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 Betreff: Wie findet man den neuen Hund?
Posting Nummer:#1  BeitragVerfasst: So 27. Sep 2015, 00:45 
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Hallo

Nach welchen Kriterien sucht ihr einen neuen Hund aus?
Wo funkt es? Geht das schon via Bild / Internet oder müsst ihr den Hund sehen?
Wer entscheidet: Herz oder Verstand? Andere Menschen, wie Mann oder Kids?

Wie war das bei den bisherigen Hundeübernahmen:
Habt ihr sie bereut?
Habt ihr gesagt: das war ne doofe Idee, aber da muss ich jetzt durch?
Habt ihr die Entscheidungen mal rückgängig gemacht und den Hund zurückgegeben (wenn ja, wieso)?

Wie habt ihr euch den neuen Hund vorgestellt:
Wie den alten
Wie der alte ging gar nicht
Bisschen wie der alte


Bezog sich das auf Optik und / oder Charakter?

Wie war die Übergangszeit zwischen altem und neuem Hund: gefühlsmäßig, zeitlich…

Wie lange Zeit lag zwischen beiden?

Also kurz: wie war das zwischen verstorbenem Hund und dem neuen?

LG Bea

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Manchmal denke ich, es ist Hauptaufgabe der Hunde, uns Menschen bescheiden zu halten. [Patricia B. McConnell]
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 Betreff: Re: Wie findet man den neuen Hund?
Posting Nummer:#2  BeitragVerfasst: So 27. Sep 2015, 23:49 
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Hallo Beate,

also aus meinem Handeln gesehen:


BeaSin hat geschrieben:
Hallo

Nach welchen Kriterien sucht ihr einen neuen Hund aus?
Wo funkt es? Geht das schon via Bild / Internet oder müsst ihr den Hund sehen?
Wer entscheidet: Herz oder Verstand? Andere Menschen, wie Mann oder Kids?

Wie war das bei den bisherigen Hundeübernahmen:
Habt ihr sie bereut?
Habt ihr gesagt: das war ne doofe Idee, aber da muss ich jetzt durch?
Habt ihr die Entscheidungen mal rückgängig gemacht und den Hund zurückgegeben (wenn ja, wieso)?



Jeden Hund habe ich mir zuerst von "Aussen" angesehen - Züchter, Zwinger, wie er sich gerade gibt, also rumtrollt.
Dann habe ich den ersten Kontakt zu ihm gesucht - ergo interessiert er sich auch für mich, also einfach mal so Sichtbar für ihn hingestellt.

  • Arras war damals der einzige der sich für mich interessiert hat - seine Geschwister haben sich für mich nicht interessiert. Der gewisse Funke sprang über, ich habe diese Wahl bis heute nie bereut.
  • Dux war damals eigentlich für meine ältere Tochter bestimmt, aber als er als einziger seiner Geschwister, die zwar auch alle einen kurzen Kontakt zu mir gesucht haben als längstem bei mir geblieben ist und intensiv mit meinen Schnürsenkeln gespielt hat und den körperlichen Kontakt gesucht hat habe ich mich für ihn entschieden. Auch diese Auswahl habe ich bis heute nie bereut.
  • Wallace interessierte sich überhaupt nicht für mich als er mich zum ersten Mal gesehen hat, ebenso seine Schwestern, lieber haben sie miteinander gespielt. Nicht mal ein Locken interessiert ihn...
    Ich dachte schon, es sollte hat nicht so sein, es gibt ja noch andere DHS.
    Da ging auf einmal die Frau des Züchter in den Zwinger, nahm ihn auf den Arm und kam raus und legt ihn in meinem Arm - in diesem Moment sprang wohl der Funke bei uns gegenseitig über. Hatte er sich bei ihr noch gegen die Aufnahme gewehrt, blieb er in meinen Armen ruhig liegen und drückte sich an mich - da war es wieder - das Gefühl "Der ist es" #s_mile#
    Auch diese Wahl werde ich nie bereuen.

