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 Betreff: Sozialkontakte für Welpen...
Posting Nummer:#1  BeitragVerfasst: Mo 25. Sep 2017, 13:50 
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Hallo,

Ich bräuchte mal wieder Eure wertgeschätzte Meinung...

Neuer Welpi neuer Versuch vieles besser zumachen als beim Ersthund. Vor 13 Jahren ging man ganz klar in eine Welpenspielgruppe , ohne sich groß Gdanken zumachen, wir zumindest :)) sind ja Profis vor Ort. Mittlerweile liest man auch sehr viel Kritisches / hört zu diesen Gruppen. Dinge wie da sammeln die Hündchen sich grad erstrecht Fehlverhalten auf usw.
Gute Althunde wäre da doch eine gute Alternative , so nun komm ich etwas mit der Gedankenwelt, mit meinen und auch von denen andere Hundehalter in Straucheln. Es gibt halt immer zwei Seiten zu betrachten, mindestens.
Eine Situation die mich verwirrt...mein Welpe mit zwei Rassegleichen Hunden auf der Wiese. Sehr forsch unterwegs das Paar ( Rüde/ Hündin beide Aussies) , meinem Kleinen war das oft Zuviel bzw vlt auch zu wild rannte jammernd/ aufjaulend weg, versteckte sich hinter mir.
Zwei Ansätze, meiner wäre, er sucht bei mir Schutz und bekommt den, könnte die andern Hunde wegschicken.

Mein Gegenüber meinte der Welpe muss sich selber stellen, weil ich würde ihn sonst zum Angsthund machen.

Wie habt ihr das gehandhabt?

Viele Grüsse


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 Betreff: Re: Sozialkontakte für Welpen...
Posting Nummer:#2  BeitragVerfasst: Mo 25. Sep 2017, 21:27 
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Hallo,

ganz klar für mich: In so einer Situation biete ich einem Welpen Schutz. Und nicht nur einem Welpen. Ich habe jetzt einen Hund mit 40 cm Schulterhöhe und 9 kg Gewicht. Auch der darf bei mir Schutz suchen. Vor allem, wenn ihn größere Hunde jagen und er deutlich zeigt, dass es ihm zuviel wird, die anderen aber nicht nachlassen. Erfolg: Er wird immer gelassener und zeigt es gut an, wenn er zu anderen mag und Kontakt sucht oder wenn er einfach weiterlaufen will. Und das akzeptiere ich.

Liebe Grüße
Claudia

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Man muss das Unmögliche anschauen, bis es ein Leichtes ist. Das Wunder ist eine Frage des Trainings (Carl Einstein)


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 Betreff: Re: Sozialkontakte für Welpen...
Posting Nummer:#3  BeitragVerfasst: Di 26. Sep 2017, 09:33 
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Danke Claudia,

So würde ich es auch sehen, ich möchte es ansich nicht zulassen, dass ein anderer Hund mein Hund anrempelt. Also wenn er neben mir steht oder zu mir zurückläuft . So wie alle andern Hundehalter auch,möchte ich, dass mein Hund sich neben mir sicher fühlt. Wie es dann wird wird sich zeigen :)) richtige Ängste schüren möchte ich halt auch nicht.
Nächtse Thema, zumindest bei erwachsen Hunden nicht jeder Hund der zu seinem Halter zurückläuft sucht dort Schutz . Bis dahin habe ich noch ne Weile...

Liebe Grüße, habe im Forum gelesen, dass du was " Kleines " hast. Sehr schön!


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 Betreff: Re: Sozialkontakte für Welpen...
Posting Nummer:#4  BeitragVerfasst: Sa 30. Sep 2017, 20:49 
Ich komm mit der Problembeschreibung nicht ganz klar, der Welpe wurde also von den zwei rassegleichen (und vermutlich auch im selben Alter, da Welpengruppe).... angerempelt? Gebissen? Gemobbt? Oder fing einfach an zu jammern, weil die beiden anderen "aufgedreht" haben und ihm zu schnell unterwegs?

Schutz suchen... wovor in diesem Fall?

Ich sehe Welpengruppen auch zwiegespalten. Allerdings wird in einem normalen Hundeleben immer wieder ein Hund daher kommen, der "aufdreht" und ggf auch "anrempelt". Sofern man den Hund dann nicht auf dem Arm durch's leben trägt.

