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 Betreff: Solidarität kontra Streitsucht
Posting Nummer:#1  BeitragVerfasst: Do 29. Okt 2009, 13:41 
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Hallo Fories,

eben habe ich einen Link gefunden, den man vielleicht auch einmal lesen sollte. Die Thematik wird hier ja auch immer wieder einmal angesprochen.

Hundehalter und ihre Solidarität

Gruß R.

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Es ist ein aufwändiger Prozess, von einer Dummheit zur nächsten umzulernen.
Georg Christoph Lichtenberg


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 Betreff: Re: Solidarität kontra Streitsucht
Posting Nummer:#2  BeitragVerfasst: Do 29. Okt 2009, 14:04 
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Hallo Renegat,

im Artikel steht es gibt ca. 5 Mio. Hundehalter. Das sind eine Menge... eine Menge völlig verschiedener Menschen, die aus völlig verschiedenen Gründen unterschiedliche Hunde halten. Dies allein zeigt mir schon, dass ein Solidaritätsgedanke nur der einen Gemeinsamkeit Hund wegen kaum entstehen kann.

Ich habe auch ein Auto in der Garage und fühle mich wenig solidarisch mit den meisten Autohaltern auf unseren Straßen ( ich hätte z.B. gerne ein Tempolimit - diese Ansicht teilen nur wenige Autofahrer mit mir).

Mit den Hundlern ist es doch nicht anders und mal abgesehen von den vielen verschiedenen Erziehungsansätzen, Gründen der Haltung usw. ist einem der eigene Hund doch der Nächste!

viele Grüße
Elke



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 Betreff: RE: Solidarität kontra Streitsucht
Posting Nummer:#3  BeitragVerfasst: Do 29. Okt 2009, 22:14 
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Hallo Elke,

Zitat:
Original geschrieben von elke

Ich habe auch ein Auto in der Garage und fühle mich wenig solidarisch mit den meisten Autohaltern auf unseren Straßen...

Mit den Hundlern ist es doch nicht anders und mal abgesehen von den vielen verschiedenen Erziehungsansätzen, Gründen der Haltung usw. ist einem der eigene Hund doch der Nächste!
Es gibt Menschen, die ein Auto haben, weil sie Autos mögen. Die meisten haben eines, weil sie es brauchen.

Bei Hundehaltern dachte ich immer, sie mögen Hunde.

Gruß R.

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Georg Christoph Lichtenberg


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 Betreff: RE: Solidarität kontra Streitsucht
Posting Nummer:#4  BeitragVerfasst: Fr 30. Okt 2009, 00:23 
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Zitat:
Original geschrieben von Renegat

Bei Hundehaltern dachte ich immer, sie mögen Hunde.

Gruß R.


Hallo Renegat,

ich glaube nicht, dass man automatisch davon ausgehen kann, dass ein Hundehalter alle Hunde mag. Mal abgesehen von deren Haltern :crazy

Ich mag Hunde, aber längst nicht alle und meine mag ich mit Abstand am liebsten.

Statt der Autos hätte ich auch Kinder schreiben können. Nur weil ich selber Kinder habe und diese liebe muss ich längst nicht alle Kinder mögen (und deren Eltern auch nicht!)

viele Grüße
Elke


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 Betreff: RE: Solidarität kontra Streitsucht
Posting Nummer:#5  BeitragVerfasst: Fr 30. Okt 2009, 00:51 
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Hallo Elke,

das "Hunde mögen" war natürlich ein Einstieg, aus einer anderen Richtung zu schauen.

Zitat:
Original geschrieben von elke

Statt der Autos hätte ich auch Kinder schreiben können. Nur weil ich selber Kinder habe und diese liebe muss ich längst nicht alle Kinder mögen (und deren Eltern auch nicht!)
Nein, aber es gibt sicher Ziele, sagen wir des Kinderschutzbundes, mit denen man sich solidarisch fühlen könnte. Aber ich gebe zu, die Streithammelei von Eltern kann man sicher auf Elternabenden gut studieren.

Gruß R.

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 Betreff: Re: Solidarität kontra Streitsucht
Posting Nummer:#6  BeitragVerfasst: Fr 30. Okt 2009, 09:32 
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Hallo Elke,
hallo Renegat,

ich überlege gerade ob ich mein Auto „mag“, aber irgendwie finde ich darauf keine Antwort, weil es mir schon schwer fällt Gegenstände und Lebewesen miteinander zu “ vergleichen“ …

Grundsätzlich mag ich Hunde und Kinder.
Ich denke, daß das Problem des „mögens“ – „nicht mögens“ ein anderes ist, weil man ja verständlicherweise nicht das Lebewesen an sich sieht, sondern eben auch das Lebewesen als Produkt seiner Umwelt.
Und daran legt man den Maßstab an und befindet dann ob man „mag“ oder „nicht mag“.

Natürlich unterliege ich auch diesen Kriterien.
Ich sage nun, ich mag keine Deutschen Schäferhunde.
Das liegt zum Einen daran, wie der erste DS den ich im Leben traf, die Zunft seiner Rasse vertreten hat.
Andererseits gibt es auch - ich muss aber die Stecknadel im Heuhaufen suchen - nette DS...

Ebenso ist es bei Kindern.
Irgendwie „nervt“ es mich, wenn Kinder bei Tisch nicht ordentlich am Platz sitzen, sondern – z. B. – jolend, durchs Restaurant toben.
Das „mag“ ich in der Tat nicht.

Aber … ich „bestrafe“ durch mein nicht-mögen die Hunde/Kinder.
Ich sollte eher die Halter/Eltern nicht mögen....

…obwohl wir ja nun auch nicht wissen, wessen Resultat sie wieder sind.

