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 Betreff: RE: Die besonderen Diensthunde
Posting Nummer:#31  BeitragVerfasst: Mo 16. Mai 2011, 21:25 
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Hallo zusammen,

irgendwie scheint die Welt ja von unfähigen Hundehaltern belebt zu sein. Nur frage ich mich jetzt, wo ich eigentlich wohne?

Ich bin ewig keinem "Der tut nix" begegnet. Entweder waren die Hunde an der Leine oder wurden angeleint, wenn ein anderer Hund kam. Die meisten konnte ich überreden, ihren Hund wieder abzuleinen. Die Hunde taten dann das, was normale Hunde so tun.

Die Hunde, die gelegentlich einfach so angerannt kommen, sind Junghunde vor der Pubertät und dabei, sorry to say, hat der erwachsene Hund angemessen zu reagieren und nicht den Macker raus zu stecken.

Mir scheint da ein sehr gelegentliches Problem aufgebauscht zu werden. Denn man kann sich ja so herrlich aufregen.
Man kann ja auch anders herum fragen, ob die Zahl der überkontrollierten Hunde nicht zunimmt.

Und wenn man eine besondere Hunderasse braucht, um seinen besondere Sport machen zu können, und diese Hunde erweisen sich als alltagsuntauglich - ich bin mal so frei das so zu überzeichnen - dann darf man auch mal über die Berechtigung dieser Sportart nachdenken, wie Bello schon angedeutet hat.

Im übrigen spielen erwachsene Hunde, die sich treffen, nicht miteinander. Die tun etwas ganz anderes.

Gruß R.







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Es ist ein aufwändiger Prozess, von einer Dummheit zur nächsten umzulernen.
Georg Christoph Lichtenberg


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 Betreff: Re: Die besonderen Diensthunde
Posting Nummer:#32  BeitragVerfasst: Mo 16. Mai 2011, 22:18 
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Hallo zusammen,

also wenn ich mir das alles so durchlese, scheint mir der Konsenz trotz einiger sprachlichen Entgleisungen doch sehr hoch zu sein. Oder täuscht mich der Eindruck, dass praktisch alle hier sich einig sind, dass die Hundehalter den Wunsch nach k(einem) Hundekontakt gegenseitig respektieren sollten, selbst wenn sie evtl. anderer Ansicht darüber sind, ob es schon klappen würde oder eben nicht?

Ich kenne die Situation ja inzwischen auch von beiden Seiten. Flaca, meine unvergessene Schäfermixdame war eine echte Queen-Bitch, die der Meinung war, dass es außer ihr und ein paar sexy Terrierrüden eigentlich keine Hunde auf dieser Welt bräuchte. Und jetzt mein Malinchen Chacka, die ein ganz wunderbares Sozialverhalten hat und mit allem vom kleinen Kläffer zum Rüpelrüden klar kommt. Entsprechend genieße ich es sehr mit ihr auf die Hundewiesen zu gehen und ihr beim Toben zu zu sehen.

Mit Flaca habe ich viel am Thema Hundekontakt/ignorieren geübt. Auch ich habe sie oft verflucht, die DerTutNixe, die uns immer mal wieder im Training zurück warfen. Aber das waren doch nicht die Toms & Garys oder Silivias & Mäxe, die sich sehr wohl bemüht haben meinem Wunsch nach Abstand nach zu kommen, sondern diejenigen, die ohne Rücksicht immer wieder ihre Hund auf alles was 4 Pfoten hatte losstürmen ließen und einen dann auch noch gerne belehrten, dass der eigene ja nur so aggressiv ist, weil er nicht wahllos Hundekontakt hat. Wenn es dagegen sehr selten pro Hund-Mensch-Team mal vorkommt - damit kann ich gut leben. Es sind Hunde und wir sind Menschen. Beide seltenst perfekt.

