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 Betreff: RE: *Schock* Hund halb totgebissen
Posting Nummer:#11  BeitragVerfasst: Do 17. Mär 2011, 02:03 
Ich kann mir das auch nicht vorstellen, dass der andere den Pudel mit einer "Jagdbeute" verwechselt hat. Klar hat der ihn als Hund erkannt, was ja eine Tötungsabsicht nicht ausschliesst.
Anhand des Ablaufes würd ich den "Gegner" als sehr bedenklich gegenüber Kleinhunden einordnen, aber auch das ist für einige Rassen und Hunde nicht unbedingt jetzt die große Ausnahme. Hunde treffen sich, manchmal raufen sie und ab und zu killen sie sich oder möchten das gerne tun.
An der "nicht vollständig eingenommenen Unterwerfung" würd ich's auch nicht aufhängen.

Ich hätte mir das mit meinem Großmaul Ferdi (Jack-Russell-Mix, 7 kg) auch öfter mal vorstellen können, aber ich hab da auch einfach sein leben lang aufgepasst und hab versucht, immer hellwach zu sein. 2-3 Mal ist so eine nicht gewollte Hundebegegnung doch passiert und es ging immer gut aus. Aber das hätte natürich auch nicht so sein können.

Schwer, jetzt was vernünftiges zu sagen, ausser "Gute Besserung" für den Pudel. Anhand der Schilderung halt ich den anderen Hund aber nicht für ganz in Ordnung, was im Zweifelsfall nicht viel hilft, weil der Pudel sich ja aus dem Einwirkungsbereich seines Halters aktiv entfernt hat und auf den anderen zu gelaufen ist.

Jetzt einen Schuldigen auszumachen, halt ich für unnötig. Hunde sind so und leider verletzen sie sich auch mal schwer. Jagdverhalten würd ich ausschliessen.

lg Klaus



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 Betreff: RE: *Schock* Hund halb totgebissen
Posting Nummer:#12  BeitragVerfasst: Do 17. Mär 2011, 09:15 
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Zitat:
Original geschrieben von BeaSin

Hallo Petra
Zitat:
Original geschrieben von Petra-Kid
An Bea:
Der Staff damals beim Kid hat ja auch immer wieder zugebissen, OBWOHL sich Kid sofort "ordnungsgemäß" auf den Rücken legte und sich ergab. Er biss ihm dennoch Stücke aus den Lefzen, aus der Brust usw. - immer wieder biss er zu ... Ich war je nur etwa 3 Meter entfernt...
Das Schlimmste konnte ich durch einen gezielten Wurf mit einer Kette direkt auf den Kopf (also so ein Halsband aus Metall), die ich zufällig für solche Vorfälle immer dabei habe, verhindern. Der Hund war irritiert, ließ los, die Hündin am anderen Ende ebenfalls und Kid kroch zu mir.

Ich behaupte ja nicht, dass es keine gefährlichen Hunde gibt!!!
Für mich zählen dazu z.B. Hunde, die sofort ernsthaft beissen oder die trotz Friedensangebot (Unterwerfung) beissen.
Wären die Staffs in deinem Falle nicht an der Leine gewesen und Kid hätte die kurze Auszeit zu entwischen nutzen können - dann hätte die Sache, insbesondere nach dem Kettenwurf, böse geendet. Die Staffs konnten ja nur deswegen nicht weiter nachsetzen, weil sie an der Leine waren. Sie sind nicht durch den Kettenwurf weniger aggressiv geworden. Eher hat das ihren Zorn gesteigert.

Hallo Bea,
nein, alle Hunde waren frei und ohne Leine!!! Wir befanden uns auf einer Hundewiese. Andere Hunde waren auch noch dabei, aber der Rüde hat nur unseren Hund bedrängt und ist dauernd aufgeritten. Die Frau hatte keine Ahnung und stand nur dabei. Im übrigen bissen die Hunde ohne Vorwarnung, also ohne knurren, ohne bellen, einfach von jetzt auf gleich! Die Kette irritiert nur durch ihr Geschepper, ich glaube kaum, dass sie aggressiv geworden sind. Sie machten nur ihr Maul auf und schauten neugierig Richtung Kettenwurf. Dadurch war Kid "frei" und konnte entkommen. Sie sind ihm dann nicht hinterher.
Zitat:

Nebenbei:
Zitat:
die ich zufällig für solche Vorfälle immer dabei habe,

:-) - ob sich das wohl wiederspricht: zufällig und für solche Vorfälle immer :-)

Das "zufällig" hätte ich besser so schreiben müssen ;) In einer HS wurde uns das mal beigebracht.
Besser Kette werfen, als mit bloßen Händen dazwischen gehen!
Mit dieser Kette, die ich seitdem "zufällig" immer dabei habe konnte ich den Kid schon öfter aus brenzligen Situationen helfen...
Zitat:

Zu dem Jagdmodus:
da kann ich dir Recht geben: mein letzter Hund hatte mal einen Dackel für ein Kanickel gehalten. Letzteres hätte den Vorfall nicht überlebt, der Dackel schon. Die Bisse werden in der Regel auch eher am Nacken angesetzt. Lediglich unerfahrene Jäger beissen in alle Körperteile, die ihnen zwischen die Zähne kommen.
Das Hunde aber auch in größter Rage wissen, was sie zwischen den Zähnen habe - davon bin ich überzeugt. Ich habe sooft meine Hunde aus selbst angezettelten oder fremd aufgezwungenen Kämpfen gezerrt und bin dabei so oft zwischen die Zähne meiner Hunde gekommen.... Und nie war mehr als ein Kratzer. Außer bei Otis, als ich ihn erst kruz hatte. Der hat mir dabei ins Bein gebissen ;D (hielt sich allerdings auch in Grenzen).

Gruß Bea


Von Anfang an reichte beim Kid in seiner Jugendzeit ein scharfes "Aus", und er hörte sofort auf und ging auf die Seite. Leider hören die anderen Hunde meist nicht auf und fassen noch nach. Dafür ist dann die Kette.

Liebe Grüße
von Petra und Kid dem Wäller!


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 Betreff: RE: *Schock* Hund halb totgebissen
Posting Nummer:#13  BeitragVerfasst: Do 17. Mär 2011, 14:23 
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Hallo,

Zitat:
Original geschrieben von Stripey
Ob meine Mutter weitere Schritte gegen die Halterin einleitet, halte ich aufgrund der Wohnsituation (kleines Dorf) für unwahrscheinlich.

ich würde es auch nicht tun. Ich würde es unter "dummer blöder Unfall" abhaken.
Wenn man einen Hund ableint, den man nicht jederzeit stoppen kann, besteht immer die Gefahr, daß er (tödlich) verletzt wird. Das ist dann das sogenannte "Restrisiko". 8-| Entweder man lebt damit, oder man leint den Hund nicht ab oder man erzieht ihn so, daß man ihn stoppen kann.

Gute Besserung für den kleinen Patienten.

viele Grüße
Petra (die das Glück hatte, daß kein Auto kam, als Hündin Ellis beim Spiel mit dem anderen Hund auf die Straße rannte.)


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 Betreff: RE: *Schock* Hund halb totgebissen
Posting Nummer:#14  BeitragVerfasst: Fr 18. Mär 2011, 18:59 
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Hi Moni
Zitat:
Original geschrieben von Monika und Paul

Zitat:
Original geschrieben von BeaSinDas Hunde aber auch in größter Rage wissen, was sie zwischen den Zähnen habe - davon bin ich überzeugt. Ich habe sooft meine Hunde aus selbst angezettelten oder fremd aufgezwungenen Kämpfen gezerrt und bin dabei so oft zwischen die Zähne meiner Hunde gekommen.... Und nie war mehr als ein Kratzer.


bei der Aussage stehen mir aber echt die Haare zu Berge.

Das war mir klar, dass man hier besser einige Sachen nicht schreiben sollte, weil sich mindestens einer darüber aufregt. :crazy
Aber zu deiner Beruhigung: ich greife nicht blindlings in Hundekämpfe ein. Dazu gehört:
- die Handlungsnotwendigkeit – und die ist z.B. immer gegeben, wenn einer meiner alten Hunde (derzeit Sina) angegriffen wird.
- die Möglichkeit des gefahrlosen Eingriffs und dazu gehört u.a.
- die Möglichkeit, lediglich in den Bissbereich meines Hundes zu kommen.
Insgesamt ist also eine Gesamtbewertung der Situation erforderlich.

