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 Betreff: Hund beinahe verhungert
Posting Nummer:#1  BeitragVerfasst: Di 11. Okt 2011, 13:45 
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Ich hoffe das ist für meine Geschichte der richtige Themenbereich, wenn nicht bitte verschieben.

Am Freitag holte ich einen Hund aus meiner Zucht zurück, nachdem mich Bekannte des Besitzers alarmiert hatten. Sein Name ist Beetlejuice genannt Beetle.

Der Besitzer hat Beetle und seine knapp 3-jährige Hündin bei den Eltern abgestellt vor einigen Monaten und sich seitdem nicht mehr sehen lassen (können). Da der Hund noch nicht bezahlt war, hatte ich mehrmals vergeblich versucht, den Besitzer zu kontaktieren, bis seine Bekannte es merkte, zu mir Kontakt aufnahm und mich über Beetles schlechtem Zustand bei den Eltern des Besitzers informierte. Kurzum - ich holte ihn da weg.

Beetles Zustand war sogar schlimmer als vorab geschildert. Neben verfilztem stumpfem Fell leidet er auch unter Kachexie, also Auszehrung der schlimmsten Form mit Verdacht auf Organschädigung. Natürlich war ich direkt nach der Abholung bei meiner Tierärztin, die fein säuberlich alles dokumentierte und eine umfassende Allgemeinuntersuchung durchführte. Da ich in gerade 4 Tagen schaffte, dem Kleinen das erste Kilo anzufüttern, liegt offensichtlich keine Erkrankung vor, die trotz Fütterung eine Auszehrung verursacht, wie z.B. die bei DSH häufiger vorkommende exokrine Pankreasinsuffizienz. Den Hund hat man definitiv vorsätzlich verhungern lassen.

Mir macht Sorgen, dass ich die Hündin nicht sehen konnte, die mit Beetle lebte. Verhungert auch sie oder hat sie sich den Großteil einer zu dürftigen Futterration einverleibt? Ihr könnt euch vorstellen dass ich von diesen Leuten vor der Haustür abgefertigt wurde. Ich habe den Züchter der Hündin per Mail kontaktiert, er hat sich nicht gemeldet. Ob er krank, in Urlaub oder dauerhaft offline ist oder ob ihn die Hunde aus seiner Zucht nicht interessieren (gibt es bei DSH-Züchtern oft genug), weiß ich nicht, jedenfalls falls bis morgen nichts geschieht, lässt mein anderer Welpenkäufer aus der Region seine Beziehungen spielen. Als BAG- Mitarbeiter kontrolliert er auch Viehtransporter und kennt die Amtsveterinäre. DIE Kontrolle landet in keiner Ablage! Ich selbst habe ja keine rechtliche Handhabe, schon mit der inoffiziellen Beschlagnahmung Beetles habe ich mich auf rechtliches Glatteis begeben.

Was mich auch sehr betroffen macht: in dem Haus der Eltern lebt auch der Bruder des Besitzers. Der hat eine Goldie-Hündin, die vor Fett kaum laufen kann. Wie kann man als Hundefreund dabei zusehen, wie sozusagen auf eigenen Grund und Boden Hunde verhungern, während der eigene dringend Diät braucht? Hasst der seinen Bruder so sehr dass er toll findet, dessen unschuldige Tiere leiden und sterben zu sehen?

Beetle ist bei mir, aber das ist auch kein Dauerzustand. Ich habe auf relativ engem Raum 3 Hunde, 2 Hündinnen die sich nicht wirklich vertragen und einen Rüden mit einer natürlichen Dominanz, der zwar nett zu Beetle ist aber ihm auch ständig zeigt, wer der Boss ist. Beetle fügt sich gut in das Rudel ein, hängt natürlich viel bei seiner Mama (ob er sie als seine Mama wiedererkannt hat nach einem Jahr?). Merkwürdigerweise ist Beetle sehr umweltsicher und immer noch kontaktfreudig mit Menschen. Jetzt da er ein paar Nährstoffe im Blut und keinen Hunger mehr hat, zeigt er sogar deutlich dass er arbeiten will. Ich habe, um ihm ein wenig Kopfarbeit zu bieten, mit Futtertreiben angefangen. So nimmt er die Kalorien wieder auf die er abläuft. Jedenfalls werde ich ihn auf 30 kg hochpäppeln (von 19.8 auf 21,5 hab ich schon geschafft) bevor ich ihn an seinen neuen Besitzer übergebe, auch wenn diesem das Warten schwer fällt. Zur Information: der Wurfbruder wiegt 38 kg, Beetle hätte bei seiner Größe ein Mindestgewicht von 34 kg.

Ich mache mir solche Vorwürfe, dass ich nicht eher eingeschritten bin aus dem blöden Stolz heraus, nicht als geldgierig gelten zu wollen.

Eine Frage gibt es auch noch: welche Möglichkeiten hat der ehemalige Besitzer, Beetle von mir zurückzuholen? Er besitzt nur noch den Impfpass, wenn überhaupt, mit Beetles Chipnummer darin. Hat er Anspruch auf Rückerstattung der Anzahlung (wäre mir um das Geld egal aber für viele Menschen ist es eine Strafe wenn man ihnen an den Geldbeutel geht)?

LG Taarna

_________________
Wenn ein Hund nur darf wenn er soll,
aber nie kann wenn er will,
dann mag er auch nicht wenn er muß!

Wenn er aber darf wenn er will,
dann mag er auch wenn er soll,
und dann kann er auch wenn er muß.....

Denn.....:

Hunde die können sollen,
müssen wollen dürfen....!!!


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