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 Betreff: Re: Erziehungsresistente Rassen?
Posting Nummer:#11  BeitragVerfasst: Mo 29. Jan 2007, 23:37 
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erziehen kann man wohl jeden hund.
die frage stellt sich eher nach dem WIE, nach dem WIELANGE und nach dem umfang.
das ist zum teil rasseabhängig, zum teil sehr individuell und der rest ist besitzerabhängig. jedesmal zu unterschiedlichen anteilen.

beispielsweise kann man wohl einen schwarzen terrier weniger leicht erziehen, als z.b. einen retriever.
beides sind zwar arbeitshunde, der retriever aber schon lange partner des menschen und daher schon sozusagen genetisch motiviert. beim schwarzen russen sollte man daran denken, daß diese rasse gezüchtet wurde , um sehr selbständig irgendwelche aufgaben über grosse distanzen auszuführen.
so wurden sie z.b. vom militär als kurierhunde eingesetzt und mussten sich durch die feindlichen linien schlagen und zwar ohne bemerkt zu werden.
nun versuch mal, so einem hund ein down beizubringen. das wird dauern, vielleicht jahre. deswegen haben es fast alle wieder aufgegeben, die schwarzen für den rettungsdienst oder schutzhund zu verwenden. die sind einfach zu selbstständig, wenn auch äußerst geduldig und freundlich. nur mit kadavergehorsam ist das bei denen nix.
naja - fast schon wieder zuviel geschrieben. jedenfalls sollte man an die unterschiede denken.
der tibet gehört imho auch eher zu den leichter erziehbaren rassen. als hütehund muss er natürlich eine aufgabe haben, sonst langweilt er sich zu tode, was in allem möglichen verhalten resultieren kann.
hundchen auf dem arm rumtragen war schon immer tödlich für alle erziehungsversuche.



_________________
Grüsse

Robert


Zuletzt geändert von rgruener am Mo 29. Jan 2007, 23:38, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff: RE: Erziehungsresistente Rassen?
Posting Nummer:#12  BeitragVerfasst: Mo 29. Jan 2007, 23:40 
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Zitat:
Original geschrieben von Dani+Kunterbunt
............. Deren Bekannte hatte sich der Optik wegen einen Tibet-Terrier angeschafft, ohne sich auch nur annähernd über die Rasse informiert zu haben. Nun ist der Hund ca. 1 Jahr alt und bekommt täglich Beruhigungsmittel, nur damit man ihn überhaupt alleine zuhause lassen kann!
..............
Dani


dazu fällt mir folgendes ein:
wenn der besitzer nur bescheuert genug ist, dann wird es der hund auch irgendwann sein, ganz egal wie man ihn auch beschäftigen mag. ist sicher wie bei kindern. idioten erziehen auch immer nur wieder idioten.

_________________
Grüsse

Robert


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 Betreff: RE: Erziehungsresistente Rassen?
Posting Nummer:#13  BeitragVerfasst: Di 30. Jan 2007, 02:39 
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SDU
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Hallo,

Zitat:
Original geschrieben von rgruener

erziehen kann man wohl jeden hund.
die frage stellt sich eher nach dem WIE, nach dem WIELANGE und nach dem umfang.
das ist zum teil rasseabhängig, zum teil sehr individuell und der rest ist besitzerabhängig. jedesmal zu unterschiedlichen anteilen.


Ja, dem würde ich so auch zustimmen.

Wenn die Bereitschaft da ist, sich ein wenig auf den einzelnen Hund einzustellen, und zwar sowohl auf die rassetypischen Eigenschaften (möglichst schon im Vorfeld) als auch dann auf das Individuum,
sollte eine Aussage (Ausrede) wie "diese Rasse kann man nicht erziehen" nicht mehr nötig sein...