Und zum Eingreifen prinzipiell: ich gehöre nicht zu denen, die meinen, dass Hunde das schon unter sich ausmachen.
Sina übrigens auch nicht: die ist bis vor kurzer Zeit (wenn ich sie gelassen habe), ebenfalls und erfolgreich dazwischen gegangen. Allerdings bevorzugt, wenn ihr nahestehende Hunde in Kämpfe verwickelt waren.
Interessant fand ich die mehrfach eingesetzte Variante, den oberen Hund (sofern es ein mit ihr „befreundeter“ Hund war), im Genick zu packen und wegzuziehen.

@Petra:
Da hat dein Kid Glück gehabt. Mein früherer Hund wurde aus einer ähnlichen Situation wie oben beschrieben heraus von einem AmStaff, Pitbull o.ä. angegriffen. Als der Besitzer seinen Hund endlich abpflückte, hätte dieser liebend gerne sein Werk vollendet. So blieb es bei einem fast durchgebissenen Gelenkknochen.

Als Sina noch mehr oder weniger als Kaugummi für andere Hunde diente, habe ich auch noch ständig Kette oder Wasserspritze mitgehabt.

Gruß Bea

_________________
Manchmal denke ich, es ist Hauptaufgabe der Hunde, uns Menschen bescheiden zu halten. [Patricia B. McConnell]
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 Betreff: Re: *Schock* Hund halb totgebissen
Posting Nummer:#15  BeitragVerfasst: Sa 19. Mär 2011, 11:47 
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Hallihallo,
dem Kleinen geht es körperlich den Umständen entsprechend erstaunlich gut. Er bewegt sich und sieht so erst einmal in Ordnung aus (der Leib ist ja komplett verhüllt, dass man auf den ersten Blick erst einmal gar nichts sieht). Mental ist er -so denke ich- traumatisiert. Es ist ein anderer Hund, der meine Mutter nicht aus dem Blick lässt und gar nicht fassen kann, was ihm da passiert ist. Immerhin, bis heute hat er noch keine Entzündung (das sind ja die schlimmsten Befürchtungen), so dass es *toitoitoi* ganz gut aussieht, dass er den Vorfall überlebt.

Mir persönlich schwirren viele Gedanken rum , wie ich so einen Vorfall für mich bewerte. Ganz klar, meine Mutter hätte den Hund nicht losmachen dürfen. Allerdings habe ich selbst meine Hunde vor der Haustür auch schon einmal losgemacht. Wenn da eine Katze aufgetaucht wäre? Sicher, wir wohnen zurück, nicht an der Straße, aber es könnte sich eine Katze auf unser Grundstück verirren, dann wären meine Hunde auch weg. Und der Eingangsbereich meiner Mutter liegt auch so weit von der Straße weg, dass ich vorher auch nicht gesagt hätte, dass ein Losmachen des Hundes leichtsinnig wäre. Der Vorfall aber belehrt eines Besseren.

Schwierig finde ich es, einen Hund wie den Beißenden ohne Maulkorb oder Leine frei laufen zu lassen. Diese Reaktion finde ich definitiv nicht angemessen. Die Halterin muss sich vor Augen halten, dass ihr Hund einen anderen, der auf ihn zukam, fast totgebissen hat. Die Verhältnismäßigkeit stimmt für mich nicht. Wäre es mein Hund, würde ich mich mit "Überraschungseffekt" und "Fehlinterpretation des Zulaufens als Angriff" o.ä. nicht zufrieden geben.

Hunde sind doch nicht so simpel programmiert, dass sie das Zulaufen allein gleich als Aggression bewerten? Meine Mutter ist täglich mindestens zwei Stunden mit dem Hund unterwegs, von denen Knut die meiste Zeit frei läuft. Sie hat regelmäßig Hundebegegnungen, noch nie ist etwas passiert. Irgendwie muss ihr Kleiner doch weitere Signale aussenden, die die anderen Hunde neben dem distanzlosen Zulaufen bemerken, um ihn als "Der will nur spielen" einzuordnen.

Erschreckend finde ich, dass dieser Hund als Personensuchhund ausgebildet werden soll. Hat meine Mutter das richtig verstanden?? Dafür halte ich ein stärkeres Nervenkostüm für unbedingt erforderlich, da man nicht weiß, wie eine gefundene, womöglich hundeängstliche Person reagieren wird.

Ich drücke uns allen die Daumen, dass solche Vorfälle die absolute Ausnahme bleiben.


