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 Betreff: Anfängerrassen
Posting Nummer:#1  BeitragVerfasst: Do 1. Feb 2007, 16:35 
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Welche Hunderasse würdet Ihr als "Hund für Anfänger" bezeichnen. Gäb es da überhaupt eine?
Ich meine nicht: wie würdet Ihr jemanden beraten, der sich seinen ersten Hund anschaffen will.

Ich hab hier Knaurs Großes Hundebuch, Ulrich Klever, Zürich 1982. Darin gibt es im Anhang eine kleine Übersicht (Kinderhunde, Seniorenhunde...) und eben auch "Hunde für Anfänger". Cocker Spaniel, Boxer, Eurasier, Langhaardackel, Mittelschnauzer und Bobtail.

Was den Eurasier betrifft, kann ich das voll unterstreichen. Ich würde einem interessierten Anfänger jederzeit einen Eurasier als ersten Hund empfehlen. Möglichst einen Welpen, damit die beiden richtig zusammenwachsen können. Dass ein Anfänger interessiert ist, setze ich voraus.

Es gibt bestimmt noch andere Rassen, die man ohne wenn und aber als Anfängerhunde bezeichnen kann.

froher Hoffnung
Heinz



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 Betreff: Re: Anfängerrassen
Posting Nummer:#2  BeitragVerfasst: Do 1. Feb 2007, 17:25 
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Hallo Heinz,

die Frage nach dem Anfängerhund hört man immer wieder, nur gibt es wirklich einen typischen Anfängerhund ?
Oft heisst es ja, dass z.B. Labradore oder Retriever DIE Anfängerhunde sein sollen, aber auch dabei sind scheue, bissige oder rauflustige.
Sind alle Anfängerhunde wirklich immer kinderlieb oder familienfreundlich ?
Jeder Hund benötigt eine artgerechte, möglichst konsequente Erziehung, und wenn das gelänge, wäre dann ein Hund einer bestimmten Rasse leichter zu erziehen als ein Hund einer anderen Rasse und somit ein besserer Anfängerhund ?
Oder spielen die typischen ausgeprägten Eigenschaften einer Rasse eine große Rolle, wie z.B. der Jagdtrieb ?
Ein kleiner Dackel kann auch zu einem kleinen Familientyrann werden, ein gefährlich aussehender Dobermann das reinste Schaf sein.
Oder gelten Mixe als bessere Anfängerhunde ?
Ich frage mich auch, welche Rasse ist für den Anfänger einfacher zu erziehen, denn wir sind es doch, die den Hund durch unsere Erziehung mitprägen.




_________________
Lieber Gruß
Jutta mit Nino und Gil im Herzen BildBild

Wenn der Hund dabei ist, werden die Menschen gleich menschlicher (Hubert Ries)


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 Betreff: Re: Anfängerrassen
Posting Nummer:#3  BeitragVerfasst: Do 1. Feb 2007, 18:26 
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Hallo Heinz,

beim Eurasier würde ich differenzieren.

Meiner Erfahrung nach sind die Hündinnen hier äußerst unproblematisch - bei Rüden hab ich schon das einen oder anderen durchaus fordernde Exemplar kennengelernt ;)

Insgesamt sehe ich Retriever in der Erziehung nach wie vor als relativ fehlertolerant an - das hängt aber stark von der Herkunft ab (und ausnahmen bestätigen auch hier - wie immer - die Regel).

LG Alex



_________________
aus "The Secret of Life" von James Taylor:

"and since we only here for a while - we might as well show some style"

http://www.youtube.com/watch?v=-TlAD-b7yew


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 Betreff: Re: Anfängerrassen
Posting Nummer:#4  BeitragVerfasst: Do 1. Feb 2007, 18:43 
Für die Spaniels (Cocker und Springer) kann ich das bestätigen. Voraussetzung natürlich, dass sie nicht aus einer jagdlichen Leistungszucht stammen ;)

Bei Boxern habe ich schon mehrfach erlebt, dass Hundeanfänger mit dem Temperament hoffnungslos überfordert waren 8-)


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 Betreff: Re: Anfängerrassen
Posting Nummer:#5  BeitragVerfasst: Do 1. Feb 2007, 19:40 
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Hallo zusammen,

sicherlich hat Jutta Recht, wenn sie meint, dass es in jeder Rasse "Ausnahmen von der Regel" gibt. Dem würde ich mich voll und ganz anschließen.
Aber ich denke, wenn man einen guten Züchter auswählt und dann selbst von Anfang an keine allzu groben Fehler macht, dann gibt es sicherlich einige Rassen, die besonders für Anfänger sehr gut geeignet sind.

