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 Betreff: Re: Lieber ein kurzes glückliches Leben als ein langes und langweiliges?
Posting Nummer:#21  BeitragVerfasst: Mi 22. Sep 2010, 10:49 
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Hallo Anja,

ich lese gerade John Irvings neuen Roman:

"Letzte Nacht in Twisted River"

Nicht dass ich die dort beschriebenen Problemlösungen zum Handling mit freilaufenden, aggressiven Hunden gutheissen möchte, aber die Tatsache, dass John Irving explizit darüber schreibt zeigt, dass das Problem international ist.

Bei ihm geht es (skurril wie immer) um zwei freilaufende Schäfer/Husky-Mixe, die einen joggenden Schriftsteller regelmässig nachsetzen und ihn in die Waden beissen.

Solange es nur ein Hund war, wußte er sich zur Wehr zu setzen. Er trug in beiden Händen einen abgebrochenen Sqash-Schläger. Wenn der Hund sich in Beiss-Absicht nähert, hält er ihm mit einer Hand einen Stock hin, wenn der Hund reinbeisst, haut er ihm den anderen Stock (mit der freien Hand) auf die Nase.

Das funktionierte allerdings, wie gesagt nur solange es ein Hund ist. Als bei dem Anwesen ein zweiter Hund dazukommt, geht die Taktik in die Hose ........... mit schlimmen Konsequenzen.

Ich liebe John Irving für seine verrückten Geschichten. Hunde kommen fast immer vor (allerdings meist irgendwie tragisch). Bei "Garp oder wie er die Welt sah" beisst Garp als Erwachsener einem Hund (Rottweiler o.ä.) ein Ohr ab, der ihm als Jungen ins Ohr gebissen hatte 8-|

Liebe Grüße

Alex

_________________
aus "The Secret of Life" von James Taylor:

"and since we only here for a while - we might as well show some style"

http://www.youtube.com/watch?v=-TlAD-b7yew


Zuletzt geändert von alexp am Mi 22. Sep 2010, 11:55, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff: Re: Lieber ein kurzes glückliches Leben als ein langes und langweiliges?
Posting Nummer:#22  BeitragVerfasst: Mi 22. Sep 2010, 11:46 
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Hi Alex,

wirklich tolle Geschichten, aber die konnten mich gerade wenig beruhigen :_h

Auf jeden Fall war ich heute beim 1. Spaziergang mit Kid auf einem Feldweg mit viel nassem Gras.
Nun habe ich nasse Füße (trotz LOWA?!), aber Kid und ich sind ansonsten unversehrt...
Dieser Weg war wohl zu matschig für die anderen Leute mit Hund :-ww

Mal schauen, ob wir die beiden anderen Gänge auch unbeschadet überstehen :-)

Liebe Grüße
von Petra und Kid dem Wäller!

PS: Am blödesten finde ich die tollen einsamen Wege, die man nur mit Auto erreichen kann,
wo man aber beim besten Willen nirgendwo in der Nähe parken kann... Vermutlich sind auch nur deshalb keine Leute mit Hund dort :D
Sobald ich irgendwo einen schönen Weg gefunden habe folgen uns leider andere Hundebesitzer, die mein "Hundeauto" dort stehen sehen und auch da gehen wollen. Aber wir machen es ja nicht anders :hello


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 Betreff: RE: Lieber ein kurzes glückliches Leben als ein langes und langweiliges?
Posting Nummer:#23  BeitragVerfasst: Mi 22. Sep 2010, 12:38 
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Hallo Anja,

nun ist es klar. :top

Auch wenn es mir absolut keinen Spaß macht, den Hardliner zu geben, möchte ich im Moment noch auf den Umsturz der Physik verzichten.

Zitat:
Original geschrieben von Anja+Lara+Leo

Die Schäferhunde gehen bzw. rasen grundsätzlich sofort auf Tuchfühlung! Der Waldweg ist völlig verwinkelt und oft so schmal, dass zwei Personen nicht nebeneinander laufen können. Man kann nicht weit voraussehen, sondern biegt um eine Ecke und lässt sich überraschen, wer oder was dahinter wartet. Und oft sind es diese Schäferhunde... Im ungünstigsten Fall läuft man förmlich ineinander und alles steht dich gedrängt, so dass man sich nur schnell rückwärts entfernen kann, um den Hunden etwas Platz zu geben... Wäh, ich schwitze schon, wenn ich nur daran denke...
Kommt eine oder beide von dem beschriebenen Pärchen um die Ecke geschossen, fauchst du ein lautes "Hey" (o.ä.) entgegen und knallst die Peitsche nach vorn ihnen entgegen. Es geht vor allem um die Überraschung und die überzeugende Körpersprache. Du darfst gar keine Zeit mehr haben, unsicher zu werden.

