Hundefreunde Community Yorkie-RG

Herzlich willkommen in der Hundecommunity von Yorkie-rg.net
Aktuelle Zeit: Sa 18. Nov 2017, 04:53


Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]


Forumsregeln


Die Forumsregeln lesen



Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 19 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1, 2
Autor Nachricht
 Betreff: RE: Die Entdeckung des Hüter-Gens
Posting Nummer:#11  BeitragVerfasst: Mi 25. Jun 2008, 19:48 
Offline
Administrator
Administrator
Benutzeravatar

Registriert: Di 20. Jan 2004, 20:04
Beiträge: 3586
Themen: 418
Bilder: 16
Wohnort: Hoisdorf in Schleswig-Holstein
Geschlecht: Männlich
Nationalität: Deutschland
Hunderasse/n: Harzer Fuchs, Husky
Moin Silke,

Zitat:
Original geschrieben von silke_s
In Deutschland gibt es in etwa 500 Aussie-Züchter. Von mindestens 90% würde ich keinen Welpen kaufen - aus diversen Gründe, aber sehr viele dieser Gründe haben mit Verantwortungsbewusstsein bzw. dessen Fehlen zu tun.
Also denkst Du, dass nur 10% der Züchter etwas taugen. Ich vermute, dass es bei Rassen, deren "Arbeitszweck" schon lange nur noch in den Rasseannalen auftaucht, nicht besser sein dürfte.

Zitat:
Die paar wirklich guten Züchter, die ich kenne, versuchen Hunde zu züchten, die ihrem Ideal eines Aussies entsprechen. Und das hat nichts mit irgendeinem Schönheitsideal oder anderen Äußerlichkeiten zu tun. Diese Menschen sehen den Hund ganzheitlich und denken in Generationen
Das verstehe ich nicht wirklich. Heißt das, dass diese Züchter nur mit Aussies weiterzüchten, die einen objektiven Leistungstest (wenn ja, welchen?) bestanden haben oder ist die ganzheitliche Sichtweise auch nur ein subjektiver Blickwinkel des jeweiligen Züchters auf das "Wesen" der Rasse? Züchten diese Züchter eine Rasse innerhalb einer Rasse? Oder müssen sie auch von den 90% anderen Hunden Zuchttiere nehmen?

Zitat:
Zum Teil wird das bereits mit Gentests gemacht, aber in nur sehr begrenztem Umfang, weil es leider für viele wichtige Erkrankungen keine Tests gibt. Und ein Großteil wird auch in Zukunft dem Zufall (Schicksal?) überlassen bleiben, weil ein zu starke Selektion aus populationsgenetischen Gründen auch keine Sinn macht.
Ich muss gestehen, dass ich mir unter solchen Bedingungen nur schwer vorstellen kann, dass die Rassehundzucht auf Dauer gesunde Hunde produzieren kann. Es gibt immer weniger Leistungstests (die wenigstens indirekt die Gesundheit der Hunde prüfen), Gentests wird es auf absehbare Zeit nicht ausreichend und bezahlbar geben und man darf auch schon nicht mehr zu stark selektieren, weil die genetische Basis zu klein ist. Es scheint nicht gut auszusehen für die Zukunft des Haushundes...

Dass die Forscher in der Lage sind, bereits einige Rassen (und vielleicht auch ihre äußeren Merkmale) anhand von Genen zu identifizieren, mag man den Forschern sicher als Leistung anrechnen, es kann aber auch bedeuten, dass die Rassen jeweils bereits so genetisch einheitlich sind, dass das Ganze nicht unbedingt etwas mit (gen-) kodierten (Hüte-, Jagd-) Eigenschaften zu tun hat, sondern eben nur ein Ausdruck der genetischen Uniformität der Rasen ist. So typisch eben das Haarkleid eines DSH ist, so typisch sind eben auch bestimmte Gene (ohne das die zwangsläufig etwas mit einer Wesenseigenschaft zu tun haben müssten).

Spannend wäre es natürlich, wenn sich aus solchen Forschungen eine Art genetischer Ähnlichkeitskoeffizient von je zwei Hunden bestimmen ließe. Dann hätte man womöglich ein objektiveres Maß, als den nicht ganz zuverlässigen [wiki=inzuchtkoeffizient]Inzuchtkoeffizient[/wiki]en.

Lieben Gruß,
Marco

_________________
I find it difficult to understand why punishment would be necessary to teach the relatively simple behaviors asked for in "competition" (Bob Bailey)


Diesen Beitrag melden
Nach oben
 Profil Persönliches Album Position des Users auf der Mitgliederkarte  
Mit Zitat antworten  
 Betreff: RE: Die Entdeckung des Hüter-Gens
Posting Nummer:#12  BeitragVerfasst: Mi 25. Jun 2008, 21:03 
Offline
Newbie

Registriert: Sa 21. Jun 2008, 15:15
Beiträge: 15
Themen: 1
Wohnort: Blankenhain
Geschlecht: Weiblich
Hunderasse/n: Nova Scotia Duck Tolling Retriever, Australian Shepherd
Zitat:
Original geschrieben von BeaSin