Fazit - ich habe jedes Mal entschieden welchen Hund ich nehme. Meine Frau die immer mit dabei war hat mir stets die Auswahl alleine überlassen aber ist stets dann auch dazu gestanden und den jeweiligen Hund akzeptiert.



BeaSin hat geschrieben:
Wie war das bei den bisherigen Hundeübernahmen:
Habt ihr sie bereut?
Habt ihr gesagt: das war ne doofe Idee, aber da muss ich jetzt durch?
Habt ihr die Entscheidungen mal rückgängig gemacht und den Hund zurückgegeben (wenn ja, wieso)?


Nein bereut habe und werde ich keine. #i_am_so_h_appy#


BeaSin hat geschrieben:
Bezog sich das auf Optik und / oder Charakter?


Beides #s_mile#

BeaSin hat geschrieben:
Wie war die Übergangszeit zwischen altem und neuem Hund: gefühlsmäßig, zeitlich…

Wie lange Zeit lag zwischen beiden?

Also kurz: wie war das zwischen verstorbenem Hund und dem neuen?


Also Dux kam zu Arras dazu.

Arras ging als Erster über die Regenbogenbrücke.
Als Dux dann auch diesen Weg auch gegangen ist war zuerst meine Frau und ich übereinstimmt dass ein neuer Hund erst nach Fastnacht ins Haus kommt, da ich eigentlich zeitlich gesehen in meiner Freizeit vorher mit meiner Clique in dieser Zeit mit Vorbereitungen beschäftigt war ( Wagenbau ).

Aber es kam anders. #bi_ggrin#
Ich hatte mich fest auf diesen Zeitbereich eingestellt, aber meine Frau und meine älteste Tochter die derzeit noch bei uns wohnte dachten da auf einmal anders.....
Auf einmal fehlte denen der Hund im Haus #c_ool#
Aber klare Ansage von mir - erst wenn ich "DEN" Hund finde kommt der Nächste ins Haus.
Und wie dann das Schicksal so spielte, die meisten DHS-Welpen gab es damals im Norden und Osten von Deutschland ausser einer "Privatzucht für Rassenhundepreise aber ohne Papiere" in der Nähe drückte mir meine Frau eine Zeitungsanzeige in die Hand von einem Züchter in der näheren Umgebung.
Übrigens Wallace habe ich dann nur bekommen da der Züchter gesehen hat dass die Chemie zwischen uns stimmt, dass ich Mitglied in einen Hundeverein bin und er diesen und diverse Mitglieder plus Ausbilder kannte.

Ach ja Beate was ich da noch anmerken will:
Arras war ein reinrassiger DHS, aber da der Züchter so doof war seine Hündin nebst zwei reinrassigen Rüden zu halten und nicht mitbekommen hat welcher deckte gabs natürlich keine Papiere.
Dux war eine reine Privatzucht zweier DHS wo aber in der Linie wohl was verschwiegen wurde. Fell und Körperbau waren rein DHS, nur der Kopf hat im Bereich der Nase Rückschlüsse auf einen Collie vermuten lassen. Hat mich nie gestört. #bi_ggrin#
Wallace ist der erste DHS der Papiere hat.
Ich habe eigentlich bisher nie ganz großen Wert darauf gelegt ob der Hund der mich anspricht Papiere hat sondern dass er ein DSH ist und mir gefällt und dass der Funke überspringt.
Gut ich hatte auch nie den betreffenden Hund danach ausgesucht ob ich mit ihm deutscher Meister oder Weltmeister werden kann - für mich war es eher wichtig ihn als Familien- und Sporthund führen zu können.
Arras und Dux hatten einen guten Vereinsdurchschnitt bei Prüfungen, auch einige Auswärtsprüfungen waren akzeptabel, wobei der "Punktekiller" stets ich vor Aufregung war. Ein Richter sagte mir mal an einer Prüfung: Würde sie mehr auf ihren Hund sehen wie er perfekt versucht zu Laufen bekäme er auch die Punkte die ihm zustehen. Fazit - Die Ausbildung stimmte, aber in meiner stetigen Prüfungsangst habe ich meinen Hunden die Punkte weggenommen.