Wie gesagt, dein Text war zu kurz um die Situation tatsächlich einschätzen zu können. Sollte es aber tatsächlich so gewesen sein, dass deinem Welpen nichts böses widerfahren ist und er einfach nur diese ungewohnte, stressige Situation ausblenden wollte, hätte ich ihm in diesem Moment den "Schutz" verweigert.

lg Perkeo


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 Betreff: Re: Sozialkontakte für Welpen...
Posting Nummer:#5  BeitragVerfasst: So 1. Okt 2017, 17:35 
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Grüß Euch,

ein immer junges Thema. Ich habe eine einfache Regel. Wirkt ein Hund gemobbt, sichere ich den Mobber. Und dann warte ich, was der Gemobbte tut. Sehr oft läuft er nämlich zu dem anderen anderen hin und möchte weiter machen. Zumindest habe ich das so oft in unserer Welpengruppe erlebt.
Ich habe mir seit langem angewöhnt, immer erst nach dem Alter und Geschlecht der Hunde zu fragen. Das gibt gute Hinweise, was im Normalfall zu erwarten ist. Meine jetzige alte Hündin mag weder Welpen noch Junghunde, im Gegensatz zum vorigen Rüden. Ich warne also die Leute, dass ihr Hund wahrscheinlich angeblafft wird. Das ist es aber dann. Die Hunde werden im weiteren ignoriert. Ihrerseits zeigen sie zwar, dass sie eigentlich herkommen möchten, aber die Erkenntnis erlangt haben, dass das besser zu lassen ist. Übrigens ist das ein einfaches Beispiel, dass nicht alles in der Welt mit positiv geregelt wird. Aber eine negative Erfahrung muss nicht schmerzhaft sein. Das weitere Zusammentreffen ist dann sehr entspannt.

Mit Welpengruppen habe ich gute Erfahrungen gemacht. Pubertierende Hunde haben darin aber nichts mehr zu suchen. Sie sind je nach Typ schon mal ein schlechter Umgang für echte Welpen. Aber Welpen brauchen immer auch erwachsene Hunde als Sozialpartner. Am besten ist da ein gestandener jüngerer Rüde, der nicht dauern Bestätigung seiner Herrlichkeit sucht. Der kann mit Geduld und Ausdauer die sozialen Experimente der Kleinen regulieren. Mein Rusty hatte noch in jedem ängstlichen jungen Hund Vertrauen wachsen lassen. Manchmal hat er sich dazu einfach hingelegt, damit der Kleine ihn inspizieren konnte.

ciao R. #b_ye2#

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Es ist ein aufwändiger Prozess, von einer Dummheit zur nächsten umzulernen.
Georg Christoph Lichtenberg


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 Betreff: Re: Sozialkontakte für Welpen...
Posting Nummer:#6  BeitragVerfasst: So 1. Okt 2017, 21:45 
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Danke erstmal ...

@ Perkeo, du hast recht, ich hätte es besser beschreiben müssen und vlt zweiteilen .

Auf der einen Seite beschäftigt mich das Thema " Sinn und Unsinn einer Welpengruppe" einfach, weil ich es in einer Stunde erlebt habe. Drei wirkliche Welpen, zwei erwachsene Hunde der Trainerin und 4Junghunde, die sehr aufdringlich waren. Trainerin am quasseln mit den HH, war ich genau 1 Stunde.

Die Situation mit den rassegleichen, das waren Erwachsene Tiere. Der Rüde kam mir ansich entspannt vor, die Hündin eher weniger. Die Tiere waren nicht aggressiv , die Hündin vlt etwas viel am wäwäwä . ich wage es jetzt auch nicht zu beurteilen....
Die Aussage der Hundehalterin, der Welpe muss sich dieser Sitation STELLEN ich solle wegtreten wenn er jammernd übern Boden kurgelte ( um diesen Punkt geht's mir) inwieweit muss sich ein z.B 12 Wochen alter Welpe " stellen" ? egal in welcher Sitation ob Hundeplatz oder bei kurzen treffen privater Natur. Was ist Schutz bieten und ab wann ist es so, dass man ihn in unsicherer macht? Nicht jeder Hundehalter sieht sofort das Anliegen seines Gegenübers Hund ... zumal wenn's flott kommunizieren :)) ich gehe jetzt natürlich von einem nicht aggressiven Geschehen aus.

Ich hoffe ich war verständlich

Liebe Grüsse


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