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 Betreff: Rücksichtnahme!?
Posting Nummer:#1  BeitragVerfasst: Sa 21. Nov 2009, 02:25 
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Hi

(so ein ähnliches Thema war glaub ich neulich schonmal, aber da ich´s zeitmäßig nicht gelesen habe...)

so manchmal frag ich mich, was in den Köpfen anderer Hunde-Halter vorgeht. Manchmal scheinbar erschreckend wenig. In den letzten beiden Tagen hatte ich zwei Erlebnisse:

Gestern -
komme ich nach Hause und die Tür zum Wohnzimmer (mit einer Plexiglasscheibe) ist kaputt - also die Plexiglassscheibe.
Nun muss man wissen, dass Otis sich nur wegen einem Hund so aufregt: dem fettigen Mops (kein Vorurteil - der Hund IST fett. Nicht dick, sondern fett). Dieser läuft fast immer ohne Leine durch unseren Flur. Und weil er ja so ein toller Hecht ist, stellt er sich dann vor meine Wohnungstür und bellt. Und bis Frauchen dann (im Schneckentempo) nachkommt und den Hund entfernt, ist bei mir in der Wohnung schon helle Panik angesagt.
Nun ist letzteres mein Problem.
Ihr Problem ist (oder sollte sein), dass das diverse Nachbarn und Pensionsgäste nicht so wirklich lustig finden, wenn zu allen möglichen Tages- und Nachtzeiten Terz im Flur ist.
Und MEIN Problem ist gestern gewesen, dass ich durch diese Rücksichtslosigkeit nun eine kaputte Tür habe.

Heute -
geh ich mit meinen beiden im Feld hier beim Haus Gassi. Da sind beide immer an der Leine, weil ständig Rehe vor die Hunde hopsen - zumindest, wenn sie offline sind. Und wir in der Nähe eine Autobahn und eine Straße haben.
Vor uns läuft eine Hundehalterin mit zwei Hunden. Der eine ist an der Leine, der andere offline und entdeckt Radfahrer in x Meter Entfernung und sprintet hin. Halterinnen-Rufe ignoriert er erst. Dann überlegt er es sich anders, macht einen Bogen zu ihr, dann wieder zu den Radfahrern, dann wieder zu ihr, dann hechtet er aber doch wieder zu den Radfahrern und verfolgt sie. Fand ich nicht wirklich prickelnd.
Dann war der Spass mit den Radlern vorbei und er scheucht die Krähen am Feld auf. Alle - im beträchtlichen Umkreis. Dann besinnt er sich eines besseren und kehrt endlich zur (heiseren?) Besitzerin zurück. Oder zumindest war er am besten Weg. Weil kurz vorher entdeckt er mich und S+O. Und DA musste er ja dann auch kurz noch schauen, was so Sache ist. Ich also O losgemacht. Der hat die Sache O-Typisch geregelt - d.h.: nett aber bestimmt klar gemacht, dass Fremdhund sich gefälligst auf Abstand zu seinen Weibern zu halten hat. Fand Fremdhund dann auch ok.....
Dann ist er also dann doch endlich mal wieder zu Frauchen. Diese macht nun auch den zweiten Hund los und ging weiter.Der zweite Hund wurde bespasst - der erste (der Wirbelwind) düste im Umkreis, den meine nie wahr nehmen dürften und wollten, über die Felder.....
Ich hab mich nur gewundert. Es mag zwar Hunde geben, die Krähen und Radfahrer jagen, aber keine Rehe.... Es mag auch Hunde geben, die im Abstand von 200 Meter auch bei Rehen noch hören....
Aber insgesamt hatte ich eher das Gefühl, dass dieser Hund grad macht was er will.
Und das in unmittelbarer Nähe zur Autobahn, Strasse, Wild und kurz vor der Dämmerung.

Ich fand beides rücksichtlos - nicht unbedingt gegenüber mir - sondern vor allem gegenüber dem Rest der Welt.
Und ich finde sowas Schade, weil es immer ein schlechtes Licht auf alle Hundehalter wirft.

(und die Rehe sich dann umsomehr vor mich und MEINE Hunde stürzen ..... die kann man wenigstens unbesorgt ärgern :crazy )

Gruß Bea

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 Betreff: Re: Rücksichtnahme!?
Posting Nummer:#2  BeitragVerfasst: Sa 21. Nov 2009, 12:14 
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Kennt sich aus
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Bea, ich gebe dir Recht. Ich bin auch immer traurig (oder auch mal stinksauer), wenn sich Hundehalter so rücksichtslos verhalten, dass andere entweder in ihrem ohnehin schon vorhandenen Vorurteil Hundehaltern gegenüber bestätigt werden oder eben die Idee entwickeln, dass man am besten einen grundsätzlichen Leinenzwang einführen sollte.

