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 Betreff: Heute im Wald ... *grrrrrhrrrrrhrrrrrr*
Posting Nummer:#1  BeitragVerfasst: Do 5. Apr 2007, 13:45 
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Heute hätte ich fast eine Frau erwürgt.
Zu Recht!!!

Heike und ihr Chewy (ein sieben Monate alter Bobtailrüde), Paul (der meinige vier Jahre alte unkastrierte holl. Hütehund) und ich machten eine Wanderung durch ein einsames Tal. Mutterseelenalleine.

Irgendwann hörten wir es hinter uns asthmatisch keuchen. Ein Ehepaar mit der typischen Armhaltung: Leicht angewinkelte Unterarme in überhöhter Stellung mit zwei Flexileinen pro Person ließen sich von vier Hunden durch den Wald ziehen. Die Hunde gaben so Stoff, dass sie nur noch röchelten und zischten.

Wir riefen unsere Hunde zu uns, banden sie ebenfalls an die Leinen, stellten uns neben den Weg, ließen sie neben uns hinsitzen und wollten das schnurchelnde Tross an uns vorbei ziehen lassen.
Die Hunde wollten aber nicht vorbeiziehen, die wollten zu den unsrigen.
Ich sagte, das Paul an der Leine nix dürfte, wenn sie spielen wollten, müssten sie dann halt alle abgeknüpft werden, aber ich merkte schon, das Paul immer nervöser wurde und zu steppen begann.
Auf meine Frage, ob da eine läufige Hündin dabei sei grinsten die Beiden und meinten "Nein, zwei" und blieben gemütlich stehen.
Ich bat sie, wenn das doch so sei, bitte weiter zu gehen, bevor der Paul noch nen Herzstecker bekäme. Da schaut mich die Frau abschätzend von oben bis unten an und meint:"Na, das sollte man aber schon im Griff haben!". Dreht sich um und lässt sich von ihrem zischenden, gurgelnden Tross weiter durch den Wald ziehen. Der Mann hatte seinen Schaff, hinterher zu kommen, er hatte die läufigen Hündinnen, und die wollten lieber zum Paul.

Einige Zeit später zischte und röchelte das Gespann wieder auf uns zu. Ich hatte den Paul eh die ganze Zeit an der Leine gelassen, nahm ihn dann ins Fuß und wir gingen erhobenen Hauptes an dem Grüppchen vorbei (vorbildlich! *stolzguck*) und gingen zügig weiter.

Nur Heike und Chewy waren irgendwie versackt und kamen erst Minuten später nach.
Es hatte noch richtig Zoff beim Vorbeigehen an den Beiden gegeben, weil eine der Hündinen den armen Chewy aufs Garstigste angemacht hat.
Schade, das ich DAS nicht mitbekommen habe, ich hätte gerne meinen knapp und präzise formulierten einsätzigen Kommentar dazu abgegeben...


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Grüßle, Monika


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 Betreff: RE: Heute im Wald ... *grrrrrhrrrrrhrrrrrr*
Posting Nummer:#2  BeitragVerfasst: Fr 6. Apr 2007, 22:30 
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Hallo Monika,

hmm...was war denn das Problem bei dieser Hundebegegung? Haben sich meiner Meinung nach doch alle Beteiligten vernünftig verhalten...

Zitat:
Schade, das ich DAS nicht mitbekommen habe, ich hätte gerne meinen knapp und präzise formulierten einsätzigen Kommentar dazu abgegeben...


Wie hätte er denn gelautet?

Gruß

Nicola


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 Betreff: Re: Heute im Wald ... *grrrrrhrrrrrhrrrrrr* oder "gröhl-wie-doof-waren-die-denn?!*
Posting Nummer:#3  BeitragVerfasst: Sa 7. Apr 2007, 18:10 
hallo liebe monika,