Mit Chacka habe ich es auch schon erlebt, dass manche Hundebesitzer keine Kontakt zum "bösen Mali" wollen, selbst wenn ich betone, dass sie ein ausgesprochener Kleinhundefan ist. Finde ich auch völlig o.k. Woher sollen denn die Leute wissen ob ich die Situation mit IHREM Hund einschätzen kann? Es ist aber auch schon passiert, dass dieselben Leute nach einigen Begegnungen, bei denen Chacka trotz "Angemachtwerdens" völlig cool blieb bzw. einen RiesenBogen machte, doch ihren mal hingelassen haben. Ich finde auch das Vertrauen des Menschen kann man nicht erzwingen sondern muss man sich eben "erarbeiten".

Zitat:
Im übrigen spielen erwachsene Hunde, die sich treffen, nicht miteinander. Die tun etwas ganz anderes.

Oje, dann ist Chacka mit ihren fast 9 Jahren wohl immer noch nicht erwachsen :o

Besten Gruß,
Conny & Blümchenmali Chacka

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Zuletzt geändert von Conny & Flaca am Mo 16. Mai 2011, 22:41, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff: Re: Die besonderen Diensthunde
Posting Nummer:#33  BeitragVerfasst: Mo 16. Mai 2011, 22:55 
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Hallo,

Zitat:
also wenn ich mir das alles so durchlese, scheint mir der Konsenz trotz einiger sprachlichen Entgleisungen doch sehr hoch zu sein. Oder täuscht mich der Eindruck, dass praktisch alle hier sich einig sind, dass die Hundehalter den Wunsch nach k(einem) Hundekontakt gegenseitig respektieren sollten, selbst wenn sie evtl. anderer Ansicht darüber sind, ob es schon klappen würde oder eben nicht?

Jo, sehe ich auch so.

Ich finde auch den Wunsch, dass der Hund IMMER zu 100 % aus allen Situationen abrufbar sein soll, absolut verständlich... nur ... habe ich persönlich bisher noch niemanden getroffen, bei dem das 100%ig funktioniert hat. Erst neulich ging ich mit einem HH, der seinen Hund als absolut abrufbar vorstellte, mir einige sehr beeindruckende Obedience-Übungen zeigte (ich war echt platt!), und da preschte doch dieses Reh direkt vor uns aus einem Busch hervor... und weg war Hundi... da nutzte selbst die Hundepfeife nicht mehr. Man soll also nie "nie" sagen.

Max ist kein freundlicher Rüde anderen Rüden gegenüber. Trotzdem vermeide ich Rüdenbegegnungen nicht immer (nach Absprache mit dem anderen HH), und zwar aus folgendem Grund:

Zitat Renegat:
Zitat:
Aber haben dann die Hunde eine Chance ihre Sozialeignung zu zeigen und zu festigen?


Es kann nämlich immer folgendes passieren:
Ich sitze auf einer Bank und genieße die Natur, Max liegt neben mir. Da kommt ein Mann mit einem sehr freundlichen Rüden und wünscht eine Begegnung der Hunde. Ich sage dem Mann, dass mein Hund Rüden nicht besonders mag. Er antwortet: "Meiner ist freundlich" und lässt Hundi hin zu Max... während Max eklig knurrt und der freundliche Rüde sich einen Rüffel abholt. Der Mann hat dann wohl gemerkt, was ich meine und ging mit seinem Hund weiter.

Mein Rüde wird wohl niemals mit einem anderen Rüden spielen, aber er beschädigt auch keinen anderen Rüden, sondern er verhält sich "unfreundlich". Und ich finde das nicht besonders ungewöhnlich.

Ich glaube übrigens nicht, dass es von Natur aus Hunde gibt, die daran interessiert sind, andere Hunde zu beschädigen. Dann gäbe es nämlich auf den Müllhalden dieser Welt nicht nur Geknurre und Gekeife, sondern nur noch einen Highländer...

