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 Betreff: Re: Heute passiert
Posting Nummer:#11  BeitragVerfasst: Mi 2. Mai 2007, 10:34 
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Hallo Grit,

warst Du mit Arthur früher in einer Welpenstunde und durfte er als junger Hund mit fast allen Hunden Kontakt aufnehmen? Hunde, denen als Welpe erlaubt wurde, zu fast allen anderen Hunden hinzulaufen und mit ihnen zu spielen, können nicht verstehen, dass das als erwachsener Hund nicht mehr erwünscht ist. Helfen kann Dir vermutlich das gezielte Üben mit Hunden, zu denen Arthur hindarf, um Kontakt aufzunehmen. Das darf er aber erst, wenn er vorher entweder sich ruhig hinsetzen konnte, ruhig vorbeilaufen konnte oder etwas anderes gemacht hat, was Du ihm sagst und was er schon kennt. Anfangen mit dem Üben tut man in der Entfernung, in der Arthur noch ansprechbar ist und reagieren kann.

Liebe Grüße
Claudia + Spike

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Man muss das Unmögliche anschauen, bis es ein Leichtes ist. Das Wunder ist eine Frage des Trainings (Carl Einstein)


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 Betreff: Re: Heute passiert
Posting Nummer:#12  BeitragVerfasst: Mi 2. Mai 2007, 10:43 
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Hallo Grit,

bei wirklich angreifenden freilaufenden Hunden habe ich auch kein Patentrezept. Einen Hund wie Arthur, der nicht gleich zubeissen würde, würde ich vermutlich auch sofort von der Leine lassen, damit er evtl. die Situation selber regeln kann, wenn er das kann. Ansonsten variieren bei mir die Reaktionen auf freilaufende Hunde, die auf uns zustürmen, sehr stark: Wenn möglich, drehe ich mich um und gehe weg mit Spike. Das stoppt manchen Hund. Ansonsten stoppt manche Hunde wirklich ein Brüller, aber nicht alle. Manche merken auch 1m vor uns, dass ein Angriff keine gute Idee ist, weil Spike überreagiert und halten dann von selber Abstand. Und einen habe ich auch mal mit einem Fusstritt unters Kinn von einer weiteren Kontaktaufnahme abhalten können. Man kann auch versuchen den anderen Hund zu stoppen, indem man ihm SITZ entgegenruft. Manche Hunde, die den sogenannten Grundgehorsam haben, reagieren dann verblüfft darauf. Wie gesagt, ein Patentrezept gibt es vermutlich nicht. Umdrehen und weggehen wäre für mich die beste Möglichkeit, wenn es noch möglich ist.

Liebe Grüße
Claudia + Spike

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Zuletzt geändert von claudia+spike am Mi 2. Mai 2007, 10:44, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff: Re: Heute passiert
Posting Nummer:#13  BeitragVerfasst: Mi 2. Mai 2007, 13:10 
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Hallo,

auf die Gefahr hin, dass ich nun ausgeschimpft werde....

ich habe für solche Situationen immer mein Handy dabei, da gibts inzwischen nur eins: 110

Dieser angreifende Hund war nun ein JR, was wäre gewesen, wenn es ein größerer, kräftigerer Hund gewesen wäre? (um mal richtig zu provozieren: ein Kämpfer z. B.)

Was ist mit dem umgerissen Kind weiter passiert?

Der Mann war betrunken mit 2 freilaufenden Hunden?

Habt ihr keine Brut- und Setzzeit?

Ich bin da inzwischen rigoros. Es nervt mich, dass ich mich für die Fehler und Dreistigkeiten anderer aufregen muss. Solchen Leuten, die ihre Hunde nicht gescheit führen können und wollen (ich meine jetzt den "Herrn" mit seinen Hunden) denen muss per Gesetz nachgeholfen werden.

LG Susanne


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 Betreff: RE: Heute passiert
Posting Nummer:#14  BeitragVerfasst: Mi 2. Mai 2007, 14:45 
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Hallo Grit,

eins vorweg ...