Liebe Grüße aus dem Norden,
Stripey (die sich auf eine monstermäßige 5-Hunde-Toberunde heute Nachmittag mit Loulous Neffen und dessen Kumpel freut)



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 Betreff: Re: *Schock* Hund halb totgebissen
Posting Nummer:#16  BeitragVerfasst: Sa 19. Mär 2011, 14:02 
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Hallo Stripey

Schön, daß es dem kleinen so gut geht und anscheinend ist jetzt auch ganz sicher, daß die Verletzungen nicht durch das Bauchfell gegangen sind – wovor ich ein wenig Angst hatte.

Zitat:
Und der Eingangsbereich meiner Mutter liegt auch so weit von der Straße weg, dass ich vorher auch nicht gesagt hätte, dass ein Losmachen des Hundes leichtsinnig wäre. Der Vorfall aber belehrt eines Besseren.
Das sind alles Entscheidungen die jeder für sich treffen soll.
Manchmal erhöht das Leichtsinn das Lebensqualität. Wenn es nur um eigenen möglichen Schaden geht, kann man die Vorteile und Nachteile für sich überlegen.
Aber andere dürfen nicht zu Schaden kommen, da soll Schluss mit Leichtsinn sein.

Zitat:
Schwierig finde ich es, einen Hund wie den Beißenden ohne Maulkorb oder Leine frei laufen zu lassen. Diese Reaktion finde ich definitiv nicht angemessen. Die Halterin muss sich vor Augen halten, dass ihr Hund einen anderen, der auf ihn zukam, fast totgebissen hat. Die Verhältnismäßigkeit stimmt für mich nicht. Wäre es mein Hund, würde ich mich mit "Überraschungseffekt" und "Fehlinterpretation des Zulaufens als Angriff" o.ä. nicht zufrieden geben.

Ich finde auch, daß der beißende Hund entweder Leine oder Maulkorb haben sollte.
Die Schäden, die der Hund anrichtet sind definitiv nicht angemessen.
Die Verletzungen sind eine Tatsache.
Wieso der Hund das gemacht hat, das sind alle nur Spekulationen und werden es auch bleiben.

Zitat:
Erschreckend finde ich, dass dieser Hund als Personensuchhund ausgebildet werden soll.
Das finde ich gar nicht erschreckend, wenn der Hund an der Leine bleibt (z.B: ManTrailing). Im Gegenteil, das kann sogar ganz gut klappen. Dann hätte dieser „schwierige“ Hund auch eine schöne Beschäftigung.
Es kann sehr gut sein, daß dieser Hund nur auf andere Hunde stark reagiert, aber bei Menschen keine unerwünschten Reaktionen zeigt. Das soll der Besitzer wissen.
Auch so ein Hund muss beschäftigt werden und Aufgaben haben, damit der eine gute Lebensqualität hat.

Es wäre schon wichtig den Vorfall beim Ordnungsamt zu melden, damit die dafür sorgen, daß der Hund an der Leine bleibt. Die sehen dann wenn mit der Zeit viele ähnliche Meldungen kommen und reagieren dann hoffentlich dementsprechend.

Es gibt Raufereien, die ganz schlimm aussehen, aber trotzdem kaum Schäden. Das ist für mich noch normal.
Es gibt auch einseitige Aggression, ein Hund greift plötzlich einen anderen an, das sieht schlimm aus und ist laut, es gibt aber höchstens ein paar kleine Löcher…
Das sind Sachen, die manchmal passieren, aber schließlich nicht so wild sind.
Aber viele Risse um den Körper herum, das sind schon zu heftige Schäden für meinem Geschmack. Es muss gehindert werden, daß der Hund noch Mal sowas machen kann.

LG Elina


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 Betreff: Re: *Schock* Hund halb totgebissen
Posting Nummer:#17  BeitragVerfasst: Sa 19. Mär 2011, 15:02 
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Hallo,

also ich würde den beißenden Hund nicht unbedingt per se als aggressiven Hund einstufen. Was dort passiert ist, halte ich trotzdem keineswegs für normal - aber auch nicht für unnormal.

Wer weiß....vielleicht hatte der Hund (warum auch immer) Schmerzen - und Tiere, die Schmerzen haben reagieren oftmals unberechenbar, impulsiv und in einer Heftigkeit, die man sonst noch nie bei seinem Hund erlebt hat.

