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 Betreff: RE: *Schock* Hund halb totgebissen
Posting Nummer:#21  BeitragVerfasst: So 20. Mär 2011, 04:51 
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Hi Petra
Zitat:
Original geschrieben von Petra-Kid
mit Wasserspritze war ich auch mal unterwegs ;) - Die Besitzerin des DSH Langhaar namens "Hannibal", der sich auf meinen Hund gestürzt hatte und auf ihm lag (das war der zweite Spaziergang nach seiner Lähmung!) schrie nur immerzu, dass ich aufhören solle ihren Hund mit "Gift" zu besprühen :? - sie selber war nicht in der Lage ihren Hund von meinem kranken zu ziehen!

Das habe ich auch erlebt - das Besitzerin des Hundes, der Sina mehrfach angefallen hat, daneben steht und mich anmault, weil ich ihren Hund verschüchtere ;D

Zitat:
Original geschrieben von Petra-Kid
Und ob Kid damals "Glück" hatte? Na, ich weiß ja nicht, ihm wurden Stücke aus der Lefze gerissen, Stücke aus der Brust gerissen und die Sache mit der Lähmung und seine Schmerzen und Rückenprobleme dauern ja an bis heute :_h ....

Die beiden hätten ihn (spätestens beim Nachlaufen) endgültig erledigen können.


Zitat:
Original geschrieben von Petra-Kid
PS: Ich habe einmal erlebt, dass ein größerer und kräftiger Mann seinen Hund (Labrador) von einem Schäferhund befreite, indem er den DSH einfach vorne und hinten packte, hoch in die Luft hielt und ihn dann einige Meter weiter auf die Erde setzte. Der DSH hat sich niemals mehr dem Labrador genähert :-) Allerdings wäre ich körperlich nicht dazu in der Lage...

Hab ich auch schon gemacht - aber nicht mit so durchschlagendem Erfolg.....

Ich war zu Sinas Anfängen häufig mit einem Rüden, den Sina völlig cool fand, und seiner Besitzerin unterwegs. Der Rüde war recht "einnehmend" und hat jeden Fremdhund raumgreifend begrüsst bzw. platt gemacht. Die Frau hatte auch ziemlich viel Ärger am Hals. Die Idee, den Rüden abzupflücken bzw. erst gar nicht losdüsen zu lassen, war ihr ziemlich neu.... Obwohl er selten wirklich Löcher verursacht hat. Dennoch muss das ja nicht sein.

Aber zurück zum Thema:
ich finde die beiden Aussagen in Kombination sinnvoll und bedenklich:
Zitat:
flake: Es gibt immer einen Grund, warum ein Hund so reagiert. Den Grund hier kennen wir aber alle nicht. Den sollte aber zumindest die Hundehalterin versuchen herauszufinden.

Zitat:
Renegate: Aber man sollte nicht vergessen, dass man auch verhindern sollte, dass es weitere Opfer gibt.

Sinnvoll: weil man schon schauen sollte, wieso der Hund so reagiert. Macht er das öfter, Ausnahme etc.
Bedenklich: mit einer Anzeige beim OA wird der Hundehalter (besonders im Seelendorf?) ggf. geneigt sein, sich des Hundes zu entledigen, anstatt die wirklichen Ursachen zu suchen.
Je nach Bundesland ist die Vorgehensweise nach Anzeige unterscheldich. Möglich ist, dass der Hund zB Maulkorbzwang bekommt .... aber Therapie bräuchte.
Die Wahrscheinlichkeit, dass der Hund die Bestie bleibt (und der Besitzer der looser), selbst wenn der Hund eine klar erkennbare Krankheit hat, ist ziemlich groß (was nicht das Problem des betroffenen Hundehalters ist). Bei Modekrankheiten, Wischiwaschi etc. - dann ist das auch nur Ausrede und der Hund bleibt die Bestie und der Besitzer verantwortungslos.

Andererseits: wenn der Hund echt völlig daneben ist ... dann sollte was passieren. Aber: meine Hunde haben hier im Kaff den Ruf der Killerhunde.... Weil ich (bzw. die Hunde im Doppel) nicht auf uneingeschränkte fröhliche "Hi - ich bin Emil - lass uns spielen - achja, wer bist du?" stehen. Heisst, meine Hunde werden erstmal zurückgepfiffen, angeleint, einzeln freigegeben... Und wenn ich penne, donnert es ggf.. Löcher = Killer. Meine Hunde haben Leute gebissem, Katzen gemordert, Hunde zerfleischt, Wild gefleddert...... (was sie alles definitiv NICHT gemacht haben!!!!).
Sprich: nicht alles, was der Dorfklatsch so hergibt, ist auch so.
Ich würde mich mal im Kaff umhören und die Besitzer der ggf. weiteren gebissenen Hunde sprechen.
Ich würde den Besitzer des Angreiferhundes dahingehend versuchen zu sensibilisieren, dass er sich überlegt, wieso der Hund so reagiert hat und einen TA aufsucht.
Zitat:
Stripey: Mir persönlich schwirren viele Gedanken rum , wie ich so einen Vorfall für mich bewerte. Ganz klar, meine Mutter hätte den Hund nicht losmachen dürfen.