Zitat:
wer abstreitet, dass Anlagen zu Verhalten vererbt werden, behauptet ganz einfach Unsinn. Was für einen Sinn würde es denn sonst machen, Hunde für bestimmte Aufgaben zu züchten


Naja, so einfach ist das nicht vom Tisch zu fegen.
DUFP schreibt z.B. dass die genetische Variabilität innerhalb einer Rasse extrem hoch ist und Rassen daher eigentlich nicht als „uniform“ bezeichnet werden können.
Das betrifft dann aber auch das Verhalten. Das heißt „guter BC“ X „guter BC“ gibt nicht zwangsläufig „guter BC“ oder gar „super guter BC“.


eben das schrieb ich ja. Wenn jemand z.B. das Ziel hat, Border Collies mit guten Hüteeigenschaften und guter Ausbildbarkeit zu züchten, dann wird er das nur erreichen, wenn die Selektion auf diese Eigenschaften entsprechend streng ist. Deshalb sind bei entsprechenden Vereinen auch Leistungsprüfungen vorgeschrieben. Selbst dann wird nur ein Teil des Wurfes brauchbare und leicht auszubildende Hüter abgeben. Eben weil dafür ganz spezielle Anlagen in einem Gesamtpaket nötig sind und nicht bei jedem Welpen dieses Gesamtpaket stimmt. Letztendlich ist diese extreme Spezialisierung auch der Grund, warum beim Border Collie ursprünglich Äußerlichkeiten ziemlich unwichtig waren. Ein Boder Collie ist ein Hund, der wie ein Border Collie hütet und eine Selektion auf Äußerlichkeiten (wie Felllänge, Ohrform oder Farbe) kann man sich da nicht leisten.

Zitat:
Original geschrieben von BeaSin
Zitat:
Und ein Border Collie trägt ganz sicher völlig andere Verhaltenanlagen in sich als ein Husky.

Meines Wissens sind Hüter keine schlechten Schlittenhunde. Die Altdeutschen werden zum Teil auch als Jagdhunde genommen (was jetzt allerdings nicht wirklich verwundert). Achja: Und irgendwo hier im Forum ist ein Bild von einem Pudel-Gespann am Schlitten zu sehen (vielleicht weiß Heinz noch, was ich meine).

Das alles relativiert die Bedeutung von genetischen Verhaltensanlagen .


Ich finde, dass sind keine sehr brauchbaren Beispiele. Die meisten bewegungsfreudigen Hunde sind leicht dazu zu bringen, am Geschirr oder selbst an der Leine zu ziehen. Ebenso wie die meisten Hunde allgemein Jagdverhalten mitbringen. Aber man wird kaum einen Schäferhund finden, der das spezialiserte Verhalten eines Vorstehhundes mitbringt und ein Golden wird niemals von sich aus das Verhalten zeigen, dass ein gut veranlagter und nicht ausgebildeter Aussie an einem Rind zeigt. Die rassetypischen, erwünschten Verhaltensanlagen sind natürlich nicht in jedem Individuum gleich vorhanden und in jeder Population zeigt jedes Merkmal Variationen.

Ich hab früher auch den Umwelteinflüssen eine wesentlich größere Bedeutung zugeschrieben, aber je mehr ich mich mit Zucht beschäftige, desto mehr komme ich zur Überzeugung, dass die ererbten Anlagen die Basis sind und die Umwelt bestimmt, wie diese Analgen zur Entfaltung kommen oder auch gehemmt werden. Speziell bei Retrievern kenne ich Zuchten, aus denen fast ausschließlich Hunde mit vorzüglichem Wesen und guten Arbeitsanlagen kommen, obwohl da keinerlei Aufwand mit Welpenförderung oder Sozialisierung betrieben wird. Einfach weil die Verpaarungen mit viel Erfahrung gut ausgewählt werden.


_________________
Viele Grüße von
Silke und dem rotbunten Rudel


Diesen Beitrag melden
Nach oben
 Profil Position des Users auf der Mitgliederkarte  
Mit Zitat antworten  
 Betreff: Re: Die Entdeckung des Hüter-Gens
Posting Nummer:#13  BeitragVerfasst: Mi 25. Jun 2008, 21:44 
Zitat:
Ich hab früher auch den Umwelteinflüssen eine wesentlich größere Bedeutung zugeschrieben, aber je mehr ich mich mit Zucht beschäftige, desto mehr komme ich zur Überzeugung, dass die ererbten Anlagen die Basis sind und die Umwelt bestimmt, wie diese Analgen zur Entfaltung kommen oder auch gehemmt werden. Speziell bei Retrievern kenne ich Zuchten, aus denen fast ausschließlich Hunde mit vorzüglichem Wesen und guten Arbeitsanlagen kommen, obwohl da keinerlei Aufwand mit Welpenförderung oder Sozialisierung betrieben wird. Einfach weil die Verpaarungen mit viel Erfahrung gut ausgewählt werden.