Gruß R.


_________________
Es ist ein aufwändiger Prozess, von einer Dummheit zur nächsten umzulernen.
Georg Christoph Lichtenberg


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 Betreff: Re: Lieber ein kurzes glückliches Leben als ein langes und langweiliges?
Posting Nummer:#24  BeitragVerfasst: Mi 22. Sep 2010, 19:52 
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Hallo Anja,
was ist an meinem Vorschlag, sich mit anderen befreundeten/bekannten Hundebesitzern zu verabreden, so abwegig?
Geht das mit deinen gar nicht?

Meine Erfahrung habe ich dir geschildert: Auf meinen mittelgroßen Wuschel lässt man einfach alles rücksichtslos draufwalzen.
Das hat sich bei unserer Nachbarshündin (DSH, aber gut sozialisiert, kein Beißer, etc.) niemand getraut.
Ähnliche Erfahrungen habe ich auch in anderen Kombinationen gemacht.
Wenn wir die RS-Mix Hündin meiner Freundin dabei haben, klappt das auch, leider macht sie dann auch mal Stress.

Grüße
Natascha


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 Betreff: Re: Lieber ein kurzes glückliches Leben als ein langes und langweiliges?
Posting Nummer:#25  BeitragVerfasst: Mi 22. Sep 2010, 23:25 
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Alter Hase
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Hallo Natascha,

aus deinem ersten Post
Zitat:
Meine Lösung war damals noch pragmatischer: die furchterregende Schäferhündin von nebenan mit auf den Spaziergang mitnehmen.
war für mich nicht zu erkennen, dass du diesen Hund als Schutz für deinen mitnimmst! Jetzt ergibt das für mich einen gewissen Sinn :D

Hallo Renegat,

Zitat:
Du darfst gar keine Zeit mehr haben, unsicher zu werden.


I'll do my very best. So ganz ist deine Taktik noch nicht bei mir angekommen, aber ich denke, wenn man mögliche typische Situationen ausreichend durchgedacht hat, ist der Rest Bauchgefühl. Und meistens kommt es ohnehin anders...

Wie lang sollte die Bullenpeitsche für unsere Zwecke sein?
Stripey, ist die Gerte, von der du schreibst, aus Leder? Ich habe im Internet so viele verschiedene gefunden. Wie lang ist die ungefähr?

Ich kaufe im Internet immer alles zu groß, deshalb freue ich mich über einen Tipp :)
(Neulich habe ich ein Sideboard ersteigert, von dem ich dachte, dass es locker in meinen schmalen Flur passt. Hmhm... Ich hätte das Ding als Famiiensarg nutzen können! Ein anderes Mal habe ich einen Hundekorb bestellt und dachte, der müsste für Lara oder Leo gerade so reichen. Da hätten zwei Doggen reingepasst - ausgestreckt! Pf...)

Durch Üben im Garten muss ich vor dem Einsatz einer Peitsche o.ä. erstmal meine Abneigung gegen das Ding loswerden und als Hilfsmittel verinnerlichen, durch das ich im günstigsten Fall verhindern kann, dass einer meiner Hunde von einem Beißer angefallen wird. Das wird sicher das Schwerste für mich.

(Irvings Lösung könnte ich nicht umsetzen :-o Wie kommt man bloß darauf, sowas in einen Roman zu schreiben?)

Insgesamt noch mal vielen Dank euch allen für eure Gedanken zu meiner Frage.

_________________
Liebe Grüße,

Anja


Zuletzt geändert von Anja+Lara+Leo am Mi 22. Sep 2010, 23:26, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff: Re: Lieber ein kurzes glückliches Leben als ein langes und langweiliges?
Posting Nummer:#26  BeitragVerfasst: Do 23. Sep 2010, 08:07 
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Hallo,

Petra schrieb:
Zitat:
Aber warum sind so viele Hunde gleich auf Krawall aus?


Wie gesagt, habe ich persönlich das bisher noch nicht erlebt. Jedoch habe ich HH erlebt, die das so empfinden.

Ich kann mich an eine Begegnung in Dänemark erinnern, wo uns ein alter Rüde entgegenkam im Freilauf, so dass wir Max auch los ließen. Max verhält sich Rüden gegenüber reserviert und die beiden Hunde begegneten sich entsprechend. Während die Hundehalterin uns vorwurfsvoll erklärte, dass ihr Hund alt sei und nicht an einem Kampf interessiert, beschnupperten sich die beiden Rüden und gingen aneinander vorbei, ohne dass überhaupt nur ein Knurren zu hören war.