Geht es bei dieser Diskussion also um gefährliche Hunde oder Hunde, die einfach gleichgeschlechtliche Hunde nicht besonders mögen? Und warum soll ein Hund das nicht zeigen dürfen? Der aufdringliche Tut-nix kriegt dann eben mal einen Rüffel. Ist das denn sooooo schlimm? Und warum können denn Diensthunde keine Freizeit haben? Oder sind die immer im Dienst?

lg
Silvia



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 Betreff: RE: Die besonderen Diensthunde
Posting Nummer:#34  BeitragVerfasst: Di 17. Mai 2011, 08:52 
Zitat:
Original geschrieben von Conny & Flaca

Auch ich habe sie oft verflucht, die DerTutNixe, die uns immer mal wieder im Training zurück warfen. Aber das waren doch nicht die Toms & Garys oder Silivias & Mäxe, die sich sehr wohl bemüht haben meinem Wunsch nach Abstand nach zu kommen,


Wenn man hier liest, wie er alles rechtfertigt und herunterspielt, kann man nur zweifeln an Einsicht, Respekt und Rücksichtnahme.

Selbst nach diesen Vorfällen, hat er seinem Hund immer noch kein Komm beigebracht und spielt aller herunter. Mit 9 Jahren springt der Hund immer noch Leute an und kommt nicht.
Entschuldigt wird dies mit einer „laxen“ Einstellung, die man sich leisten könne, weil ja noch nichts passiert sei.

Zitat:
Original geschrieben von grigotom2003
Gary machte sich gleich an seiner drei Meter Leine auf den Weg HUND und DAME begrüßen gehen zu wollen und da es schon für ein STOP von mir zu spät war, ließ ich ihn gewähren.


Das ist doch typisch, dass diese Hunde selbst an der Leine nicht kontrolliert werden.
Anderer Fall:

Zitat:
Original geschrieben von grigotom2003
Gary ist schnell unterwegs dorthin - ich zu langsam ihn am Geschirr fest zu halten.


Und offensichtlich auch kein Komm kennen, was man rufen könnte.

Sehr oft ist das nicht nur reine Unfähigkeit der Halter, sondern Ausdruck einer ganz konfusen Auffassung darüber was Hunde sein sollen (kastriert, Lämmer, Mediatoren, Splitter, Demokraten, Pazifisten) und „laxen“ Einstellung wie Erziehung funktioniert (nur positiv nett). Das Ergebnis sind unerzogene distanzlose Kindsköpfe (der will nur hallo sagen und spielen) oder sich selbst überschätzende Arschlöcher (das machen die schon untereinander aus), die andere Hunde nerven und wenn sie mal richtig eine gescheuert kriegen von einem starken Hund, hat man den vorher besserwissenden und jetzt mit Anzeige drohenden Halter am Hals, der dann auch noch in der Gegend rumerzählt, dass sein lieber Tut Nix, der ja nur mal hallo sagen und spielen wollte, von einem aggressiven Schäferhund gebissen wurde.

Anschliessend wird dann wieder in Foren die Mär von den nicht sozialisierten Schutzhunden, die nie einen Kontakt zu anderen Hunden bekommen, verbreitet.




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 Betreff: RE: Die besonderen Diensthunde
Posting Nummer:#35  BeitragVerfasst: Di 17. Mai 2011, 11:28 
Zitat:
Original geschrieben von nina und splash

ganz nett wird es dann, wenn man keinen grossen schwarzen hund oder ein spitzohr bei sich hat, sondern einen lieb aussehenden retriever, leider aus einer linie, welche seit vielen jahrzehnten nicht für die familie, sondern neben der "normalen" retriever-arbeit auch noch für die elch- und bärenjagd eingesetzt wird/wurde. da werden alle hunde hingelassen.


Mein aufrichtiges Mitgefühl.
Stimmt, der Anblick von Stehohren wie DSH und Mali lässt die meisten Tut Nix Halter plötzlich rücksichtsvoller werden. Aber auch Rottis, RS und Dobis ohne Stehohren haben diesen Effekt.

Als Halter eines wesensfesten Golden aus Leistungslinie mit Gebrauchseigenschaften hat man es vielleicht besonders schwer, weil der Golden ja überhaupt nicht mehr als Hund ernst genommen wird, seitdem er massenkompatibel zum Superweichei mutiert wurde (mit dem Nebeneffekt, dass die inzwischen genetische Wesensschwäche sich auch mal als Angstbeisser zeigen kann.)

Ich warne vor dem Verscheuchen der Tut Nixe, wenn der eigene Hund dann meint dabei helfen zu müssen und sehr stark ist. Besser ist Leine (am besten ohne Schlaufe) fallen lassen und beten. Alles andere kann sehr gefährlich für sich einmischende Menschen werden.