Aber Euch – Euch mag ich. :)

Tom + Gary

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"Mein König - ich erkenne nicht die Pointe Eures Scherzes ... Euer Volk nach dem Willen zu fragen aber taub dessen Antwort zu sein ..."


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 Betreff: RE: Solidarität kontra Streitsucht
Posting Nummer:#7  BeitragVerfasst: Fr 30. Okt 2009, 12:15 
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Hallo Elke & Tom,

es geht ja nicht ums mögen. Es geht um solidarisches Verhalten.
Natürlich umfasst das nie alle. In jeder Anzahl von "gleichen" Objekten gibt es Abweichungen voneinander. Und die können nach irgendwelchen Gesichtspunkten ab einer Grenze nicht akzeptabel sein.

Aber man kann auch das St. Florians Prinzip leben, bis alle Häuser abgebrannt sind.

Bei canis schreibt Grewe ja teilweise ähnliche Gedanken. Das Verhalten der Hundehalter führt auf Dauer dazu, dass Nicht-Hundehalter ihnen immer neue Regeln vorschreiben. Offensichtlich scheinen das einige sehr zu begrüßen.

Gruß R.



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Georg Christoph Lichtenberg


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 Betreff: Re: Solidarität kontra Streitsucht
Posting Nummer:#8  BeitragVerfasst: Fr 30. Okt 2009, 12:44 
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Zitat:
Offensichtlich scheinen das einige sehr zu begrüßen
Hallo Renegat,
das ist wohl das Problem. Jeder hat eine andere Vorstellung von einer heilen Hundewelt. Wenn es zum Beispiel allein nach meiner Nase ginge, würden die meisten Hunde frei laufen. Da hätte ich schon hier im Forum keine ungeteilte Zustimmung.

Gruß Heinz



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 Betreff: RE: Solidarität kontra Streitsucht
Posting Nummer:#9  BeitragVerfasst: Fr 30. Okt 2009, 13:20 
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Hallo Heinz,

Zitat:
Original geschrieben von Heinz

Wenn es zum Beispiel allein nach meiner Nase ginge, würden die meisten Hunde frei laufen. Da hätte ich schon hier im Forum keine ungeteilte Zustimmung.
Nein, sicher nicht.
Aber wir wären schon einmal zwei Nasen.
Und du weißt ja, wo sich zwei oder drei in meinem Namen versammeln ...

Gruß R.

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 Betreff: Re: Solidarität kontra Streitsucht
Posting Nummer:#10  BeitragVerfasst: Fr 30. Okt 2009, 13:43 
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Hallo Renegat,

Du hast schon irgendwie recht. Aber ich denke, "mögen/nicht mögen" der HH und/oder Nicht-HH untereinander, ist eine Prämisse dafür, wie es dann auch mit Solidarität aussieht.
Natürlich droht es schon daran zu scheitern, wer welche "Hundephilosophie" mitbringt, aber es geht auch schon viel früher los.
Wenn es nämlich darum geht, wer welche Nase leiden oder nicht leiden kann.

Leider kann man es doch immer wieder beobachten, daß man zwar sich bewußt ist unter Hundehaltern auch unter Gleichgesinnten zu sein und doch findet man dort auch das "Phänomen", dass es einen anderen Halter geben kann, den es einfach null interessiert, wenn ein Anderer ein "Problem" mit seinem Hund hat.

Ich hatte mal eine Halterin getroffen, deren Wuffi zum Gary gelaufen kam um ihn zu beschnuffeln.
Die Beiden verstanden sich prima, die Halterin war einige Distanz entfernt.
Ich ging mit Gary nach einer Weile des Schnuffelns weiter, der fremde Hund folgte uns - sein Frauchen konnte rufen was sie wollte, der Hund war in diesem Moment einfach "taub".
Nun, dachte ich, drehen wir um und bringen Wuffi, in Garys "Schlepptau" zurück.

Das ist es was ich damit meine. Leider nur würde vielleicht ein anderer HH zu der Dame gesagt haben "dem fehlt es aber gehörig an Folgsamkeit".

Weniger Belehrungen, mehr Mithilfe wenn's jemand mit seinem Hund nicht so einfach hat.
Dessen bedarf es.

Zitat:

Zitat Heinz
Wenn es zum Beispiel allein nach meiner Nase ginge, würden die meisten Hunde frei laufen. Da hätte ich schon hier im Forum keine ungeteilte Zustimmung.


WIR SIND ZU DRITT :)
Und ich kann Dich zu gut verstehen.
Unlängst - in einem gar nicht so lang zurück liegenden Beitrag - empörte sich der Eine oder die Andere, daß Gary einem Hund "guten Tag" sagte. Wahrscheinlich hätte man mir Kontrollverlust über den Hund auch noch gerne vorgeworfen.
(ich befürchte, solche Leute haben eher Angst davor ihren Status als Rudelchef zu verlieren.)
Gerade von Personen, die gleichen Fall in diesem Beitrag von ihrem eigenen Hund auch schilderten.

Hier streifen wir ein weiteren Punkt der Solidarität. Nämlich der Solidarität unseren Hunden gegenüber.
Scheinbar aber ist die Hundewelt so sehr in "falsches Fahrwasser" geraten - vermutlich zu viele Hunde durch Verhinderung einem normalen, sozialen Miteinander entwöhnt worden...

Mehr Freilaufkontakte für Hund ! Weniger Belehrungen !
Und vor allem, Mithilfe der HH untereinander.

Das wäre die Solidarität die ich uns wünsche.

Es grüßen sehr nachdenklich
Tom + Gary





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Zuletzt geändert von grigotom2003 am Fr 30. Okt 2009, 13:45, insgesamt 1-mal geändert.

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