Ironie an
na, dann lass ich das mal mit der Erziehung und schieb alles auf die schlechten Gene.....
DAS wäre ohnehin ein viel besserer Werbespruch für Herrn Jones ....
Ironie aus

Augenzwingernde Grüße - Bea


Diesen Beitrag melden
Nach oben
  
Mit Zitat antworten  
 Betreff: RE: Die Entdeckung des Hüter-Gens
Posting Nummer:#14  BeitragVerfasst: Mi 25. Jun 2008, 21:44 
Offline
Newbie

Registriert: Sa 21. Jun 2008, 15:15
Beiträge: 15
Themen: 1
Wohnort: Blankenhain
Geschlecht: Weiblich
Hunderasse/n: Nova Scotia Duck Tolling Retriever, Australian Shepherd
Hallo Marco,

Zitat:
Original geschrieben von Marco

Zitat:
Original geschrieben von silke_s
In Deutschland gibt es in etwa 500 Aussie-Züchter. Von mindestens 90% würde ich keinen Welpen kaufen - aus diversen Gründe, aber sehr viele dieser Gründe haben mit Verantwortungsbewusstsein bzw. dessen Fehlen zu tun.


Also denkst Du, dass nur 10% der Züchter etwas taugen. Ich vermute, dass es bei Rassen, deren "Arbeitszweck" schon lange nur noch in den Rasseannalen auftaucht, nicht besser sein dürfte.


Es ist immer problematisch, wenn sich eine Rasse plötzlich großer Beliebtheit erfreut und eine große Zahl an Hundebesitzern einfach mal drauf los züchtet, ohne wirklich Ahnung davon zu haben. Ist leider bei einigen Rassen der Fall, ganz unabhängig davon, ob sie einen Arbeitszweck haben oder nicht.

Zitat:
Original geschrieben von MarcoDas verstehe ich nicht wirklich. Heißt das, dass diese Züchter nur mit Aussies weiterzüchten, die einen objektiven Leistungstest (wenn ja, welchen?) bestanden haben oder ist die ganzheitliche Sichtweise auch nur ein subjektiver Blickwinkel des jeweiligen Züchters auf das "Wesen" der Rasse? Züchten diese Züchter eine Rasse innerhalb einer Rasse? Oder müssen sie auch von den 90% anderen Hunden Zuchttiere nehmen?


Aus meiner Erfahrung gibt es sehr viele Züchter, die einfach zwei nette Hunde verpaaren, die die Mindestbedingungen (Augen und Hüften okay) erfüllen. Ziel ist es, 8 Wochen lang süße Welpen zu haben und die dann zu verkaufen. Die wenigsten kennen den Sinn von Stammbäumen (außer um mit irgenwelchen Titeln der Vorfahren anzugeben) und dass man vielleicht neben dem Phänotyp auch den Genotyp beachten sollte.

Natürlich wird auch jemand, den ich zu den guten Züchtern zähle, sein persönliches Zuchtziel, d.h. sein Idealbild der von ihm gezüchteten Rasse haben, das nicht mit meinem identisch sein muss. Jeder Rassestandard lässt den individuellen Vorlieben einen realtiv weiten Spielraum. Dieses Zuchtziel kann mehr im Arbeitsbereich oder mehr im Showbereich liegen (bei den meisten Arbeitsrassen gibt es inzwischen diese Trennung), sollte aber meiner Meinung nach als Basis immer die Gesundheit und ein gutes Wesen haben. Was nützt einem ein Show- oder Arbeitschampion, der krank ist oder vom Wesen her eine Belastung im Alltag (Passung zwischen Hund und Halter vorausgesetzt). Und das meinte ich mit ganzheitlich. Für mich persönlich stehen in der Zucht körperliche und genetische Gesundheit und Wesen an erster Stelle, danach kommen Arbeitsanlagen und erst zum Schluss Aussehen.

Zitat:
Original geschrieben von MarcoIch muss gestehen, dass ich mir unter solchen Bedingungen nur schwer vorstellen kann, dass die Rassehundzucht auf Dauer gesunde Hunde produzieren kann. Es gibt immer weniger Leistungstests (die wenigstens indirekt die Gesundheit der Hunde prüfen), Gentests wird es auf absehbare Zeit nicht ausreichend und bezahlbar geben und man darf auch schon nicht mehr zu stark selektieren, weil die genetische Basis zu klein ist. Es scheint nicht gut auszusehen für die Zukunft des Haushundes...


Je nach Rasse seh ich Leistungstest recht kritisch. Sie können ein zusätzliches Kriterium sein, sind aber häufig stark von so vielen Faktoren abhängig, die nichts mit den rassetypisch erwünschten Erbanlagen des Hundes zu tun haben, dass sie zur Selektion von Zuchttieren nur wenig taugen. Vor allem die Objetiktivität ist so eine Sache. Meiner Meinung ist da wieder die Verantwortung des Züchters gefragt, der mit etwas Erfahrung meist ganz gut einschätzen kann, welcher Hund besser nicht die Zucht gehört. Nur damit tun sich die oben genannten 90% sehr schwer.


