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 Betreff: Gegen die Verschwendung von SV-Vereinsgeldern !
Posting Nummer:#1  BeitragVerfasst: Mi 21. Jan 2004, 22:43 
Hallo zusammen,

am nächsten Sonntag findet in Augsburg eine Demo gegen die Verschwendung von Vereinsgeldern des SV und für die Einhaltung demokratischer Grundregeln statt.
Ich hoffe das zahlreiche Mitglieder den Weg nach Augsburg finden um dort dem berechtigten Protest leben einzuhauchen.

Es werden bereits Bussfahrten organisiert die einem zu wirklich erschwinglichen Preisen sicher nach Augsburg und auch zurück bringen.

In diesem Sinne:

AUF NACH AUGSBURG!
Ansprechpartner:

Horst Chabrié
[mail=vl32-ppdd@t-online.de ]Vl32-ppdd@t-online.de [/mail]

Carola Lueg-Manthey
[mail=carolaluegmanthey@hotmail.com ]carolaluegmanthey@hotmail.com [/mail] (tuppes)

Gruss P.H


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 Betreff: RE: Gegen die Verschwendung von SV-Vereinsgeldern !
Posting Nummer:#2  BeitragVerfasst: Do 22. Jan 2004, 13:55 
Wen wollt Ihr mit der Demo erreichen? Adresse für Euer -sicherlich berechtigtes- Anliegen ist doch eher der Vorstand des SV und nicht die Öffentlichkeit. Die könnt Ihr zwar informieren, aber sie kann vermutlich nicht soviel Druck auf den Vorstand ausüben, dass dieser sein Verhalten ändert und fortan kein Geld mehr verschwendet oder gar zurücktritt. Außerdem ist sie wohl auch nicht interessiert.
Wenn Du demokratische Grundregeln einforderst - was steht denn darüber in der Satzung? Die ist für einen Verein bindend und nicht die Verfassung der Bundesrepublik.

Viele Grüße
Hermann


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 Betreff: RE: RE: Gegen die Verschwendung von SV-Vereinsgeldern !
Posting Nummer:#3  BeitragVerfasst: Sa 24. Jan 2004, 10:11 
Tschau Hermann

Zitat:
Original geschrieben von Hermann

Wenn Du demokratische Grundregeln einforderst - was steht denn darüber in der Satzung? Die ist für einen Verein bindend und nicht die Verfassung der Bundesrepublik.


Kopfschüttel, die Verfassung der Bundesrepublik ist für einen Verein nicht bindend? Ich kenne mich mit der Rechtsprechung in Deutschland nicht so gut aus, aber wir haben ein Gerippe das vorgegeben ist und in diesem kann sich ein Verein bewegen und nicht umgekehrt.

Gruss P.H


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 Betreff:
Posting Nummer:#4  BeitragVerfasst: Sa 24. Jan 2004, 10:45 
Ein Verein kann durchaus beschließen, dass nicht alle Gewalt vom Volke ausgeht. (in diesem Fall: von allen Mitgliedern.) Z.B. Ein Vorstand kann sich anstatt von allen Mitgliedern ausschließlich von Delegierten wählen lassen. Er kann sich unter Umständen auch weitgehende Befugnisse einräumen, die nur von einer kleinen Gruppe abgenickt werden, ohne dass die Mehrheit der Mitglieder gefragt wird. Hab ich schon erlebt.

Meine Frage ist aber in erster Linie: Vor wem wollt Ihr demonstrieren? Wen wollt Ihr auf die Mißstände aufmerksam machen? Die Öffentlichkeit? Eine Invasion von Hundebesitzern (am besten mit Hund) ist in der heutigen Zeit angesichts der Hundefeindlichkeit nicht das richtige Mittel. Ich glaube auch nicht, dass die Öffentlichkeit an Eurem Problem besonders interessiert ist.
Oder vor der Hauptgeschäftsstelle des SV? Ist die Sonntags überhaupt besetzt?