Zu Tierheim:

Als ich zum ersten Mal einen Hund gesucht habe sah ich mich im örtlichen Tierheim zuerst um.
Die hatten an diesem Tag da gerade angeblich einen DSH der aber gerade auf Spaziergang war - ich sollte mich doch anderweitig umsehen da ja noch so viel andere Rassen auf Vermittlung hoffen.
Gut ein DHS wurde mir quasi in die Wiege gelegt, mein Vater war zu dem Zeitpunkt Hundeführer beim Zoll - ich war der beste bewachte Säugling in der Umgebung, er hat mich voll akzeptiert #bi_ggrin#
Auf einemal entdeckte ich in einem Abteil einen DSH-Mischling. Ein Fundtier irgendwo aus dem Schwarzwald. Da war auch gleich dieser Funke der Übersprang. Er sah mich, drückte sich gegen die Gittertstäbe, suchte Körperkontakt.....
Da war auch das Gefühl - Der ist es.

Aber die Leiterin des Tierheimes hat mit folgenden Argument eine Vermittlung abgelehnt:
  • Der Hund springt aus Freude Personen an und ist somit ein Gefahr für ihre Töchter - damals 3 und 6 Jahre alt.
  • Der Hund gehört in erfahrene Hände, wobei es sie nicht mal interessierte dass ich einen "Problem-DHS", der meinen Vater gehört hat, geführt habe.
    Dazu auf Anfrage mehr, würde jetzt den Rahmen sprengen. #s_mile#
  • Auch stellte sie in Frage, wobei sie Zwingerhaltung total ablehnte, ob meine 80 m² Wohnung genügend Platz für den Hund bietet.
    Anmerkung: All meine Hunde haben/hatten eines gemeinsam - ich könnte noch 200 m² mehr haben, sie liegen dann doch überwiegend in dem Raum wo ich mich gerade aufhalte oder im großem Hinterhof. #bi_ggrin#

BeaSin hat geschrieben:

Wie den alten
Wie der alte ging gar nicht
Bisschen wie der alte


Das ist der Nächste #bi_ggrin#

Beate, wenn ich persönlich einen Hund danach aussuche dass er so sein sollte wie der/die Vorgänger dann finde ich keinen Weiteren, denn für mich ist jeder ein nicht kopierbaren Vorgänger.
Ich kann eigentlich von jedem lernen und bestreben sein es genau so gut oder noch besser zu machen was die Ausbildung und das Zusammenleben getrieft, wobei ich bei keinen meiner Hunden klagen kann.
Aber, kein neuer Hund löscht bei mir die Erinnerungen an seine Vorgänger!

Also Beate, wenn ich mal wieder vor der Wahl stehe und ein neuer DSH ins Haus steht - Tierheim ist für nicht derzeit aus Erfahrung nicht akzeptabel ( Bei meinen Spaziergängen habe ich oft Kontakt mit Tierheimhunden, da ist es inzwischen Pflicht einem möglichen sozialen Kontakt mit anderen Hunden aus versicherungstechnischen Gründen aus dem Weg zu gehen, da diese von "Freizeithundeführer ohne spezielle Erfahrung" ausgeführt werden. Was mich da auch stört dass die Rüden generell kastriert werden, da sie dann angeblich besser zu halten wären........

Selbst wenn ein Züchter kommen würde und mir sagt das ist der ideale Hund für sie - wenn der "Funke" nicht überspringt würde ich ihn nicht mal für geschenkt nehmen. #y_es#

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Gruss Peter




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Die kalte Schnauze eines Hundes ist erfreulich warm gegen die Kaltschnäuzigkeit mancher Mitmenschen.( Ernst R. Hauschka )

Hunde glauben, sie seien Menschen. Katzen glauben, sie seien Gott.

Denke nie du denkst, denn wenn du denkst, du denkst, dann denkst du nicht, dann denkst du nur du denkst, denn das Denken der Gedanken ist gedankenloses Denken.