_________________
Viele Grüße von
Silke und dem rotbunten Rudel


Diesen Beitrag melden
Nach oben
 Profil Position des Users auf der Mitgliederkarte  
Mit Zitat antworten  
 Betreff: Re: Die Entdeckung des Hüter-Gens
Posting Nummer:#15  BeitragVerfasst: Fr 27. Jun 2008, 01:51 
Offline
Moderatorin
Moderator|Moderator|Moderatorin
Benutzeravatar

Registriert: Do 25. Nov 2004, 01:33
Beiträge: 4339
Themen: 568
Bilder: 33
Wohnort: Hessen
Geschlecht: Weiblich
Nationalität: Deutschland
Hunderasse/n: Westerwälder Mix + Australien Shepherd
Hi Silke

Ich finde das, was du schreibst, ziemlich verwirrend.

Zunächst die Aussagen direkt zum Thema (Gentests):
Zitat:
Ich hab früher auch den Umwelteinflüssen eine wesentlich größere Bedeutung zugeschrieben, aber je mehr ich mich mit Zucht beschäftige, desto mehr komme ich zur Überzeugung, dass die ererbten Anlagen die Basis sind und die Umwelt bestimmt, wie diese Analgen zur Entfaltung kommen oder auch gehemmt werden.

Aha, was nutzt mir dann eine genetische Option?
Insbesondere wenn ich dann dieses lese:
Zitat:
Eben weil dafür ganz spezielle Anlagen in einem Gesamtpaket nötig sind und nicht bei jedem Welpen dieses Gesamtpaket stimmt.

Das heißt, es müssten z.B. 8 Welpen prenatal genetisch durch getestet werden, um jeweils ihre „Eignung“ zu ermitteln?

Der Rest ist nun eigentlich völlig OT....

Thema Leistungsprüfung
Zitat:
wenn die Selektion auf diese Eigenschaften entsprechend streng ist. Deshalb sind bei entsprechenden Vereinen auch Leistungsprüfungen vorgeschrieben.
Ein Boder Collie ist ein Hund, der wie ein Border Collie hütet und eine Selektion auf Äußerlichkeiten (wie Felllänge, Ohrform oder Farbe) kann man sich da nicht leisten.

Zitat:
Je nach Rasse seh ich Leistungstest recht kritisch. Sie können ein zusätzliches Kriterium sein, sind aber häufig stark von so vielen Faktoren abhängig, die nichts mit den rassetypisch erwünschten Erbanlagen des Hundes zu tun haben, dass sie zur Selektion von Zuchttieren nur wenig taugen. Vor allem die Objetiktivität ist so eine Sache.

Öhm? Leistungsprüfung ja oder nein? Oder Jein? Wenn dann unter welcher Bedingung?
Für mich ist die Leistungsprüfung für Arbeitshunde durchaus sinnvoll, wichtig und ausschlaggebend. Ein Hüter der nicht hütet ist kein Hüter, auch wenn er noch so toll aussieht, ausgeglichen ist und gesund ist.
(Arbeits-)Leistungsprüfung für Begleithunde ist Schwachsinn... Ein Familienhund muss nicht hüten, sondern dem Alltagsstress gewachsen sein.
Also muss man sich bzgl. der Aussies (z.B.) ein entsprechendes Zuchtziel suchen. Und da hängt es meiner Meinung. Die Eierlegendewollmilchsau.... die hat noch niemandem genutzt.

Zitat:
und eine große Zahl an Hundebesitzern einfach mal drauf los züchtet, ohne wirklich Ahnung davon zu haben. .....
Aus meiner Erfahrung gibt es sehr viele Züchter, die einfach zwei nette Hunde verpaaren, die die Mindestbedingungen (Augen und Hüften okay) erfüllen. Ziel ist es, 8 Wochen lang süße Welpen zu haben und die dann zu verkaufen. Die wenigsten kennen den Sinn von Stammbäumen (außer um mit irgenwelchen Titeln der Vorfahren anzugeben) und dass man vielleicht neben dem Phänotyp auch den Genotyp beachten sollte.

Zitat:
Meiner Meinung ist da wieder die Verantwortung des Züchters gefragt, der mit etwas Erfahrung meist ganz gut einschätzen kann, welcher Hund besser nicht die Zucht gehört. Nur damit tun sich die oben genannten 90% sehr schwer.

Ab wann darf sich denn ein Züchter mit dem Attribut „wirklich Ahnung“ schmücken? Wenn ihm aus Zufall von Anfang an gute Elternkombinationen gelungen sind? Wenn er nach ersten Misserfolgen die Elternpaarung austauscht? Wenn er viele Welpen verkäuft? Wenn er auf welchen Shows auch immer viele Erfolge hat?
Und wenn 90 % der Aussie-Züchter „verantwortungslos“ sind (und ich hätte keine Hemmungen, die Zahl noch zu erhöhen) – wie kann man dann einem nicht Arbeitshundehalter Aussies als Familien-/Begleithunde empfehlen? Oder einem Arbeitshundehalter?

Du schreibst (mir), dass spezielle Hunde "im Jugendalter manchmal nicht ganz einfach sind. Sie brauchen ein überschaubares Umfeld, nicht zu viele Sinnesreize und vor allem einen souveränen Menschen. Stimmt das alles, dann sind sie in der Regel mit 2,5 - 3 plötzlich erwachsen und alle Probleme sind vergessen. Stimmt das nicht, dann schleichen sich Dinge ein, mit denen so ein Hundi eigentlich überfordert ist, was sich oft in einem unangebrachten Schutztrieb äußert."
Ist das eine gute Elternkombination, die dem Hundebedarf in Deutschland gerecht wird?
(Manchmal überkommt mich in Anbetracht dieser Dinge urplötzlich ein tiefes Verständnis für Hundeimporte...)

