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 Betreff: RE: Lieber ein kurzes glückliches Leben als ein langes und langweiliges?
Posting Nummer:#11  BeitragVerfasst: So 19. Sep 2010, 21:53 
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Hallo,

Zitat:
Original geschrieben von claudia+spike

Manche Hunde lassen sich ja durch Wasser beeindrucken.
Verglichen mit der Pumpgun ist ein Soda-Siphon handlicher und schneller.
Wenn man allerdings an die hier gerät, sieht es nach chancenlos aus. :_h

Gruß R.

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Georg Christoph Lichtenberg


Zuletzt geändert von Renegat am So 19. Sep 2010, 21:54, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff: Re: Lieber ein kurzes glückliches Leben als ein langes und langweiliges?
Posting Nummer:#12  BeitragVerfasst: So 19. Sep 2010, 22:37 
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Hallo R,

wenn Anja es schafft, dass die Hunde so süchtig nach Sodawasser sind, dann hat sie kein Problem mehr :D

Liebe Grüße
Claudia

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 Betreff: RE: Lieber ein kurzes glückliches Leben als ein langes und langweiliges?
Posting Nummer:#13  BeitragVerfasst: Mo 20. Sep 2010, 00:52 
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Zitat:
wenn Anja es schafft, dass die Hunde so süchtig nach Sodawasser sind, dann hat sie kein Problem mehr :D

:-) Ein Traum wäre das!

Claudia, weißt du, ob solche Pumpguns auch ordentlich Power haben?

Eine Bullenpeitsche zur Abschreckung... Renegat, weißt du, ob der Hundehalter, der das praktizieren muss, damit auch große Hunde abwehren/verscheuchen kann und ob es recht zuverlässig funktioniert?

Wenn ich an die Schäferhunde denke, mit denen ich aufgewachsen bin (damals noch bis SchH3 ausgebildet) - die hätten einem Fremden, der mit Peitschen u.ä. fuchtelnd schnell auf sie (und je nach Richtung eben auch auf den Halter) zugegangen wäre, nicht lange zugesehen, sondern wären in den Arm gegangen.

Wie viel und ob die Schäferhunde hier in der Gegend VGP kennengelernt haben, weiß ich nicht und auch nicht, ob Hunde Im VPG heutzutage überhaupt noch so ausgebildet werden. Die Vorstellung, dass diese Hunde mich statt meine Hunde beißen, oder erst mich und dann meine Hunde ist jedoch nicht ganz abwegig. Hm...

Und was, wenn ich mit diesem Verhalten die Aggression eher noch anheize? Ich denke hier an die weißen Schäferhündinnen. Bisher bin ich immer ruhig stehengeblieben (bzw. umgefallen... :sarcastic) und habe leise und beruhigend auf Lara eingeredet, sie solle sich nicht bewegen. Nach für mich endlosen Minuten haben die Hunde dann irgendwann immer auf das Gekreische der Halterin reagiert und sich staksend entfernt, so dass sie eine am Halsband fassen konnte. Die zweite traut sich alleine nichts.
Wenn ich nun aber peitschenknallend die Situation beginne, hauen sie entweder erschrocken ab (und kommen dann zurück oder nicht), oder sie rennen rechts und links an mir vorbei und meine Hunde stehen weiter hinten ganz alleine da...

Wie ich es auch drehe, ich müsste wahrscheinlich mehr über die Hunde wissen, um einschätzen zu können, ob ich sie (dauerhaft) auf diese Weise fernhalten könnte. Ihre Angst vor mir müsste so groß sein, dass sie nur schnell an uns vorbeikommen wollen.

Kennt ihr das hier? http://www.obramo-security.de/Sicherheit-fuer-Unterwegs/Dazer-2-Hundeabwehrgeraet::157.html?gclid=CPrquc_ClKQCFQ4EZgod1SJPJw
Frage mich, wieso das nur den aggressiven Hund irritieren soll, meine würden das doch auch hören?!?