Uns kamen auch einige Male freilaufende Hunde ohne Besitzer entgegen, so richtig auf uns zu geprescht, jedoch ist niemals etwas Bedrohliches geschehen. Ich habe die Hunde ignoriert und bin einfach weiter gegangen.

Wir waren erst letzte Woche auf einem Hundetreffen. Natürlich gab es unter den etwa 20 Rüden das entsprechende Gerangel mit viel und lautem Geknurre und Getöse, was im Laufe der Zeit abebbte. Allerdings hat sich kein HH eingemischt.

Möglicherweise trägt die Panik und das Vermeidungsverhalten vieler Hundehalter dazu bei, dass Hunde immer weniger sozialisiert sind.

lg
Silvia


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 Betreff: RE: Lieber ein kurzes glückliches Leben als ein langes und langweiliges?
Posting Nummer:#27  BeitragVerfasst: Do 23. Sep 2010, 08:49 
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Zitat:
Original geschrieben von vita

Hallo,

Petra schrieb:
Zitat:
Aber warum sind so viele Hunde gleich auf Krawall aus?


Wie gesagt, habe ich persönlich das bisher noch nicht erlebt. Jedoch habe ich HH erlebt, die das so empfinden.

Hallo Silvia,
mit den beiden Vorgängern vom Kid habe ich das auch nie erleben müssen...
Zitat:

Ich kann mich an eine Begegnung in Dänemark erinnern, wo uns ein alter Rüde entgegenkam im Freilauf, so dass wir Max auch los ließen. Max verhält sich Rüden gegenüber reserviert und die beiden Hunde begegneten sich entsprechend. Während die Hundehalterin uns vorwurfsvoll erklärte, dass ihr Hund alt sei und nicht an einem Kampf interessiert, beschnupperten sich die beiden Rüden und gingen aneinander vorbei, ohne dass überhaupt nur ein Knurren zu hören war.

Solche Begegnungen haben wir natürlich auch, erst gestern noch. Kid rannte zu einem großen DSH, der auf einmal hinter uns war. Natürlich ließ ich ihn laufen, er war eh schon zu weit, als ich es bemerkte *g* (da wird der Herr Wäller sehr schnell...). Beim Hund angekommen verlief alles nach den üblichen Regeln. Anschauen, vorne und hinten schnuppern, jeweils feststellen, dass der andere Hund auch nur ein Kerl ist *g*, umdrehen und jeder lief zu seinem Besitzer.
Zitat:

Uns kamen auch einige Male freilaufende Hunde ohne Besitzer entgegen, so richtig auf uns zu geprescht, jedoch ist niemals etwas Bedrohliches geschehen. Ich habe die Hunde ignoriert und bin einfach weiter gegangen.

Das ist auch am besten. Mache ich auch so. Bewegung ist alles. Besonders schlimm finde ich die Hundehalter, die dann festgewurzelt dort stehen, einem Herzanfall nahe, und auf die Hunde einschreien, weil dann erst wirklich die Sache eskalieren kann. Wenn ich einfach weitergehe folgt mir Kid nach kurzem Überlegen recht schnell, konnte sein "Gesicht wahren, denn er MUSS ja weiter!!"
und es ist gut.
Zitat:

Wir waren erst letzte Woche auf einem Hundetreffen. Natürlich gab es unter den etwa 20 Rüden das entsprechende Gerangel mit viel und lautem Geknurre und Getöse, was im Laufe der Zeit abebbte. Allerdings hat sich kein HH eingemischt.

So kenne ich das auch, z.B. von Wällertreffen usw.
Es sind immer die fremden Hunde, die irgendwie keine Antennen haben oder nicht "lesen" können, und die dann gleich so aggressiv reagieren.
Zitat:

Möglicherweise trägt die Panik und das Vermeidungsverhalten vieler Hundehalter dazu bei, dass Hunde immer weniger sozialisiert sind.

lg
Silvia

Das mag sein, denn viele greifen ihren Hund gar am Halsband, um ihn aus einer vermeintlich brenzligen Situation zu ziehen. Und wenn dann die Hunde tatsächlich aufeinander losgehen, sind sie nicht der Ansicht, dass es letztendlich an ihnen lag. Nein, sie behaupten dann, dass sie ja RECHT hatten, wie man sieht.

Liebe Grüße
von Petra und Kid dem Wäller!


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