kotfresser „kurieren“ lassen.
In einer Untersuchung aus 1940 zu Vitamin B6 wird von einem Hund berichtet, der aufgrund des Eigenkotfressens erst später Anzeichen von Vitamin B6-Mangel zeigte, als die übrigen untersuchten Hunde.
In älteren Untersuchungen wurde ein Zusammenhang zwischen Kotfressen und Fütterung sowie Fütterungshäufigkeit festgestellt.
Langeweile: Hart kann keinen Zusammenhang mit der Auslastung des Hundes feststellen, Boze fand sogar bei Sporthunden mehr Kotfresser. Bei Laborhunden empfiehlt man (u.a. zur Vermeidung von Kotfressen) eine abwechslungsreiche Umgebung mit Beschäftigungsmöglichkeiten (enrichment).
Erlerntes Verhalten: Förderung des Kotfressens, durch die dadurch erzielte (negative) Aufmerksamkeit des Halters.
In Mehrhundehaushalten ist ein Nachahmungslernen zu berücksichtigen.
Es schmeckt: viele Hunde fressen gerne „Frolic-Kothaufen“.
Hunger: in einer Untersuchung (2018) zur Übertragung von Parasiten wurde Hunden zur gewohnten Essenszeit anstatt ihres normalen Futters Puma-Kot präsentiert. Alle Hunde verputzten die Leckerei anstandslos. Allerdings fraßen alle Hunde ohnehin ab und an Puma-Kot.
Natürliches Verhalten: Hündinnen mit Welpen fressen den Kot der Welpen, um den Liegeplatz sauber zu halten. Welpen fressen in einer relativ kurzen Entwicklungsphase Kot, vermutlich um entsprechende Darmbakterien aufzunehmen. Kojoten nehmen den Kot von Kojoten auf, die in ihr Revier eingedrungen sind.

Hypothese: Hundekotfressen als Relikte (Hart)

Hart stellt die Hypothese auf, dass das Fressen von Hundekot ein ererbtes Verhalten vom Wolf ist. Demnach nehmen Hunde den Kot anderer Hunde auf, um zu verhindern, dass darin enthaltene Parasitenlarven voll ausreifen können und ihr Revier „kontaminieren“.
Als Bestätigung sieht er folgende Aspekte, die in seiner Untersuchung bestätigt wurden:
• Hundekotfresser sind gierige Fresser, was ebenfalls als Erbe der Wölfe eingestuft werden kann.
• Die Hundekotfresser nehmen überwiegend Kot auf, der nicht älter als 2 Tage ist.
• Verschiedene Parasiten reifen erst 2 oder mehr Tagen nach der Kotausscheidung aus.
• Das „ererbte“ Verhalten ist sehr schwer trainierbar (Erfolgsquote nach Hart < 4 %, siehe unten).
Beispiele Parasiten und ihre Reifezeiten (Hart)
Schweinebandwurm, Hund- und Fuchsbandwurm brauchen einen Zwischenwirt, bevor sie den Endwirt infizieren können. Das heißt, dass bei der Aufnahme von infiziertem Hundekot für den Hundekotfresser keine Infektionsgefahr besteht.
Entwicklungszeiten einiger Parasiten im Kot bis zum infektiösen Stadium/Form:
• Hakenwürmer: 2 - 9 Tagen
• Peitschenwürmer: 10 - 25 Tagen
• Hundespulwurm: 2 -4 Wochen
• Kokzidien: 3-5 Tagen

Gefahren
Mit Kot können verschiedene infektiöse Erreger (z. B. Salmonellen, Giardien) aufgenommen werden, die zu Erkrankungen führen.
Hundekot, in dem ausgereifte Parasiten (s.o.) enthalten sind, kann ebenfalls infektiös sein.
Aufgenommener Hundekot mit nicht ausgereiften Parasiten (s.o.) kann bei Kotuntersuchungen (z. B. zwecks Ermittlung einer notwendigen Wurmkur) zu falsch positiven Ergebnissen führen.
Hunde, die Kot fressen, können Ausscheider von infektiösen Parasiten sein, auch wenn sie selbst nicht daran erkranken.
Hunde, die stark auf bestimmte Nahrungsbestandteile reagieren, können mit dem aufgenommenen Kot diese nicht oder nur teilweise verdauten Bestandteile aufnehmen und entsprechend reagieren.
Hunde mit MDR1-Defekt können Reste von Arzneistoffen aufnehmen.
In einem Fallbericht wird eine Thyreotoxikose durch die regelmäßige Aufnahme von Kot eines T4-substituierten Hundes dokumentiert (2013).

Maßnahmen / Training
Die schlechte Nachricht vorab: egal welches Training verwendet wird, scheint es sehr schwierig zu sein, das Kotfressen abzugewöhnen. Grundsätzlich ineffizient ist das Ignorieren von Kotfressen in der Hoffnung, dass es irgendwann von selbst aufhört.
Diverse Mittel, die gegen Kotfressen in den USA gekauft werden können, zeigten sich durchgehend als nahezu wirkungslos.

Die effektivste Trainingsmethoden ist (nach Hart) das Verbieten. Boze hat als effizienteste Methode die „Zugangsbeschränkung“ ermittelt. Andere Methoden, wie
• Belohnen von erwünschtem Verhalten
• den Hund ablenken
• das Kotfressen verbieten
lagen in etwa bei den gleichen Scores.
Weitere untersuchte Vorgehensweisen, wie
• Widerwillen provozieren (z. B. Kot mit Chiliesoße markieren)
• Bestrafung
schnitten schlechter ab, wobei die Unterschiede zu den vorher genannten Methoden relativ gering waren.

