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 Betreff: RE: Re: RE: RE: RE: RE: Re: Was ist nur mit den Labbis los ?
Posting Nummer:#51  BeitragVerfasst: Fr 27. Mai 2005, 16:19 
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Alter Hase
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Hallo,

Es gibt ein paar gute Arbeitslinien...

Sicherlich - aber ein Arbeitslabbi ist bei weitem nicht so anspruchslos, wie die meisten Leute ihren Hund wohl gerne hätten.
Einfach nur spazierengehen ist auf Dauer nichts - das wird dem Hund nicht gerecht und er wird es auf lange Sicht durch sein Verhalten zeigen.
Und da ist natürlich die Frage, wieviele Hundebesitzer zur "Arbeit" mit ihren Hunden bereit sind.
Bei uns laufen auch jede Menge Retriever rum, aber ich bin die einzige, die ihre Dummytasche rumschleppt :g !

LG
Brigitte





Zuletzt geändert von Brigitte+Asco am Fr 27. Mai 2005, 16:20, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff: Re: RE: RE: RE: RE: Re: Was ist nur mit den Labbis los ?
Posting Nummer:#52  BeitragVerfasst: Fr 27. Mai 2005, 16:21 
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Alter Hase
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Sorry, nicht richtig zitiert :-|


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 Betreff: Was ist nur mit den Labbis los ?
Posting Nummer:#53  BeitragVerfasst: Fr 27. Mai 2005, 17:27 
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Hallo

Ich bin mir nicht so ganz sicher ob ich diese Art der extremen Unterwürfigkeit eher der Arbeitslinie zuschreiben täte oder eher der Showlinie.

Von den Labis die ich kenne und sicher bin in welche Linie sie zuzuteilen sind, ist es definitiv so, dass die Showlinie das ganze eben NICHT zeigt und nur die Labis aus Arbeitslinie das extreme Unterwerfen zeigen.

_________________
Grüessli
Susan, Urex + Venja


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 Betreff: Re: RE: RE: RE: RE: Re: Was ist nur mit den Labbis los ?
Posting Nummer:#54  BeitragVerfasst: Sa 28. Mai 2005, 00:27 
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Hallo zusammen,

Zitat:

Zitat Gaia
Ich habe auch das Gefühl, dass diese Hunde Stress haben, vielleicht sogar darunter leiden. Dann wäre es aber besonders schlimm, dass die Besitzer das überhaupt nicht merken und dieses Verhalten sogar als positiv ansehen, denn ihr Hund ist ja offensichtlich soooo verträglich ...


Kannst Du bitte erklären, was der Besitzer eines solchen Hundes tun sollte, wenn er es denn bemerkt, daß sein Hund damit Stress hat ?

Zitat:

Zitat Joda
Es gibt ein paar gute Arbeitslinien...

Könntest Du ein paar gute Arbeitslinien nennen ?

LG
Tom + Gary

_________________
Der Hofnarr sagte:
"Mein König - ich erkenne nicht die Pointe Eures Scherzes ... Euer Volk nach dem Willen zu fragen aber taub dessen Antwort zu sein ..."


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 Betreff: RE: Re: RE: RE: RE: RE: Re: Was ist nur mit den Labbis los ?
Posting Nummer:#55  BeitragVerfasst: Sa 28. Mai 2005, 10:44 
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Zitat:
Original geschrieben von grigotom2003
Kannst Du bitte erklären, was der Besitzer eines solchen Hundes tun sollte, wenn er es denn bemerkt, daß sein Hund damit Stress hat ?

Hallo Tom,

es wäre schon gut, wenn sie überhaupt merken, dass es da ein Problem geben könnte.

_________________
Keine Beleidigung würde mich so hart treffen,
wie ein misstrauischer Blick von einem meiner Hunde.
James Gardner

LG Ursula [sig]http://www.hovawart-info.de/infinity.gif[/sig]



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 Betreff: RE: Was ist nur mit den Labbis los ?
Posting Nummer:#56  BeitragVerfasst: So 29. Mai 2005, 10:04 
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Alter Hase
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Hallo Susan,

Zitat:
Von den Labis die ich kenne und sicher bin in welche Linie sie zuzuteilen sind, ist es definitiv so, dass die Showlinie das ganze eben NICHT zeigt und nur die Labis aus Arbeitslinie das extreme Unterwerfen zeigen.


