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 Betreff: Re: Rückgabe für einen Wurf
Posting Nummer:#11  BeitragVerfasst: Sa 24. Feb 2007, 01:56 
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Hallo

@Nils
genau das meinte ich. :top

@Heinz

Anke schreibt:
Zitat:
Je nach Zuchtverband ist die Dauer des Aufenthaltes der Hündin beim Züchter anders geregelt. Sie sollte aber mindestens vier Wochen vor dem Geburtstermin dort sein, damit sie sich mit den anderen Keimen auseinandersetzen kann, sonst bekommen die Welpen u.U. Probleme.

Darauf bezog ich mich. Dann muss die Hündin also IN der Schwangerschaft umgesiedelt werden.

Du schreibst
Zitat:
Die Hündin kommt vor der Belegung zum Züchter und bleibt bis nach der Abgabe der Welpen. Ungeboerene Welpen ziehen nicht um.

Das ist besser für die Hündin. Außer das man Gefahr läuft, dass sie im Stress nicht belegt werden kann. Was passiert dann? Bei der nächsten Hitze das gleiche Spiel?
Oder wechselt sie den Besitzer direkt nach der erfolgreichen Belegung?

Da sind wir uns allerdings einig:
Zitat:
Damit reduziert man die Hündin auf ihren Wert als Zuchtmaterial. Für mich ist ein Hund viel mehr. Ich würde ihn nicht für ein paar Monate zur Zucht weggeben.

Ich bin mir nicht sicher, dass die Freunde meiner Freundin wissen, auf was sie sich da eingelassen haben.

Gruß Bea

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Manchmal denke ich, es ist Hauptaufgabe der Hunde, uns Menschen bescheiden zu halten. [Patricia B. McConnell]
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Zuletzt geändert von BeaSin am Sa 24. Feb 2007, 01:57, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff: Re: Rückgabe für einen Wurf
Posting Nummer:#12  BeitragVerfasst: Sa 24. Feb 2007, 12:01 
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Hallo Bea

Ich versuche es hier einmal aus der Sicht des Züchters zu beschreiben.

Auch wir haben Hündinnen platziert, die zur Zucht wieder hierher kommen sollen. Zu diesen Hündinnen haben wir regelmässig Kontakt, in dem wir sie in ihrer Familie oder sie uns mit ihrer Familie besucht. Wenn Ferien oder Wochenenden bei den Familien anstehen, bei denen der Hund nich dabei sein kann, kommt die Hündin zu uns und lebt in unserer Familie. Diese Hunde freuen sich immer riesig uns zu sehen.

So haben wir die Möglichkeit einen Bezug zum Hund zu bewahren und der Stress wird für diesen reduziert. Der Aufwand ist vielleicht für beide Seiten etwas Grösser und es muss auch ein gutes Klima zwischen den Parteien herschen, sonst ist dies nicht möglich. Doch diese Vereinbarungen trifft man auch nur mit Personen und Familien, bei denen man sich dies sehr gut vorstellen kann.

Für mich als Züchter ist der grosse Vorteil, dass ich selber nicht so viele Hündinnen halten muss, doch auf eine grössere Vielfalt von Hunden und Genen zurückgreifen kann. Es kann immer wieder vorkommen, dass es in einem Wurf starke und schwache Hündinnen gibt, was manchmal erst später gut sichtbar wird. Es ist gut möglich, dass ich mich für eine schwache Hündin als Züchter entschieden habe und eine starke im zuchtrecht platziert ist. Nun kann ich auf diese zurückgreifen, was mir sonst verwehrt geblieben währe.

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Grüsse

Kitty


Was nützt es dem Menschen, wenn er schnell vorankommt, seine Seele aber auf der Strecke bleibt? P.G.


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 Betreff: Re: Rückgabe für einen Wurf
Posting Nummer:#13  BeitragVerfasst: Sa 24. Feb 2007, 20:40 
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Hallo,
ich denke, niemand wird gezwungen, einen Vertrag mit einer solchen Klausel zu unterschreiben. Wer dies trotzdem tut, muss auch bereit sein, seine Hündin für einen Wurf wieder zum Züchter zurückzugeben. Dies dem Züchter durch eine ungerechtfertigte Kastration zu verwehren, finde ich rücksichtslos und kriminell. Schließlich haben die Käufer durch diese Klausel viel Geld gespart, denn sicher hätten sie sonst für einen Welpen mehrere hundert Euro bezahlt. Ob man selbst einen solchen Vertrag unterschreiben würde, bleibt ja jedem selbst überlassen.
Gruß Birgit


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 Betreff: Re: Rückgabe für einen Wurf
Posting Nummer:#14  BeitragVerfasst: Sa 24. Feb 2007, 20:48 
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Hallo Kitty

Danke für den Bericht.
So wie du es schreibst würde ich es zwar auch nicht machen – aber es ist sicher eine Variante, die der Hündin nicht allzu viel Stress bereitet (sondern eher mir).
Dürfen die Besitzer die Hündin denn während der Zeit besuchen, in der sie bei euch wegen Trächtigkeit / Welpenaufzucht ist?
Wenn ja: wie reagiert die Hündin, wenn die Besitzer kommen und wenn sei gehen?

