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 Betreff: Die Kunst des Ignoriens - Oder: der große Manipulator
Posting Nummer:#1  BeitragVerfasst: Di 12. Jun 2007, 15:08 
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Hi Fories

Wie alle wissen, soll man Hunde ignorieren, wenn sie unerwünschtes Verhalten an den Tag legen. Zumindest bei manchem Verhalten – zum Beispiel Aufdringlichkeit - wirkt das hervorragend. Wie schwierig aber gekonntes Ignorieren ist und wie wenig das die meisten Menschen können, führt mir Otis immer wieder vor.

Otis ist der Meinung, dass Menschen nur dazu da sind, ihn zu streicheln und zu füttern. Besuche von oder bei Freuden dienen ausschließlich dem Zwecke, Otis endlich (!!!!) mal richtig und ausgiebig zu streicheln (Frauchen macht so was ja nie!!!) und zu füttern. Sein Repertoire an aufmerksamkeitserheischenden Aktionen ist riesig:

  • anschauen,
  • anschauen und ganz sachte Pfote auflegen
  • durch die Beine zwängen und grunzen
  • auf dem Rücken wälzen und grunzen
  • jummern, jammern, bellen
  • etc.
    [/list]
    Und er erhält IMMER Aufmerksamkeit:
    entweder man streichelt den Hund („Ui, kann der aber lieb gucken! (**) “)
    oder man lacht sich über die Kapriolen schief und streichelt :-)
    oder man heizt ihn noch mehr an („Ai – du bist aber ein witziger. Mach noch mal!“ :top )
    Oder man mault ihn an: „Nun ist aber mal gut!!!“ ;D Reaktion: ]E9“JAJA! Können wir nun zum gemütlichen Teil übergehen?“

    Am WE war ich mit einem Freund und den beiden Hunden im WoMo unterwegs. Es war faszinierend zu beobachten, wie Otis sich seinen persönlichen Sklaven zurecht bog und wie wenig dieser Otis entgegen zu setzen hatte.
    Anfangs versuchte ich noch regulierend einzugreifen und Ignorieren zu lehren. Aber ignorieren will gekonnt sein – erst Recht bei einem Hund, der alles und jedes als Erfolg einbucht.
    Schlussendlich hatten wir einen fast ununterbrochen jummernden Hund, der ständig (meist erfolgreich) um die Aufmerksamkeit seines persönlichen Sklaven bemüht war und diesen ununterbrochen beobachtete und umwuselte. Da Otis mich aus seiner „Ich bin dein Schatten“-Nummer rausließ und Strafe für nicht ausgeführtes Ignorieren nun mal sein muss, habe ich die beiden (König Otis und Sklave ;) ) gewähren lassen.
    Zum Glück ist Otis hier zu Hause wieder der Alte: völlig vernachlässigt, ungestreichelt, ungefüttert und vermutlich ungeliebt - und völlig erschöpft von der Anstrengung, alles unter Kontrolle zu halten. :-)

    Gruß Bea

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 Betreff: RE: Die Kunst des Ignoriens - Oder: der große Manipulator
Posting Nummer:#2  BeitragVerfasst: Di 12. Jun 2007, 17:21 
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Liebe Bea!

:-) Ach, wie kommt mir DAS bekannt vor!

Zitat:
Original geschrieben von BeaSin
Wie schwierig aber gekonntes Ignorieren ist
Oh ja!
Erstaunlich wie schwer sich da manche Leute tun und dann ihren "Untergang" noch als Erfolg verbuchen :sarcastic Mein Papa bringt Sammy mit stolzgeschwellter Brust zum Schweigen, indem er ihn füttert oder ihm frisches Wasser gibt. Bravo! :top
Wer hier wen in der Hand hat, werde ich ihm vorerst nicht erklären.

