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 Betreff: Missverständnisse
Posting Nummer:#1  BeitragVerfasst: So 15. Apr 2007, 21:36 
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:sm zusammen,

heute nachmittag waren wir bei einer Kollegin von mir zu Besuch. Die hat einen kleinen Mischlingsrüden mit extremem Vorbiss.

Ein wirklich freundlicher Hund....einzig und allein nervtötend (auch für meine Ohren) sein ständiges Gekläffe.

Luna ...vor allem aber Fina haben diesen Vorbiss aber wohl vollkommen fehlinterpretiert und so bekam er von den beiden ständig einen drüber sobald er ihnen zu nahe kam. Fina zog die Lefzen hoch und bei Luna war es nicht sehr viel anders.

Ganz schön (mit Verlaub) "scheisse" für so einen Wuffel. Ich habe dies Verhalten bei Luna und Fina auch schon bei Rhodesians beobachten können...die ja irgendwie mit ner Dauerbürste durchs leben laufen müssen....Oder bei den franz. Bulldoggen oder Möpsen die durch ihre viel zu kurze Schnauze und den dadurch verursachten Grunzgeräuschen (die wohl von Luna und Fina als knurren aufgefasst werden) auch niemals die besten Freunde werden würden. Bei Hunden die rassebedingt ne hoch aufgestellte Rute haben, habe ich ähnliches beobachtet...allerdings verstehen sie sich mit "dieser Spezies" noch am besten von allen "deformierten" Fellnasen.

Ähnlich schwer hat es Luna......mit ihrem langen Fell. Irgendwie verstehen andere Hunde nie so wirklich ein "nein" von ihr. Uns sagte mal eine Trainerin "dann ist sie noch nicht deutlich genug in ihrer Aussage den anderen Hunden gegenüber"
Ich denke sie ist schon deutlich...nur können es die anderen Hunde, bei dem vielen Fell, nicht so gut erkennen. Für Luna ist das in meinen Augen sehr hinderlich und sie "muss" ARG deutlich werden mit ihren "NEIN`s"

Schon nicht so einfach so ein "Hundeleben"

LG
Tina

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Zuletzt geändert von Tina&Luna am So 15. Apr 2007, 22:49, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff: RE: Missverständnisse
Posting Nummer:#2  BeitragVerfasst: Mo 16. Apr 2007, 12:39 
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Hallo Tina,

Missverständnisse gibt es immer wieder.

Zitat:
Original geschrieben von Tina&Luna

Oder bei ... Möpsen die durch ihre viel zu kurze Schnauze und den dadurch verursachten Grunzgeräuschen (die wohl von Luna und Fina als knurren aufgefasst werden)
Die Erfahrung habe ich auch machen müssen. Mein vorheriger Hund war gegenüber Kleinen immer recht freundlich bis neutral. Aber als ein Mops heranröchelte, stellte er die Haare und ging in den Angriffsmodus über. Das Röcheln klang auch für mich wie ein für die Größe des Hundes viel zu tiefes und recht aggressives Knurren. Als ich die Halterin daraufhin ansprach, sagte sie mir, dass sie das öfter erlebe.
Aber ich habe mir sagen lassen, es gäbe Tendenzen, den Mops wieder mit etwas längerer Schnauze zu züchten.

Ein anderes Missverständnis war unser erster Hund zusammen mit einem recht alten, den wir zufällig trafen. Die Besitzerin war hocherfreut, dass endlich ein angenehmer Zeitgenosse mit ihrem freundlich umging. Nach einigem gemeinsamen Laufen gab es einen plötzlichen Übergriff des unsrigen.
Es war leicht zu rekonstruieren. Er hatte beim Parallellaufen begonnen zu knurren. Der andere hatte nicht reagiert (sich z.B. etwas zurückfallen lassen). Die Knurre wurde lauter. Wieder keine Reaktion. Und dann die aggressive Verwarnung.

Als das klar war, sagte die Frau ganz traurig, ihrer sei doch taub! Er hatte das Knurren gar nicht hören können.

Mit solchen Überraschungen wird man leben müssen.

Gruß R.




