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 Betreff: Re: Endlich Prüfung bestanden
Posting Nummer:#11  BeitragVerfasst: So 15. Okt 2006, 18:25 
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Och Bigge,

ist mal wieder typisch für die Bürokratie bei uns in D - Hauptsache, es ist alles richtig angemeldet, möglichst schriftlich und in zweifacher Ausfertigung. Ob man dann den Menschen noch retten kann, ist zwar fraglich, aber die Sache geht ihren normalen Amtsweg :?

Kann mir gut vorstellen, wie einen das demotiviert, wenn man Willens ist, sich einzusetzen und man darf nicht :_h Hoffentlich ist dem armen Mann nichts wirklich Schlimmes widerfahren!!!

Ihr seid dennoch ein tolles Team *knuddel*

Liebe Grüße
von Petra und Kid dem Wäller!


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 Betreff: Re: Endlich Prüfung bestanden
Posting Nummer:#12  BeitragVerfasst: So 5. Nov 2006, 10:31 
Hallo zusammen,

ich greife mal die kritischen Bemerkungen zu den Alarmierungen auf. die Polizei hat hoheitliche Rechte, die bei einer solchen Alarmierung auf die privaten Personen, hier Rettungshundestaffeln übergehen müssen. Dazu ist nicht ausser acht zu lassen, dass bei Alarmierungen wie sie hier angefügt werden, der Einsatzwert eines Rettungshundes fraglich ist.

Warum ist er fraglich?

Nach Straftaten Personen durch Privatpersonen nachsuchen zu lassen birgt viele Risiken. Für Privatpersonen ist hier einfach keine Möglichkeit, die von ihnen probagierte Hilfe einzusetzen, da ihnen hier sehr wichtige Verhaltensmassregeln fehlen. Auch bei anders gearteten Einsätzen sind die Sorgfaltspflichten der Privaten Hundehalter und dazu zählen auch die Mitglieder einer Rettungshundestaffel mit den notwendigen Versicherungsrichtlinien zu klären. So einfach, wie es sich so mancher vorstellt, hinfahren, Hund auspacken Person finden, fertigt ist es allemal nicht.

Mal abgesehen von den rechtlichen Bedenken, gibt es da noch Bedenken der Tauglichkeit. Das Verhalten von Rettungshundestaffel sowie deren Auftreten, die Öffentlichkeitsarbeit und das Prüfsystem sind für so manchen Polizeiführer eher abschreckend, als das der eigentliche Einsatzwert für eine positive Aufgabenverteilung gesehen wird.

Als Erfahrungswert kann man hier in den Raum stellen, dass bei einer täglichen Ausrufung von Vermißteneinsätzen Rettungshundestaffeln nur zu einem Minimalwert eingesetzt werden. Staffelübergreifende Streitigkeiten im Por und Contra der Einsatztauglichkeit führen zu Ausschlüssen. Das sich ehrenamtlich geführte Rettungshundestaffeln ihre Alarmierung bezahlen lassen ist der andere Gegensatz.

Eine rechtliche Fixierung des Begriffes Rettungshund gibt es nach wie vor nicht. Der Diensthund der Polizei ist da in den Gesetzen verankert und hat so einen anderen Stellenwert als der private Rettungshund.

Mit all diesen Informationen ist es für einen Rettungshundeführer mit all seinem Engagement schwer zu verstehen, warum er nicht zum einsatz kommt. Nur so manchem empfehle ich mal hinter die Kulissen zu schauen und da arbeitet die Polizei eine Vielzahl von reinen Vermißteneinsätzen in ihrem tägliche Einsatzgeschehen ab. In den städtischen Lagen benötigt man keinen Rettungshund, da er nicht in der Lage ist auf einem Markt-, Kirmesplatz oder anderem stätdtischem Umfeld die gesuchte Person zu finden. Solche Einsätze fallen bei der Polizei in 24 Stunden mehrfach an und die Einsatzroutine dort mit einer schnellstmöglichen Alarmierung von Zusatzkräften, hier auch Rettungshundestaffeln sollte wohl überlegt sein. Schnell entgleitet ein Einsatz und dann sind Rettungshundestaffeln fehl am Platz. Bürokratie ist ein Punkt, Not- und Zweckmäßigkeit ein anderer. Die Lagebeurteilung liegt bei vielen Einsätzen in Händen der Polizei und die sind für solche Lagen speziell geschult.

In diesem Sinne

www.westlaekenteam.de



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