Zitat:
Original geschrieben von BeaSin
Es war faszinierend zu beobachten, wie Otis sich seinen persönlichen Sklaven zurecht bog und wie wenig dieser Otis entgegen zu setzen hatte.
:crazy Anfangs war es mir ein klein wenig peinlich, wenn Arbeitskollegen auf allen vieren über den Boden robbten und Zerrseile hin- und herflitzen ließen oder wenn meine Oma für den Hund Geschnetzeltes oder Gulasch kochte. Grenzwertig unangenehmen war die Situation, als ein äußerst strenger Professor, der üblicherweise für nichts und niemanden ein lobendes Wort übrig hat, Sammy als "traumhaften Hund" bezeichnete und von seiner Intelligenz und seinem Gehorsam schwärmte. (Und wer bekam wohl den Zorn der Mitstudierenden zu spüren? Neeee, SAMMY natürlich nicht...)

Mittlerweile seh ichs pragmatisch: jeder wie ers gerne hat :-) Und "Hilfe" will eh niemand wirklich, er ist ja soooo süß. Also, Bea: bloß nicht eingreifen, sonst haben sie dich, den hartherzigen, lieblosen und vernachlässigenden Hundehalter auf dem Kieker!

Aber weißt du, was mich schon ein wenig stört?
Meine Arbeitskollegen fragen nicht MICH "Gehst du schon heim?", sie fragen den HUND!
Mein Professor fragt nicht MICH "Du freust dich schon auf die Stunde, was?", er fragt den HUND!
Meine Oma fragt nicht MICH "Wie gehts denn meinem Schatz?", sie fragt den HUND!
Und wehe das unpassende Ende der Leine (leider ich...) wagt eine Antwort :-o

Danke Sammy, für ein monumentales Gebilde an Minderwertigkeitskomplexen, das sich bei mir ansammeln konnte. Und danke dafür, dass du mich so nachhaltig in die hohe Kunst des Manipulierens eingeführt hast! :F8

Also Bea, gründen wir einen Club?
lg
Melli und Sammy

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Kinder sind ein schlechter Hundeersatz. (Gert Haucke)

If it`s not a terrier, it`s just a dog! (unknown)


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 Betreff: RE: Die Kunst des Ignoriens - Oder: der große Manipulator
Posting Nummer:#3  BeitragVerfasst: Di 12. Jun 2007, 18:52 
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Liebeb Leidensgenossin

Zitat:
Original geschrieben von Melli und Sammy
Also Bea, gründen wir einen Club?


Der Club der vernachlässig(en)den Hundehalter ?
Oder den Club der manipulierenden Egozentriker (Mitgliedschaft nur für 4-Beiner)?

Gruß Bea udn Sina - die sich tapfer gegen die Manipulation wehren :COOL


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 Betreff: Re: Die Kunst des Ignoriens - Oder: der große Manipulator
Posting Nummer:#4  BeitragVerfasst: Di 12. Jun 2007, 18:54 
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Hallo,

ich melde mich auch gleich als Clubmitglied an!!!

Mittlerweile habe ich es nämlich aufgegeben, allen Leuten, v.a. bestimmten Familienmitgliedern, beizubringen, was alles zum Ignorieren gehört, v.a. eben auch nicht anschauen!!!!
Das scheint waaahnsinnig schwer zu sein und deshalb haben wir eben manchmal einen ziemlich aufmerksamkeitsheischenden Hund.
Aber sie wollen es wohl nicht anders.... - und ich greife halt ein, wenns mir zu bunt wird!

Resignierte Grüße

Brigitte


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 Betreff: Re: Die Kunst des Ignoriens - Oder: der große Manipulator
Posting Nummer:#5  BeitragVerfasst: Di 12. Jun 2007, 19:22 
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Zitat:
Wie alle wissen, soll man Hunde ignorieren, wenn sie unerwünschtes Verhalten an den Tag legen
Hallo Bea,

anscheinend weiß das nicht jeder. Mir z.B. ist es neu. Ich seh auch keinen Sinn darin, meinen Hund zu ignorieren. Was soll es bewirken?

Etwas anderes ist es, unerwünschtes Verhalten zu ignorieren. Das finde ich einleuchtend. Aber das meinst Du ja nicht.