noch vor kurzem hätte ich ganauso sauer reagiert wie du, aber ich kann dich trösten: wenn bei mir der knoten platzt, dann auch bei dir irgendwann. ich mußte hier sooooowas von lachen bei der vorstellung, wie dieses lächerlichen figuren mit ihren 4 flexis durch die gegend hecheln und dann noch leute belehren - es ist einfach realsatire. ist doof nen pupertierenden junghund dann an der leine zu haben - klar, aber naja, läufige hündinnen kreuzen immer mal wieder und generell für deine freundin: niiiiie im bereich der flexis aufhalten, wenn vermeidbar. also ich geh inzwischen meist einfach paar meter vom weg runter, wenn es irgendwie geht - wirklich aus der reichweite der flexis raus. am besten ist das im wald (kürzlich war meine läufig und ich lief extra da, wo leinenpflicht ist und praktisch nix los um möglichst wenige zu beeinträchtigen). hihi, da war eine mit 3 hunden, die rüberzogen und sie ließ die ziehen (sie wollten ja nur mal schnuppern - aaaaah ja...... ) und kam näher. ich wich zurück und sah grinsend, wie sich die leinen um verschiedene bäume sortierten... wir liefen dann IM WALD ein stück zurück, nicht ohne meine aussage, wenn ein rüde mir folgen sollte, müßte ich ihn leider an ort und stelle an einen baum binden und sie müsse ihn dann suchen. einen deckackt würde ich nicht riskieren. nun ja, das wollte sie wohl eher nicht (natürlich hätte ich keinen hund im dickicht angebunden und seinem schicksal und den wildschweinen preisgegeben!!!!). die frau sortierte ihre hunde grummelnd auf den weg zurück und stellte wohl fest, daß ich mit EINEM hund eindeutig im vorteil war. sie lief weiter und ich setzte meinen weg mit einigen minuten verzögerung fort... fazit: es kommt immer noch dümmer als man denken kann... aber wenn man einfach nicht mehr erwartet, daß leute klug reagieren, dann hat man einen freundlichen oder neutralen kontakt, wenn sie es doch tun und wenn sie so dusselig sind und man sich schon auf's nachgeben eingestellt hat, hat man was zum lachen. ich seh immer noch die tussi mit ihren verhedderten leinen und dann hatte sie wohl doch angst, daß sie einen ihrer rüden suchen darf....

früher hätte ich mich tierisch geärgert, daß ich meinen weg nicht machen kann, wie ich will - da bin ich etwas lockerer geworden und seither schaffe ich es auch besser, die situationen zu meinen gunsten zu drehen (wenn auch nciht immer, aber so oft ist sowas ja zum glück auch nicht!)

liebe grüße und
hoffentlich humorvolle situationen!
dummheit ist nicht auszurotten - kann man nur das beste draus machen!
heidrun


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 Betreff: RE: Heute im Wald ... *grrrrrhrrrrrhrrrrrr* oder "gröhl-wie-doof-waren-die-denn?!*
Posting Nummer:#4  BeitragVerfasst: Sa 7. Apr 2007, 22:36 
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Hallo Heidrun,

Zitat:
Original geschrieben von Heidrun als Gast
dummheit ist nicht auszurotten - kann man nur das beste draus machen!
heidrun


Arroganz ist manchmal schlimmer als sogenannte "Dummheit"....und leider erst recht nicht auszurotten!
Von anderen Leuten als "lächerliche Figuren" zu sprechen, finde ich ehrlich gesagt unmöglich und an Arroganz kaum zu überbieten.
Vielleicht haben sich die Leute (in beiden Beiträgen hier) etwas "dabbisch" angestellt - aber doch noch so verantwortungsbewusst, dass eigentlich gar nichts passiert ist. Warum also die künstliche Aufregung?

Fragender Gruß

Nicola


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 Betreff: Re: Heute im Wald ... *grrrrrhrrrrrhrrrrrr*
Posting Nummer:#5  BeitragVerfasst: Sa 7. Apr 2007, 22:57 
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Hallo Nicola,

ich versuchs mal zu erklären.

Als Besitzerin eines unkastrierten Rüden hab ich, wenn er den Geruch einer läufigen Hündin in die Nase bekommt, so gut wie keinen Einfluss mehr auf ihn. Anders formuliert: Alles, was ich an Erzeihung geleistet habe, kann ich schlichtweg vergessen. Der besteht nur noch aus Hormon, wenn er da richtig reingeschafft hat in den Zustand.
Als Besitzer einer läufigen Hündin mit einem Funken Verstand wird man versucht sein, während der Läufigkeitsphase Kontakte zu Rüden zu vermeiden, um einen ungewollten Deckakt zu verhindern.

Und ich finde es nach wie vor unglaublich unsensibel, ignorant und weltfremd, sich mit zwei läufigen Hündinnen vor einen Rüden zu stellen und gemütlich Schwätzchen halten zu wollen und dann noch !!ungefragt!! zu sticheln, wenn der Rüde nervös wird. Der kann nichts dazu, das hat die Natur so eingerichtet, das das so ist.

Und das sie ihre eigenen Hunde ja wohl erstrecht nicht im Griff haben, zeigte alleine ja schon, dass da keiner vernünftig an der Leine gehen konnte, von der anderen Situation ganz zu schweigen. Mein Kommentar hätte dementsprechend dann auch gelautet "Na, das sollte man aber schon im Griff haben".

Grüßle, Monika


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Zuletzt geändert von Monika und Paul am Sa 7. Apr 2007, 23:13, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff: Re: Heute im Wald ... *grrrrrhrrrrrhrrrrrr*
Posting Nummer:#6  BeitragVerfasst: Sa 7. Apr 2007, 23:11 
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Hallo Heidrun,

ich finde es immer wieder spannend, das das Pendel in beide Richtungen ausschlägt, und das diese Situationen immer irgendwie auch eine saukomische Ader haben.