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Es ist ein aufwändiger Prozess, von einer Dummheit zur nächsten umzulernen.
Georg Christoph Lichtenberg


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 Betreff: Re: Missverständnisse
Posting Nummer:#3  BeitragVerfasst: Mo 16. Apr 2007, 14:01 
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Hallo Tina,

so eine Mopsgeschichte hatten wir auch. Das ist mir nicht aus dem Kopf gegangen, gut dass wir darüber reden :D

Mein Ed ist ein absolut IMMER freundlicher Tut-Nix (nein, kein unbescheidener Mutterstolz, das ist er wirklich :D ). Fast immer legt er sich dazu auf den Rücken.

Als ein Mops auf unseren Hundeplatz kam, ging er freundlich auf ihn zu und zeigte dann Meideverhalten. Also nicht sein übliches auf den Boden legen, sondern wie wenn er vor einer Sache Angst hat.
Ein zweiter Hund, den ich auch immer nur freundlich kennengelernt habe, hat den Mops angeknurrt.
An der Haltung und Bewegung des Mopses habe ich nichts Besonderes ausmachen können. Habe dann später so ein durchgehendes "Knurren" "Röcheln" oder wie auch immer gehört.
Das hörte man erst, wenn man recht nah dran war. Alle Hunde gingen erst auf ihn zu und reagierten dann ungewöhnlich.
Sie hätten wohl bei mehrfacher Begegnung zusammen erst mal Fremdsprache lernen müssen ... :D

Lieben Gruss - Heike

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 Betreff: Re: Missverständnisse
Posting Nummer:#4  BeitragVerfasst: Di 17. Apr 2007, 07:21 
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Moin Tina,

von Missverständnissen im weiteren Sinn kann ich auch von Zafira berichten. Sie ist bereits zweimal auf kleine grau-braune Hunde zugestürzt, als hätte sie dort Karnickel entdeckt. Gesehen hat sie sie jeweils aus einem Abstand von etwa 50m und ist sofort losgerast, wie sie es sonst nur macht, wenn sie jagt. Erst als sie sich auf etwa 20m genähert hatte, hat sie aprupt abgebremst und mit allen Anzeichen der Verunsicherungen abgedreht, so dass ich das Ganze - vermenschlicht - nur so interpretieren kann, dass es ihr arg peinlich war: "Äh sorry, ich will gar nichts von Dir. Nicht das Du denkst, ich fänd' Dich jetzt toll oder so, aber ich hab' Dich wohl nur, äh, mit jemandem verwechselt!".

Lieben Gruß,
Marco

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I find it difficult to understand why punishment would be necessary to teach the relatively simple behaviors asked for in "competition" (Bob Bailey)


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 Betreff: RE: Missverständnisse
Posting Nummer:#5  BeitragVerfasst: Di 17. Apr 2007, 21:34 
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:sm Marco,

Zitat:
Original geschrieben von Marco
von Missverständnissen im weiteren Sinn kann ich auch von Zafira berichten. Sie ist bereits zweimal auf kleine grau-braune Hunde zugestürzt, als hätte sie dort Karnickel entdeckt. Gesehen hat sie sie jeweils aus einem Abstand von etwa 50m und ist sofort losgerast, wie sie es sonst nur macht, wenn sie jagt. Erst als sie sich auf etwa 20m genähert hatte, hat sie aprupt abgebremst und mit allen Anzeichen der Verunsicherungen abgedreht, so dass ich das Ganze - vermenschlicht - nur so interpretieren kann, dass es ihr arg peinlich war: "Äh sorry, ich will gar nichts von Dir. Nicht das Du denkst, ich fänd' Dich jetzt toll oder so, aber ich hab' Dich wohl nur, äh, mit jemandem verwechselt!".


Ähnliches passiert Fina immer wieder mit Maulwurfshügeln oder dunklen Erhebungen im Gras die sie wohl für Raben oder sowas hält (die scheucht sie nämlich gern) Sie düst darauf zu; um dann ebenfalls in etwa 20m Entfernung abzudrehen nach dem Motto "ach jaaaa....rennen is ja sooo gesund" :o

Im übrigen erzählte ich heute einer Arbeitskollegin von diesem Erlebnis. Die hat u.a. ne franz. Bulldogge und sagte sponatan "STIMMT!!!! DAS könnte der Grund sein warum meine Bulldogge desöfteren mal im Klinsch mit anderen Hunden liegt"

Schade, dass meine Wuffs von Anfang an nicht regelmäßigeren Kontakt zu solchen "schnaubern" , "ständig fellsträubenden" etc.pp hatten.

