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 Betreff: *Schock* Hund halb totgebissen
Posting Nummer:#1  BeitragVerfasst: Mi 16. Mär 2011, 15:18 
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Hallo,
meine Mutter ist völlig aufgelöst (und ich jetzt auch):
Gestern Abend ist ihr Zwergpudel fast totgebissen worden. Nach der Abendrunde lässt meine Mutter Knut auf ihrem Grundstück kurz vor der Haustür von der Leine los. Darufhin rennt er zurück auf die Straße, auf der eine Radfahrerin mit ihrem leinenlosen Hund dahinter fährt. Meine Mutter hat sie nicht gesehen, wohl aber ihr Hund, der auf die beiden zurennt. Knut ist ein Hund, der leider mit alles und jedem Spielen möchte. Leider, leider, denn es mögen ja nicht alle Hunde. Er selbst würde definitiv nie einem anderen Hund etwas tun.

Sofort und ohne Vorwarnung schnappt sich der als Schäferhund-Labrador-oder-was-weiß-ich-Mix beschriebene Hund den Kleinen und beißt immer und immer wieder zu, schüttelt ihn und will ihn ganz offensichtlich umbringen. Meine Mutter ist sofort hin, schlägt mit der Leine auf den fremden Hund ein, bis er Knut loslässt, der sich noch auf´s Grundstück retten kann.

Bei der Tierärztin wird die volle Verletzung sichtbar: Ein geldscheingroßes Stück Haut ist bis auf die Rippen abgezogen (als Knut sich auf den Boden zum Unterwerfen warf), die Halsmuskulatur ist vollständig bis auf die Halswirbelsäule zerfetzt: 1-2 mm tiefer wäre er tot gewesen. Bei der Wundspülung lief das Mittel aus mehreren Löchern wieder aus, es ist alles kaputt! Die Knochen sind sichtbar.

Der Hund wurde 4 Stunden lang notoperiert. Kopf und Pfoten sind noch heil, aber der Rest... :_h Wir alle hoffen jetzt, dass er keine Infektion bekommt und das Ganze überlebt.

"Frauchen" sagte direkt nach der Beißattacke, dass der Hund meiner Mutter auch schuld sei, er wäre ja zu ihnen gelaufen und dass ihr Hund das ja erst einmal (!!) gemacht hätte.

Mir fehlen die Worte. Ohne Vorwarnung beißt ein Hund einen anderen fast tot, langt mehrmals richtig hin, und dann so ein Kommentar?

Wie seht Ihr das mit der Mitschuld?

Ich denke, dass ich immer damit rechnen muss, dass ein Hund (oder ein anderes Tier oder ein Kind) sich meinem Hund nähert und lasse ihn, wenn er nicht damit umgehen kann, auch nicht von der Leine. Wie vorsichtig ich mit Ambar bin...sie läuft gern aus Unsicherheit zu anderen Hunden und versucht, sie mit Kläffen und Pseudoschnappen zu beeindrucken... entsprechend muss sie bei mir an die Leine, bis sie in bei solchen Begegnungen verlässlich ist.

Den Spruch, dass der andere Hund das ja erst einmal gemacht hat, finde ich fast noch schärfer als "Das hat er ja noch nie gemacht." Ich wage die Prognose, dass er das auch weiterhin machen wird, wenn Frauchen den von ihr nicht kontrollierbaren Hund weiterhin frei rumlaufen lässt (und dann auch noch außerhalb ihres Sichtfelds hinterm Rad).

Entsetzte Grüße,
Stripey


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 Betreff: Re: *Schock* Hund halb totgebissen
Posting Nummer:#2  BeitragVerfasst: Mi 16. Mär 2011, 15:27 
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das tut mir sehr leid für den kleinen kerl und ich drücke euch die daumen, dass er das ganze halbwegs unbeschadet übersteht.

ein kleiner, ungebremst auf einen anderen hund zulaufender wollball löst unter umständen schon einen beute- und packtrieb in einem anderen hund aus, und nicht jeder hund lässt es sich gefallen, so angerannt zu werden.
kommunikationstechnisch hat der pudel auch ein defizit. dennoch ist die aggressive handlung des anderen hundes auch keineswegs im normbereich, und ein solcher hund gehört selbstverständlich nicht in den freilauf.
Die besitzerin des anderen hundes jedoch keine chance, knut vorher zu sehen, wenn der da strack aus dem grundstück gedüst kam.