Eine Freundin von mir hat einen ihr seit 13 Jahren täglich treffenden Hund eines Tages wie immer zur Begrüßung gestreichelt. Dieser Hund, der noch nie in seinem Leben auffällig war, drehte sich blitzschnell um und biss meiner Freundin in Gesicht und Arme und setzte sogar nach.
Ein absoluter Alptraum sowohl für meine Freundin als auch für die Halter.
Der Hund hatte, wie sich danach schnell herausstellte, Tumore in der Wirbelsäule und hatte lt. Tierklinik unsagbare Schmerzen, die er aber bis dato in keinster Weise gezeigt hatte.

Manchmal reicht ein kleiner Auslöser (der sich für uns auf den ersten Moment überhaupt nicht erschließt) für ein explosives Verhalten, was uns absolut erschüttert.
Einen Hund dann gleich per se als Bestie hinzustellen, ohne dass man den wirklichen Grund dingfest machen kann, halte ich für gefährlich. Wie schnell kann man jemanden damit in Verruf bringen.
Es gibt immer einen Grund, warum ein Hund so reagiert. Den Grund hier kennen wir aber alle nicht. Den sollte aber zumindest die Hundehalterin versuchen herauszufinden.


Lieben Gruß,
Biggi + Flocke

_________________
Ein gut erzogener Hund wird nicht darauf bestehen, dass Du die Mahlzeit mit ihm teilst;
er wird lediglich dafür sorgen, dass Dein Gewissen so schlecht ist, dass es Dir nicht mehr schmeckt.
(Helen Thomson)


Zuletzt geändert von flake am Sa 19. Mär 2011, 15:32, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff: RE: *Schock* Hund halb totgebissen
Posting Nummer:#18  BeitragVerfasst: Sa 19. Mär 2011, 22:50 
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Hallo zusammen,

es ist für mich sehr schwer, dazu etwas Vernünftiges zu sagen. Ich müsste mehr über den anderen Hund wissen. Wie verhält er sich sonst bei Hundebegegnungen, bei großen Hunden, bei kleinen Hunden?
Ist es in dem Ort überhaupt üblich, dass die Hunde sich frei treffen dürfen?

Zitat:
Original geschrieben von flake

also ich würde den beißenden Hund nicht unbedingt per se als aggressiven Hund einstufen. Was dort passiert ist, halte ich trotzdem keineswegs für normal - aber auch nicht für unnormal.
Es ist eine Art Overkill. Die Reaktion ist dem Auslöser unangemessen.

Zitat:
Wer weiß....vielleicht hatte der Hund (warum auch immer) Schmerzen - und Tiere, die Schmerzen haben reagieren oftmals unberechenbar, impulsiv und in einer Heftigkeit, die man sonst noch nie bei seinem Hund erlebt hat.
Das ist oft ein Grund für heftige Reaktionen. Aber hier irritiert mich die Nachdrücklichkeit.

Zitat:
Manchmal reicht ein kleiner Auslöser (der sich für uns auf den ersten Moment überhaupt nicht erschließt) für ein explosives Verhalten, was uns absolut erschüttert.
Es kann auch Wut sein. Diesen Auslöser kann man manchmal beobachten, wenn sich ein anderer Hund absolut gegen die Regeln verhält. Aber das sind nach meiner Erfahrung sehr kurze Aktionen.

Zitat:
Einen Hund dann gleich per se als Bestie hinzustellen, ohne dass man den wirklichen Grund dingfest machen kann, halte ich für gefährlich. Wie schnell kann man jemanden damit in Verruf bringen.
Es gibt immer einen Grund, warum ein Hund so reagiert. Den Grund hier kennen wir aber alle nicht. Den sollte aber zumindest die Hundehalterin versuchen herauszufinden.
Das ist erst einmal richtig. Aber man sollte nicht vergessen, dass man auch verhindern sollte, dass es weitere Opfer gibt.

Zitat:
Original geschrieben von Elina

Es wäre schon wichtig den Vorfall beim Ordnungsamt zu melden, damit die dafür sorgen, daß der Hund an der Leine bleibt. Die sehen dann wenn mit der Zeit viele ähnliche Meldungen kommen und reagieren dann hoffentlich dementsprechend.
Dieser Meinung bin ich auch. Kommt es mehrfach vor, gibt es Handlungsbedarf.

Zitat:
Es gibt Raufereien, die ganz schlimm aussehen, aber trotzdem kaum Schäden. Das ist für mich noch normal.
Oh ja, Kommentkämpfe. Laut und erschreckend. Und anschließend nur ein Loch im Ohrwatschel.