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Liebe Grüße,

Anja


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 Betreff: Re: Lieber ein kurzes glückliches Leben als ein langes und langweiliges?
Posting Nummer:#14  BeitragVerfasst: Mo 20. Sep 2010, 08:27 
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Hallo Anja,
solche Pumpguns gibt es mit ganz ordentlich Power!
Meine Mutter hatte früher gerne einen dicken Stock dabei. Das hilft, ebenso wie die Peitsche, wahrscheinlich einfach schon präventiv auf die Besitzer.
Mein Max ist ja auch öfters gesundheitlich angeschlagen. Ich kann dich sehr gut verstehen. Bei uns waren diese Phasen mit lauter bekloppten Mensch-Hunde-Teams aber kein Dauerzustand, beziehungsweise ich kann ausweichen. Dennoch habe mich ähnlich aufgeregt und finde es genau so ungerecht wie du.

Meine Lösung war damals noch pragmatischer: die furchterregende Schäferhündin von nebenan mit auf den Spaziergang mitnehmen. Kaum zu glauben, wie schnell einige Besitzer dann doch werden können. ;D
Ich kann auf diese Möglichkeit leider nicht mehr zurückgreifen.
Kannst du dich nicht mit anderen verabreden, damit ihr gemeinsam geht?
Mein anderer Tipp: Lass die Besitzer, sprich mit dem Hund! Ein deutliches, ruhiges oder leicht scharfes "Hau ab!" zusammen mit der passenden Körpersprache hilft manchmal Wunder! So etwas Böses sind die gar nicht gewohnt. 8-| (ok, hilft wahrscheinlich nicht bei dem Alki-DSH)

Liebe Grüße
Natascha mit Max


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 Betreff: Re: Lieber ein kurzes glückliches Leben als ein langes und langweiliges?
Posting Nummer:#15  BeitragVerfasst: Mo 20. Sep 2010, 09:18 
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Hallo Anja,

bei diesen Ultraschall- oder auch anderen lauten Geräuscherzeugern hast Du immer das Problem, dass die eigenen Hunde auch schreckhaft reagieren können. Ich verwende sowas nicht mehr. Früher hatte ich Dog-Stop dabei oder einen Taschenpanikalarm. Beides Erzeuger von sehr lauten unangenehmen Geräuschen. Würde ich heute aber nicht mehr machen.

Liebe Grüße
Claudia

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 Betreff: Re: Lieber ein kurzes glückliches Leben als ein langes und langweiliges?
Posting Nummer:#16  BeitragVerfasst: Mo 20. Sep 2010, 11:07 
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Hi Anja,
das mit dem Ultraschallgerät sehe ich wie Claudia und würde es wegen der eigenen Hunde nicht anwenden.

Auf die Idee mit einer Wasserpistole / Pumpgun war ich auch einmal gekommen, als meine Hündinen am Gartenzaun wegen der Nachbarskater nervten. Mir persönlich war der Wasserstrahl nicht scharf und platziert genug. Auf einem Spaziergang stelle ich mir das auch ein wenig umständlich vor, mit Hunden an der Leine und der Pumpgun im Anschlag?

Die Idee mit der Peitsche klingt zwar brutal, aber ist durchaus wirkungsvoll. Hier bei uns rennt eine Frau mit einer Reitgerte rum (ist nicht ganz so brachial von der Optik). Ich denke, ein entschlossener Schlag auf die Pfoten der sich nähernden Hunde (ohne rumzufuchteln, sondern ganz plötzlich ohne Vorwarnung) mit einem entschlossenen "NEIN!" beeindruckt die Hunde mehr als dass es zusätzliche Aggressionen gibt. Und für Deine Hunde ist es ja auch ein gutes Signal, dass ihr Alphatier nicht ängstlich (absolut verständlich, dass Du so reagierst!), sondern entschlossen auftritt.