Das ist eine verkettung extrem ungünstiger ereignisse ...

ich würde an eurer stelle alles dran setzen, dass der andere hund verhaltensmäßig überprüft wird, das läuft über anzeige beim vererinäramt, aber die tatsache, das beide ohne leine waren, wird euch wahrscheinlich sogar auf einem teil der takosten sitzen lassen.

drück euch die daumen ...

_________________
Grüßle, Monika


Zuletzt geändert von Monika und Paul am Mi 16. Mär 2011, 15:30, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff: Re: *Schock* Hund halb totgebissen
Posting Nummer:#3  BeitragVerfasst: Mi 16. Mär 2011, 15:54 
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Hallo Stripey!

Das tut mir sehr leid für den kleinen und für die Beteiligten Menschen. Das ist wirklich schlimm.

Wäre es eine kleine normale Beißerei gewesen mit 1-2 Löchern, würde ich sagen, daß man nicht so viele Gedanken machen soll, der kleine Hund war ja auch mitschuldig.
Aber ich halte das für völlig unnormal, wie der aggressive Hund sich verhalten hat. Wenn ein Hund wirklich aggressiv und gefährlich ist, dann so ein Hund.

Die Erklärung, daß ein kleiner Hund ausversehen als Beute gesehen wird, halte ich auch für sehr schlecht. Ein Hund darf sich einfach nicht solche Verwechslungen erlauben. Was wenn der beim nächsten Mal ein Kind mit einer Beute verwechselt!
Sollte der Hund tatsächlich aus „Beutetrieb“ gehandelt haben, mildert es keinesfalls die Gefährlichkeit des Hundes.
Es ist eigentlich egal welche Motive oder Emotionen dahinter stecken, das Verhalten ist für die Umgebung hoch gefährlich.

Denkt nicht zu viel nach, was der andere Hundehalter sagt oder macht. Lässt alle Behörden die Sache klären. Versicherung, Ordnungsamt…
Wenn der Kleine das Überlebt, wird die Behandlung sehr lange dauern und sehr teuer werden.

LG Elina


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 Betreff: Re: *Schock* Hund halb totgebissen
Posting Nummer:#4  BeitragVerfasst: Mi 16. Mär 2011, 18:45 
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Hallo,

es tut mir sehr leid um den kleinen Pudelmann.

Die Reaktion des fremden Rüden steht ja in keiner Relation zu der "Tat" des Kleinen, dass der Pudel
zu ihm gelaufen ist. Er hätte einfach weiterlaufen können, oder mal den Kleinen verbellen und ihm die Meinung "sagen", denn spätestens als er bei ihm war müsste er bemerkt haben, dass es sich um einen Artgenossen und nicht um Beute handelt :-|

Ich hatte früher selber Jagdhunde, die sind auch jeder mal irrtümlich hinter einem kleinen Hund her, aber der Fehler wurde von ihnen jeweils sofort bemerkt, der Hund beschnuppert und gut war es.

Und dass die fremde Hundebesitzerin alles abwälzt sehe ich so: "Angriff ist die beste Verteidigung"!

Als unser Kid vor 6 Jahren so zerbissen wurde (mit Folgen bis iheute ;( ) meinte die Besitzerin der beiden Am.-Staffs ja auch nur zu mir: "Da ist Ihr Hund jetzt aber selber Schuld, schließlich hat er gebellt!"
Ja, Kid hatte gebellt, nachdem der Rüde des Pärchens ihn mindestens 8 x bestiegen hatte. Meiner Meinung nach hatte er als nicht kastrierter Rüde ein Recht dazu, zu bellen :?
Na ja, in unserem Fall ist die Dame mit ihren Hunden und Kindern dann schnell entfleucht, und ich hätte sie mit der Polizei suchen müssen. Der Versorgung meines schreienden, blutenden Hundes war mir natürlich wichtiger.

Ich hoffe, dass man die körperlichen Schäden heilen kann. Was die arme kleine Hundeseele abbekommen hat steht ja noch auf einem anderen Blatt. Kid ist seitdem bei Hundebegegnungen total verändert. Und obwohl wir ihn immer wieder mit friedlichen Hunden haben Kontakt aufnehmen lassen hat sich bis heute sein Misstrauen nicht gelegt.
Das ist ja dann noch das Blöde: Der eigene Hund wird mehr oder weniger grundlos zerbissen und schwer verletzt und bekommt dadurch dann später Probleme im Umgang mit anderen Hunden. Einfach nur gemein :?

Gute Besserung für den Pudel
und liebe Grüße von Petra und Kid dem Wäller!