Zitat:
Original geschrieben von Grit+Hilde+Jana

Ich hätte auch gern so super perfekte Hunde wie ihr, ganz ehrlich....
Ich hatte noch nie einen perfekten Hund, wie er immer wieder gefordert wird. Was wäre denn das auch für ein Leben?

Zitat:
Artur ist 2, auweia, da müßte er vielleicht schon an anderen Hunden vorbeikommen.....tut er aber nicht, deshalb meine Bitte an Euch, was kann ich tun, damit er ruhig bleibt und sie ignoriert.
Nein, muss er nicht.

Er ist in einem Alter, in dem er vom Teen über den Twen zu einem Erwachsenen wird. Das ist eine schwierige Zeit, in der der Hund viele Erfahrungswerte braucht. Die anderen nehmen ihn schon lange nicht mehr als Welpen und auch nicht mehr als Junghund wahr. Jetzt ist er in der Konkurrenz. Entsprechend gibt es auch einmal einen Rüffel. Und der kann auch von einem kleinen Hund kommen. Er selber wird sich auch seiner Fähigkeiten bewusst und wird auch einmal seine Meinung vertreten.
Was er jetzt lernen kann, wenn du ihn lässt, ist es, andere Hunde richtig einschätzen zu lernen. Das geht nicht durch ignorieren. Dazu bedarf es guter und schlechter Erfahrungen.
Dann wird er um die einen einen Bogen laufen, und zu den anderen hin wollen.
Warum in aller Welt denn immer ignorieren?

Wenn man es dann einmal eilig hat oder die Situation nicht danach ist, sagt man "jetzt nicht." und geht zügig weiter. Auch diese Erfahrung gehört dann zu seinem Repertoire und wird ihm keine Probleme bereiten.

Ich erzähl dir einmal ein Beispiel aus meinem Morgenausflug. Oft treffen wir Cora, eine sehr attraktive junge Golden-Dame. Ihre Erziehung ist nahe Null. Sie hüpft mich seit Jahr und Tag vom Rad. Aber sie hat gelernt, zu warten, bis ich mit dem meinigen über die Straße hin zu ihr bin. Und der meine hat gelernt, sich zurück zu halten, bis ich ihn laufen lasse. Wie gesagt, die Straße ist dazwischen und mein Hund läuft ohne Leine.
Das können beide nunmehr sehr schön. Aber ihre Belohnung ist ein gemeinsames Spiel. Nach 1 Minute ist das langweilig für ihn und er möchte weiter. Cora möchte weiter spielen. Es gibt kein Problem, meinen dann abzurufen. Und auch Cora kommt immer sofort zu ihrer Chefin, denn es gibt dann noch ein Stückchen wirklich gute Wurst.

Was man dabei lernt, ist ein Verfahren, sich zu einigen, wie es weiter geht. Und dazu kann auch einmal gehören, dass es gleich weiter geht. Wenn Bedürfnisse und hier sind es solche abhängig von der Entwicklung, zu häufig ignoriert werden, dann erst bauen sich die Probleme auf.

Ein Anfänger in der Hundehaltung möchte möglichst schnell den perfekt gehorchenden Hund erzogen haben wollen. Ein erfahrener Hundehalter möchte vor allem seinen Hund umweltsicher heranwachsen sehen.
Ausnahmen gibt es natürlich immer.

Gruß R.


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Es ist ein aufwändiger Prozess, von einer Dummheit zur nächsten umzulernen.
Georg Christoph Lichtenberg


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 Betreff: Re: Heute passiert
Posting Nummer:#15  BeitragVerfasst: Mi 2. Mai 2007, 16:08 
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Hallo Renegat,

lieben Dank für Deine ausführliche Erklärung, ich habe aber noch 2 Punkte:
zum 1.) Artur möchte aber nicht einfach mal so schnüffeln und schnubbern, er möchte ausgiebig spielen!! Ich weiß nicht, wie ich das in Griff bekommen soll?

zum 2.) Artur und ich sitzen auf einer Bank (ich auf der Bank, A. daneben), ich sehe Hund mit Besitzer kommen und sage zu Artur laut und deutlich, sa daß auch der andere Besitzer es hören konnte, "Nein, du bleibst hier" (ob es der genaue Wortlaut war, weiß ich nicht mehr). Was macht der andere Besitzer, läßt seinen Hund aber an meinen :? , ja Herr Gotts Namen, ich wollte keinen Hund bei uns haben. Ich sagte es dem Besitzer, "WIR MÖCHTEN ES NICHT", "Ach so" antwortete er mir und zog Kopfschütteln davon.

