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 Betreff: RE: Spaziergang mit S+O – nicht nur für den Troll
Posting Nummer:#21  BeitragVerfasst: Di 7. Sep 2010, 10:37 
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Hallo zusammen,

Zitat:
Original geschrieben von nina und splash

Zitat:

klaus
Wollen würd ich schon, nur hab ich keine Lust wegen der ein oder anderen Interpretation dann im Fegefeuer zu landen. Die Zeiten haben sich geändert, ich denke dass auch Du deine Themen hast, die Du nicht öffentlich im Internet diskutieren willst/kannst.
ich wollte dich nicht angreifen, es war bloss eine feststellung. klar, es gibt auch dinge, die ich nicht öffentlich diskutiere und ich versteh dich.
Sicher gibt es Grenzen. Aber es ist schon erstaunlich, wie intensiv Diskussionen geblockt werden, in denen man mal "Butter bei die Fische" sehen möchte, obwohl ...

Zitat:
... es doch genau der sinn eines solchen (forums) wäre, sich öffentlich auszutauschen. aber irgendwie ist die sache mit den sachlichen, kontroversen diskussionen viel schwieriger geworden, plötzlich gehts nur noch um "virtuelles happy slapping").
Ja, und dann macht man ein Forum auf, in dem nur noch die schreiben dürfen, die ohnehin alle die gleiche Meinung haben. Und sich wenn in einem anderen Forum eine Diskussion anlässt, dann schwärmt man aus und moralisiert sie tot.

Aber trotzdem, was nutzt die schönste Schilderung eines supertoll reagierenden Hundes voller Ausstrahlung, wenn die "unangenehme Erfahrung" immer kryptisch verborgen bleibt?
Was denn nun, ERG mit Zeitfenster nach dem "Komm"-Signal? Oder mit gezielter Ablenkung und sofortiger ERG-Antwort auf die falsche Entscheidung?
Wie lernt er denn nun, dass "er gar nicht anders kann als kommen."? :?

Dass die Wattebauschfraktion das nicht diskutieren kann und will, ist mir leidlich bekannt. Aber die Frage, an welchen Stellen wie aversiv ein großer Schritt gemacht werden kann, ist dadurch nicht aus der Welt.
Und da warte ich noch auf eine Antwort vom Troll.
Die Entscheidung, was man selber tun will, ist einem damit ja in keiner Weise genommen.

Gruß R.

p.s. Sollen wir nicht einen Wettbewerb veranstalten, welchen Namen wir dem "Troll" geben? Er ist ja keiner, er meldet sich nur nicht an. Ich mag keine Postings ohne vernünftige Anrede.
Ich würde ihn Otto nennen. Wer hat andere Vorschläge?








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Georg Christoph Lichtenberg


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 Betreff: Re: Spaziergang mit S+O – nicht nur für den Troll
Posting Nummer:#22  BeitragVerfasst: Di 7. Sep 2010, 19:37 
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Hi

Zitat:
Dauertroll: und deine Hunde kommen auf relativ kurze Entfernung relativ lustlos
Und wenn deine Hunde bei Sitz nicht Sitz machen und bei Platz nicht Platz finde ich das auch nicht schlimm. (Auch wenn ich bei meinen Hunden auch da andere Ansprüche habe.)

A - Hunde???? Ich seh nur einen Hund der lustlos ist und das mit dem Sitz/Platz „nicht drauf hat“.
B – Wenn ein Hund eigentlich Sitz/Platz kann (und das kann ich ja nun mal besser beurteilen als du), Sitz/Platz aber verweigert, dann liegt es nahe, dass der Hund Schmerzen hat. Was aufgrund des Alters auch nicht ungewöhnlich ist.
Um mit Schmerzen (Alter) umzugehen, gibt es viele Möglichkeiten. Böse Zungen unterstellen ja speziellen Schlittenhundzüchtern, dass diese alte Hunde rechtzeitig „entsorgen“ (also z.B. abgeben).
Eine andere Möglichkeit ist, die Schmerzen zu ignorieren und dennoch Gehorsam einzufordern. Was ich als tierschutzrelevant einstufe.
Meine Variante ist (unter anderem), dass der Hund, wenn er sich entsprechend schmerzbelastet zeigt, Spazierganglänge und somit auch –strecke frei wählen darf. Je nach Befinden wird dann eine ganz kurze oder etwas längere Strecke, auf hartem oder weichem Untergrund gewählt.
An solchen Tagen verzichte ich dann auch auf nur meinem Ego dienende Aspekte: wie Sitz/Platz oder freudigem und zügigem Herankommen. Letztendlich ist es egal, ob der Hund stehend, sitzend oder platzend wartet oder schnell oder langsam kommt (sofern man ihn notfalls auch im herankommen noch stoppen kann).