PS: Hat deine Mutter Rescue-Tropfen von Bachblüten? Manchmal helfen die Hund UND Besitzer...


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 Betreff: Re: *Schock* Hund halb totgebissen
Posting Nummer:#5  BeitragVerfasst: Mi 16. Mär 2011, 20:36 
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Hallo zusammen,
vielen Dank für Eure Antworten und netten Wünsche. :)

Ich kann es immer noch gar nicht fassen. Meine Mutter hat mir das heute Abend noch einmal genauer geschildert. Der fremde Hund hat ihn, nachdem Knut auf ihn zugelaufen war (ohne Bellen) ohne Warnung gepackt, sich im Hals verbissen und mehrmals kräftig durchgeschüttelt. Dann schmiss er ihn auf den Boden und biss in den Bauch (also nicht in den Rücken wie ich ursprünglich verstanden hatte). Er hörte erst auf, nachdem meine Mutter ihn mit der Leine traktierte. Zum Glück hat Knut seine Super-Winterfrisur mit dicker Wolle gehabt, frisch getrimmt hätte es sicher noch schlimmer ausgehen können.

Zwischen dem Hund und der Hecke, durch die Knut kam, liegen zwei Bürgersteige und eine zweispurige Straße (er hätte also auch überfahren werden können; meine Mutter wird ihn sicher nie wieder so kurz vor der Hautür losmachen). Der andere Hund wird Knut also relativ früh bemerkt haben, zumal er zwar lief, aber nciht wie der Blitz geschossen kam. Die Halterin war ja einige Meter voraus und merkte nichts, es geschah hinter ihrem Rücken.

Dass Knut kommunikationstechnisch ein Problem hat, halte ich für wahrscheinlich. Er läuft zu jedem anderen Hund hin, freut sich und will spielen. Meine wären davon auch nicht begeistert (würden ihn aber -auch wenn sie ihn nicht kennen würden- sicher nicht beißen, sondern nur knurren und drohen, ggf. würde Ambar schnappen).

Ich hoffe, dass Knut das ohne Folgeschäden wegsteckt. Derzeit lässt er meine Mutter nicht aus den Augen und läuft ihr hinterher, so das sie sehr zur Immobilität verdammt ist - Kopf und Pfoten sind ja okay, und die üppige Schmerzmittel-Dosierung scheint zu wirken. Immerhin ist er nicht apathisch. Sein Blick aber -so absolut tottraurig Richtung Boden- trifft mitten ins Herz.

Mit den Bachblüten ist eine gute Idee. Ich werde meine Mutter gleich noch einmal anrufen. Vermutlich wird sie erst ihre TÄ fragen wollen, da sie, wenn sie vom Dogdoc Medikamente verschrieben bekommen hat, dazu neigt, ausschließlich diese zu geben (obwohl sie sonost aufgeschlossen gegenüber BB ist und die Rescue-Tropfen sicher im Haus hat).


Da ich persönlich das nicht für eine einfache Beißerei halte (wenn er ihn sich einmal schnappt und zubeißt, dann aber wieder ablässt), wollte ich gern hören, wie Ihr das einschätzt. Ich teile Elinas Meinung voll und ganz, dass der Hund gefährlich ist - sei es durch eine niedrige Reizschwelle oder ein grundsätzliches aggressives Verhalten. Hätte er bei einem Kind, was hinter dem Busch hervorkommt, genau so gehandelt?

Immerhin hat sich die Halterin heute bei meiner Mutter gemeldet und sich nach dem Hund erkundigt. Ob meine Mutter weitere Schritte gegen die Halterin einleitet, halte ich aufgrund der Wohnsituation (kleines Dorf) für unwahrscheinlich. Dabei finde ich das absolut notwendig, wenn ein Hund so reagiert.

Liebe Grüße aus dem Norden und einen schönen Abend wünscht Euch und Euren Lakritznasen
Stripey


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 Betreff: Re: *Schock* Hund halb totgebissen
Posting Nummer:#6  BeitragVerfasst: Mi 16. Mär 2011, 21:53 
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Hallo Stripey

Erst mal gute Besserung für den Kleinen!!!

Zu deiner Frage
Zitat:
Da ich persönlich das nicht für eine einfache Beißerei halte (wenn er ihn sich einmal schnappt und zubeißt, dann aber wieder ablässt), wollte ich gern hören, wie Ihr das einschätzt
.