Zitat:
Die paar wirklich guten Züchter, die ich kenne, versuchen Hunde zu züchten, die ihrem Ideal eines Aussies entsprechen.

Was immer das auch im Einzelfall sein mag...

Zitat:
Natürlich geht es da in erster Linie um Gesundheit, ein stabiles Wesen und rassetypische Anlagen.

Und was ist das?
Wie kann man dann Showlinie, Arbeitslinie und Mix gleichzeitig züchten?
Typische Aussies sind Arbeiter – ebenso wie typischer Westerwälder welche sind.
Ich kenn es nur ein bisschen von der Westerwälderseite her:
Wenn es keinen ausreichenden Bedarf für Westerwälder gibt, dann sterben sie aus – so leid mir das für diesen tollen Schlag tut. Ein „Show-Westerwälder“ ist kein Westerwälder, weil er die ganz typischen kernigen Eigenschaften einfach nicht haben kann. Ein Westerwälder ist ja schon kein Westerwälder mehr, wenn ein Harzer drin steckt, weil selbst der schon die Eigenschaften „verfälscht“. Ein "bisschen Westerwälder" gibt es nicht - ganz oder gar nicht.
Aber bei den Aussies redet man von „rassetyischen Eigenschaften“ - egal ob Show- oder Arbeit...
Und wenn die eigentlich „rassetyischen Eigenschaften“ nicht begleithundkonform sind (z.B. das unerschrockene vorgehen, welches beinKuhhunden gewünscht ist) – dann ist es eben der Züchter, der das bitteschön auszuselektieren hat....

Zitat:
Was nützt einem ein Show- oder Arbeitschampion, der krank ist oder vom Wesen her eine Belastung im Alltag (Passung zwischen Hund und Halter vorausgesetzt).

Ist für diese Passung nicht auch der Züchter in sehr hohem Maße verantwortlich? Und wird da nicht ganz enorm geschlampt?

Ich hab mich bisher nie groß um Zucht gekümmert. Ich glaube, ich werde es auch nicht weiter tun, sondern das so nehmen, wie es mir ins Haus schneit.....
Ja, mir reicht es, wenn ich sehe, was ich für Hunde hier habe ...... - das gibt mir einen sehr tiefen Einblick in das Zuchtgeschehen - der Westerwälder seinerseits (da hat sich inzwischen einiges geändert) und der Aussies.

Gruß Bea

_________________
Manchmal denke ich, es ist Hauptaufgabe der Hunde, uns Menschen bescheiden zu halten. [Patricia B. McConnell]
Bild


Diesen Beitrag melden
Nach oben
 Profil Persönliches Album Position des Users auf der Mitgliederkarte  
Mit Zitat antworten  
 Betreff: RE: Die Entdeckung des Hüter-Gens
Posting Nummer:#16  BeitragVerfasst: Fr 27. Jun 2008, 14:40 
Offline
Newbie

Registriert: Sa 21. Jun 2008, 15:15
Beiträge: 15
Themen: 1
Wohnort: Blankenhain
Geschlecht: Weiblich
Hunderasse/n: Nova Scotia Duck Tolling Retriever, Australian Shepherd
Zitat:
Original geschrieben von BeaSin

Hi Silke

Ich finde das, was du schreibst, ziemlich verwirrend.

Zunächst die Aussagen direkt zum Thema (Gentests):
Zitat:
Ich hab früher auch den Umwelteinflüssen eine wesentlich größere Bedeutung zugeschrieben, aber je mehr ich mich mit Zucht beschäftige, desto mehr komme ich zur Überzeugung, dass die ererbten Anlagen die Basis sind und die Umwelt bestimmt, wie diese Analgen zur Entfaltung kommen oder auch gehemmt werden.

Aha, was nutzt mir dann eine genetische Option?


Ich vermute, Du meinst mit "genetische Option" einen Gen-Test auf Hüteverhalten? Wenn Du das so meinst, dann kann ich mir nicht vorstellen, dass die Forschung in nächster Zeit in der Lage ist, die komplexen Anlagen, die eine gute Hüteveranalgung ausmacht, zu bestimmen. Sollte das mal er Fall sein, dann kann man eben gezielter die Welpen mit optimalen Arbeitsanlagen an Schäfer oder Züchter abgeben, die anderen gehen zu anderen Menschen. Ist doch im Moment nicht anders. Leider kommt es aufgrund falscher Einschätzungen oft zu Umplazierungen, wenn sich der Züchter geirrt hat.

Zitat:
Original geschrieben von BeaSinInsbesondere wenn ich dann dieses lese:
Zitat:
Eben weil dafür ganz spezielle Anlagen in einem Gesamtpaket nötig sind und nicht bei jedem Welpen dieses Gesamtpaket stimmt.