Zitat:
Dauertroll: Auf den Videos ist nun mal nichts los mit Ablenkung

Ich erinnere mich an ein Video (wiedermal ein Schlittenhundzüchter) in dem dieser mit vielen Schlittenhunden im Freilauf Rad fuhr. Als Aussage des Videos wurde häufig interpretiert, wie gut die Hunde doch erzogen seien und wie viel Freilauf sie dadurch doch haben.
Das Video glänzte (außer einer Hundebegegnung) vorrangig durch Abwesenheit von anderen „Störfaktoren“.
Und abgesehen davon: Hunde, die ihrem „Job“ nachgehen, kommen ähnlich wie Menschen manchmal, wenn sie etwas sehr intensives machen, in einen flow. Da kann manchmal das Reh über den eigentlich völlig jagdbegeisterten Hund drüber fallen – das stört ihn nicht. Das wird dir jeder bestätigen, der Rettungshundearbeit, mantrailing, Hütearbeit o.ä. macht,
Nun könnte ich also – analog deiner Vorgehensweise - diesem Menschen unterstellen, dass seine Hunde eigentlich auch keinen Deut besser hören als der Rest der gut erzogenen Hundewelt.
Ich sehe das Video allerdings einfach nur als Beweis, dass man auch mit vielen Hunden im Freilauf an geeigneter Stelle Rad fahren kann und das irre Spass macht…

Zitat:
Dauertroll: Wenn du dann noch ertragen kannst, daß meine Hunde immer ein Ketten- und ein Krallenhalsband tragen

Es ist mir ziemlich egal, welche Halsbänder deine Hunde tragen.
Ich verstehe aber nicht so recht, wieso du Krallenhalsbänder bei deinen gut erzogenen Hunden verwenden musst? Ein Krallenhalsband macht dann Sinn, wenn es wirkt, also
Entweder weil eine Leine dran ist. Da deine Hunde aber so gut erzogen sind, brauchen sie ja keine Leine.
Oder weil sie sich in meinem Einflussbereich befinden und ich ohne Leine „wirken“ kann. In meiner Nähe bevorzuge ich es jedoch, höchstpersönlich und offen erkennbar meinen Hunden das Fell über die Ohren zu ziehen.

Oder dient es als „Erinnerung“, dass du könntest, wenn du wolltest, weil die Hunde Krallenhalsband und Leine nicht gekoppelt haben? Dann reicht doch eigentlich auch Kettenhalsband oder ein umgedrehtes Krallenhalsband.


Weißte Dauertroll – die Hundeerziehung ist ein weites Feld mit vielen Wegen und Zielen. Ich bin der Meinung, dass jeder (soweit es nicht tierschutzrelevant ist) den für sich und die Hunde optimalen Weg zu seinem Ziel suchen soll. Sich über andere drüber zu stellen, sich als das non-plus-ultra zu geben – macht nur dann Sinn, wenn man das Non-Plus-Ultra ist – man die gleichen Ziele anstrebt und und die Lösungswege auch verständlich vermitteln kann. Ansonsten ist es nur Wischiwaschi und Zeitvertreib.
Konstruktive Kritik – Klasse. Hilfe denen, die Hilfe suchen – auch prima.
Aber Tipps wie „ich fange bei Welpen an“, sind z.B. für Hundehalter die ihre Hunde erwachsen bekommen haben, völlig irrelevant.

Schau dir mal die beiden Videos hier im Thread zum Thema Problemlösung an (eingestellt am 05.09.):
Das erste Video zeigt den Rüden – wurde bereits als Welpe ordentlich erzogen.
Das zweite Video zeigt die Hündin – Zwingerhund, bis im Alter von einem Jahr Null Erziehung.