Ich persönlich habe auch eine Stelle, die ich aufgrund unangenehmer Hundebegegnungen meide: Bei einer meiner Lieblingsstrecken muss ich ein Stück auf der Kreisstraße fahren (Rad, mit drei Hunden an der Leine). An dem einem Hof schoss schon drei Mal ein Border Collie auf die Straße, nicht einsehbar, hinter dem Knick an der Hofeinfahrt. Wenn da meine Hunde reagieren und ein Auto mit 100 km/h vorbeifährt...echt unangenehm.

Ca. 200 m weiter ist mir dann -zum Glück nur einmal- von der anderen Straßenseite aus ein aggressiver Bernhardiner ins Rad gesprungen! Ich hatte echt das große P in den Augen, da ich einerseits auf Autos aufpassen und meine Hunde unter Kontrolle halten musste und zugleich diesem sch... Köter mit einem entschlossenen "AB!" irgendwie von uns wegkriegen musste, da er ja nun drohend vor uns stand und nicht verschwinden wollte... Frauchen aus dem OG hätte ich erwürgen können: "Oooh, ich komme gleich" säuselte es aus dem Fenster. So lange mochte ich aber doch nicht warten, da der Hund nach ca. 1-2 min von allein zum Hof zurückging und Frauchen ihren Arsch immer noch nicht bequemt hatte... *grumpf*

Während ich in der kälteren Jahreszeit -als Frostködel dick angezogen- mich relativ geschützt vor Hundebissen fühle und auch sicherer auftreten kann, hätte ich im Sommer mit Short & Shirt sicher ein Problem gehabt, dem Bernhardiner so entgegenzutreten. Ich war so sauer, dass dieser Köter einfach auf die Straße rennen konnte (sowohl er als auch wir hätten bei der Aktion ein massives Problem gehabt, wenn ein Auto gekommen wäre), so dass ich wild entschlossen war, ihm mit der Faust eins auf den Nasenspiegel zu hauen, wenn er noch einen Schritt näher gekommen wäre.

Im Endeffekt fahre ich die Strecke nicht mehr so gern wie früher, obwohl ich eigentlich kein Meideverhalten aufbauen wollte. Daher verstehe ich Deinen Stress gut.

Ich kann diese Hundehalter nicht verstehen, die ihre Hunde kennen (von wegen "Das hat er ja noch nie gemacht") und trotzdem nicht reagieren. Wenn ich darum weiß, ergreife ich Maßnahmen, da gibt es für mich nichts zu diskutieren. Ich habe ja selbst so eine kleine braune Terrorzelle, die bei flüchtigen Hundebegegnungen impulsiv auf andere Hunde zurennt und diese anmacht. Daher muss sie, wenn uns andere Hunde entgegenkommen, an die Leine. Natürlich arbeiten wir daran, aber solange das nicht zuverlässig geht, hat sie in solchen Situationen an der Leine zu sein.

Ich hoffe, Du findest eine Lösung für dieses Problem.

Liebe Grüße,
Stripey


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 Betreff: RE: Lieber ein kurzes glückliches Leben als ein langes und langweiliges?
Posting Nummer:#17  BeitragVerfasst: Mo 20. Sep 2010, 14:43 
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Hallo Anja,

Zitat:
Original geschrieben von Anja+Lara+Leo

Eine Bullenpeitsche zur Abschreckung... Renegat, weißt du, ob der Hundehalter, der das praktizieren muss, damit auch große Hunde abwehren/verscheuchen kann und ob es recht zuverlässig funktioniert?
Es waren fast immer große Hunde, die über das Feld kamen. Die kleinen wurden eher im Ort ausgeführt.