Das heißt, es müssten z.B. 8 Welpen prenatal genetisch durch getestet werden, um jeweils ihre „Eignung“ zu ermitteln?


warum pränatal? Das reicht doch auch nach der Geburt. In der Regel werden Welpentests (ich meine keine genetischen) mit 6 und 8 Wochen durchgeführt, in der Hoffnung, dass sich Hinweise darauf ergeben, welcher Welpe als Hütehund zu gebrauchen ist und welcher eher wenig Interesse daran hat. Auch Retrieverzüchter, die jagdliche Linien züchten, machen das in der Regel. Es nützt ja niemandem, wenn die Welpenkäufer einen jagdlich hoch veranlagter Hund erwischen, der bei einem Jäger gut aufgehoben gewesen wäre, selbst aber lieber Hundesport machen und Probleme mit dem Jagdtrieb haben.

Zitat:
Original geschrieben von BeaSinÖhm? Leistungsprüfung ja oder nein? Oder Jein? Wenn dann unter welcher Bedingung?
Für mich ist die Leistungsprüfung für Arbeitshunde durchaus sinnvoll, wichtig und ausschlaggebend. Ein Hüter der nicht hütet ist kein Hüter, auch wenn er noch so toll aussieht, ausgeglichen ist und gesund ist.


deshalb schrieb ich ja - es kommt auf die Rasse und die Prüfung und die Art der Arbeit an. Im Hütebereich ist es sicher sinnvoll, dass sich ein Hund bei der täglichen Arbeit bewähren muss, wenn man als Zuchtziel gute Hütehunde hat. Wie man das ermittelt, ist sicher zu diskutieren. Denn bei der Prüfung fragt niemand, wie leicht der Hund auszubilden war, wie erfahren der Ausbilder war und wieviel Geld da reingesteckt wurde.

ganz extrem finde ich das bei den Retrievern. Da kann man mit gutem Training auch mit einem mäßig veranlagten HUnd sehr viel erreichen und ein unerfahrener Hundehalter kann sehr schnell so viele Fehler machen, dass es mit anspruchsvolleren Prüfungen schwer wird. Meiner Meinung sind diese Arbeitseigenscahften einfach nicht so speziell wie z.B. beim Hüten. Da wäre es meiner Meinung nach auch viel interessanter, ob der Hund beim echten Einsatz dauerhaft brauchbar ist und vor allem der Züchter ein kritisches Auge auf das hat, was der Hund von sich aus mitbringt. Und das ist nur sehr schwer durch Prüfungen zu bestimmen.

Zitat:
Original geschrieben von BeaSinAb wann darf sich denn ein Züchter mit dem Attribut „wirklich Ahnung“ schmücken?


Zum Züchten gehört meiner Meinung nach viel an Wissen. Zumindest Wissen über
- Genetik allgemein
- Vererbung der rassetypischen Merkmale und Krankheiten
- Biologie des Hundes (Hündin und Rüde) inkl. der wichtigsten Krankheiten,
- Hundeverhalten, Aufzucht, Entwicklung
- die Rasse, die er züchtet (Geschichte, Standard)
- die engere und weitere Verwandtschaft seiner Zuchthunde bis 4.Generation nach hinten und welche Eigenschaften und Merkmale, die auszeichnen, insbes. vorkommende Krankheiten und Probleme.

Bevor man sich da nicht gründlich reingearbeitet hat, sollte man gar nicht ans Züchten denken. Dann sollte man sich mit möglichst vielen Züchtern und Haltern seiner Rasse unterhalten, um herauszufinden, auf wessen Aussagen man etwas geben kann.

Zitat:
Original geschrieben von BeaSinUnd wenn 90 % der Aussie-Züchter „verantwortungslos“ sind (und ich hätte keine Hemmungen, die Zahl noch zu erhöhen) – wie kann man dann einem nicht Arbeitshundehalter Aussies als Familien-/Begleithunde empfehlen? Oder einem Arbeitshundehalter?


In einem anderen Forum kam die Tage gerade eine Meldung, dass es vermehrt Notaussies von einem Züchter gibt, der sehr erfolgreich (viele Welpen zu hohen Preisen) seit Jahren "Therapielinien" und Showhunde (mit wirklich beeindruckenden Titeln) züchtet und an Familien als Familienhunde abgibt. Nach dem Verkauf will er von Problemen natürlich nichts mehr wissen. Das ist für mich kein guter Züchter.
Überhaupt ist der Aussie kein reiner Familien-/Begleit-Hund. Selbst in Showlinien steckt noch so viel vom typischen Aussie, dass man zumindest irgendwas machen muss, um den Hund nicht nur körperlich, sondern auch geistig auszulasten. Dann kann er ein guter Familienhund sein, aber es ist immer viel Beschäftigung und Auseinandersetzung mit dem Hund nötig. Ich kenne bei uns in der Gegend eine Züchterin von reinen Hütelinien, die ihre Hunde problemlos auch an aktive Hundesportler abgibt, aber sie sagt vor dem Welpenverkauf, was die Leute zu erwarten haben. http://www.muddy-field-aussies.de/10.html