Jepp, hääte sie nicht tun dürfen. Ich leine meine Hunde erst in der Wohnung ab, Mein HuSi vor der Tür :-o
Aber auch der andere Hundebesitzer muss sich Gedanken machen. Wie gesagt, ob der Weg über das OA der richtige Weg ist, sei dahingestellt.

Zur Zahlung: die Versicherung zahlt bei Kämpfen zwischen zwei freilaufenden Hunden idR nur die Hälfte. ICH habe bisher immer 100 % gezahlt - waren allerdings immernur peanuts in der Summe, wo sich die Arbeit zum Antrag nicht gelohnt hätte. Ich denke, dass ist am Kaff auch kein Thema.

Meine Meinung zu Anzeige bei OA:

ich würde erstmal versuchen den Besitzer zu sensiblisieren und dorfklatschmässig rauszukriegen, wie der Hund eingestuft wird. Ist er im Dorfklatsch die Bestie: dann würde ich den Vorfällen nachgehen. Beissereien mit Mini-Löchern oder wirkliche Beissereien?
Ist der Hund wirklich schon mit Beisserei aufgefallen (und davon zeugt eine einzelne TA-Rechnung von peanuts nicht) und / oder der Besitzer zeigt sich völig uninteressiert (zB hinsichtlich wieso, Gang zum TA, etc.) ... DANN würde ich zum OA gehen.

Gruß Bea - und die Bestien

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 Betreff: Re: *Schock* Hund halb totgebissen
Posting Nummer:#22  BeitragVerfasst: Mi 23. Mär 2011, 13:41 
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Hallihallo zusammen,

vielen Dank für Eure Antworten zu meiner Anfrage und die netten Wünsche. Zum Glück geht es dem Kleinen erstaunlich gut; ich denke, dass sein sehr guter Allgemeinzustand (Powerpaket, das täglich mehrere Stunden ohne Leine unterwegs ist, voller Muskeln und kein Gramm Fett), den man bei "70-jähriges Frauchen mit Zwergpudel" klischeehaft vermutlich nicht erwartet, geholfen hat, den Vorfall so gut wegzustecken.

Meine Mutter wartet derweil auf die Rechnung. :sarcastic Bin gespannt, wie sich die Versicherung der Hundehalterin verhält.

Der erste Beißvorfall liegt ungefähr ein halbes Jahr zurück. Damals hat sich der Hund ohne Vorwarnung einen Dackel geschnappt und ebenfalls am Hals durch ständiges Schütteln sehr stark verletzt, immer und immer wieder geschüttelt; auch dieser Hund schwebte in akuter Lebensgefahr. Das weiß meine Mutter nicht von der Halterin, sondern von einer Freundin der Dackelhalterin, die den kleinen Pudel vermisste und nach ihm fragte.

Wenn genau so ein Vorfall schon einmal passierte, habe ich kein Verständnis dafür, dass der Hund frei rumlief. Der Halterin muss klar sein, dass ihr Hund innerhalb von einem halben Jahr zum zweiten Mal einen anderen Hund fast totgebissen hat! Mal sehen, wie sich meine Mutter und ihr Lebensgefährte jetzt verhalten werden.

Ich auf jeden Fall bin sehr froh, dass der Knudelput das körperlich gut überstanden hat. Jetzt müssen wir an sein Seelchen ran, das ganz schön geschockt auf das Erlebnis reagiert hat.


Liebe Grüße aus dem sonnigen Norden von Stripey,
deren Hundis jetzt in den Genuss einer großen NOK-Eider-Runde mit vielen Möglichkeiten zum Baden kommen :D





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 Betreff: Re: *Schock* Hund halb totgebissen
Posting Nummer:#23  BeitragVerfasst: Sa 26. Mär 2011, 15:38 
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Hallo stripey

ok - das hört sich wirklich nicht gut an.

Trotzdem frag ich mich:
wenn der Hund bisher unauffällig war und erst im letzten halben Jahr auffällig wird: was steckt dahinter?
Das muss natürlich deine Mutter nicht interessieren. Andererseits kann die Ursachensuche für den betroffenen Hund und möglichen weiteren Opfern wichtig sein.

Ich wünsche Knut weiterhin gute Besserung - pysisch wie psychisch!

Lieben Gruß - Bea

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