Zitat:
Wenn ich an die Schäferhunde denke, mit denen ich aufgewachsen bin (damals noch bis SchH3 ausgebildet) - die hätten einem Fremden, der mit Peitschen u.ä. fuchtelnd schnell auf sie (und je nach Richtung eben auch auf den Halter) zugegangen wäre, nicht lange zugesehen, sondern wären in den Arm gegangen.
Da bin ich nicht so sicher. Ersten sind Hunde, die auf sich gestellt sind, die ihren Halter nicht hinter sich wissen, meist sehr viel vorsichtiger als mit Halter und zweitens fuchtelst du nicht, sondern zeigst eine überzeugende Körpersprache. Du stehst ruhig. Das ruhige Stehen hat den Effekt, dass der Hund dich nicht einschätzen kann. Du weißt, was du kannst und welche Möglichkeiten du hast. Deine Sicherheit(!) bemerkt ein Hund sofort!

Zitat:
Die Vorstellung, dass diese Hunde mich statt meine Hunde beißen, oder erst mich und dann meine Hunde ist jedoch nicht ganz abwegig. Hm...
Mit einem heutigen VPG-Hund solltest du kein Problem haben. Bei einem Diensthund kann das anders sein.

Zitat:
Und was, wenn ich mit diesem Verhalten die Aggression eher noch anheize? Ich denke hier an die weißen Schäferhündinnen. Bisher bin ich immer ruhig stehengeblieben (bzw. umgefallen... :sarcastic) und habe leise und beruhigend auf Lara eingeredet, sie solle sich nicht bewegen. Nach für mich endlosen Minuten haben die Hunde dann irgendwann immer auf das Gekreische der Halterin reagiert und sich staksend entfernt, so dass sie eine am Halsband fassen konnte. Die zweite traut sich alleine nichts.
Ideal, daran würde ich auch nichts ändern. Du zeigst ja Friedfertigkeit. Setze dir eine innere Grenze, 10 oder 15 m. Kommt einer der Hunde näher, dann kannst du deinen Körper aufrichten. Der Konstrast wird sofort bemerkt.

Zitat:
Wenn ich nun aber peitschenknallend die Situation beginne, hauen sie entweder erschrocken ab (und kommen dann zurück oder nicht), oder sie rennen rechts und links an mir vorbei und meine Hunde stehen weiter hinten ganz alleine da...
Du beginnst sie eben nicht, und falls doch, dann mit einem Warnlaut. Wenn der Hund die Grenze unterschreitet, hebst du einfach den Arm und den Kopf.
Mit der Peitsche knallen kannst du dann immer noch, wenn der Hund nah genug ist.

Der große Nebeneffekt ist die Wirkung auf den Hundhalter. Hast du eine Pumpgun (von der ich dir abraten möchte.), beeindruckt das keinen Menschen besonders. "Wasser macht doch meinem Hund nichts."
Aber dass ein Peitschenende höllisch weh tun kann, weiß man auch, wenn man das noch nie erfahren hat. Und das knallt auch noch eindrucksvoll.
Den anderen Hundehaltern kannst du das vorher durchaus mitteilen, dass du gezwungen bist, deine Hunde zu schützen (eingeschränkt in der Bewegung, todkrank o.ä.)

Ich habe gelegentlich das Problem, einen (großen) Hund vertreiben zu müssen. Dazu reicht mein Rad, dass ich zwischen dem fremden und meinem Hund halten muss. Das ist eine heftige Gymnastik, aber der andere Hund gibt schnell auf. Stripey mit drei Hunden an der Leine kann das natürlich nicht so einfach.

Gruß R.



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Zuletzt geändert von Renegat am Mo 20. Sep 2010, 17:57, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff: Re: Lieber ein kurzes glückliches Leben als ein langes und langweiliges?
Posting Nummer:#18  BeitragVerfasst: Mi 22. Sep 2010, 00:09 
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Hallo zusammen,

Zitat:
Er konnte so die Hunde schon in der Distanz beeindrucken (Hoch erhobener Arme, schnelle Bewegung auf den Hund zu, Knallen des Peitschenendes, im Zweifelsfall auch Schmerz auf dem Pelz)
//
Zitat:
Du stehst ruhig. Das ruhige Stehen hat den Effekt, dass der Hund dich nicht einschätzen kann.