Auf Anhieb würde ich dir zustimmen. Klar ist der Hund gefährlich. Beim Nachdenken sieht das anders aus.
Die Aussage der Frau "Das hat er bisher nur einmal gemacht" - da müsste man erstmal nachfragen was genau er bisher erst einmal gemacht hat: einen Hund angefallen? einen Hund zerbissen?
Der Umstand, dass er frei neben/hinter dem Fahhrad herlief, kann man als Indiz werten, dass er im "Normalfall" ein völlig harmloser Hund ist, der bisher noch nie groß auffällig war.
Kann aber auch auf ziemlichen Leichtsinn der Besitzerin hindeuten.

Zu dem eigentlichen Vorfall: ich habe angegriffene Hunde gesehen, die am Boden lagen oder sogar am Rücken und weiterhin rumgifteten (oder zumindest nicht in eine wirkliche Unterwerfung = Friedensangebot übergingen).
Dann würde das Szenario sich so darstellen:
der Fremdhund fühlt sich (und Frauchen) durch den plötzlich anschiessenden Knut angegriffen. Also geht er unmittelbar zum Angriff über (legitim).
Knut wird durch den Angriff zu Boden geworfen - und reagiert nicht so, wie ein unterlegener Hund sich zu verhalten hat.
Der Fremdhund setzt daher (immer wieder erfolglos hinsichtlich des gewünschten Erfolges) nach.

Ob es so war oder nicht, kann man aus der Ferne nicht beurteilen. Und ich denke, dass die wenigsten Hundehalter das in so einer Situation richtig erfassen könnten.
Wohl gemerkt, ich sage nicht, dass es so war!

Gruß Bea

Nachtrag:
auch der Umstand, dass deine Mutter (nachvollziehbarerweise) mit der Leine schlug, wird mit Sicherheit nicht dazu beigetragen haben, den Fremdhund friedvoller werden zu lassen. Auch das kann dazu beigetragen haben, dass die Situation eskalierte.
Nochmal: versteh das bitte nicht falsch. Es ist kein Vorwurf oder eine Verteidigung eines evtl. tatsächlich gefährlichen Fremdhundes. Ich denke nur, dass die ganze Sache nicht unbedingt auf den einfachen Nenner "gefährliche Verletzungen beigebracht - also gefährlich" zu bringen ist.

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Manchmal denke ich, es ist Hauptaufgabe der Hunde, uns Menschen bescheiden zu halten. [Patricia B. McConnell]
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Zuletzt geändert von BeaSin am Mi 16. Mär 2011, 22:19, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff: RE: *Schock* Hund halb totgebissen
Posting Nummer:#7  BeitragVerfasst: Mi 16. Mär 2011, 22:31 
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Zitat:
Original geschrieben von ElinaDie Erklärung, daß ein kleiner Hund ausversehen als Beute gesehen wird, halte ich auch für sehr schlecht.


auch wenn wir es nicht gut heissen können, es passt in das Beutespektrum des Hundes.
Ein Hund, der nicht kommuniziert wie ein Hund und der sich nicht benimmt wie ein Hund kann durchaus nicht als Hund wahrgenommen werden. Und wenn der andere Hund so richtig unter Adrenalin stand ob dieser Situation, dann hat der da auch nicht mehr analysiert, sondern so gehandelt, wie seine Gene es ihm vorschreiben ...

Wenn das mit Petras Jagdhunden geklappt hat, ist das ja super, ich sag aber mal ganz ketzerisch, dann waren die auch (noch) nicht im Jagdmodus.
Ein Hund, der den eingeschaltet hat, funktioniert auf Autopilot, der nimmt nichts mehr von seiner Umgebung wahr.

Nichts desto trotz ist ein solcher Hund gefährlich und gehört nicht ungesichert in die Öffentlichkeit. Punktum.


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Grüßle, Monika


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 Betreff: RE: *Schock* Hund halb totgebissen
Posting Nummer:#8  BeitragVerfasst: Mi 16. Mär 2011, 23:00 
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Zitat:
Original geschrieben von Monika und Paul


Wenn das mit Petras Jagdhunden geklappt hat, ist das ja super, ich sag aber mal ganz ketzerisch, dann waren die auch (noch) nicht im Jagdmodus.
Ein Hund, der den eingeschaltet hat, funktioniert auf Autopilot, der nimmt nichts mehr von seiner Umgebung wahr.





Aber hallo,
da hast du meinen Jagdcocker und meinen English-Settermix nicht gekannt. Die jagten leider alles, was ihnen vor die Pfoten kam. Einige Tiere wurden auch durch einen gezielten Biss ins Genick getötet. :_h
Einen gezielten Biss und nicht so ein Gezottel....

