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 Betreff: Re: RE: RE: RE: RE: Re: Was ist nur mit den Labbis los ?
Posting Nummer:#61  BeitragVerfasst: Mo 30. Mai 2005, 11:00 
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Registriert: Di 26. Apr 2005, 12:24
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Geschlecht: Weiblich
Hunderasse/n: Australien Shepherd, Golden Retriever
Hallo Barbara

Ich könnte mir schon vorstellen, dass sich durch die Zuchtausrichtung gewisse Verhalten mit der Zeit extrem bilden können.

Wenn man gewisse Merkmale züchten will, kann man nur die bestimmten Tiere nehmen, die dieses Verhalte zeigen. Und das sind nicht unbedingt viele je nach dem... Das heisst, dass es irgendwann zur Inzucht kommt. Aber verbeissen möchte ich mich nicht in dieser Theorie.... ;)

Ich kenne verschiedene Extreme bei uns in der Hundeschule. Wie bereits beschrieben, kenne ich eine Goldenhündin, die ein extrem unterwürfiges Verhalten zeigt. Gleichzeitig kenne ich einen Labbyrüden (4-jährig), der auf alles losgeht, ob Welpe, Junghund w. oder m. Zudem lässt er ab und zu seine Aggression auch auf seine Besitzerin aus. Aber betreffend der Beispiele muss man auch sagen, dass sicher auch ein gewisses Fehlverhalten von Besitzern zu den Extrem geführt haben. Ist es eine falsche Sicherheit, oder Bestätigung im falschen moment, bis hin zu "mein Hund darf alles machen". Und so ist es manchmal schwer, denn Hund zu korrigieren, wenn er daheim trotzdem alles darf und falsch belohnt wird...

Der Retriever ist ein Hund wie jeder andere auch, der bewegt und beschäftigt werden muss. Wenn jemand nur das minimum macht und denkt, ein Familienhund braucht nicht soviel Bewegung, der kann sich recht täuschen. Und dabei verstärkt man gewisse Verhalteneingenschaften zusätzlich auch noch...

Grüsse

JoDa



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 Betreff: Re: RE: RE: RE: RE: Re: Was ist nur mit den Labbis los ?
Posting Nummer:#62  BeitragVerfasst: Mo 30. Mai 2005, 23:08 
Ich glaube ,dass (leider) die meisten Hundebesitzer einfach zu wenig Ahnung haben über das Hundeverhalten überhaupt.Deshalb reagieren sie auch meistens total falsch.Der Hund wird vermenschlicht ,entwickelt keine sozialen Kontakte zu Artgenossen,kann keine Konflikte alleine lösen,weil wir uns immer reinmischen ! Am liebsten sind mir die "möchtegernehundepsychologen",die von nix Ahnung haben! Ich gehe jetzt auch nicht mehr auf den Hundeplatz ,weil es dort nicht begrüßt wird ,wenn Hunde nach dem Training zusammenspielen! Ich kann diesen Ausdruck "Famieleinhund" nicht mehr hören! Ich denke aus jedem Hund kann man einen Famieleinhund machen ,das brauch Zeit , Übung und vor allem Liebe zum Tier.Mir gefällt es überhaupt nicht ,was in der letzten Zeit aus dem Retriever gemacht wird. Goldie ist kein Goldie mehr ,sonder eher ein cremie.Das Verhalten interresiert sowieso keinen!Hauptsache der Hund sieht gut aus ,hat die besten Papiere und der Rest kommt dann von alleine.Traurug ,traurig.


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 Betreff: Re: RE: RE: RE: RE: Re: Was ist nur mit den Labbis los ?
Posting Nummer:#63  BeitragVerfasst: Mi 1. Jun 2005, 00:42 


Zitat
Ich habe auch das Gefühl, dass diese Hunde Stress haben, vielleicht sogar darunter leiden. Dann wäre es aber besonders schlimm, dass die Besitzer das überhaupt nicht merken und dieses Verhalten sogar als positiv ansehen, denn ihr Hund ist ja offensichtlich soooo verträglich ...



Kannst Du bitte erklären, was der Besitzer eines solchen Hundes tun sollte, wenn er es denn bemerkt, daß sein Hund damit Stress hat ?