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Zuletzt geändert von Peter am So 27. Sep 2015, 23:53, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff: Re: Wie findet man den neuen Hund?
Posting Nummer:#3  BeitragVerfasst: Mo 28. Sep 2015, 22:39 
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Hallo Bea,

alle Fragen zu beantworten, dafür fehlt mir im Moment die Zeit.

Zeit zwischen meiner Hündin, die mit 17 gestorben ist und Spike waren 4 Wochen. Es war von Anfang an klar, dass wieder ein Hund ins Haus kommt. Es sollte ein optisch völlig anderer Typ werden, um die Gefahr des Vergleichs mit dem Vorgänger zu vermeiden. Hat nicht geklappt. Spike war wieder braun, kurzhaarig, einen Tick größer als Mandy und genauso lebhaft wie sie in jungen Jahren und insgesamt optisch fast eine Kopie von ihr in jungen Jahren.

Er kam, weil die Chemie gestimmt hat und er sich lieber vor mir auf den Rücken geschmissen hat zum kraulen, als dass er mit mir Ball gespielt hat. Er kam so kurz nach Mandy, weil wir zwei Monate später in Urlaub fahren wollten und er sollte sich erstmal daheim an uns gewöhnen, bevor wir dann alle zusammen losfahren würden.

Bereut habe ich weder Mandy noch Spike, auch wenn es mit beiden nicht leicht war. Mir ist bewusst, dass mein Leben ohne Spike sicherlich viel viel einfacher wäre, aber deshalb bereue ich es trotzdem nicht, dass er bei uns ist. Ausserdem hätte ich ohne ihn vermutlich nie soviel über Hunde gelernt.

Liebe Grüße
Claudia

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 Betreff: Re: Wie findet man den neuen Hund?
Posting Nummer:#4  BeitragVerfasst: Mo 27. Feb 2017, 15:33 
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Ich persönlich könnte mir nicht vorstellen, dass ich wenn Jule und Nala nicht mehr sind, mir nochmal genau solche Hunde anschaffen würde. Ich finde es schwer, da man doch immer irgendwelche Vergleiche zieht.


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 Betreff: Re: Wie findet man den neuen Hund?
Posting Nummer:#5  BeitragVerfasst: Do 2. Mär 2017, 00:39 
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Hi
Nala2 hat geschrieben:
Ich persönlich könnte mir nicht vorstellen, dass ich wenn Jule und Nala nicht mehr sind, mir nochmal genau solche Hunde anschaffen würde. Ich finde es schwer, da man doch immer irgendwelche Vergleiche zieht.

Geht mir genauso.
Deswegen sind meine Hunde optisch auch völlig verschieden. Charaktermäßig tendiere ich allerdings zu Hütern. Wobei das ja auch ein ewig weites Feld ist #w_acko1#
LG Bea

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 Betreff: Re: Wie findet man den neuen Hund?
Posting Nummer:#6  BeitragVerfasst: Mi 29. Mär 2017, 14:03 
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Gute Frage!

Nach einer Woche ohne Hund schauten Lydia und ich mich an und stellten fest, dass etwas fehlt!
Also ein neuer Hund? Ein Vogel? Eine Ratte? Alles intelligente Kerlchen.
Und was sind die Randbedingungen?
Die erste war schnell gefunden. Wir müssen einen alten Hund nehmen. Einen jungen überstehen wir körperlich kräftemäßig und mental pubertär nicht mehr. Wenn wir unser eigenes Alter hoch rechnen, sollte er auf jeden Fall älter als acht Jahre sein.
Die zweite war auch einfach. Er musste kleiner und leichter sein als alle seine Vorgänger. Am besten an der 30 kg Grenze.

Na, dann schauen wir mal.

Fortsetzung folgt ...

tschüß R. #b_ye2#

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Es ist ein aufwändiger Prozess, von einer Dummheit zur nächsten umzulernen.
Georg Christoph Lichtenberg


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 Betreff: Re: Wie findet man den neuen Hund?
Posting Nummer:#7  BeitragVerfasst: Mi 29. Mär 2017, 19:38 
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Hunderasse/n: Harzer Fuchs, Husky
Moin Bea,

wenn R. das hier fortführt, dann hänge ich mich auch noch mal mit an. :face:

Wir haben einen Mehrhundehaushalt und sind Hundesportler. Also kommen zu den Kriterien, dass der neue Hund zu unserer körperlichen und geistigen Fähigkeiten passen muss (was ich in der Tat für sehr wichtig halte), noch hinzu, dass auch zu den Alteingesessenen passen muss.