Viele Tut Nix Halter erkennen auf der Freilaufwiese gar nicht, dass ihr Hund schon längst nicht mehr auf guter Bahn ist.
Entweder gestresst, ängstlich, meidig, beschwichtigend, eigentlich nur auf der Flucht, auf dem Rücken liegend, die Rute unterm Bauch bis zum Kinn usw. oder im Rausch des Mobbings mit Bürste (die spielen kriegen). Aber es war wieder ganz toll, weil der Hund doch so viele Kontakte und viel Bewegung hatte, während man auf der Bank das muntere Treiben mit einem Eis in der Hand beobachtete..

Wenn mal keine anderen Hunde da sind, kann er ja Passanten beschnüffeln oder anspringen, wo er doch so freundlich ist und nur mal schnell hallo sagen will.
Ob die Leute auch hallo sagen wollen, ist egal, weil der Hund erstens nicht hört und zweitens man ihn selbst an der Leine nicht unter Kontrolle hat, denn man isst ja gerade ein leckeres Eis oder hat sonst eine Rechtfertigung.

Ich finde, es gibt in und um Grosstädten verdammt viel Tom und Garys. Da gibt es Wälder am Stadtrand, wo man am Wochenende nur bei Dauerregen gehen kann ohne ständig von Tut Nixen belästigt zu werden.


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 Betreff: Re: Die besonderen Diensthunde
Posting Nummer:#36  BeitragVerfasst: Di 17. Mai 2011, 13:29 
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Alter Hase
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hallo
r. schreibt:
Zitat:
Und wenn man eine besondere Hunderasse braucht, um seinen besondere Sport machen zu können, und diese Hunde erweisen sich als alltagsuntauglich - ich bin mal so frei das so zu überzeichnen - dann darf man auch mal über die Berechtigung dieser Sportart nachdenken, wie Bello schon angedeutet hat.
ja, ich brauche eine besondere hunderasse. egoistisch? vielleicht. bin ich deswegen ein schlechterer mensch? kaum. denn ich behaupt, dass meine hunde nicht unglücklich sind und waren. klar, manchmal müssen sie auch dinge, die sie nicht wollen, dies vor allem im alltag. was dann ein mehr an freiheit bedeutet. und im hundesport kommt man heute nirgends mehr hin mit einem hund, der nur muss. ich behaupte, mein hund ist glücklich und ausgelastet. aber kein tutnix. sie lässt vieles mit sich machen (von anderen hunden), gewähren und kommuniziert klar und deutlich, wenn sie etwas nicht möchte. sie spielt sehr schnell und sehr grob (deswegen mag sie ds, rottis & co.) und das geht nun mal mit vielen hunden nicht. aber wenn das ein tutnix ist, dann habe ich ein problem. weil mein hund dann zu gehorchen hat, damit der andere nicht gemassregelt wird. denn sonst heisst es, ich hätte einen gefährlichen hund. auch wenn dieser keinen kratzer hat.

und über die berechtigung der hundesportarten wird viel und immer wieder diskutiert, auch ganz konstruktiv. aber ich bin nicht bereit, mich als schlechten mensch hinstellen zu lassen, einfach weil ich gerne - und möglichst hundegerecht - hundesport betreibe. wer sagt denn, dass ein hund ach sooo viel glücklicher ist, wenn er unglaublich viel sozialkontakt hat, mit seinem menschen tun und lassen kann, was er will und sonst vor dem sofa mental verfault? ja, ich weiss, ich übertreibe. ganz bewusst. aber ich habe es satt, immer zwischen den zeilen lesen zu müssen, dass alle hundesportler vergewaltiger ihrer hunde sind.
denn mit diesem gegeneinander erreicht niemand etwas. und dass mein hund kommt, wenn ich rufe - auch wenn er in der pubertät ist -, ist vielleicht nicht sooo wahnsinnig angenehm in gewissen zeiten für mensch und hund, führt aber zu einem angenehmen mit- und nebeneinander.

nina

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 Betreff: Re: Die besonderen Diensthunde
Posting Nummer:#37  BeitragVerfasst: Di 17. Mai 2011, 14:08 
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Hallo Bello,

der Name passt irgendwie...