Zitat:
Es gibt auch einseitige Aggression, ein Hund greift plötzlich einen anderen an, das sieht schlimm aus und ist laut, es gibt aber höchstens ein paar kleine Löcher…
Das habe ich wie oben gesagt, bei Wutausbrüchen beobachet.

Zum Schluss möchte ich noch bemerken, dass es guter Brauch ist, die Tierarztkosten am "gegnerischen Hund" zu erstatten. Darüber muss man sich nicht streiten. Eine Auseinandersetzung ist Folge der Tiergefahr. Für die Schäden durch den eigenen Hund steht man ein, egal wie der Verlauf vorher war.

Gruß R.


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Es ist ein aufwändiger Prozess, von einer Dummheit zur nächsten umzulernen.
Georg Christoph Lichtenberg


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 Betreff: RE: *Schock* Hund halb totgebissen
Posting Nummer:#19  BeitragVerfasst: Sa 19. Mär 2011, 23:10 
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Hallo zusammen

Zitat:
Original geschrieben von Renegat

Zum Schluss möchte ich noch bemerken, dass es guter Brauch ist, die Tierarztkosten am "gegnerischen Hund" zu erstatten. Darüber muss man sich nicht streiten. Eine Auseinandersetzung ist Folge der Tiergefahr. Für die Schäden durch den eigenen Hund steht man ein, egal wie der Verlauf vorher war.




Hier stimme ich Renegat uneingeschränkt zu.

Was ich in dieser Diskussion irgendwie vermisse ist die Tatsache dass es in der Tierwelt (hier auch Hundewelt ) zumindest die Tatsache von Sympathie und Antisympathie gibt.
Deshalb ist die Möglichkeit einer "Beisserei" aus Grund von Antisympathie nie ausgeschlossen!
Hierbei steht ein HF in der Pflicht solche Ansätze sofort zu erkennen und im Keim zu ersticken bzw im Voraus zu Bedenken.

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Gruss Peter




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Die kalte Schnauze eines Hundes ist erfreulich warm gegen die Kaltschnäuzigkeit mancher Mitmenschen.( Ernst R. Hauschka )

Hunde glauben, sie seien Menschen. Katzen glauben, sie seien Gott.

Denke nie du denkst, denn wenn du denkst, du denkst, dann denkst du nicht, dann denkst du nur du denkst, denn das Denken der Gedanken ist gedankenloses Denken.

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 Betreff: RE: *Schock* Hund halb totgebissen
Posting Nummer:#20  BeitragVerfasst: So 20. Mär 2011, 00:45 
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Zitat:
Original geschrieben von BeaSin




@Petra:
Da hat dein Kid Glück gehabt. Mein früherer Hund wurde aus einer ähnlichen Situation wie oben beschrieben heraus von einem AmStaff, Pitbull o.ä. angegriffen. Als der Besitzer seinen Hund endlich abpflückte, hätte dieser liebend gerne sein Werk vollendet. So blieb es bei einem fast durchgebissenen Gelenkknochen.

Als Sina noch mehr oder weniger als Kaugummi für andere Hunde diente, habe ich auch noch ständig Kette oder Wasserspritze mitgehabt.

Gruß Bea


Hallo Bea,

mit Wasserspritze war ich auch mal unterwegs ;) - Die Besitzerin des DSH Langhaar namens "Hannibal", der sich auf meinen Hund gestürzt hatte und auf ihm lag (das war der zweite Spaziergang nach seiner Lähmung!) schrie nur immerzu, dass ich aufhören solle ihren Hund mit "Gift" zu besprühen :? - sie selber war nicht in der Lage ihren Hund von meinem kranken zu ziehen!

Und ob Kid damals "Glück" hatte? Na, ich weiß ja nicht, ihm wurden Stücke aus der Lefze gerissen, Stücke aus der Brust gerissen und die Sache mit der Lähmung und seine Schmerzen und Rückenprobleme dauern ja an bis heute :_h ....

Liebe Grüße
von Petra und Kid dem Wäller!

PS: Ich habe einmal erlebt, dass ein größerer und kräftiger Mann seinen Hund (Labrador) von einem Schäferhund befreite, indem er den DSH einfach vorne und hinten packte, hoch in die Luft hielt und ihn dann einige Meter weiter auf die Erde setzte. Der DSH hat sich niemals mehr dem Labrador genähert :-) Allerdings wäre ich körperlich nicht dazu in der Lage...


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