Der Rüde ist weit weniger explorativ als die Hündin. Die Hündin hat die meisten Aufgaben, die man ihr stellt, in Null-Komma-Nichts raus (nicht nur in Bezug auf Intelligente Hundespielzeuge oder anderen Schnickes). Der Rüde greift sehr schnell, wenn er nicht weiter kommt, auf die Strategie „sinnloses Alternativverhalten/Nichtstun“ oder „Hilf mir“ zurück.
Böse Zungen könnten behaupten, dass es ein gewisser Grad von „erlernter Hilflosigkeit“ ist.
Inwiefern das Verhalten „genetisch“ oder „anerzogen“ ist kann ich nicht sagen. Fest steht aber, dass so ein Hund sehr viel leichter zu „handhaben“ ist als ein explorativer Hund. Letzterer ist aber viel interessanter :) - aber zwei von dem Kaliber könnte ich nicht brauchen…

@Klaus
Zitat:
Klaus: ich sollte nicht immer so enthusiastisch reagieren.

Kannste ruhig…. „ganz ok“ ist aber nicht unbedingt enthusiastisch.
Und mit dem nachfolgenden Kontext ergibt sich daraus eher: „Naja, mir gefällt dies und jenes nicht“. Das hätte mich halt interessiert.

Zitat:
Klaus: "nicht schlecht,......... für eine Frau"

Jaja – der gut erzogene Hund als Domäne der stahlharten Männer…. :-)

Gruß Bea

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Manchmal denke ich, es ist Hauptaufgabe der Hunde, uns Menschen bescheiden zu halten. [Patricia B. McConnell]
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 Betreff: RE: Spaziergang mit S+O – nicht nur für den Troll
Posting Nummer:#23  BeitragVerfasst: Di 7. Sep 2010, 20:30 
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Zitat:
Original geschrieben von Renegat

Hallo zusammen,

Zitat:
Original geschrieben von nina und splash

Zitat:

klaus
Wollen würd ich schon, nur hab ich keine Lust wegen der ein oder anderen Interpretation dann im Fegefeuer zu landen. Die Zeiten haben sich geändert, ich denke dass auch Du deine Themen hast, die Du nicht öffentlich im Internet diskutieren willst/kannst.
ich wollte dich nicht angreifen, es war bloss eine feststellung. klar, es gibt auch dinge, die ich nicht öffentlich diskutiere und ich versteh dich.
Sicher gibt es Grenzen. Aber es ist schon erstaunlich, wie intensiv Diskussionen geblockt werden, in denen man mal "Butter bei die Fische" sehen möchte, obwohl ...


Diese Geheimniskrämerei um den Umgang mit beispielsweise dem E-Collar ist doch doof, warum sollte man sich sachlich dazu nicht austauschen können?
Natürlich, es ist verboten, dennoch kann man ja theoretisch erläutern, was wann gemacht wird.

Bei den Jagdhundlern ist es gang und gäbe und zu 90 Prozent grottenschlecht angewendet. Ergebnis sind neurotische Hunde.
Und ich habe auch viele dieser Hunde als pfeilschnell bei der Arbeit kennengelernt.
Für viele sieht das toll aus, mittlerweile differenziere ich jedoch stark in dieser Hinsicht, denn wehe, man sieht einige dieser Hunde einmal in diversen Alltagssituationen. Viele dieser Hunde sind psychsich einfach am Ende und permanent gestresst.
Dennoch halte ich das ERG als eines der sanftesten Hilfsmittel, wenn es korrekt eingesetzt wird...

Als ich meinen Hund kurzzeitig via Parforcedressur ausbildete (abgebrochen, weil ich es nicht mehr ertragen konnte), zeigte sich dieser trotz absolut unmöglicher und unmenschlicher Behandlung keinesfalls offensiv gestresst, übermäßig beeindruckt oder sonst irgendwie merkwürdig. Mir wurde ein überhaus tougher Hund bescheinigt, der so einiges aushält.
Tja, und dann hab ich zwischendrinn den Clicker ausgepackt und wollte mit meinem ehemals begeisterten Freeshaping Hund eine kleine Session machen.
Nix war, er hat sich hingelegt und überhaupt nix mehr gemacht.
Das war für mich ein sehr einschneidendes Erlebnis.
Man sieht nicht immer offensichtlich, was im Hundekopf vorgeht..