Ich habe das Gefühl, dass es je nach Gegend unterschiedlich ist, wie so die Stimmung zwischen Hundehaltern und "dem Rest der Welt" ist. Manchmal höre ich von anderen Hundehaltern, dass alles bestens läuft: die Menschen sind grundsätzlich Hunden gegenüber positiv eingestellt und die Hundehalter achten darauf, andere nicht unnötig zu belästigen. Das freut mich dann und lässt mich hoffen.
Ich selbst erlebe aber leider oft, dass Hundehalter ihre Hunde nicht kontrollieren können und sie einfach zu allem und jeden hinlaufen lassen (im besten Fall bleibt es dann beim Hinlaufen). Da wird dann aber auch mal ein Radfahrer zu Fall gebracht, eine Frau ins Bein gebissen und ein Kind über den Spielplatz gejagt. All das habe ich in unserem direkten Wohnumfeld gesehen. Dass bei uns also die Stimmung gegenüber Hundehaltern nicht gerade positiv ist, wundert nicht.

Ich finde aber, dass eine solche Rücksichtslosigkeit (die ja oft eher Gedankenlosigkeit oder Hilflosigkeit ist) nicht nur bei Hundehaltern vorkommt. Man sieht das genauso bei Eltern, Auto- oder Fahrradfahrern. Es ist also eher ein grundsätzliches Problem, denke ich.
Mir fällt es bei Hundehaltern aber meist eher auf, weil ich dann befürchte, dass die von Hunden belästigten Menschen das Erlebte auf die anderen Hunde und Hundehalter generalisieren. Das passiert, glaube ich, bei Autofahrern o.ä. nicht in diesem Ausmaß.

Lieben Gruß, Sophia


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 Betreff: Re: Rücksichtnahme!?
Posting Nummer:#3  BeitragVerfasst: Sa 21. Nov 2009, 13:26 
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Hallo,

es gibt immer und überall Problemchen und Probleme, aber ich bin doch der Meinung, dass man diese Ausnahmefälle ? nicht hochschaukeln sollte, dass dadurch eine m.M. nach indirekte Stimmungmache erfolgt.
Der beste Weg ist doch immer noch der, dass sich Hundehalter freundlich, aber deutlich miteinander austauschen können.
Wenn mir etwas nicht gefällt würde ich das auch sagen - in so hoffe ich doch angebrachter Weise und wenn mal etwas vorkommen sollte ! was nicht für andere Hundehalter ok ist, würde ich mich auch selbstverständlich dafür entschuldigen.
Gleiches erhoffe ich auch von Anderen !
Nachtarocken bringt meistens nichts.

@ Bea
Hast du die Halterin des "fetten" Mopses mal darauf angesprochen welches Problem du mit deinen Hunden hast ?

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Lieber Gruß
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Wenn der Hund dabei ist, werden die Menschen gleich menschlicher (Hubert Ries)


Zuletzt geändert von Gil am Sa 21. Nov 2009, 13:26, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff: Re: Rücksichtnahme!?
Posting Nummer:#4  BeitragVerfasst: Sa 21. Nov 2009, 13:37 
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Hallo Bea,

Dein Hund richtet in deiner Wohnung Schaden an, und Du gibst dem im Hausflur bellenden Mops die Schuld? Warum arbeitest Du nicht einfach daran, dass dein Hund damit umzugehen lernt?

Zitat:
der erste (der Wirbelwind) düste im Umkreis, den meine nie wahr nehmen dürften und wollten, über die Felder.....
Wenn Du deine Hunde nicht laufen lassen willst oder kannst, ist das deine Sache. Deswegen mußt Du nicht alle, die das anders sehen, rücksichtslos nennen. Vor allem, wenn überhaupt nicht passiert ist.

Gruß Heinz





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 Betreff: Re: Rücksichtnahme!?
Posting Nummer:#5  BeitragVerfasst: Sa 21. Nov 2009, 14:01 
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Hallo Gil

klar hab ich sie darauf angesprochen. Geändert hat sich nichts.

@Heinz:
erstens war ich nicht zu Hause, so dass ich wenig darauf einwirken kann. Und ich weiß, dass Otis sehr viel unruhiger ist, wenn ich nicht da bin.