Das Problem bei Halterbefragungen ist, dass die Antworten immer subjektiv sind. Es kann nicht beurteilt werden, wie lange und mit welcher „Qualität“ eine Methode angewendet wurde. Bei Boze bewerteten die Hundehalter z. B. die Effizienz einzelner Methoden. Da die Hunde aber offensichtlich noch Kot fraßen, kann hier lediglich nur ein subjektiver Vergleich der Methoden untereinander erfolgen – nicht aber eine tatsächlicher Vergleich, welche Methode mit welcher Quote zum Erfolg führt.
Wie sehr Halterangaben falsch sein können, zeigen auch die oben erwähnten Angaben der Halter dazu, ob ihre Hunde Kot fressen oder nicht.
Auch die Einstufung einzelner Methoden in die Kategorien ist sehr subjektiv. So sind die Begriffe „Zugangsbeschränkung“ und „Kotfressen verbieten“ sehr dehnbar und können in den Bereich „Bestrafung“ übergehen. Bestrafung wiederum kann alles Mögliche beinhalten, von zeitgenauer moderater Einwirkung bis hin zu völlig unsinnigen und unverhältnismäßigen Bestrafungsaktionen. Boze weißt zudem ausdrücklich darauf hin, dass nicht zwischen positiver und negativer Bestrafung unterschieden wird. Belohnung kann ebenso alles Mögliche beinhalten – von einem emotionslosen „Fein“ bis hin zur Party.

Vor Beginn eines spezifischen Trainings sollte geprüft werden, ob dem Verhalten medizinische Ursachen zugrunde liegen und entsprechende Behandlungen eingeleitet werden.
Wird bevorzugt Pflanzenfresserkot (Pferdeäpfel) aufgenommen, sollte ein Futtercheck durchgeführt werden und evtl. vorhandene Defizite ausgeglichen werden. Zu berücksichtigen ist hierbei auch, dass zwar in der Nahrung ausreichend Vitamine und Spurenelemente enthalten sein können, die Aufnahme und / oder Weiter-“verarbeitung“ der Substanzen aber gestört sein kann.
Das Verhalten „Kotfressen“ sollte sorgfältig beobachtet und analysiert werden.
Ist erkennbar, dass der Hund aufgrund von Stress Kot frisst, ist der Stresslevel zu reduzieren und – sofern der Stress krankheitsbedingt ist – die zugrundeliegende Erkrankung zu behandeln.
Frisst der Hund besonders nach „längeren“ Hungerphasen (z. B. weil er vor 6 Std. die letzte Mahlzeit erhalten hat, aber gewohnt ist zwischendurch eine Mahlzeit zu erhalten oder nach einer langen Wanderung), kann es Sinn machen, den Hund vor dem Gassi gehen mit einer kleinen Menge zu füttern oder während des Spazierengehens vermehrt mit Futterbelohnungen zu arbeiten.
Handelt es sich vermutlich um ein erlerntes (aufmerksamkeitforderndes) Verhalten, ist mehr Entertainment geboten. Hier kann Ablenkung sehr zielführend sein.
Grundsätzlich ist ein „Giftködertraining“ ratsam. Hierbei werden Begriffe wie „Aus / Nein“ antrainiert und gefestigt. Der gute jederzeitige Rückruf hilft zusätzlich im Zweifelsfall einzuschreiten. Oft kann ein „Giftködertraining“ aber nur die Basis für weiteres Training liefern.
Methoden, wie sie im Giftködertraining angewendet werden, wie z. B. Anzeigen von Giftködern, „Tausch“ von essbaren Fundsachen sind aufgrund der Menge der möglichen Fundstücke schecht geeignet. Das Auslegen entsprechender Objekte kann (außer an dem Objekt an sich) auch daran scheitern, dass meist nicht jeder Kot mit gleicher Vorliebe gefressen wird. Es macht aber durchaus Sinn, sich neue Kotstellen zu merken und an diesen gezielt zu üben.
Insbesondere zu Beginn des Trainings ist Absicherung (Leine / Maulkorb) wichtig, um unkontrollierte Kotaufnahme zu vermeiden. Achtung: der Maulkorb muss so ausgelegt sein, dass eine wie auch immer geartete Aufnahme von Kot vermieden wird. Andererseits darf der Maulkorb das Hecheln nicht einschränken und sollte die innerartliche Kommunikation weitgehendst zulassen.
Managementmaßnahmen (wie Maulkorb, Ablenkung) sind keine Maßnahmen, die einen Lernerfolg bewirken.
Das Verbieten von Kotfressen muss nicht zwangsweise generalisiert werden (also auch unabhängig von der Anwesenheit des Halters gezeigt wird). Ähnliches gilt allerdings auch für Belohnung und Bestrafung.

Quellen (Auswahl):
Hart, B. et al: The paradox of canine conspecific coprophagy. Veterinary Medicine and Science; 2018
Boze B.: A comparison of common treatments for coprophagy in Canis familiaris. Journal of Applied Companion Animal Behavior; 2008
Boze B.: Correlates of coprophagy in the domestic Dog (Canis familiaris) as assessed by owner reports. Journal of Applied Companion Animal Behavior; 2010

Diskussionen und Anregungen im separaten Thread unter Gesundheit – Infobereich

Urheber: Beate Zimmermann & http://www.yorkie-rg.net
Stand: 12.02.2019

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Manchmal denke ich, es ist Hauptaufgabe der Hunde, uns Menschen bescheiden zu halten. [Patricia B. McConnell]
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