:? Wenn ich beides gleichzeitig versuche, sprenge ich alle physikalischen Gesetze...

Zitat:
Setze dir eine innere Grenze, 10 oder 15 m. Kommt einer der Hunde näher, dann kannst du deinen Körper aufrichten.


Ich habe die Situation nicht genau genug beschrieben. Die Schäferhunde gehen bzw. rasen grundsätzlich sofort auf Tuchfühlung! Der Waldweg ist völlig verwinkelt und oft so schmal, dass zwei Personen nicht nebeneinander laufen können. Man kann nicht weit voraussehen, sondern biegt um eine Ecke und lässt sich überraschen, wer oder was dahinter wartet. Und oft sind es diese Schäferhunde... Im ungünstigsten Fall läuft man förmlich ineinander und alles steht dich gedrängt, so dass man sich nur schnell rückwärts entfernen kann, um den Hunden etwas Platz zu geben... Wäh, ich schwitze schon, wenn ich nur daran denke...

Zitat:
Der große Nebeneffekt ist die Wirkung auf den Hundhalter. [...] Aber dass ein Peitschenende höllisch weh tun kann, weiß man auch, wenn man das noch nie erfahren hat. Und das knallt auch noch eindrucksvoll.


Ok. Dass eine Irre mit Peitsche unterwegs ist ("... wissens scho, die, die au ihrn Hund im Kinderwage umananderfährt..."), spricht sich dann schnell rum. Dauert hier sicher keine zwei Tage. :D

Das Aber: Die Halter sind dann verunsichert --> Souveränitätsverlust --> deren Hunde merken, dass bei einer Begegnung mit uns irgendetwas nicht stimmt... Werden sie dadurch noch aggressiver oder nicht...? Hm...

Ich werde mir jetzt so eine Peitsche kaufen, im Garten üben, mich schnell auf einen imaginären Hund zuzubewegen (und gleichzeitig ruhig zu stehen...) und das Ding knallen zu lassen. (Ich glaube, über dieses Bild muss ich meditieren...) Dann werd ich's in in Leos Rollstuhl "umananderfahrn" und bei Sichtung meiner Angstauslöser in die Hand nehmen. Der Rest wird sich zeigen.

Und für den Fall, dass dann die Halter auf mich, statt deren Hunde auf meine losgehen, gehe ich in einen Wing Tsung-Kurs. Wollte ich sowieso schon immer.


Zitat:
bei diesen Ultraschall- oder auch anderen lauten Geräuscherzeugern hast Du immer das Problem, dass die eigenen Hunde auch schreckhaft reagieren können.


Jap, ok, dann scheidet das aus. Lara neigt leicht zur Hysterie.

Zitat:
Auf einem Spaziergang stelle ich mir das auch ein wenig umständlich vor, mit Hunden an der Leine und der Pumpgun im Anschlag?


:g Wenn ich mir diese knallbunten Punmpguns ansehe, wäre mein Anblick (mit einem Hund im Rollstuhl) vielleicht eher zum Schlapplachen merkwürdig als respekteinflößend. ("... hajo, der Hundeterminator ausm Altort :sarcastic ...")

@ Natascha:
Zitat:
Meine Lösung war damals noch pragmatischer: die furchterregende Schäferhündin von nebenan mit auf den Spaziergang mitnehmen.


:? Stehe hier komplett auf dem Schlauch. Das war kein Tipp, oder?

Zitat:
Kannst du dich nicht mit anderen verabreden, damit ihr gemeinsam geht?


Das wäre nicht des Rätsels Lösung, da die Hunde, vor denen ich Angst habe, auch in eine Meute reinrennen würden und dann gäbe es noch mehr Stress.

Zitat:
Lass die Besitzer, sprich mit dem Hund! Ein deutliches, ruhiges oder leicht scharfes "Hau ab!" zusammen mit der passenden Körpersprache hilft manchmal Wunder! So etwas Böses sind die gar nicht gewohnt.