Auch ich habe so ein Exemplar von Labrador, für den die meisten Hundebegegnungen Stress bedeuten.
Ich sehe recht schnell schon bei der Annäherung, ob die kommende Begegnung für ihn in "Spiel und Spaß" oder in Stress übergeht.
Sollte sie für ihn stressig werden bleibe ich gar nicht erst stehen, sondern gehe zügig weiter und rufe ihn, wenn ich an dem anderen Hund einige Meter vorbei bin, zu mir.
Vermenschlicht ausgedrückt könnte man sein Verhalten daraufhin so beschreiben:
ENDLICH, ich darf mich aus dieser Situation entfernen, Frauchen hat gerufen;-)

Oder ich verstecke beim Anblick eines anderen Hundes, von dem ich weiß, das sich meiner nicht wohl fühlt, schnell ein Dummy. So darf er suchen und "hat dann leider, leider keine Zeit, den anderen weiter wahrzunehmen".
Sollte der entgegenkommende Hunde, aus was für Gründen auch immer, länger brauchen, bis er auf uns trifft, kann sich meiner erstaunlicher Weise auch unglaublich viel Zeit lassen, bis er das Dummy findet :-)

In zu zwingen, mit anderen Hunden zu kommunizieren oder spielen finde ich kontraproduktiv.
Lieber biete ich ihm Möglichkeiten, sich "elegant aus der Affäre zu ziehen".

Bine


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 Betreff: Was ist nur mit den Labbis los ?
Posting Nummer:#64  BeitragVerfasst: Di 24. Jan 2006, 19:08 
Interessantes Thema - da will ich auch mal meinen Senf zugeben.

Das traurige an der Sache ist, daß der labrador wie auch der golden eine extreme Moderasse ist und dementsprechend überall an jeder Ecke zu kaufen ist.

Oftmals sind es Tiere mit den da gezüchtet wird, die man beim besten Willen nicht mehr als wesenfest oder retrievertypisch bezeichnen kann.

Ich kann auch den Satz schon nicht mehr hören "das sind doch die lieben Familienhunde ...." - da kommt mir mittlerweile die Galle hoch.

Auch mir sind diese Extreme aufgefallen - von extrem unterwürfig bis sehr durchsetzungsstark. Allerdings die ganz normalen, ruhigen und souveränen Hunde treffe ich nur selten. Wir haben momentan einige Retriever (Labbies wie auch Golden) z. großteil aus aus fragwürdigen Zuchten, die richtige Rambos sind und keinem Streit aus dem Weg gehen, sondern ihn eher suchen. Auch Resourchenverteidigung steht hoch im Kurs. Ebenso ist mir aufgefallen, daß es auch immer mehr Retriever, insbesondere Labradore gibt, die sehr hyperaktiv und stressanfällig sind und auch dadurch schwer auszubilden sind, da sie sich einfach nicht konzentrieren können.

Häufig ist mir bei noch jungen (bis 2 jahre) meist blonden Labradorhündinnen, wie auch bei Goldenhündinnen - dieses ich nenns mal "stategische" Unterwürfigsein. Sie scheinen unterwürfig, bedrängen aber den anderen Hund massiv um irgendetwas zu erreichen.

Der Aussage einer generellen Unterwürfigkeit beim Labbi kann ich nicht zustimmen.

Ich habe selbst einen Labbi und eine Golden Hündin. Mein Rüde (Labbi Field Trail 2 J) ist an Hündinnen sehr interessiert und spielt gern. Er ist nicht unterwürfig, möchte aber keinen Streit und geht diesem lieber aus dem Weg, dennoch macht er wenn es sein muss seinen Standpunkt deutlich klar. Er ist seeeehhhhr temperamentvoll und ja wenn er einen anderen Labbi sieht, ist es völlig aus mit den besten vor-setzen. :g - bei anderen Rassen, ist das lange nicht so.

Meine Hündin ist eher die selbstbewusstere Sorte (Golden 4 J). Sie macht ihren Standpunkt sehr deutlich klar, insbesondere diese aufdringlichen Junghündinnen, nerven sie bis zum geht nicht mehr und die weist sie dann auch rigeros zusammen. Sie ist nicht besonders groß und stämmig, aber z.b. aufreitversuche gibt es bei ihr kaum, da genügt oft ein Blick und der Herr auf Freiersfüßén dreht ab - sie scheint ein ziemliches Selbstbewusstsein auszustrahlen.