Viele Grüße, Anna

PS: Faires ERG Training kann man meiner Meinung nach bei George Hickox/Gary Wilkes finden


Zuletzt geändert von dragonwog am Di 7. Sep 2010, 20:34, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff: RE: Spaziergang mit S+O – nicht nur für den Troll
Posting Nummer:#24  BeitragVerfasst: Di 7. Sep 2010, 20:48 
Hi,

Zitat:
Kannste ruhig…. „ganz ok“ ist aber nicht unbedingt enthusiastisch.
Und mit dem nachfolgenden Kontext ergibt sich daraus eher: „Naja, mir gefällt dies und jenes nicht“. Das hätte mich halt interessiert.
Pffff, wo hast Du denn deinen Humor gelassen? Jetzt hab ich doch extra einen Zwinkersmilie dahinter gemacht. Dann halt nüchtern und sachlich: Mir gefällt's sehr gut. Ohne wenn und aber.

Zitat:
Jaja – der gut erzogene Hund als Domäne der stahlharten Männer…. :-)

[ironie on]So muss das sein. Deshalb kommt mir auch keine Hündin in's Haus :-) [ironie off]

lg Klaus



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 Betreff: RE: Spaziergang mit S+O – nicht nur für den Troll
Posting Nummer:#25  BeitragVerfasst: Di 7. Sep 2010, 22:25 
Hi,

Zitat:
Dennoch halte ich das ERG als eines der sanftesten Hilfsmittel, wenn es korrekt eingesetzt wird...
Nur kannst Du das heute praktisch nirgendwo mehr lernen. Es sei denn, man macht sich die Mühe, recherchiert im Internet und landet dann bei deinen unten angesprochenen Leuten.

Das beschränkt sich noch nicht einmal auf das ERG, sondern betrifft mittlerweile den kompletten Bereich, der sich mit aversiven Reizen beschäftigt. Such doch mal eine Hundeschule und frage an "Kann ich bei Ihnen lernen, wie man einen Hund angemessen straft?". Auf die Antworten bin ich gespannt. Wegen ähnlicher Aussagen wurde ich vor einem guten halben Jahr durch sämtliche Foren gejagt, teilweise mit übelsten Diffamierungen und Boykottaufrufen meines Shops. Dabei wäre das ein ganz wichtiger Faktor, eben um so etwas zu vermeiden:
Zitat:
Bei den Jagdhundlern ist es gang und gäbe und zu 90 Prozent grottenschlecht angewendet. Ergebnis sind neurotische Hunde.


Vor dem Verbot gab es noch den ein oder anderen Kurs. Heute sucht man danach vergeblich, denn man würde sich strafbar machen. Nachdem zwar die Anwendung, nicht aber der Verkauf verboten ist, geht man halt zum Jäger oder Hundesportler seines Vertrauens. Dort wird der Hund dann u.U. gegrillt und übelst mißhandelt, aber wenn die guten Alternativen fehlen, ist das eben das Resultat.
Auch jenseits von ERG wird alles plattgemacht was nur ansatzweise "aversiv" ist, überrollt von der rein positiven Lehre. Immer noch ein bißchen sanfter, immer noch ein bißchen mehr werden die Hunde in die Isolation getrieben, nur ja kein Stress und keine unangenehmen Reize.
Wenn Du bei Youtube nach Clickertraining suchst, stehen an erster Stelle ein paar Videos, bei denen mir die Haare zu Berge stehen und ich mich Frage, wer denn nun zuerst verrückt wird, der Hund oder der/die Halter/in.
Vielleicht ändert sich das irgendwann mal wieder, aber ich habe meine Erfahrungen gemacht und seh im Moment absolut keinen Sinn in einem (Internet-)Austausch über die Anwendung von aversiven Reizen.

lg Klaus


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 Betreff: RE: Spaziergang mit S+O – nicht nur für den Troll
Posting Nummer:#26  BeitragVerfasst: Mi 8. Sep 2010, 07:54 
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Hallo Klaus,

Zitat:
Original geschrieben von Klaus
Nur kannst Du das heute praktisch nirgendwo mehr lernen.


Halte ich für ein Gerücht. Wer sucht, der findet. Außerdem solltest "Du", also der Hundebesitzer das Teil eher nicht anwenden. Die meisten Leute können nicht mit einem Clicker umgehen und dann wollen sie so ein hochsensibles Gerät steuern, bei welchem Timing absolut essentiell ist?!