Zitat:
Original geschrieben von BeaSinDu schreibst (mir), dass spezielle Hunde "im Jugendalter manchmal nicht ganz einfach sind. Sie brauchen ein überschaubares Umfeld, nicht zu viele Sinnesreize und vor allem einen souveränen Menschen. Stimmt das alles, dann sind sie in der Regel mit 2,5 - 3 plötzlich erwachsen und alle Probleme sind vergessen. Stimmt das nicht, dann schleichen sich Dinge ein, mit denen so ein Hundi eigentlich überfordert ist, was sich oft in einem unangebrachten Schutztrieb äußert."
Ist das eine gute Elternkombination, die dem Hundebedarf in Deutschland gerecht wird?
(Manchmal überkommt mich in Anbetracht dieser Dinge urplötzlich ein tiefes Verständnis für Hundeimporte...)
In jede Rasse und auch innerhalb dieser gibt es Eigenarten, über die ein Züchter aufklären sollte. Die Linien über die ich das schrieb, sind ansonsten aufgrund anderer Eigenschaften sehr gefragt (Gesundheit, Leistungsfähigkeit) und erfahrene Hundhalter oder die, die die Unterstützung vom Züchter haben, kommen damit auch ganz gut zurecht. Natürlich gibt es Fälle, in denen vermehrt problematische Hunde auftreten und dann ist es am Züchter, sich Gedanken über seine Verpaarungen zu machen.

Zitat:
Original geschrieben von BeaSin
Zitat:
Natürlich geht es da in erster Linie um Gesundheit, ein stabiles Wesen und rassetypische Anlagen.

Und was ist das?
Wie kann man dann Showlinie, Arbeitslinie und Mix gleichzeitig züchten?


Der Aussie ist zwar ein Hütehund, aber weit vielseitiger als manch anderer Hüter. Deshalb gestehe ich auch den Showzüchtern ihr Zuchtziel zu, so lange die Gesundheit und ein stabiles Wesen nicht auf der Strecke bleiben. Auf der anderen Seite sollte aber auch ein Aussie aus Hütelinie noch als Aussie erkennbar sein und der Hund sollte im Alltag handlebar sein. Jede Einseitigkeit finde ich problematisch und Ausgewogenheit ist ein wichtiges Merkmal des Aussies (zumindest war das mal die Idee). Wenn jemand zum Erreichen seines Zuchtzieles, das natürlich nicht im Widerspruch zum Standard stehen sollte, Hunde aus unterschiedlichen Linien verpaart, dann finde ich das dann okay, wenn er dabei sein Ziel im Auge behält und kritisch überprüft, ob seine Nachzucht sich in die richige Richtung entwickelt.

Zitat:
Original geschrieben von BeaSinTypische Aussies sind Arbeiter – ebenso wie typischer Westerwälder welche sind.
Ich kenn es nur ein bisschen von der Westerwälderseite her:
Wenn es keinen ausreichenden Bedarf für Westerwälder gibt, dann sterben sie aus – so leid mir das für diesen tollen Schlag tut.[/show]

Schon vor der Bildung des ASCA hatte der Australian Shepherd weit mehr Aufgaben als Herden von A nach B zu bewegen. Er sollte ein Allround-Hund für den Viehzüchter sein, der sich in das Leben auf einem Hof einfügt inkl. als Spielpartner und Schutz für die Kinder zu dienen. So richtig bekannt wurde der Aussie erst durch die Auftritte von Jay Sisler auf Rodeos, wo er die Leute sehr durch die Zirkuskunststücke seiner Aussies beeindruckte. Seine Hunde zählen zu den Stammhunden der Rasse. Deshalb war der Aussie auch sehr früh schon im Hundesport zu finden und nicht umsonst hat der ASCA ein eigenes Agiltiy- und Obedienceprogramm. Shows kamen natürlich irgendwann auch dazu, was ich nicht schlimm finde, solange eine Showbewertung nicht das wichtigste Kriterium ist.

Zitat:
Original geschrieben von BeaSin
Zitat:
Was nützt einem ein Show- oder Arbeitschampion, der krank ist oder vom Wesen her eine Belastung im Alltag (Passung zwischen Hund und Halter vorausgesetzt).

Ist für diese Passung nicht auch der Züchter in sehr hohem Maße verantwortlich? Und wird da nicht ganz enorm geschlampt?


Ich denke, die Verantwortung liegt 50/50 beim Züchter und beim Welpenkäufer. Kauft jemand ein Auto, kann er sich hinterher auch nicht beschweren, wenn er mit dem Ferrari nicht auf Feldwegen fahren kann. Ein gewisses Maß an Information kann man von Welpenkäufer schon erwarten - und selbstverständlich frag ich da nicht nur den Verkäufer. Und zu den Züchtern schrieb ich ja schon was zu den mindestens 90%.

Zitat:
Original geschrieben von BeaSinJa, mir reicht es, wenn ich sehe, was ich für Hunde hier habe ...... - das gibt mir einen sehr tiefen Einblick in das Zuchtgeschehen - der Westerwälder seinerseits (da hat sich inzwischen einiges geändert) und der Aussies.


Hmmm ... ich finde Aussies klasse :D Für mich kämen dagegen Hütespezialisten wie Border Collie oder auch Altdeutsche nicht in Frage.