Liebe Grüße, Monika


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Grüßle, Monika


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 Betreff: RE: Heute im Wald ... *grrrrrhrrrrrhrrrrrr*
Posting Nummer:#7  BeitragVerfasst: Sa 7. Apr 2007, 23:39 
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Hallo Monika,

Zitat:
Original geschrieben von Monika und Paul

Und ich finde es nach wie vor unglaublich unsensibel, ignorant und weltfremd, sich mit zwei läufigen Hündinnen vor einen Rüden zu stellen und gemütlich Schwätzchen halten zu wollen und dann noch !!ungefragt!! zu sticheln, wenn der Rüde nervös wird. Der kann nichts dazu, das hat die Natur so eingerichtet, das das so ist.


;-) Das hat die Natur auch bei kastrierten Rüden so eingerichtet...Die werden immer nervös, wenn eine Hündin gut duftet.....Kenne ich aus eigener Erfahrung bei Sallys Vorgängern...Mann ist halt Mann ;-)

Und die Hündinnen-Besitzer in Deinem Fall waren vielleicht etwas "dabbisch" (ärgerlich genug) - aber hatten die verführerischen Weiber zumindest angeleint....Das ist doch schon was...ich kenne es auch anders...

Hauptsache alle Beteiligten haben "aufgepasst", dass nix passiert...also hatten letztlich alle ihre Hund im Griff, oder?

Gruß

Nicola



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 Betreff: Re: "gröhl-wie-doof-waren-die-denn?! - war: Heute im Wald
Posting Nummer:#8  BeitragVerfasst: Mo 9. Apr 2007, 18:58 
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Hallo zusammen,

na, da bin ich aber froh, dass ich Euch nicht begegnet bin; denn viele Jahre stand ich auf der „doofen“ Seite. Das Zusammenleben mit meinen ersten beiden Rüden war durchaus nicht ohne ‚besondere Vorkommnisse’. Gerade mein zweiter Rüde verlangte allen Beteiligten ein gerüttelt Maß an Toleranzbereitschaft ab.

Aber in all den Jahren, in denen ich zunächst mit einem sehr selbständigen, selbstsicheren Rüden unterwegs war und als Neuling einige kuriose Situationen durchzustehen hatte, traf ich immer wieder andere Hundehalter, die mir beides zugute hielten und uns zwar manchmal ungebeten, aber immerhin mit wohlwollendem Rat zur Seite standen.
Als mein zweiter Rüde auch nach langjähriger Erziehungsarbeit auf Grund seines Angst- und Unsicherheitsproblems immer noch hin und wieder für Ausrutscher gut war, erfuhr ich zwar kein Entzücken von der Gegenseite, aber ich bin nie verächtlich angepöbelt oder gar beleidigt worden. Im Gegenteil, man ist bis auf wenige Ausnahmen bei einer erneuten Begegnung meinen Bemühungen um ein allseits unaufgeregtes Verhalten unterstützend entgegen gekommen - manchmal eben auch aus dem Weg gegangen.
Solange mein dritter Rüde in jugendlichem Übermut allzu heftig andere Hunde bedrängte, haben wir Menschen das bisher in ruhiger Sachlichkeit klären können.

Die meisten Mithundemenschen reflektierten ihr und unser Verhalten, keiner glaubte die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben, niemanden wollte den anderen bekehren. Fast jeder konnte durchaus auch einmal über sich selbst lachen. Und ganz sicher lebe ich nicht im Paradies!

Aber warum ist das hier so anders? Warum konnte ich bisher kaum einen Bericht über Hundebegegnungen lesen, bei dem der „gegnerische“ Hundehalter samt Hund gut weg kommt und/oder der Schreiber sich an die eigene Nase fasst?

Warum wird Fehlverhalten immer nur auf der anderen Seite gesehen? Sind hier nur mustergültige Hunde mit unfehlbaren Besitzern unterwegs?

Wieso wird hier von anderen Menschen als „lächerliche Figuren“, als „Tussi“ geredet und wie vor einiger Zeit der entgegenkommende andere Hund als “Bestie“ oder „Köter“ bezeichnet? Kann man bei allem Ärger nicht wenigstens im Nachhinein ohne Beleidigungen auskommen?

Ist es nicht möglich, Toleranz, Verständnis oder zumindest Zurückhaltung gegenüber anderen Hundehaltern zu üben, wenn ersichtlich ist, dass der andere in Schwierigkeiten gerät, warum auch immer?