Zitat:
Es sei denn, man macht sich die Mühe, recherchiert im Internet und landet dann bei deinen unten angesprochenen Leuten.


Man sollte das ERG sowieso erst nach entsprechender Recherche einsetzen. Damit meine ich Anwendungsarten und entsprechende Studien.

Zitat:
Das beschränkt sich noch nicht einmal auf das ERG, sondern betrifft mittlerweile den kompletten Bereich, der sich mit aversiven Reizen beschäftigt. Such doch mal eine Hundeschule und frage an "Kann ich bei Ihnen lernen, wie man einen Hund angemessen straft?".


Tja, wenn du zum fanatischen!! Animal Learn Trainer um die Ecke gehst und diesen dann fragst, wie man straft, hat das den selben Effekt als wenn du zu den Zeugen Jehovas mit Burka gehen würdest.
Abgesehen davon finde ich, dass in Hundeschulen viel zu oft ungerechtfertigt gestraft wird. Es gibt ganze Ausbildungsinstitute (Ca**), in welchen Strafe inflationär eingesetzt wird, nur um den Hund ruhig und passiv zu machen.

Zitat:
Vor dem Verbot gab es noch den ein oder anderen Kurs.


Nun, fundierte Kurse und sachgemäße Anwendung gab es vor dem Verbot bei einer von dir diffamierten Ausbildungseinrichtung mit Namen "Cum Cane".

Zitat:

Auch jenseits von ERG wird alles plattgemacht was nur ansatzweise "aversiv" ist, überrollt von der rein positiven Lehre. Immer noch ein bißchen sanfter, immer noch ein bißchen mehr werden die Hunde in die Isolation getrieben, nur ja kein Stress und keine unangenehmen Reize.


Sorry, das halte ich mehr oder weniger für für ein Gerücht. Vielleicht ist das in zwei Internetforen der Fall, aber ansonsten :sarcastic
Erstens geht der Trend leider eher in Richtung "Persönlichkeit statt Leckerlie" und zweitens, schau dich doch mal in herkömmlichen Hundeschulen und auf der Straße um. Dort sehe ich eher das Gegenteil, viel zu oft wird unnötig aversiv eingewirkt und vieles schrammt haarscharf an der Tierschutzrelevanz vorbei bzw. ist schlicht und einfach Tierquälerei.

Zitat:
Wenn Du bei Youtube nach Clickertraining suchst, stehen an erster Stelle ein paar Videos, bei denen mir die Haare zu Berge stehen und ich mich Frage, wer denn nun zuerst verrückt wird, der Hund oder der/die Halter/in.


Welche Videos meinst du denn konkret? Es gibt sehr viele tolle Clickervideos auf Youtube, von Kay Laurence, ihren Schülern (Microshapingfan :cl ) Ute Blaschke Berthold, u.v.m.....


Zitat:
Vielleicht ändert sich das irgendwann mal wieder, aber ich habe meine Erfahrungen gemacht und seh im Moment absolut keinen Sinn in einem (Internet-)Austausch über die Anwendung von aversiven Reizen.


Damit trägst du zu dem oben genannten Problem bei und reihst dich in die Leute ein, die lieber gar nichts zum Thema Strafe sagen, wie die von dir kritisierten Hundetrainer.

Viele Grüße, Anna


Zuletzt geändert von dragonwog am Mi 8. Sep 2010, 07:55, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff: Re: Spaziergang mit S+O – nicht nur für den Troll
Posting Nummer:#27  BeitragVerfasst: Mi 8. Sep 2010, 14:29 
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Hallo Anna,

danke für Dein hervorragendes Posting :top

Zitat:
Sorry, das halte ich mehr oder weniger für für ein Gerücht. Vielleicht ist das in zwei Internetforen der Fall, aber ansonsten ........
........ den Eindruck habe ich auch.

Ich glaube, dass Klaus die virtuelle Realität mit der tatsächlichen verwechselt und selbst da der selektiven Wahrnehmung unterliegt.

(außerdem meine ich, gefällt ihm halt das Kokettieren mit der Outlaw-Rolle)

Ein Blick in die Hundebuchrubrik in jeder durchschnittlich bestückten Buchhandlung zeigt, wo die Prioritäten im Mainstream der Hundeerziehung nach wie vor liegen.