LG
Tina

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 Betreff: Re: Missverständnisse
Posting Nummer:#6  BeitragVerfasst: Mi 18. Apr 2007, 10:43 
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Hallo Tina,

ich hab sowas auch schon öfters erlebt. An unserem vorigen Wohnort gab es eine Frau mit 4 französichen Bulldoggen. Einer davon hatte dieses typische Röcheln, was sich wirklich ganz furchtbar anhörte. Mit dem wollte Bischka nichts zu tun haben. Mit den anderen hat sie gerne gespielt.

Und wie Marco es von Zafira beschreibt hat sie auch mal aus grösserer Entfernung einem kleinen Rauhaardackel nachgesetzt, den sie wohl für ein Kaninchen hielt. Den Irrtum hat sie aber schnell bemerkt. Und die dazugehörige Dame war verständnisvoll, war ihr Dackel doch genauso hinter Kaninchen her. :)

Passt jetzt nicht mehr ganz zu der Mimikgeschichte, aber wir haben mal auf grosse Entfernung einen weissen Hund gesehen mit spitzen Ohren, der sich absolut katzenhaft bewegte. Bischka war gespannt wie eine Feder und hat ihn nicht aus den Augen gelassen - mir war klar, dass das Viech mindestens schäferhundgrösse haben musste, aber ich bin mir sicher, dass Bischka nur den merkwürdigen Gang wahrgenommen hat und das einfach nicht einordnen konnte.

Und neulich war ein winzig kleiner Welpe unter einem parkenden Auto (Herrchen daneben mit vergeblichen Lockversuchen), da war ich mir erst nicht sicher, ob es nicht eine kleine Katze ist. Diesmal wusste Bischka sofort Bescheid und ich sah das mehr an ihrer Reaktion als an dem Tier selbst, dass es ein Hund ist :o

Liebe Grüsse,
Michaela


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 Betreff: Re: Missverständnisse
Posting Nummer:#7  BeitragVerfasst: Do 19. Apr 2007, 10:52 
Hallo zusammen,

meine Schäferhündin hat Möpse zum Glück eine Zeit regelmäßig in einem Rudel getroffen und begrüßt diese nach wie vor nett - zumal diese Möpse damals sehr klar gemacht haben, daß sie zwar sich gern beschnüffeln lassen, aber kein Spielzeug sind. Sie konnte in aller Ruhe die Schnaubgeräusche kennenlernen, die kompakte Form etc...

Ridges dagegen sind ein rotes Tuch: sie war eh unsicher wegen der "Dauerbürste" (ich beobachte, daß gerade Schäferhunde, wenn sie an Ridges nicht gewöhnt sind, da besonders sensibel reagieren) und dann bedrängten sie zweimal Ridges sehr stark und da sie eh noch am klären war, was die überhaupt wollen und die Bürste noch nicht einordnen konnte (in Welpenstunde war leider kein einziger Ridge...), hat sie es sich dann gemerkt: diese Hunde sind unfreundlich und stärker... Sie ist zwar heute in der Lage sich mit einzelnen Tieren dieser Rasse mal anzufreunden, aber das dauert und sie generalisiert es auch nicht.

Mit "Fellknäueln" hab ich eine gute Erfahrung gemacht: zwei PONs wurden auf 1-2cm Haarlänge geschoren nur etwas Bart blieb länger (dann sehen sie in etwa wie Mittelschnauzer aus von der Figur - keine PONs mehr, aber durchaus hübsch). Diese Hunde hatten zeitlebens Probleme, entweder von anderen Hunden angemacht zu werden oder dies auch selbst zu tun - naja, wenn man oft mißverstanden wird, dann ist das kein Wunder. Frauchen hat es soweit sehr gut geregelt - sie hatten paar Hundefreunde und ansonsten hat sie das gut gemanagt, aber die Hunde wurden halt oft hysterisch und waren sehr nervös. Sie waren nicht wieder zu erkennen, einige Wochen nach der Schur - das ganze Verhalten hat sich geändert!!!! Sie waren viel souveräner!

Ich will nicht sagen, man soll jetzt alle scheren, aber wo es zwischenhundliche Probleme gibt - ich hätte nie gedacht, daß es sooooooo viel Unterschied machen kann...

Beste Grüße
Heidrun


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