Oder wollt Ihr den Vorstand loswerden? Dann stehen Euch die Mittel zur Verfügung, die in der Satzung vorgesehen sind. Nichtentlastung, Neuwahl... oder wenn Ihr dem Vorstand vereinsschädigendes Verhalten vorwerfen könnt, gibt es noch die Möglichkeit, ein Auschlussverfahren anzustrengen. Hat der SV einen Ehrenrat? Wenn ja, wurde der schon angerufen? Möglichkeiten habt Ihr genug.
Ich glaube, mit einer Demonstration erreicht Ihr nichts.

Viele Grüße Hermann


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 Betreff: Recht?
Posting Nummer:#5  BeitragVerfasst: Sa 24. Jan 2004, 10:52 
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Bin zwar auch kein Verfassungsschützer, aber wir haben eine Tochtergesellschaft in Deutschland und so wuseln wir uns halt auch im deutschen Recht rum.

Für einen Verein (e.V) ist das deutsche Vereinsrecht massgebend.
Steht in den Statuen eines Vereines, dass jeder Posten über €1000.-- als Budgetposten von der Generalversammlung bewilligt werden muss, die GV aber über das Budget als ganzes abstimmt, so darf sich nachher niemand beschwerden, wenn für € 5000.-- Klopapier mit Vereinslogo gekauft wurde.
Folglich muss ein Vereinsmitglied einen Antrag zu Handen der GV stellen, dass auf Verlagenen einer einfachen Mehrheit über jeden Budgetposten einzeln abgestimmt werden kann. Stimmt die GV diesem Antrag zu so läuft die Geschichte, wenn sie vom VDH genemigt wurde.
Ist ein Punkt in den Statuten nicht geregelt so gilt automatisch das Vereinsrecht. Läuft ein Punkt gegen das Vereinsrecht, so sollte er schon gar nicht genemigt werden. Falls es trotzdem mal passiert, gilt dieser Punkt als nicht rechtens.

So kann es ganz legal dazu kommen, dass ich als Mitglied eines Vereines weniger Mitspracherecht habe als auf politischer Ebene. Dafür "unterwerfe" ich mit "freiwillig" den Vereinsstatuen, da in Deutschland ja offiziell kein "Vereinszwang" besteht.

So, jetzt habe ich mich als ausländischer Fötzel weit genung eingemischt. Aus welchem Jahr stammen eigendlich die Statuten des SV?

Viele Grüsse

Ewald

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Ewald

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 Betreff: RE: Recht?
Posting Nummer:#6  BeitragVerfasst: Sa 24. Jan 2004, 15:06 
Zitat:
Original geschrieben von Ewald

Für einen Verein (e.V) ist das deutsche Vereinsrecht


Hallo zusammen,

Genau so ist es in der Schweiz auch. Was dann in den Statuten geregelt wird, ist eine andere Sache, es darf sich aber nicht mit dem Vereinsrecht beissen. Aber genau das macht der Vorstand des SV, er will sich über das Vereinsrecht setzen und es übergehen, deshalb musste er schon 2x vor Gericht berichtigt werden und trotzdem wollen sie es nicht wahrhaben, dass das Vereinsrecht mehr Gültigkeit hat, als die lieben Götter vom Vorstand, die sich auch an die Verfassung halten müssen.

Der Protest richtet sich gegen den Vorstand des SV.

Es geht darum:

SV am Scheideweg?!

Protest gegen die derzeitige Vorstandspolitik!

Die Fakten:

Alle Vorstandsmitglieder wurden in der Bundesversammlung im Dezember 2002 demokratisch für vier Jahre von den Delegierten gewählt. Diese demokratische Entscheidung wird mit den Füßen getreten. Ein Vorstandsmitglied, nämlich Dr. Helmut Raiser, ist dem Restvorstand, dem Zuchtausschuss und dem Verwaltungs- und Wirtschaftsausschuss nicht genehm. In der Bundesversammlung im Mai 2003 wurdeHelmut Raiser in einer dubiosen Abwahl unter Angabe von fadenscheinigen Gründen abgewählt und eine Neuwahl durchgeführt. Zwischenzeitlich hat das Amtsgericht Augsburg bereits 2 x entschieden:

  • die Abwahl ist ungültig.
    [/list]