Nachdem unsere ersten drei Hunde aus dem Tierschutz stammten und die alle nicht so einfach waren, kommen deshalb - solange wir aktiv Hundesport betreiben - nur noch Hunde vom Züchter in Frage. Und da schauen wir uns schon um, wie die Linien der Hunde sind und wie der Züchter so drauf ist. Dann haben wir uns die Eltern angeschaut und den Züchter so oft es ging besucht. Die Welpen haben wir gemeinsam mit dem Züchter ausgesucht. Der sieht die Kleinen viel öfter als wir und kann besser einschätzen, wie ein Hund ist, als das bei einem Besuch mit eine Zufallswelpenzustand (der eine satt, der andere krekkelig und der Dritte maulig. Zwei Stunden vorher wäre es anders gewesen). Das kann man machen, wenn man weiß, dass der Züchter einen ähnlichen Blick hat, wie man selbst. Bisher hat das bestens funktioniert. Mit den Züchtern von Lux und Num sind wir bis heute befreundet.

Besten Gruß,
Marco

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I find it difficult to understand why punishment would be necessary to teach the relatively simple behaviors asked for in "competition" (Bob Bailey)


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 Betreff: Re: Wie findet man den neuen Hund?
Posting Nummer:#8  BeitragVerfasst: Mi 29. Mär 2017, 22:49 
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Hunderasse/n: Dobermann-Boxer-Mix
Hallo,

unseren Zweithund (jetzt Einzelhund) Kimi, haben wir uns eigentlich nicht ausgesucht. Er war einfach da und übrig bei der Tierärztin in einem ungeplanten Wurf. Ein kleiner Hund, 40cm Schulterhöhe und mittlerweile 9 kg schwer. Ein großer Hund wäre nicht mehr in Frage gekommen, weil ich das körperlich nicht mehr so gut stemmen kann, und weil ich damals zwei Hunde halten können musste. Aber auch heute, mit dem kleinen Einzelhund ist es viel entspannter als mit einem 30kg Paket an der Leine, wie Spike.

Kimi ist ein ängstlicher Hund, der jedoch all seinen Mut zusammengenommen hat, und Spike, der Maulkorb getragen hat beim ersten Kontakt, ans Maul gestossen hat. Spike hat Kimi aufgenommen, wie eine weitere Katze und ihr klargemacht, dass er mit ihr nicht viel Kontakt wünscht. Das hat sie akzeptiert. Sie hat ihm aber auch seine Grenzen gezeigt. Im Auto mussten wir die Hunde trennen, weil Kimi Spike scharf angesehen hat und Spike sich nicht mehr getraut hat, sich entspannt hinzulegen.

Und einer der Gründe warum wir sie genommen haben war, dass ich mir nicht vorstellen wollte, dass diese kleine Hündin in die falschen Hände kommt. Wahrscheinlich war ich schon verliebt und habe es nicht gemerkt. Heute bin ich froh, dass wir sie vor 3,5 Jahren zu uns geholt haben. So entfällt zunächst die Suche nach einem neuen Hund nach Spikes Tod, denn ohne würden wir es auch nicht lange aushalten.