Natascha, das sind keine 0815-Kläffer, sondern Beißer. Wie gesagt, Hunde wegschicken ist nicht unser Problem. 98% unserer Hundebegegnungen sind problemlos, auch, wenn wir schwierige Hunde treffen und obwohl auch Lara eine Zicke ist. Mit mit den letzten 2% weiß ich nicht umzugehen. Und die lachen sich bei einem ruhigen "Hau ab!" nen Ast.

Deshalb haben wir eben alle Spazierwege gestrichen, wo man diese Hunde treffen kann und übrig geblieben sind langweilige Runden um den Altort herum. Das finde ich nicht hundgerecht und deshalb meine Ausgangsfrage.

_________________
Liebe Grüße,

Anja


Zuletzt geändert von Anja+Lara+Leo am Mi 22. Sep 2010, 00:10, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff: Re: Lieber ein kurzes glückliches Leben als ein langes und langweiliges?
Posting Nummer:#19  BeitragVerfasst: Mi 22. Sep 2010, 07:42 
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Hallo Anja,

letztendlich kann dir keiner raten, was in solch einem Fall zu tun ist. Vor allen Dingen, wenn DU (nicht deine Hunde) die Panik hast, wäre es schon allein deshalb kein Vergnügen, solche Wege zu wagen.

Zitat:
(Doch wodurch sollte man den Wald ersetzen können?).


Meine Freundin hat überhaupt keinen Wald in ihrer Umgebung und ihr Hund liebt den Wald (wahrscheinlich, weil er ihn nicht täglich hat). So treffen wir uns einmal wöchentlich an einem bewaldeten Ort. Wir fahren mit dem Auto dort hin. Wäre das eine Lösung für dich?

Generell denke ich, dass jeder Gang mit dem Hund ein gewisses Restrisiko birgt, weil du nie wissen kannst, wer um die Ecke kommt. Wir haben bisher zwar sehr selten unfreundliche Hunde getroffen, jedoch gehe ich in solchen Situationen ruhig und zügig weiter, ohne mich aufzuhalten - es ist bisher (außer Geknurre und Gebell ) nichts passiert.

Meine persönliche Erfahrung ist die, dass andere Hunde mit älternen Hunden sehr rücksichtsvoll umgehen und ich habe auch noch nie gehört, dass es Gegenden gibt, wo so viele beißende Hunde rumlaufen, wie bei dir. Es tut mir leid, dass du in so einer Gegend wohnst.

lg
Silvia


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 Betreff: RE: Lieber ein kurzes glückliches Leben als ein langes und langweiliges?
Posting Nummer:#20  BeitragVerfasst: Mi 22. Sep 2010, 08:44 
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Hunderasse/n: Japan Spitz
Zitat:
Original geschrieben von vita


Generell denke ich, dass jeder Gang mit dem Hund ein gewisses Restrisiko birgt, weil du nie wissen kannst, wer um die Ecke kommt. Wir haben bisher zwar sehr selten unfreundliche Hunde getroffen, jedoch gehe ich in solchen Situationen ruhig und zügig weiter, ohne mich aufzuhalten - es ist bisher (außer Geknurre und Gebell ) nichts passiert.

Meine persönliche Erfahrung ist die, dass andere Hunde mit älternen Hunden sehr rücksichtsvoll umgehen und ich habe auch noch nie gehört, dass es Gegenden gibt, wo so viele beißende Hunde rumlaufen, wie bei dir. Es tut mir leid, dass du in so einer Gegend wohnst.

lg
Silvia


Hallo Silvia, @All und natürlich @ Anja,

ich denke mal, dass ich Anja leider nur zu gut verstehen kann :(

Ähnliche Dinge wie sie erlebe ich mit Kid doch auch. Mit seinen beiden Vorgängern ist mir das nicht passiert, obwohl ich damals ja eher eine Anfängerin in Sachen Hunde war. Wir hatten zwar zu Hause immer DSH, aber ein eigener Hund ist ja bekanntlich was anderes.