Zweitens gebe ich nicht der Dame oder dem Mops die Schuld - bzw. war die zertrümmerte Tür nur mal wieder Anlass, dass mir diese Rücksichtslosigkeit wieder sauer aufgestossen ist.
Viel Rücksichtsloser finde ich das gegenüber den anderen Hausbewohner und vor allem den Pensionsgästen. Da kamen auch schon etliche Beschwerden, weil die das Gekläffe im Flur z.B. morgens um 6 Uhr nicht so wirklich einsehen.

Drittens: wie gesagt: ich gehe nicht davon aus, dass der Hund von einem Reh hätte abgerufen werden können. Die sonstigen Rückrufe seiner Halterin haben ihn ja auch nicht im mindesten interessiert - und er ging offensichtlich auf alles, was sich bewegt. Und das finde ich dann schon rücksichtlos. Es ist schließlich nicht unbekannt, dass in dem Gebiet etliche Rehe sind. MUSS denn immer erst was passieren (Hund und Reh auf der Autobahn) bevor man anfängt nachzudenken oder andere rücksichtslos nennen darf?

Viertens: Radfahrer hinterher laufen stufe ich nicht als "es ist doch nichts passiert" ein. Oder mnuss erst einer hinfallen? Hab ich auch schon erlebt: Oberschenkelhalsbruch. Kam gut.

Gruß Bea

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Zuletzt geändert von BeaSin am Sa 21. Nov 2009, 14:07, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff: Re: Rücksichtnahme!?
Posting Nummer:#6  BeitragVerfasst: Sa 21. Nov 2009, 15:40 
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Das haben wir alles vor kurzem schon durchgehechelt.
Es sind immer die anderen. Was der eigene Hund macht ist entweder typisch für ihn oder rassetypisch oder liebenswert, auf jeden Fall harmlos.

Gruß Heinz


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 Betreff: RE: Rücksichtnahme!?
Posting Nummer:#7  BeitragVerfasst: Sa 21. Nov 2009, 16:04 
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Zitat:
Original geschrieben von Heinz
Das haben wir alles vor kurzem schon durchgehechelt.

Sagte ich das nicht, dass ich leider nicht alles gelesen habe ;)
Zitat:
Original geschrieben von Heinz
Es sind immer die anderen. Was der eigene Hund macht ist entweder typisch für ihn oder rassetypisch oder liebenswert, auf jeden Fall harmlos.

Genau!!!! Deswegen lasse ich meine Hunde auch hier die Rehe hüten.
Und wenn Otis einen Rüden zusammenstaucht, entschuildige ich mich nie nicht!
Und deswegen hab ich Sina auch das Radfahrer jagen nicht abgewöhnt - sie hütet ja nur.

Meine Grundaussage war nicht andere sind immer schuld und meine Hunde sind super erzogen (sind sie nicht, deswegen haben sie eckenweise Leinenpflicht etc.) oder ich mache nie Fehler und renne nur vorausschauend durch die Gegend.

Meine Grundaussage war: manche Hundehalter denken nicht nach und lassen Sachen zu, die man relativ leicht ändern könnte. Die Mops-Besitzerin kann ihren Hund im Flur anleinen (da ist ohnehin leinenpflicht - bei 9 Hunden im Haus auch nicht verkehrt). Und die zweite hätte ihren Hund nach der Flippaktion an die Leine nehmen können.

Aber wenn das Thema schon war - dann schließt das Thema .... ;)

Gruß Bea

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 Betreff: RE: Rücksichtnahme!?
Posting Nummer:#8  BeitragVerfasst: Sa 21. Nov 2009, 17:00 
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Zitat:
Original geschrieben von Gil

Hallo,

es gibt immer und überall Problemchen und Probleme, aber ich bin doch der Meinung, dass man diese Ausnahmefälle ? nicht hochschaukeln sollte, dass dadurch eine m.M. nach indirekte Stimmungmache erfolgt.



Hallo,

leider sind das nicht nur Ausnahmefälle. Es geschieht viel zu oft, dass Radler, Jogger oder sonstige Spaziergänger von Hunden belästigt werden.
Leider graben sich diese Negativerlebnisse in die Köpfe der Leute viel mehr ein, als die positiven - die ja nicht gesehen werden, da der am Wegesrand sitzende Hund nicht stört und somit nicht wahrgenommen wird.

Zitat:
Original geschrieben von Heinz

Wenn Du deine Hunde nicht laufen lassen willst oder kannst, ist das deine Sache. Deswegen mußt Du nicht alle, die das anders sehen, rücksichtslos nennen. Vor allem, wenn überhaupt nicht passiert ist.