Wenn ich ehrlich bin, dann tun mir die beiden Rassen im Moment leid in der Entwicklung die sie nehmen.



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 Betreff: Re: Was ist nur mit den Labbis los ?
Posting Nummer:#65  BeitragVerfasst: Mi 10. Okt 2007, 14:05 
Hallo, hallo,

Ich hab eine sechs jährige Labradorhündin die ich im alter von zwei Jahren kastrieren ließ: Auslöser war das permanente Besteigen von Rüden, sowie aggressives Verhalten von Hündinen (vorzugsweise ältere) gegenüber meiner Hündin. Sie wurde dadurch stark verunsichert/ängstlich gegenüber anderen Hunden (obwohl sie gerne spielen wollte). Außerdem wurde sie immer in eine extreme Stressituation gebracht wenn Rüden in der Nähe waren, die sie besteigen wollten. Die Kommetare der anderen Hundebesitzer klingen mir heute noch in den Ohren: "Läufige Hündinen dürfen nicht auf den Platz!" (Tja wenn sie denn mal läufig gewesen wäre zu dem Zeitpunkt). Nach der Kastration veränderte sich ihr Leben: Hündinen griffen sie nicht mehr an und die Rüden ließen sie in Ruhe. Ihre Ängstlichkeit ließ nach und sie traute sich auch langsam wieder mit anderen Hunden zu spielen. Heute genießt sie Kontakte mit anderen Hunden.

Nun ist mir das aber nicht nur bei meiner Hündin aufgefallen, sondern auch bei anderen Labbi-Hündinen, in der Hundeschule oder bei Spaziergängen, die sehr bedrängt wurden. Da habe ich zu einer Kastration der Hündin geraten um dem Stress zu vermeiden.

Andererseits ist mir aber auch die extreme "Geilheit" von Retrievermischlingsrüden aufgefallen, die meine Hündin immer noch nicht in Ruhe lassen und sogar knurren wenn sich die Hündin zur Wehr setzt. Was ich als Hypersexualität interpretiere. Wobei ich die Besitzer auch nicht verstehe die solch ein Verhalten zulassen (das ist unverantwortlich, ignorant, schwach) Mein Rat: Sofort den Besitzer ansprechen den Rüden runterzunehmen oder gegf. den Rüden selber runterziehen und dem Besitzer "übergeben". Meißt liegt es auch einfach an der Erziehung, dass der Hund macht was er will. Oft kommt es bei solchen Rammelaktionen auch zu Kämpfen unter den Rüden, weil die "Triebtäter" extrem aggressiv werden (auch gegenüber den Hündinen) oder andere Rüden akzeptieren das Aufreiten von dem Rüden gar nicht und gehen dazwischen.

Die Überzüchtung der Retriever ist mir auch schon aufgefallen, deswegen habe ich mich bei dem Zweithund gegen einen Retriever entschieden. Verhalten was ich bei vielen beobachtet habe: Hyperaktivität, Nervosität aber auch Gegenteilig: ein atmender Teppich, der einfach nur auf der Welt ist.

Das Wesen vom Labrador:
Der Labrador ist ein aktiver und arbeitsfreudiger Hund. Er liebt Menschen, besonders Kinder. Untypisch und laut Standard unerwünschte Eigenschaftern sind Wach- und Schutztrieb sowie Schärfe.
Der Labrador möchte seinem Besitzer gefallen. Die Engländer nennen diese Eigenschaft "will to please". Diese, auch im Rassestandard geforderte Eigenschaft zeichnet vor allem die "Field-Trial-Labradors" aus und ist in der Regel mit einem sensibleren Wesen verbunden.


Das Wesem vom Golden Retriver:
Der Golden Retriever ist ein intelligenter, freudig arbeitender Hund. Grundsätzlich ist die Rasse ruhig, geduldig, aufmerksam und niemals aggressiv. Sein Schutztrieb ist im Vergleich zu anderen Hunderassen – wenn überhaupt – nur rudimentär entwickelt.






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