Und gerade deshalb würde ich Hilfesuchenden nach wie vor zuallererst ans Herz legen:

"Lernt erstmal richtig loben, positiv zu bestärken ................... und dann, wenn euer Verhältnis zum Hund zum Zeitpunkt X, Y sich grundlegend verbessert hat, dann wird es ihn vielleicht auch wesentlich mehr beeindrucken, wenn ihr mal (wieder?) ein scharfes Nein (o.ä.) loslasst".

Inflationär geschimpft, gerügt, geruckt haben die meisten Leute in der Regel schon genug!

Liebe Grüße

Alex

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aus "The Secret of Life" von James Taylor:

"and since we only here for a while - we might as well show some style"

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 Betreff: RE: Spaziergang mit S+O – nicht nur für den Troll
Posting Nummer:#28  BeitragVerfasst: Mi 8. Sep 2010, 18:07 
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Hallo Alex,

Zitat:
Original geschrieben von Alex + Aris

Ich glaube, dass Klaus...
Solche Aussagen über einen Menschen sollten in einer Diskussion eigentlich keinen Platz haben.

Zitat:
Und gerade deshalb würde ich Hilfesuchenden nach wie vor zuallererst ans Herz legen:
Damit wäre die Diskussion wieder einmal erfolgreich beendet. Der allgemeine positive Aufruf!
Hier sehe ich aber kaum Hilfesuchende, sonder Leute mit Erfahrung, die vielleicht sehen, dass es nach 100 gelernten Kunststücken immer noch Eigeninteressen des Hundes gibt.
Und es geht auch nicht darum, die Persönlichkeit einzubringen, sondern darum, wie man in Grenzbereichen handeln kann, ohne das gute Verhältnis zum Hund zu stören.

Aber Otto ist auch sofort wieder in Sendepause verfallen.

Gruß R.






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Georg Christoph Lichtenberg


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 Betreff: Re: Spaziergang mit S+O – nicht nur für den Troll
Posting Nummer:#29  BeitragVerfasst: Mi 8. Sep 2010, 18:23 
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Hallo Renegat,

Zitat:
Alex:
Ich glaube, dass Klaus...


Zitat:
Rnegat:
Solche Aussagen über einen Menschen sollten in einer Diskussion eigentlich keinen Platz haben.
......... ich denke Klaus kann sich gut selbst wehren, wenn ich ihm unrecht tue. Im Prinzip hast Du aber recht. Ich wehre mich nur gegen das Zerrbild von der allüberall so präsenten Wattebauschhundeerziehung. Meine Wirklichkeit sieht da anders aus.

Zitat:
Damit wäre die Diskussion wieder einmal erfolgreich beendet. Der allgemeine positive Aufruf!
Hier sehe ich aber kaum Hilfesuchende, sonder Leute mit Erfahrung, die vielleicht sehen, dass es nach 100 gelernten Kunststücken immer noch Eigeninteressen des Hundes gibt.
Und es geht auch nicht darum, die Persönlichkeit einzubringen, sondern darum, wie man in Grenzbereichen handeln kann, ohne das gute Verhältnis zum Hund zu stören.
....... es ging nicht um die Forendiskussion, sondern um das was ich in den Jahren erlebt habe (und was mich nach wie vor umgibt).

Im Gegensatz dazu habe ich Klaus (wie andere auch) hier gebeten "Butter bei die Fische" zu machen und zu berichten, "wie es denn geht". Vielleicht kann man sich ja darüber weiter austauschen?

Freundliche Grüße

Alex

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 Betreff: RE: Spaziergang mit S+O – nicht nur für den Troll
Posting Nummer:#30  BeitragVerfasst: Mi 8. Sep 2010, 18:47 
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Hallo Alex,

Zitat:
Original geschrieben von Alex + Aris

...
Ich wehre mich nur gegen das Zerrbild von der allüberall so präsenten Wattebauschhundeerziehung. Meine Wirklichkeit sieht da anders aus.
Man muss da zwischen der Forenwelt und der realen Welt unterscheiden. In der Forenwelt ist man sehr schnell irgendwo präsent.

Zitat:
Im Gegensatz dazu habe ich Klaus (wie andere auch) hier gebeten "Butter bei die Fische" zu machen und zu berichten, "wie es denn geht". Vielleicht kann man sich ja darüber weiter austauschen?

Freundliche Grüße
Gern doch...

und ebenso freundlich ;) R.

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