Du scheinst ein großer Liebhaber des gemeinen Strohmanns zu sein.

Außerdem widersprichst Du Dir selbst:

Wir lernen:

Zitat Bello
Zitat:
Deshalb habe ich Tom ja den Rat gegeben sich an deren Methoden zu orientieren, denn die Spürhunde befolgen u.a. Nein, Sitz, Bleib und Komm. Sie tun dies verlässlich und nicht nach Lust und Laune. Sie kommen, wenn man sie ruft. Sie bleiben sitzen, solange man will. Bei Nein hören sie auf mit dem, was sie gerade tun. Sie belästigen keine Leute durch anspringen, kläffen keine anderen Hunde an, jagen keine Katzen. Sie lernen das alles positiv.
EDIT: sorry mir war das Zitat zuerst verrutscht.

Aber nur positiv nett geht es nun natürlich gar nicht...

Nochmal Bello:
Zitat:
Sehr oft ist das nicht nur reine Unfähigkeit der Halter, sondern Ausdruck einer ganz konfusen Auffassung darüber was Hunde sein sollen (kastriert, Lämmer, Mediatoren, Splitter, Demokraten, Pazifisten) und „laxen“ Einstellung wie Erziehung funktioniert (nur positiv nett).


Auch so ein Strohmann & Totschlagargument - niemand erzieht seinen Hund nur positiv und ich habe auch noch niemanden getroffen der das von sich behauptet.

Abgesehen von - für mich - ermüdenden persönlichen Angriffen auf einzelne Forenteilnehmer, finde ich tötet ein solcher Diskussionsstil recht schnell jede interessante Diskussion.

Schade, eigentlich ist es ja ein interessantes Thema...

Besten Gruß,
Conny



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Zuletzt geändert von Conny & Flaca am Di 17. Mai 2011, 14:25, insgesamt 3-mal geändert.

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 Betreff: Re: Die besonderen Diensthunde
Posting Nummer:#38  BeitragVerfasst: Di 17. Mai 2011, 14:23 
Ich denke, es geht Renegat um den Schutzhundesport. Wie viele Laien macht er sich Sorgen, dass die Hunde dadurch gefährlich werden, nicht mehr alltagstauglich sind und jeden Tut Nix gleich beißen, wenn der nur mal kurz in die Nähe kommt.

So wie ausgebildete Diensthunde nicht gefährlich sind, so sind auch es auch Hobbyschutzhunde nicht. Diese Hunde ändern durch die Ausbildung nicht ihre Einstellung zu anderen Menschen oder Hunden, die ihnen im Alltag begegnen.

Natürlich gibt es für fast jede Hundesportart Spezialisten:
DSH und Mali für VPG, Border C. für Obedience und Agility, Retriever, Labbi aus Arbeitslinie für Rettungshundesport usw. Ob sie alltagstauglich sind, entscheidet sich nicht dadurch, dass sie auch im Sport ausgebildet und geführt werden, sondern wie sie im Alltag erzogen wurden und geführt werden.

Alle genannten Rassen sind ausgesprochen geeignet als alltagstaugliche Hunde, wenn sie in ihren Bedürfnissen befriedigt werden und nach ihren Anlagen ausgelastet werden.


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 Betreff: RE: Die besonderen Diensthunde
Posting Nummer:#39  BeitragVerfasst: Di 17. Mai 2011, 14:42 
Zitat:
Original geschrieben von Conny & Flaca

Hallo Bello,

der Name passt irgendwie...

Außerdem widersprichst Du Dir selbst:



Keine Ahnung, ob du es wirklich nicht weißt, oder nur weiter provozieren willst:

das Gegenteil von Leckerchen ist nicht Eisenstange, sondern kein Leckerchen. Gewaltfrei bedeutet nicht: immer angenehm nett. Habe aber keinen Bock hier die einfachsten Grundsätze des Lernens zu referieren, das tun andere sicher lieber, wie man hier ausgiebig nachlesen kann.