Klein Kid wurde schon mit 12 Wochen das erste Mal "überfallen".
Dazu kamen viele neue Angriffe, zum Teil recht heftig. Selbst in einem Clicker Kurs wurden ihm von den Hunden der Leiterin grundlos div. Wunden zugefügt und 1 Ohr fast abgerissen...
Es gab Hunde, die sich "grundlos" (so was hat er ja noch nie gemacht!!!! ;D ) auf ihn stürzten und gleich zugebissen haben.
Nach seiner Lähmung ist es gar noch schlimmer geworden.
Auch wir können selbst im finstersten Eckchen Wald kaum noch entspannen...
Wie vielleicht schon erzählt wurde Kid 3 Tage nach seinem 12. Geb. das bis heute letzte Mal angegriffen und verletzt.
Das zum Thema "ältere Hunde werden geschont...!
Kid selber hatte in seiner Jugend vor den Oldies immer Respekt, aber das ist nicht mehr so.
Meiner Meinung nach gibt es heutzutage a) viel mehr Hunde als "früher" mit denen Leute Gassi gehen und b) werden die alle nicht wirklich erzogen.
Ab und an begegne ich vorbildlichen Hundehaltern, die NICHT gleich ihr gesamtes Rudel auf Kid stürzen lassen *freu*, die ihre Hunde tatsächlich anleinen, wenn wir angeleint um die Ecke kommen usw. usw., aber den meisten Leuten ist es einfach nur egal. Und das sind natürlich Hundebesitzer mit Hunden, die sich "durchbeißen"...

Einige Hunde konnte ich erfolgreich verscheuchen, manche lassen sich aber nicht einmal von Wasser (ja, den Tipp mit dem Wasser testeten wir mit einer Blumenspritze *g*) oder mit gezieltem Wurf einer Wurfkette ablenken. Aber wer rennt schon immer mit Wasserpistole oder Blumenspritze (in entsprechender Größe, damit es auch wirkt) durch die Gegend?

Wir gehen z.B. harmlos am Rand einer Straße zurück zum Auto. Alter Herr mit Hund fährt mit Rad vorbei. Sein Hund macht kehrt und greift uns an. Er radelt zurück, nimmt seinen Wuffi auf den Arm und schiebt das Rad weiter. Gleich 2 x sprang dieser Hund ihm aus dem Arm und verfolgte uns. Kid konnte ihn mit meiner Hilfe erfolgreich verscheuchen, aber der Stress!!!

Ein anderes Mal kommt uns eine Dame mit altem Husky entgegen. Angeblich friedlicher Hund....
Auch der versuchte, den Kid zu beißen. Kommentar: "Das hat er ja noch nie gemacht :o "

Wir sind ja wieder umgezogen. Hier im Ort läuft ein Labrador immer frei herum, der alle Rüden sofort zum "Fressen gern hat"... Das ist hier schon länger so! Hat nix mit uns zu tun, aber vor dem flüchten wir natürlich...

Bisher wurde mir oft vermittelt, es müsse ja wohl am Kid liegen. Kann ja in manchen Fällen sein, aber nicht in allen. Nach wie vor gibt es auch nette Begegnungen mit Hunden. So wie man sich die vorstellt.
Alle bleiben friedlich, und man trennt sich wieder, oder man spielt noch eine Runde.
Wieso sollte also er "verhaltensgestört" sein? (Das hat man mir auch schon erzählt :_h ) Auf der anderen Seite bestätigten mir sämtliche Trainer aus div. Hundeschulen, dass Kid total in Ordnung sei und auch im Sozialverhalten alles in Ordnung ist... Aber was hat er davon :crazy

Aber warum sind so viele Hunde gleich auf Krawall aus?
Und warum haben die Besitzer sie nicht unter Kontrolle?

Nachdenkliche Grüße
von Petra und Kid dem Wäller!


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