_________________
Viele Grüße von
Silke und dem rotbunten Rudel


Diesen Beitrag melden
Nach oben
 Profil Position des Users auf der Mitgliederkarte  
Mit Zitat antworten  
 Betreff: Re: Die Entdeckung des Hüter-Gens
Posting Nummer:#17  BeitragVerfasst: Sa 28. Jun 2008, 11:09 
Offline
Moderatorin
Moderator|Moderator|Moderatorin
Benutzeravatar

Registriert: Do 25. Nov 2004, 01:33
Beiträge: 4339
Themen: 568
Bilder: 33
Wohnort: Hessen
Geschlecht: Weiblich
Nationalität: Deutschland
Hunderasse/n: Westerwälder Mix + Australien Shepherd
Hallo Silke

Zitat:
Wenn Du das so meinst, dann kann ich mir nicht vorstellen, dass die Forschung in nächster Zeit in der Lage ist, die komplexen Anlagen, die eine gute Hüteveranalgung ausmacht, zu bestimmen.

Naja, darum ging es aber doch in dem verlinkten Bericht.

Zitat:
warum pränatal?

Öhm – ja – also – weil.....

Ok – war ein Gedankenfehler. ;)

Zitat:
Die Linien über die ich das schrieb, sind ansonsten aufgrund anderer Eigenschaften sehr gefragt (

Es ging mir hier weniger um eine einzelne Linie als generell einfach mal die Probleme aufzuzeigen die so oder in ähnlicher Form auftreten können.

Zitat:
Der Aussie ist zwar ein Hütehund, aber weit vielseitiger als manch anderer Hüter.
Hmmm ... ich finde Aussies klasse Für mich kämen dagegen Hütespezialisten wie Border Collie oder auch Altdeutsche nicht in Frage.

Oh – da kennst du anscheinend die Altdeutschen zu wenig. Wenn ich könnte wie ich wollte... (**)
Andererseits muss ich gestehen, dass ein Altdeutscher einem sehr viel mehr abverlangt, als ein Aussie..

Gruß Bea

_________________
Manchmal denke ich, es ist Hauptaufgabe der Hunde, uns Menschen bescheiden zu halten. [Patricia B. McConnell]
Bild


Diesen Beitrag melden
Nach oben
 Profil Persönliches Album Position des Users auf der Mitgliederkarte  
Mit Zitat antworten  
 Betreff: RE: Die Entdeckung des Hüter-Gens
Posting Nummer:#18  BeitragVerfasst: Sa 28. Jun 2008, 11:23 
Offline
Newbie

Registriert: Sa 21. Jun 2008, 15:15
Beiträge: 15
Themen: 1
Wohnort: Blankenhain
Geschlecht: Weiblich
Hunderasse/n: Nova Scotia Duck Tolling Retriever, Australian Shepherd
Hallo Bea,

Zitat:
Original geschrieben von BeaSin
Oh – da kennst du anscheinend die Altdeutschen zu wenig. Wenn ich könnte wie ich wollte... (**)
Andererseits muss ich gestehen, dass ein Altdeutscher einem sehr viel mehr abverlangt, als ein Aussie..


ich geh von den Altdeutschen aus, die es bei uns in der Gegend bei den Schäfern gibt (groß, schwarz, ruhig, unfreundlich) und die sind vom Charakter her eindeutig nicht mein Fall. Und noch viel weniger die, die ich bei nicht-Schäfern kennengelernt habe. Die waren nämlich alles andere als verträglich und nicht gerade führig, sondern schon sehr mit eigenem Kopf.


_________________
Viele Grüße von
Silke und dem rotbunten Rudel


Diesen Beitrag melden
Nach oben
 Profil Position des Users auf der Mitgliederkarte  
Mit Zitat antworten  
 Betreff: RE: Die Entdeckung des Hüter-Gens
Posting Nummer:#19  BeitragVerfasst: Sa 28. Jun 2008, 11:59 
Offline
Moderatorin
Moderator|Moderator|Moderatorin
Benutzeravatar

Registriert: Do 25. Nov 2004, 01:33
Beiträge: 4339
Themen: 568
Bilder: 33
Wohnort: Hessen
Geschlecht: Weiblich
Nationalität: Deutschland
Hunderasse/n: Westerwälder Mix + Australien Shepherd
Hi
Zitat:
Original geschrieben von silke_s
Die waren nämlich alles andere als verträglich und nicht gerade führig, sondern schon sehr mit eigenem Kopf.

Jo - sie sind sehr eigen ;) - und andere Hunde brauchen sie auch nicht unbedingt :crazy

Gruß Bea

_________________
Manchmal denke ich, es ist Hauptaufgabe der Hunde, uns Menschen bescheiden zu halten. [Patricia B. McConnell]
Bild


Diesen Beitrag melden
Nach oben
 Profil Persönliches Album Position des Users auf der Mitgliederkarte  
Mit Zitat antworten  
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 19 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1, 2

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast


Du darfst neue Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Gehe zu:  
cron
Infos zur Paypal -Forenspende





Geschützt durch Anti-Spam ACP

© 2004 - 2015 by Peter Rück    Impressum

"

Powered by phpBB © 2000, 2002, 2005, 2007 phpBB Group
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de