Werde das Thema wohl demnächst in der HuSchu nochmal ansprechen :COOL

Liebe Grüße
Dani

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Liebe Grüße
Dani mit Shanti und Sanna und Ex-Pflegehund Semmerl

Sheila, Sando und Bobby für immer im Herzen


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 Betreff: RE: Erziehungsresistente Rassen?
Posting Nummer:#14  BeitragVerfasst: Di 30. Jan 2007, 10:47 
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Alter Hase
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Hallo Bea,
hallo zusammen,

Zitat:
Original geschrieben von BeaSin (Gast)
Terrier und Dackel hingegen sind per Definition schwer erziehbar und für jedes Kommando, welches sie lernen, muss man dem Himmel auf Knien danken.

Hier musste ich laut lachen, denn das tue ich bei Fiete tatsächlich des öfteren. :D
(Er ist eher der visuell lernende Typ, der beim Clickern total aufdreht und hibbelt... und ich nuschele anscheinend körpersprachlich immer noch auch nach so vielen Jahren mit Hunden :crazy :D )

Ich stimme im übrigen Robert zu: Das Wie ist entscheidend. Mit Druck ginge es bei Fiete weder vor noch zurück.

Liebe Grüsse,
Kine



Zuletzt geändert von Kine am Di 30. Jan 2007, 10:59, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff: Re: Erziehungsresistente Rassen?
Posting Nummer:#15  BeitragVerfasst: Di 30. Jan 2007, 20:46 
Hallo Dani,

mit den div Wolfshunden habe ich genau schon Trennungsprobleme behoben. Allerdings sehr therapeutisch und die Familie mußte auch mehr Klarheit reinbringen - aber dann ging es ratz-fatz. Jaaa, sie haben ein enges Rudelverhalten und neigen dazu, Defizite sehr neurotisch auszuleben. Aber unerziehbar sind sie nicht, man muß nur wissen, wie...

Tibet - ich kenn welche, die allein bleiben. Also kann es nicht unmöglich sein... Aber sie haben ihre Eigenheiten.

Kaukasen und dergl.: man ist einfach angesch... wenn man so ein Tier hat, was dann im Alter von 2-3 Jahren meint, nachts aufpassen zu müssen. Man kann es kontrollieren, ich kenne auch welche, aber die Gene zu richtiger Schärfe sind drin und wenn ich auf nem Hundeplatz höre, daß die so nen Hund für Schutzdienst annehmen, wird mir schlecht (das war kein besonders guter Platz, die kriegten keinen Hund prüfungsreif - oder wenig) und dann auch noch so einen... Und wenn er sich nicht benimmt, sollte man ihn auf den Rücken werfen, da er sehr dominant wird, wenn man das verpaßt... Puh, die Ratschläge könnten dann doch tödlich enden, wenn das Tier seine Wehrhaftigkeit entdeckt... Ich halte sie für erziehbar, aber Du mußt wissen, was Du hast und wie Du rangehst und wo Grenzen sind....

Unerziehbarkeit aus Ausrede für einige Mühen (Dackelhalter...) find ich nervig, aber Rassespezifika können besondere Probleme bereiten und Kenntnisse erfordern. Das muß man anerkennen.

Jaaaa, der Durchschnitts-Goldi ist dann doch leichter zu handhaben als der Durchschnitts-Kaukase... Würd ich mal glatt so behaupten.

Liebe Grüße
Heidrun


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 Betreff: RE: Erziehungsresistente Rassen?
Posting Nummer:#16  BeitragVerfasst: Mi 31. Jan 2007, 07:53 
Hallo zusammen

grundsätzlich "nicht erziehbar" würde bedeuten "nicht lernfähig". Denn auch eine gänzlich auf positiver Motivation aufgebAUTER Gehorsam knüpft an der Fähigkeit des Tieres an zu lernen, sich der Umwelt anzupassen, Ärger zu vermeiden und angenehme Reize zu suchen.
Dazu ist aber jedes Tier in der Lage, nicht nur Hunde oder gar bestimmte Hunderassen.
Lediglich das sprichwöerliche "Stück Brot" ist zu doof dazu

Lieber Gruß Susanne





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