Da habe ich aber die gegenteilige Erfahrung gemacht!
Ich kenne auch Golden aus reinen Arbeitslinien - die sind ebenfalls wesentlich kerniger als die Familiengolden. Von prophylaktischem Unterwerfen keine Spur.
Aber es ist sicher so, dass dieses Verhalten nicht unbedingt von der Zuchtlinie abhängt.

LG
Brigitte


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 Betreff: Re: RE: RE: RE: RE: Re: Was ist nur mit den Labbis los ?
Posting Nummer:#57  BeitragVerfasst: So 29. Mai 2005, 10:36 
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Hallo,

ich habe mit Retrievern etwas gegenteilige Erfahrungen gemacht. Liegt wahrscheinlich daran, dass ich eine Hundeschule habe und überwiegend Hundeverhalten kennenlerne, dass nicht ins erwünschte Weltbild passt.
Eine 2 jährige Retrieverhündin verteidigt extrem ihre Ressourcen (Ball, Futter etc.) gegenüber anderen Hunden. Ein 3 jähriger Retrieverrüde, unkastriert, versucht auch die Besitzerin (nicht nur andere Hunde und Menschen) zu beissen, wenn er etwas haben will und wird davon abgehalten oder soll es sogar wieder abgeben. Leider ist dieser Hund im Aggressionsverhalten auf einem Gebrauchshundeplatz auf dem vorher trainiert wurde etwas hochgepuscht worden.Dieser Rüde soll auf dem Gebrauchshundeplatz sogar attackiert haben, wenn er eine Übung nicht machen wollte. Beide Hunde sind nicht aus VDH Zucht. Beide sind im übrigen Verhalten sehr hektisch und können sich schlecht konzentrieren.
Diese mangelnde Konzentration zieht sich bei den Retrievern, die ich kenne, fast durchgängig durch. (Natürlich spielt hier auch der Besitzer eine Rolle - aber durch die Werbung die das Bild eines leichterziehbaren Familienhundes darstellt - meinen einige Besitzer, ein Retriever ist von alleine ein guterzogener angenehmer Hund)
Einige jüngere Retriever zeigen auch das beschriebene Verhalten - Spielen ohne Vernunft - ohne auf die Ansage des Gegenübers zu achten.
Fast allen Retrieverbesitzern empfehle ich bei Beginn der Ausbildung einen Schilddrüsencheck über einen längeren Zeitraum. - Meistens wird allerdings nichts gefunden - Futterumstellungen haben oft schon öfters etwas gebracht.
Aber ein Highlight als Labrador habe ich auch, ein Choco Labrador (wilde Zucht) , ein guter Clickerhund und sozial sicher, freundlich und gut zu führen. Eine wahre Freude für die Familie

Ist es nicht möglich, dass sich durch die Zuchtausrichtung auf extreme Unterwürfigkeit im Verhalten Extreme bilden ? Also sowohl in übersteigerter Ressourcenverteidigung wie in übersteigerter Unterwürfigkeit. Diese Idee kam mir so beim Lesen der Retrieverbeschreibungen. Und viele Retriever, die mir vorgestellt werden, neigen leider zum Extremismus

Gibt es dazu Meinungen oder kennt jemand Untersuchungen dazu?
Wobei es auch interessant ist, dass gerade Golden Retriever vor einigen Jahren gehäuft von idiopathischer Aggression betroffen waren. (Nachzulesen u.a. im alten Yorkie Forum / Grundlose Attacke etc. )

LG

Barbara




Zuletzt geändert von Barbara Kehrmann am So 29. Mai 2005, 13:14, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff: Re: Was ist nur mit den Labbis los ?
Posting Nummer:#58  BeitragVerfasst: So 29. Mai 2005, 17:12 
Hallo,
habe selbst 2 Beispiele von Labrador R., die ich selbst geführt habe,beizusteuern:

1. L., Rüde, braun, USA-Import. Typ:"Everybodys darling", übermässig freundlich bis unterwürfig gegenüber Menschen. Unverträglich bis aggressiv gegenüber anderen Rüden. Vergleichsweise sehr starker Sexualtrieb.
Arbeit: Etwas schwerer zu motivieren (nicht der spotliche, eher der athletische Typ) -verfressen!
Gesundheit: Probleme mit der Sehschärfe und Athrose ab 7Jahren.