An Bea:
Der Staff damals beim Kid hat ja auch immer wieder zugebissen, OBWOHL sich Kid sofort "ordnungsgemäß" auf den Rücken legte und sich ergab. Er biss ihm dennoch Stücke aus den Lefzen, aus der Brust usw. - immer wieder biss er zu ... Ich war je nur etwa 3 Meter entfernt...
Das Schlimmste konnte ich durch einen gezielten Wurf mit einer Kette direkt auf den Kopf (also so ein Halsband aus Metall), die ich zufällig für solche Vorfälle immer dabei habe, verhindern. Der Hund war irritiert, ließ los, die Hündin am anderen Ende ebenfalls und Kid kroch zu mir.

An Monika:
Und ja, den "Jagdmodus" kenne ich auch. Unsere Hunde nahmen mich nicht wahr, sie liefen auf der Spurensuche sozusagen durch mich durch....

Liebe Grüße
von Petra und Kid dem Wäller!


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 Betreff: RE: *Schock* Hund halb totgebissen
Posting Nummer:#9  BeitragVerfasst: Do 17. Mär 2011, 00:23 
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Hallo Petra
Zitat:
Original geschrieben von Petra-Kid
An Bea:
Der Staff damals beim Kid hat ja auch immer wieder zugebissen, OBWOHL sich Kid sofort "ordnungsgemäß" auf den Rücken legte und sich ergab. Er biss ihm dennoch Stücke aus den Lefzen, aus der Brust usw. - immer wieder biss er zu ... Ich war je nur etwa 3 Meter entfernt...
Das Schlimmste konnte ich durch einen gezielten Wurf mit einer Kette direkt auf den Kopf (also so ein Halsband aus Metall), die ich zufällig für solche Vorfälle immer dabei habe, verhindern. Der Hund war irritiert, ließ los, die Hündin am anderen Ende ebenfalls und Kid kroch zu mir.

Ich behaupte ja nicht, dass es keine gefährlichen Hunde gibt!!!
Für mich zählen dazu z.B. Hunde, die sofort ernsthaft beissen oder die trotz Friedensangebot (Unterwerfung) beissen.
Wären die Staffs in deinem Falle nicht an der Leine gewesen und Kid hätte die kurze Auszeit zu entwischen nutzen können - dann hätte die Sache, insbesondere nach dem Kettenwurf, böse geendet. Die Staffs konnten ja nur deswegen nicht weiter nachsetzen, weil sie an der Leine waren. Sie sind nicht durch den Kettenwurf weniger aggressiv geworden. Eher hat das ihren Zorn gesteigert.

Nebenbei:
Zitat:
die ich zufällig für solche Vorfälle immer dabei habe,

:-) - ob sich das wohl wiederspricht: zufällig und für solche Vorfälle immer :-)

Zu dem Jagdmodus:
da kann ich dir Recht geben: mein letzter Hund hatte mal einen Dackel für ein Kanickel gehalten. Letzteres hätte den Vorfall nicht überlebt, der Dackel schon. Die Bisse werden in der Regel auch eher am Nacken angesetzt. Lediglich unerfahrene Jäger beissen in alle Körperteile, die ihnen zwischen die Zähne kommen.
Das Hunde aber auch in größter Rage wissen, was sie zwischen den Zähnen habe - davon bin ich überzeugt. Ich habe sooft meine Hunde aus selbst angezettelten oder fremd aufgezwungenen Kämpfen gezerrt und bin dabei so oft zwischen die Zähne meiner Hunde gekommen.... Und nie war mehr als ein Kratzer. Außer bei Otis, als ich ihn erst kruz hatte. Der hat mir dabei ins Bein gebissen ;D (hielt sich allerdings auch in Grenzen).

Gruß Bea

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 Betreff: RE: *Schock* Hund halb totgebissen
Posting Nummer:#10  BeitragVerfasst: Do 17. Mär 2011, 00:58 
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Zitat:
Original geschrieben von BeaSinDas Hunde aber auch in größter Rage wissen, was sie zwischen den Zähnen habe - davon bin ich überzeugt. Ich habe sooft meine Hunde aus selbst angezettelten oder fremd aufgezwungenen Kämpfen gezerrt und bin dabei so oft zwischen die Zähne meiner Hunde gekommen.... Und nie war mehr als ein Kratzer.


bei der Aussage stehen mir aber echt die Haare zu Berge.

_________________
Grüßle, Monika


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