Nein, hier gibt es keine Quelle, kein Zitat, nur fragende Grüße,
Lydia

_________________
"Das Wenige, das du tun kannst, ist viel - wenn du nur irgendwo Schmerz, Weh und Angst von einem Lebewesen nimmst."Albert Schweitzer


Zuletzt geändert von Lydia am Mo 9. Apr 2007, 19:00, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff: RE: "gröhl-wie-doof-waren-die-denn?! - war: Heute im Wald
Posting Nummer:#9  BeitragVerfasst: Mo 9. Apr 2007, 20:51 
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Alter Hase
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Hallo Lydia,

Zitat:
Original geschrieben von Lydia
Aber warum ist das hier so anders? Warum konnte ich bisher kaum einen Bericht über Hundebegegnungen lesen, bei dem der „gegnerische“ Hundehalter samt Hund gut weg kommt und/oder der Schreiber sich an die eigene Nase fasst?

Warum wird Fehlverhalten immer nur auf der anderen Seite gesehen? Sind hier nur mustergültige Hunde mit unfehlbaren Besitzern unterwegs?

Wieso wird hier von anderen Menschen als „lächerliche Figuren“, als „Tussi“ geredet und wie vor einiger Zeit der entgegenkommende andere Hund als “Bestie“ oder „Köter“ bezeichnet? Kann man bei allem Ärger nicht wenigstens im Nachhinein ohne Beleidigungen auskommen?

Ist es nicht möglich, Toleranz, Verständnis oder zumindest Zurückhaltung gegenüber anderen Hundehaltern zu üben, wenn ersichtlich ist, dass der andere in Schwierigkeiten gerät, warum auch immer?


Zu allen vorherigen Absätzen: Weil ich denke das es Tage in jedem Hundehalterleben gibt wo "es" einfach reicht. Wo der berühmte Tropfen das Fass zum Überlaufen bringt. Ob das hier so gewesen ist, weiß ich nicht; ich meine es eher generell weil Du Dich scheinbar auch auf mehrere Berichte beziehst.

Ich glaube auch nicht, das es etwas mit "bekehren" zu tun hat oder jemanden "zur anderen Seite der Erziehung" hinüberziehen will oder gar das jemand meint die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben und sich daher das Recht zur Kritik nimmt.

Und das alles gepaart mit einer Person (mit einem Hundealter) der selbst versucht immer rücksichtsvoll zu sein, kann das dann u.U. zu einer Explosion führen. Ich habe dies selbst schon erlebt, als ich zu denen gehörte die einen nicht so ganz einfachen Hund hatten........und......ich erlebe es heute auch immer wieder das ich mich furchtbar über das Verhalten anderer Hundehalter aufregen kann. Wenn jemand rücksichtslos handelt, dann geht auch mir jegliche Nettiquette verloren.

Was war ich damals mit "Blacky" froh als ich ihn endlich soweit hatte das wir andere Hunde ruhig passieren konnten. Bis dann eine Woche kam wo gar nix mehr ging....Ich habe gekämpft um ihn "bei der Stange zu halten" und immer wieder kamen mir rücksichtslose Hundehalter entgegen die kein Verständnis zeigten und die auch nicht in der Lage waren Situationen zumindest einigermaßen richtig einzuordnen. So kam es dann das ich mit Blacky über eine Wiese vor einem großen schwarzen Hund flüchtete. Dieser Hund kam uns hinterher und ich saß drin in dem Dilemma; während ich versuchte die Hunde auseinanderzuhalten kam das Herrchen auch mal irgendwann angetrottet und ich rief ihm zu "Rufen Sie BITTE ihren Hund zurück"
Als ich dann daraufhin die Antwort bekam "Kann ich doch nix dafür wenn ihrer sich nicht wehren kann" sind mit mir auch die Pferde durchgegangen.

Und DANN erlaube ich mir auch meinem Ärger Luft zu machen indem ich über "den Idioten" mit seinem "schwarzen Köter" spreche. Nicht weil ich weise bin oder weil ich besser bin, aber...weil ich es mir anders gewünscht hätte. Weil ich dann nicht wieder von vorn hätte anfangen müssen mit diesem Racker den ich damals hatte. Weil....es schöner gewesen wäre wenn es anders gewesen wäre.

Da passt der Titel unseres neuen Theaterstücks hervorragend

"Kunn all so moi wesen"

In diesem Sinne

LG
Tina

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Wenn de Oog nee sehn will, so helpt weder Lücht noch Brill


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 Betreff: RE: "gröhl-wie-doof-waren-die-denn?! - war: Heute im Wald
Posting Nummer:#10  BeitragVerfasst: Mo 9. Apr 2007, 21:57 
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Zitat:
Original geschrieben von Tina&Luna

"Kunn all so moi wesen"

In diesem Sinne

LG
Tina


Hallo Tina,

kannst Du das übersetzen?

Neugierige Grüße

Nicola


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