Ich persönlich würde jederzeit eine Leonberger-Hündin für nen Anfänger empfehlen. Natürlich vorausgesetzt, derjenige kommt mit der Größe klar.

Alle mir bekannten Exemplare (und das sind mittlerweile doch einige) sind größtenteils problemlos zu führen.
Sie sind ruhige Hunde, die von sich aus nicht zu viel forden, jedoch bereitwillig jede Aktivität des Besitzers mitmachen.
Sie sind sehr gelehrig, egal ob es da jetzt um bestimmte Kommandos geht oder einfach nur Verhalten im Alltag. Fehler/"Ausrutscher" in der Erziehung scheinen ihnen nicht viel auszumachen.

Vom Charakter her sind sie sehr verträglich mit Artgenossen und Menschen. Besonders von Kindern sind sie begeistert.

Der Jagdtrieb hält sich in Grenzen. Lediglich, wenn mal was direkt vor ihrer Nase aufspringt, wird gehetzt. Dabei sind ihnen aber Größe und Gewicht ein wenig im Weg. ;)

Ich könnte noch lange weitermachen mit meiner Lobeshymne, aber das ist wohl nicht Sinn und Zweck dieses Threads. ;)

Wer sich davon überzeugen möchte, wir sind am 4.März in München auf der IHA zu sehen. :-)

lg, Marion


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 Betreff: Re: Anfängerrassen
Posting Nummer:#6  BeitragVerfasst: Do 1. Feb 2007, 21:29 
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Hallo lieber Heinz !

Du machst ja einen interessanten Thread nach dem anderen auf :D .

Wenn ich mich selber auf den Prüfstand stelle, so hätte ich vor 2 Jahren noch Labrador und Goldie genannt. Heute sehe ich das mittlerweile anders. Ich kenne zwischenzeitlich zuviele Goldies die wie verrückt Ressourcen verteidigen und Labradore die zur Hyperaktivität neigen. Sicherlich ist man mit einem guten Züchter immer mehr auf der sicheren Seite, nur Garantien kann man als "Beratender" leider nicht geben. Zumal die Leute doch dazu neigen, nicht so weit zu fahren oder 100 € beim Kaufpreis einzusparen.

Ich schaue mir mit den Neuhundehaltern ganz genau ihre Bedürfnisse und ihr Umfeld an (wieviele Personen, wer geht mit dem Hund um, wie wohnt man, wieviel Zeit ist vorhanden). Da kommt es unter Umständen schon vor dem Kauf zu Meinungsverschiedenheiten: Der eine will nur schmusen, der andere Prüfungen laufen, nur im Stadtpark spazieren gehen und und und :)
Wir kalkulieren auch ein was passiert wenn wir eine Schlechtwetterperiode haben und Herrchen eben bei dem Wetter normalerweise nicht laufen geht, wie sieht das berufliche Umfeld aus. Geld für Futterkosten, Tierarzt, Ausrüstung usw. müssen eingeplant werden. Will die Familie oder der Halter den Hund mitnehmen in den Urlaub ? Da kann die Größe relevant sein. Wir überlegen gemeinsam was besser passen könnte, Rüde oder Hündin.
Ich frage die Leute welchen Job der Hund erledigen soll und letztendlich haben die Menschen ja auch Vorlieben was das äußere ihres Hundes angeht. Stehende Ohren oder Schlappies, wenig oder viel Haare, mini, klein, mittel oder riesig. Zum Glück kann man ja aus einer großen Palette wählen.

Und so kommen dann manchmal Vorschläge zustande wie:
Mops, Mini-Bullterrier, Springer Spaniel, Neufundländer oder sogar Kaukase (für einen sehr, sehr weit abgelegenen Hof mit vielen Tieren und einem nicht so mutigen Frauchen).

Ich finde, man wird am ehsten mit einem Hund glücklich, der sich den eigenen Lebensgewohnheiten am besten anpassen kann. Was nützt einem sportfanatischen Ersthundehalter ein ruhiger Hund, nur weil er vielleicht leichter zu erziehen ist, aber sportlich nicht mithalten kann und doch immer alleine zuhause sitzt ?