Gruß Heinz


Das sehe ich anders.
Zum einen wurden nicht alle als rücksichtslos bezeichnet und zum anderen kann es durchaus sein, dass sich der Radler belästigt fühlte oder sogar Angst hatte. Und dies gibt den Hundehassern nur wieder neue Nahrung.

Zitat:
Original geschrieben von BeaSin

Meine Grundaussage war: manche Hundehalter denken nicht nach und lassen Sachen zu, die man relativ leicht ändern könnte. Die Mops-Besitzerin kann ihren Hund im Flur anleinen (da ist ohnehin leinenpflicht - bei 9 Hunden im Haus auch nicht verkehrt). Und die zweite hätte ihren Hund nach der Flippaktion an die Leine nehmen können.

Aber wenn das Thema schon war - dann schließt das Thema .... ;)

Gruß Bea


Das sehe ich ähnlich. Abgesehen davon wird dieses Thema nie durch sein :-)

viele Grüße
Elke


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 Betreff: Re: Rücksichtnahme!?
Posting Nummer:#9  BeitragVerfasst: So 17. Jan 2010, 19:10 
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Hi ihr

das Bild vom fettigen Mops wollte ich ja noch zeigen:

Bild

Und nochmal zur Verdeutlichung, dass ich mich nicht um meiner Hunde Willen über andere Hunde aufrege....:

Gestern sitz ich so gemütlich auf der Couch, als ich Gebelle vor meiner Wohnungstür höre, welches sofort von Otis gekontert wird. Ein energerisches "Schluss" bringt Otis zum Schweigen - wenn auch ein brummeliges Schweigen. Immerhin muss er alleine die Welt retten und Frauchen verbietet es ihm....
Kurz drauf geh ich auf den Balkon und mach ordentlich die Tür hinter mir zu. Plötzlich schlagen meine beiden an und zwar in einer Weise, die darauf hindeutet, das es geklingelt hat.
Ich also zurück in die Wohnung. Normalerweise dürfen beide Hunde mit zur Haustür und - je nach Besuch - ihre Flummyqualitäten ausleben oder nicht. Aus irgendeinem Grund hab ich sie aber im Wohnzimmer gelassen (so manchmal hat man einen 7-ten Sinn :ang ). Beide waren auch schön brav und ruhig in Erwartung des netten Besuchs.
Ich mach also die Haustür auf. Und wer steht da auf der Fußmatte? Das fettige Mopstier und macht an meiner Haustür rum. Derweil steht Frauchen ein paar Meter entfernt - mit Blick auf Mops - und ist mit irgendwelchen Leuten am reden.
Also ich erneut meinen Spruch losgelassen, dass sie doch bitte ihren Hund an die Leine nimmt, da sie doch sieht, dass er ansonsten ständig vor meiner Tür Gedöns abhält, an der Tür kratzt etc..

Und wie die x Mal vorher, blieb es erfolglos, wie mir die neuerliche Mopsattacke gerade während des Schreibens beweist.

Sorry - so was finde ich schlicht und ergreifend rücksichtslos.

Gruß Bea



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 Betreff: Re: Rücksichtnahme!?
Posting Nummer:#10  BeitragVerfasst: So 17. Jan 2010, 23:05 
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Das ist es auch.
Gerade weil Deine Nachbarin sicher schon lange um das Problem Deiner Hunde weiß.

Was ist also so schwer daran, sich zumindest im Treppenhaus etwas rücksichtsvoller zu verhalten, so dass alles etwas entspannter sein kann?

Etwas trotzdem immer wieder zuzulassen oder es gleichgültig hinzunehmen, obwohl man um die Situation weiß, empfinde ich schon als Vorsatz. Dabei ist es doch völlig egal, ob es sich um Hunde oder Menschen handelt.
Es geht um die Rücksichtnahme im allgemeinen und nicht darum, ob jemand das Problem des anderen als dessen "Pech" einstuft und rücksichtslos so weitermacht, weil er selbst ja kein Problem damit hat.


Schöne Grüße,
Biggi


_________________
Ein gut erzogener Hund wird nicht darauf bestehen, dass Du die Mahlzeit mit ihm teilst;
er wird lediglich dafür sorgen, dass Dein Gewissen so schlecht ist, dass es Dir nicht mehr schmeckt.
(Helen Thomson)


Zuletzt geändert von flake am So 17. Jan 2010, 23:07, insgesamt 1-mal geändert.

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