Liebe Grüße
Claudia

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Zuletzt geändert von claudia+spike am Mi 29. Mär 2017, 22:50, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff: Re: Wie findet man den neuen Hund?
Posting Nummer:#9  BeitragVerfasst: Fr 31. Mär 2017, 15:46 
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Hallo zusammen,

zu mehreren Hunden kann ich nur wenig sagen. Unser Versuch vor langen Jahren, war ein kritisches Erlebnis. Das wollten wir nicht noch einmal haben. Ich will hier darauf nicht näher eingehen, aber es ist nicht immer ganz einfach. Andererseits entsinne ich mich an eine Schweizerin, die drei meiner Seminare besucht hat und jedesmal eine Gruppe von fünf Hunden dabei hatte. Alle waren aus dem Tierschutz und verschieden alt. Sie konnte einfach mit Hunden umgehen und hatte einen guten Blick für das soziale Verhalten.
Bei vielen Kontaktmöglichkeiten kann man das auch lernen. Als ich noch Trainer im Verein war, habe ich zwischen den neuen und alten Hunden immer den Erstkontakt vermittelt. Mit der Zeit, war das Vertrauen so groß, dass kaum jemand vor einem Erstkontakt unsicher war. Das merken die Hunde dann auch.

Zurück zu Danny.
Eigentlich wollten wir wieder einen Rüden. Wir fanden einen, der hervorragend geeignet schien. Leider war er etwas groß. Und es gab eine ungeklärte Beißsituation. Aber damit war ich vertraut. Viele Tierheimhunde, die ich betreut habe, hatten vorher jemanden gebissen. Ich war auch zweimal an der Reihe. Ich wusste, dass fast immer Missverständnisse (oder Dummheit) der Auslöser waren. Als wir uns entschlossen, den etwas weiten Weg zu fahren, riefen wir an. Da war der Hund am Vortag vermittelt worden.

Was wäre mit einer Hündin? Sie ist vielleicht weniger expansiv, bleibt von sich aus näher am Menschen, streunt nicht so?
Andererseits können Hündinnen richtig zicken. Damit habe ich kaum Erfahrungen.

Also wollten wir Hündinnen nicht ausschließen.
Was bleibt noch? Der Hund sollte neutral bis freundlich mit Kindern umgehen können. Seltsamerweise haben alles unsere drei Hunde zuvor den Weg durch den Schulhof als einen ihrer Favoriten gewählt. Da ist nicht immer Unterricht. Wenn wir kommen, ist eher Pause.
Ach ja, Jagen. Ist nicht so der Renner, wenn man entspannt laufen will.
Wenn man jetzt alles zusammen zählt, läuft es wieder auf einen auf den Menschen fokussierten Hund, der allem Hundlichem entsagt, ausser man gestattet es ihm ausdrücklich. Dass das nichts wird, ist klar. An welcher Stelle zeigt sich der Pferdefuß?

Abwarten, er zeigt sich, wenn man nichts ahnt.

tschüß R. #b_ye2#

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 Betreff: Re: Wie findet man den neuen Hund?
Posting Nummer:#10  BeitragVerfasst: Do 13. Apr 2017, 14:05 
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Und wie ging es weiter?
Naja, die Kangalhündin im hiesigen Tierheim? Wie alt wird ein Kangal? Wie alt sind wir? Wie verhält sie sich, wenn die Flitterwochen vorbei sind, und sie sich auskennt? Also gestrichen.
Die spanischen und italienischen Hunde in einem Tierasyl passten zwar vom Alter und von ihrem Sozialverhalten her, sprachen uns aber nicht emotional an. Auch beim zweiten Mal wurde das nicht anders.

Dann fand Lydia eine mittelgroße Hündin in einem nicht zu weit entfernten Tierheim. Die könnte passen. Eine Patin ist mit ihr sogar schon mehrmals Teile des Jakobswegs gelaufen. Nur was heißt das im Klartext?
Sie kam aus Rumänien. Sie war jetzt zwei Jahre lang im Tierheim. Während der Bürozeiten lebte sie im Empfangsbereich. Jeder wollte sie streicheln. Brauchen wir das? Natürlich wurde sie am Telefon über den grünen Klee gelobt. Das ist ja schön und gut. Aber der Hund den man dann haben wird, entpuppt sich erst nach etwa einem viertel Jahr.

Wir werden mit dem Hund einen längeren Ausgang machen. Das gibt einige Basisinformationen. Mehr aber auch nicht.
Sie sei jetzt 10 Jahre alt, hieß es. Könnten wir uns aufeinander einstellen? Wir werden sehen.

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