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 Betreff: RE: Die besonderen Diensthunde
Posting Nummer:#40  BeitragVerfasst: Di 17. Mai 2011, 14:50 
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Hallo zusammen,

Zitat:
Original geschrieben von Bello meint
Das Wegbeißen von gleichgeschlechtlichen fremden Hunden gehört in den meisten Fällen eher zur ganz normalen Biologie als zur Verhaltensstörung eines gefährlichen Hundes.
Ja. Wegbeißen ist etwas ganz normales. Und jeder halbwegs normale Hunde trollt sich dann. Nur wenn zwei vom gleichen Typ aufeinander stoßen, knallt es dann. Aber Wegbeißen besteht aus Schnappen in die Luft, vielleicht einem Drohgriff an den Hals. Aber normalerweise findet man dann auch keine Löcher. Und damit gibt es auch keine Probleme.

Zitat:
Anschliessend wird dann wieder in Foren die Mär von den nicht sozialisierten Schutzhunden, die nie einen Kontakt zu anderen Hunden bekommen, verbreitet.
Von nie ist ja wohl nicht die Rede. Du bezogst dich doch explizit auf gleichgeschlechtliche Hunde. Aber kontaktfreudig sind Schutzhundler nicht gerade.

Zitat:
Silvia meint
Mein Rüde wird wohl niemals mit einem anderen Rüden spielen, aber er beschädigt auch keinen anderen Rüden, sondern er verhält sich "unfreundlich". Und ich finde das nicht besonders ungewöhnlich.
In dieser Form bin ich viele Jahre durch die Hundewelt gegangen. Und das geht sehr gut.

Zitat:
Silvia weiter
Geht es bei dieser Diskussion also um gefährliche Hunde oder Hunde, die einfach gleichgeschlechtliche Hunde nicht besonders mögen? Und warum soll ein Hund das nicht zeigen dürfen? Der aufdringliche Tut-nix kriegt dann eben mal einen Rüffel. Ist das denn sooooo schlimm? Und warum können denn Diensthunde keine Freizeit haben? Oder sind die immer im Dienst?
Da sprichst du die Kernpunkte an. Was ist schlimm an einem (kräftigen) Rüffel? Das ist aber anscheinend nicht Bellos Problem. Der Rüffel scheint auszuarten.

Zitat:
Nina kontert

aber ich bin nicht bereit, mich als schlechten mensch hinstellen zu lassen, …
Wir haben die ganze Zeit von Hunden geredet. Lediglich Tom wurde von Bello direkt angesprochen. Ich finde diese Bemerkung unangebracht.

Zitat:
aber ich habe es satt, immer zwischen den zeilen lesen zu müssen, dass alle hundesportler vergewaltiger ihrer hunde sind.
Zitat:
Bello bezieht sich darauf

Ich denke, es geht Renegat um den Schutzhundesport. Wie viele Laien macht er sich Sorgen, dass die Hunde dadurch gefährlich werden, nicht mehr alltagstauglich sind und jeden Tut Nix gleich beißen, wenn der nur mal kurz in die Nähe kommt.
Bello, es muss auch Laien geben. Wen willst du denn sonst aufklären?

Nina, ich weiß nicht, zwischen welchen Zeilen du das liest. Konzentriere dich doch bitte auf das, was in den Zeilen steht. Dann verschärft sich das Thema auch nicht völlig unnötig. Bello lebt ja gerade richtig auf mit seinem neuen Rundumschlag! Der macht alles wieder kaputt, was er vorher durch vernünftiges Argumentieren aufgebaut hat. Schade.

Und während ich das schreibe, meint Bello:

Natürlich gibt es für fast jede Hundesportart Spezialisten:
DSH und Mali für VPG, Border C. für Obedience und Agility, Retriever, Labbi aus Arbeitslinie für Rettungshundesport usw. Ob sie alltagstauglich sind, entscheidet sich nicht dadurch, dass sie auch im Sport ausgebildet und geführt werden, sondern wie sie im Alltag erzogen wurden und geführt werden.

Und nichts anderes sage ich ja hier. Wir könnten uns durchaus einig sein.

Gruß R.




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