Allerdings ist es in dem von mir geschilderten Fall wohl nicht so. Züchter und Junghund-Halter wohnen wohl nicht in unmittelbarer Nähe und haben wohl auch ansonsten keinen näheren Kontakt. Sicher bin ich mir da aber nicht.

Gruß Bea

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 Betreff: Re: Rückgabe für einen Wurf
Posting Nummer:#15  BeitragVerfasst: Sa 24. Feb 2007, 21:04 
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Hallo Bea

Die Besitzer dürfen die Hündin gerne jederzeit besuchen.

Da die Hündin erst etwa 2 Wochen vor dem errechneten Termin zu uns kommt, bieten wir den Besitzern an, dass wir sie kurz vor der Geburt anrufen und sie auch dabei sein können. Da der Hündin anschliessend die Welpen wichtiger sind, ist der Trennungsschmerz nicht gross.

Oft wird es schwieriger, wenn die Welpen älter sind und die Hündin die Nase voll hat. Doch dann raten wir, den Besuch erst wieder zu machen, wenn sie auch mit nach hause darf.

Wir zwingen niemanden einen solchen Vertrag zu unterschreiben. Es gibt auch bei uns Welpenkäufer, die sich dies garnicht vorstellen können. Andere sagen, dass sie dann doch die Gelegenheit nutzen und einen grössen Urlaub unternehmen wollen, sobald die Hündin geworfen hat. Wir verstehen beide Seiten sehr gut und lassen jedem die freie Entscheidung, entscheiden uns aber auch nur für Personen, bei denen wir uns eine solche Zusammenarbeit vorstellen können.

@ Birgit
es ist sicher ein preislicher Aspeckt dahinter, da es hier einige Franken bzw Euros ausmacht, die ein Züchter einem solchen Welpenkäufer entgegenkommt. Oft werden auch die Kosten für alle notwendigen Untersuchungen und Prüfungen vom Züchter übernommen und dies ist auch nicht wenig.

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Grüsse

Kitty


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 Betreff: Re: Rückgabe für einen Wurf
Posting Nummer:#16  BeitragVerfasst: So 25. Feb 2007, 00:02 
Ich sehe Ratschläge, vertragliche Vereinbarungen zu brechen, immer mit gemischten Gefühlen, und dass nicht nur, weil ich selbst züchte. Dieser Mann verhält sich dem Hund gegenüber fair, er spielt mit offenen Karten, warum kann die Erwerberin der Hündin das denn nicht?

Den Begriff der Zuchtmiete gibt es in vielen Varianten, es ist in vielen Zuchtverbänden auch möglich, einen Wurf auf einen Züchter einzutragen, der ihn nicht bei sich aufgezogen hat. Der Zuchtwart muss entprechend die Zuchtstätte abnehmen, den Wurf kontrollieren und den Wurf melden. Die Interessentin sollte sich die Zuchtordnung beschaffen und das abklären, ob diese so erfüllt werden könnte.

Und falls es nicht geht und sie ihren Hund nicht befristet zurückgeben will an den Züchter (der es ja nicht schlecht meint mit dem Tier), sollte sie so ehrlich sein und das Angebot ablehnen.

Gruss, Ijona


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 Betreff: Re: Rückgabe für einen Wurf
Posting Nummer:#17  BeitragVerfasst: So 25. Feb 2007, 01:10 
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Kennt sich aus
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in der tat kommt man bei seltenen rassen um die sog. "zuchtmiete" oder auch "mietzucht" nicht herum.
schliesslich kann man sich als züchter nicht beliebig viele hunde halten und bei rassen, die maximal 10-15 welpen pro jahr haben ( im jahr und in ganz deutschland, im ausland dann meist genauso) wird es dann schon eng.

allerdings kann man das meiner meinung nach vernünftig nur mit hündinnen machen, die man gut kennt und mit denen man selbst und vor allem das eigene rudel auch immer wieder kontakt hat. es muss gewährleistet sein, daß sich die hündin während der trächtigkeit, beim wurf und danach, problemlos im rudel integriert. vor allem muss sie sich wohl fühlen, damit das nachher auch die welpen tun.
die hündin kommt dan mindestens 4 wochen vor dem wurf ins haus und bleibt, bis die welpen weg sind, also ca. 12 wochen.
bei den meisten vereinen muss man zuchtmiete beantragen und genehmigen lassen, ggfls erfolgt eine lokalbesichtigung durch den zuchtwart.

wer solche vereinbarungen nicht mag, der sollte eben die finger davon lassen und sich nicht auf zweifelhafte verhaltensweisen einlassen.

ob bei dem genannten züchter die verhältnisse nun in ordnung sind oder nicht, das mag ich hier und ohne kenntnis der lage nicht beurteilen. ich persönlich würde allerdings keine hündin zur mietzucht nehmen, die ich abgeben musste, weil sie von meinem rudel gemobbet wird. irgendwie macht das keinen sinn.




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Grüsse

Robert


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