2. L., Hündin schwarz, VDH-Papiere. Übermässig freundlich gegenüber Menschen und anderen Hunden beiderlei Geschlechts - verträglich.
Sexualtrieb vergleichsweise stark: Besteigt mehrmals eine andere Hündin (mit Kopulationsbewegungen).
Arbeitet mit wenig Drang nach vorne, lässt sich schwer motivieren, eher ruhig bis phlegmatisch. -nochmals verfressen!
Gesundheit: schon 3-jährig weitsichtig (verfehlt die zugeworfenen
Leckerchen). Gelenkprobleme scheinen mir vorhersehbar.

Meine Meinung: wer sportliche Ambitionen hat, sollte unbedingt Hunde
aus einer reinen Arbeitslinie holen.
Als Familienhund finde ich die Rasse immer noch klasse, und die damit
verbundene Unterwürfigkeit und Unkonzentriertheit, schwere Motivierbarkeit, ein verhältnismässig geringes Problem.
Aber die Gesunhdheit !?


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 Betreff: Was ist nur mit den Labbis los ?
Posting Nummer:#59  BeitragVerfasst: So 29. Mai 2005, 17:42 
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Hallo,
von dem ca. halben Dutzend Labbis her, die ich aus der HuSchu kenne, kann ich die hier geschilderten Verhaltensweisen nicht unbedingt bestätigen. Allerdings sind sie in den (Erwachsene-Hunde-)Spielstunden auch überwiegend mit schon länger bekannten Hunden zusammen, vielleicht verhalten sie sich bei ganz fremden Hunden anders?
Ich würde schon sagen, dass sie überwiegend freundlich bis zurückhaltend sind, und im Schnitt eher phlegmatisch als temperamentvoll.

Eine Hündin - Australian Shepherd -, etwa 1,5 Jahre alt, zeigt allerdings genau diese problematische Unterwürfigkeit: sie ist recht quirlig und nervt mit ihrer stürmischen Art die älteren Hunde; wenn diese deutlicher werden, dann fängt sie an zu beschwichtigen ohne ein Ende zu finden, was die anderen dann noch mehr nervt. Dann greift die Halterin ein und führt sie weg. Eine Schwester dieser Hündin ist ebenfalls auf dem Platz, zeigt dieses extreme Verhalten aber nicht.

Beim Spazieren am See treffen wir manchmal einen Golden, dessen Halterin ganz frustriert ist, weil ihr Hund weder ins Wasser geht, noch irgendwie zum Apportieren zu bewegen ist, das gibt's auch ;-)

Liebe Grüsse,
Michaela


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 Betreff: Re: RE: RE: RE: RE: Re: Was ist nur mit den Labbis los ?
Posting Nummer:#60  BeitragVerfasst: Mo 30. Mai 2005, 10:08 
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Hunderasse/n: Deutsche Doggen und Boxer
Hallo,

wollte doch noch einmal meine Frage zur Diskussion bringen

Ist es nicht möglich, dass sich durch die Zuchtausrichtung auf extreme Unterwürfigkeit im Verhalten Extreme bilden ? Also sowohl in übersteigerter Ressourcenverteidigung wie in übersteigerter Unterwürfigkeit. Diese Idee kam mir so beim Lesen der Retrieverbeschreibungen. Und viele Retriever, die mir vorgestellt werden, neigen leider zum Extremismus

Gibt es dazu Meinungen oder kennt jemand Untersuchungen dazu?
Wobei es auch interessant ist, dass gerade Golden Retriever vor einigen Jahren gehäuft von idiopathischer Aggression betroffen waren. (Nachzulesen u.a. im alten Yorkie Forum / Grundlose Attacke etc. )

Es gibt Untersuchungen von Scott und Fuller (allerdings über 50 Jahre alt) die in diese Richtung hindeuten könnten. Scott und Fuller haben über die Vererbarkeit von Angst und Aggression geforscht.

Würde mich freuen, wenn noch jemand eine Meinung dazu hat.


LG

Barbara


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