LG Heinz



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 Betreff: Re: Die Kunst des Ignoriens - Oder: der große Manipulator
Posting Nummer:#6  BeitragVerfasst: Di 12. Jun 2007, 19:46 
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Hallo Heinz

Sorry für meine sprachliche Ungenauigkeiten und vielen Dank, das du es aufgezeigt hast. :top

Allerdings: genau genommen: wie trenne ich das Ignorieren des Hundes vom Ignorieren des gezeigten Verhaltens? Aber das sind Spitzfindigkeiten – mag sich drum streiten, wem der Sinn danach steht :ang

LG Bea

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 Betreff: Re: Die Kunst des Ignoriens - Oder: der große Manipulator
Posting Nummer:#7  BeitragVerfasst: Di 12. Jun 2007, 20:02 
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Hallo Bea,

tut mir leid, das sind keine Spitzfindigkeiten, sondern zwei verschiedene Dinge.
Du hast beschrieben, wie dein Hund ignoriert werden sollte. Was wolltest Du denn damit erreichen?

Gruß Heinz



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 Betreff: Re: Die Kunst des Ignoriens - Oder: der große Manipulator
Posting Nummer:#8  BeitragVerfasst: Di 12. Jun 2007, 20:21 
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Hallo

Zitat:
Du hast beschrieben, wie dein Hund ignoriert werden sollte.

Habe ich das?
Zitat:
Was wolltest Du denn damit erreichen?

Das man was zu schmunzeln hat. Zum Glück kann das auch der ein oder andere selbst bei zugegebnermaßen sprachlichen Ungenauigkeiten.

Ansonsten lieber Heinz: sei bitte so nett, und mach zu deinem Problem in der Sparte „Erziehung“ oder „Ungereimtes“ einen Thread auf.

Gruß Bea

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 Betreff: Re: Die Kunst des Ignoriens - Oder: der große Manipulator
Posting Nummer:#9  BeitragVerfasst: Di 12. Jun 2007, 20:59 
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Fingerwundschreiber
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Schaut mal, extra für Euch eröffnet....... Viel Spass beim Diskutieren!
Ignorieren - ....



[adm]Link korrigiert[/adm]

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Sollte ich in meinem Post ein "hallo" vergessen haben, so bitte ich hiermit um Entschuldigung. :)

"Why some people seem to think that a 25-pound Sheltie needs more punishment than an 8,000-pound killer whale at SeaWorld is beyond me." Pamela Denison


Zuletzt geändert von Danny am Di 12. Jun 2007, 22:40, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff: Re: Die Kunst des Ignoriens - Oder: der große Manipulator
Posting Nummer:#10  BeitragVerfasst: Mi 13. Jun 2007, 08:37 
Hallo,

jaja, richtiges Ignorieren von aufdringlichem Verhalten ist eine Kunst, die wir Menschen wohl nur schwer lernen!!!

Faszinierend ist für mich da oft die Beobachtung, wie toll die Hunde selbst das machen. Als Beispiel:

Meine Eltern haben eine junge Colliehündin, die gern mit anderen Hunden spielt. Unsere Trixi dagegen ist daran nur wenig interessiert. Sie hat sich dann schon immer mal zu ein paar Rennrunden mit ihrem "Patenkind" herabgelassen, aber dann war Schluss. Und was hat die "Kleine" (die unserer mittlerweile über den Kopf gewachsen ist) nicht alles probiert, um "Tante Trixi" zum Weiterspielen zu animieren! Aber die hat ignoriert - Hals gerade, Kopf hoch, Blick in die andere Richtung!! Kam der Wildfang von der anderen Seite, ging das Ganze in die andere Richtung. Hat die Kleine versucht, sie mit den Pfoten auf dem Rücken oder von vorn um den Hals zu halten, ist sie einfach weitergelaufen, ohne das Nervi auch nur anzuschauen. Sie hat den Hund regelrecht von sich abtrofen lassen :) !! Und irgendwann war Ruhe. Es war für mich immer köstlich, diese Kunst des Ignorierens zu beobachten.

Aber das werden wir Menschen wohl nie hinkriegen. Ich glaube, die jungen Hundchen lernen schon als eine der ersten Lektionen von ihren Müttern, wie man Menschen behandeln muss, damit sie weichgeklopft werden: Den Kopf noch ein bisschen drehen, die Ohren noch niedlicher nach vorn klappen und der Hundeblick noch viiiiiieeeeeeel trauriger!!!! Und schon klappt´s!!

Tschüss und liebe Grüße an alle manipulierten Hundebesitzer von Kerstin


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