Liebe Leut, da hat ich keine Worte mehr.

Liebe Grüße Grit


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 Betreff: RE: Heute passiert
Posting Nummer:#16  BeitragVerfasst: Mi 2. Mai 2007, 17:15 
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Hallo Grit,

die Ausgangslage ist doch prima.

Zitat:
Original geschrieben von Grit+Hilde+Jana

zum 1.) Artur möchte aber nicht einfach mal so schnüffeln und schnubbern, er möchte ausgiebig spielen!! Ich weiß nicht, wie ich das in Griff bekommen soll?
Da musst du nichts in den Griff bekommen. Meiner war genauso. Er hätte die anderen bis zur Erschöpfung bespielen können. Das kann man doch ausnutzen.

Wenn man merkt, dass der andere genug hat, sagt man dem seinen 'und weiter', leint ihn an (ich habe dafür ein extra Kommando) und geht. Auf diese Weise lernt man das Ende der Begegnung. Der andere Hund hilft mit mangels weiterer Spiellaune. Und der eigene hat nicht mehr das dringende Bedürfnis. Ich habe es noch viel laxer gemacht. Ich habe dem anderen Hundehalter (meist einer In) gesagt, dass ich jetzt gehen werde und mein Hund wohl erst einmal da bleiben wird. In entsprechender Entfernung werde ich nach ihm pfeifen. Kommt er, ist es gut, kommt er nicht, werde ich ihn holen.
Jetzt ist der Hund erwachsen und will selber nicht mehr 'spielen'. Ein spielerischer Begrüßungskontakt ja, aber dann geht es weiter. Und gerade Welpen können ihm ganz gehörig um den Kopf herum springen. Jetzt ist er richtig 'dankbar', wenn ich weitergehe und ihn dann rufe. Ich arbeite also in beiden Fällen mit seiner Motivation.
Das führt dann auch ganz schnell dazu, dass er erkennt, mit wem nicht gut spielen ist.

Und nun zum zweiten Punkt:

Zitat:
Artur und ich sitzen auf einer Bank (...Was macht der andere Besitzer, läßt seinen Hund aber an meinen :? , ja Herr Gotts Namen, ich wollte keinen Hund bei uns haben. Ich sagte es dem Besitzer, "WIR MÖCHTEN ES NICHT", "Ach so" antwortete er mir und zog Kopfschütteln davon.
Das sind die Wechselfälle die das Leben überraschend anbietet, wie Bea schon schrieb. Also sofort umdenken. Ein Sitz, ein Platz ein Anschauen auf Kommando. Dann die Info für das Ableinen und er darf hin. Seine Motivation ist hoch, die Situation nicht mehr zu vermeiden, also schnell noch eine Übung, die durch das anschließende Kontaktieren der Hunde fürstlich belohnt wird.
Das sind doch die Taler in den Sparstrumpf für ein zukünftig gutes Verhalten. Alles andere ist doch Leben auf Kredit.

Gruß R.

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 Betreff: Re: Heute passiert
Posting Nummer:#17  BeitragVerfasst: Mi 2. Mai 2007, 21:35 
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Hallo Renegat,

klingt alles nicht so einfach, ich werde versuchen daran zu arbeiten und werde Dich auf den Laufenden halten.

Vielleicht ist es ja auch etwas komplizierter bei uns, da ich abseits jeglicher Zivilisation im Wald lebe, umgeben von 6000qm Garten, da springt Artur den ganzen Tag umher, ohne das er ständig Kommandos ausgesetzt ist, vielleicht sollte ich da auch besser dran arbeiten und es verknüpfen. Klar das er dann im Ort zu viele Eindrücke bekommt.

Nette und vielen dank, Grit



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