    • Herr Dr. Helmut Raiser sind alle Amtsrechte als Vereinszuchtwart uneingeschränkt zu überlassen!
      [/list]
      Die enormen Kosten für die Verfahren tragen wir, die Mitglieder des SV. Aber nicht genug, trotz aller Aussichtslosigkeit auf Erfolg, berief der Restvorstand eine eilige weitere außerordentliche Bundesversammlung für den 25. Januar 2004 auf unsere Kosten ein, um nochmals, entgegen den bisherigen gerichtlichen Bestätigungen, Dr. Helmut Raiser aus dem Amt abberufen zu
      lassen.

      • Diese Bundesversammlung setzt dem Streit keine Ende!
        [/list]

        • Diese Bundesversammlung ist der Beginn für weitere juristische Auseinandersetzungen, verbunden mit enormen Kosten!
          [/list]
          Wollen Sie die undemokratische, unmoralische und verschwenderische Politik dieses Vorstandes hinnehmen? Wer soll das bezahlen?
          Wenn Sie mit dieser Vorstands-Politik auch nur in einzelnen Punkten nicht einverstanden sind, dann geht am 25.01.04 an die Demo nach Augsburg um für die Anerkennung der demokratischen Wahl des BZW Dr. Raiser vom Dezember 2002 zu kämpfen. Wir fordern: Keine erneuten Abwahlanträge gegen Herrn Raiser.


Zuletzt geändert von P.H am Sa 24. Jan 2004, 15:10, insgesamt 3-mal geändert.

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 Betreff: tja!
Posting Nummer:#7  BeitragVerfasst: Sa 24. Jan 2004, 19:49 
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Tun sich zwei Menschen zusammen nennt man dies Partnerschaft. Kommt ein Dritter dazu gründen sie einen Verein.

Es ist doch wunderbar zu sehen, dass es hier schon lange nicht mehr um das Wohl des Hundes, die Freude am Hundesport oder gar um Vereinsleben usw. geht. Es geht nur noch um Macht!

Allerdings ist es generell ein Problem, dass bei uns (Deutschsprachiger Raum) mittlerweile wirklich alles reglementiert, verordnet und zementiert ist. Ich habe vor kurzem alte Vereinsstatuen durchgelesen, die hatten auf einer A4-Seite Platz. Damals (30 Jahre) ging man davon aus, dass alles was nicht verboten ist erlaubt ist. So steht darin:
Der Vorstand wird auf zwei Jahre gewählt.
und zum Thema "möglicher Ausschluss":
Ein Verstoss gegen das aktuelle Tierschutzgesetz und oder Vereinsrecht führt zu einer Aussprache mit dem Vorstand, erfolgt keine Einigung kann der Vorstand der nächsten ordentlichen Generalversammlung den Ausschluss des fehlbaren Mitgliedes beantragen. Für den Ausschluss reicht das einfache Mehr der anwesenden Mitglieder des Clubs.

Zum Vergleich diese zwei Themen füllen heute zwei A5 Seiten in den Statuten.

Manchmal wundert man sich aber auch, wass für geistige Tiefflieger in einen Vorstand gewählt werden. Zuchtwarte, die den ersten Hund besitzten und noch nie bei einer Welpengeburt dabei waren/ Rechnungsrevisoren, die Probleme mit Aktiven und Passiven haben usw und so fort....

Ich wünsche Euch aber trotzdem morgen viel Erfolg.

Gruss Ewald

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 Betreff: Gegen die Verschwendung von SV-Vereinsgeldern !
Posting Nummer:#8  BeitragVerfasst: Mo 26. Jan 2004, 17:35 
Hallo zusammen,

Es war eine gute Demo, es hatte Leute die kamen extra von Spanien, um ihren Unmut zu äussern.

Raiser wurde trotzdem mit einer fadenscheiniger Begründung abgewählt.
Er wird sich wohl vor Gericht wieder Durchsetzen müssen. Blöder kann ein Vorstand nicht mehr sein.

Jetzt halt weiter:

Vorne Hund und hinten Frosch

Gruss P.H

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