Also ich habe mir angewöhnt bestimmte Rassen für Ersthundehalter im Kopf zu haben. Wovon ich meistens abrate, sind Bücher einer bestimmten Rasse zu kaufen, denn die sind ja oft von Liebhabern geschrieben und nicht immer besonders objektiv. 8-|

Liebe Grüße
Dagmar & Mädels


Zuletzt geändert von Dagmar & Mädels am Do 1. Feb 2007, 21:32, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff: RE: Anfängerrassen
Posting Nummer:#7  BeitragVerfasst: Do 1. Feb 2007, 21:37 
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Zitat:
Original geschrieben von Dagmar & Mädels

Ich finde, man wird am ehsten mit einem Hund glücklich, der sich den eigenen Lebensgewohnheiten am besten anpassen kann.


Hallo Dagmar,

das sehe ich genauso! Für mich ist das eines der wichtigsten Kriterien überhaupt.

Zitat:
Original geschrieben von Dagmar & Mädels
Also ich habe mir angewöhnt bestimmte Rassen für Ersthundehalter im Kopf zu haben.

Liebe Grüße
Dagmar & Mädels


... die da wären?

viele Grüße
Elke


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 Betreff: Re: Anfängerrassen
Posting Nummer:#8  BeitragVerfasst: Do 1. Feb 2007, 21:57 
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Hallo Elke !

Also meistens werde ich mit solchen Sachen konfrontiert wie:

Wir wünschen uns einen

Agilityhund also Border Collie
Wachhund also Schäferhund
Reitbegleithund also Australien Shepard
Familienhund (mit dem die Kinder machen können WAS sie wollen *grrr*) also Golden Retriever
Kleinen Hund also Jack Russel Terrier usw.

Das hatte ich im Kopf, als ich sagte dass man bestimmte Rassen für Ersthundehalter im Kopf hat.
Das Schlimme ist, dass Ersthundehalter oft gar nicht davon ausgehen, dass sie die o.g. Dinge vielleicht gar nicht tun oder wieder aufgeben.
Da wird der Hund schnell Zuhause gelassen, wenn er während des reitens jagt oder der noch junge Schäferhund versteckt sich wenn Besuch kommt (und ist für Herrchen SO EINE ENTÄUSCHUNG) oder der Border der keine Lust am Agi hat, weil mit viel Druck im Training verbunden und und und.
Daher lege ich wirklich viel Wert drauf heraus zu finden, ob die Leute sich selber richtig einschätzen.

Und für alle oben genannten Aktivitäten bzw. Wünsche finden sich dann immer wieder noch 5 weitere Rassen oder Mischungen mit denen das auch prima geht. Und manchmal sogar leichter.

Und letztendlich wurde auch bei mir geprüft ob ich mich für einen Holländischen Schäferhund eigne, obwohl ich keinen Schutzdienst mache. Das fand ich auch völlig richtig. Heute weiß ich aus eigener Erfahrung, dass Hollandse Herder auch glücklich werden wenn sie tanzen, apportieren, bisschen Obedience betreiben, Babysitten, Mantrailen und Haushaltshife leisten, Kundenhunde bespielen und als 1.Versuch in diesem Frühjahr: Schafe treiben.
Jawohl, kommende Woche kriege ich meine ersten beiden Schafe :cl
Ich würde also unter den gegebenen Umständen auch Leuten zum Holländer raten, auch wenn sie Ersthundehalter sind. Warum auch nicht ?!

Liebe Grüße
Dagmar


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 Betreff: Re: Anfängerrassen
Posting Nummer:#9  BeitragVerfasst: Fr 2. Feb 2007, 11:22 
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Hallo Dagmar,

wenn jemand kommt und fragt, was für ein Hund sich für ihn eigne, ist es natürlich einfacher, weil man den/die Menschen vor sich hat. Da ist es auch möglich, von der getroffenen Wahl abzuraten.

Aber es scheint wirklich schwer zu sein, eine Rasse ganz allgemein als Anfängerrasse zu sehen.

Geht es denn umgekehrt? Welche Rasse würdest Du oder die anderen auf gar keinen Fall als Anfängerhund bezeichnen?

immer noch gespannt
Heinz


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 Betreff: Re: Anfängerrassen
Posting Nummer:#10  BeitragVerfasst: Fr 2. Feb 2007, 13:35 
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Hallo Heinz,

ich sag jetzt mal nix, sonst wollen nachher noch alle einen Cavalier ... (**)

Vielleicht bin ich auch nur zu terriergeschädigt, so dass ich den Ed jetzt als rundum mega-angenehm empfinde :D

Pudel erlebe ich ebenfalls so, dass mit ihnen leicht umgegangen werden kann.

Lieben Gruss - Heike

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