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 Betreff: Rückgabe für einen Wurf
Posting Nummer:#1  BeitragVerfasst: Fr 23. Feb 2007, 18:43 
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Hallo

Eine Freundin hat mir eben erzählt, unter welchen Bedingungen ihre Freundin zu einem Hund, einer Junghündin einer in Deutschland noch nicht sehr häufigen Rasse, gekommen ist:

Sie hat sie von einem Züchter, der eigentlich Hunde einer anderen, größeren, aber nahe verwandten Rasse züchtet. Kostenlos. Der Züchter wollte sie nicht behalten, da sie von seinen größeren Hunden untergebuttert wurde und er außerdem einen Einzelplatz für sie für besser hielt. So weit so gut. :)

Allerdings ist eine Bedingung an die kostenlose Übergabe des Hundes geknüpft: der Züchter will einen Wurf mit der Hündin machen, sofern sie zuchttauglich wird. Zu diesem Zweck wird sie vor dem Geburtstermin befristet wieder an den Züchter zurück übergeben, wirft dort, zieht die Jungen groß und kommt dann wieder zurück in ihr „zu Hause“.

Wenn sich die Hündin in normalem Zustand beim Züchter schon nicht wohl fühlt – wie denn erst in der Trächtigkeit?
Und wie wirken sich der „Umzug“ in der Trächtigkeit auf die ungeborenen Jungen aus?
Oder wie wirkt sich ein Umzug auf das Decken aus?

Da frag ich mich doch, ob so was Usus ist?
Was sind das denn für Züchter?
Oder seh´ ich das zu „sensibel“?

Gruß Bea

_________________
Manchmal denke ich, es ist Hauptaufgabe der Hunde, uns Menschen bescheiden zu halten. [Patricia B. McConnell]
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 Betreff: Re: Rückgabe für einen Wurf
Posting Nummer:#2  BeitragVerfasst: Fr 23. Feb 2007, 18:54 
Hallo Beate,

"Miethündinnen" sind Usus bei manchen Züchtern, bei manchen Vereinen verboten. Wenn Deine Freundin schlau ist, findet sie einen Grund, den Hund zu kastrieren nach der ersten Läufigkeit (sie wird ja erst zur zweiten oder dritten belegt werden sollen). Wenn sie einen Tierarzt hat, der sie wegen Gebärmutterentzündung kastrieren muß, schuldet sie auch keinen Schadenersatz... Das kann ja passieren... Ansonsten wird der Hund - wenn er Junge aufzieht - ja nicht im Sammelgehege eines Rudels leben. Die acht Wochen übersteht sie schon schlimmstenfalls. Aber wenn man eine Möglichkeit findet, es zu unterbinden, ohne sich riesig schadenersatzpflichtig wegen Vertragsverstoßes zu machen, dann sollte man das wohl tun... Vielleicht ist die Hündin ja gar nicht zuchtgeeignet - dann müßte man sie bezahlen, aber wegen des "Mangels" sicher geringer als üblich... Naja, kommt drauf an, was Deine Freundin will. Leider gibt es Absprachen, die einem echt aufstoßen können, um es mal vorsichtig auszudrücken. Ich habe gerade ner Züchterin geholfen, aus der Verpflichtung, ihre Hündin wem "auszuleihen" zu entbinden. Denn bei ihr hat sie es gut, aber der Typ geht mit den Hunden nicht schön um... Der Hund ist schon wert sich zu vererben (aber lieber bei ihr!!!!!!). Ich hoffe, Deine Freundin macht sich schlau bis es soweit ist...

Liebe Grüße
Heidrun



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 Betreff: Re: Rückgabe für einen Wurf
Posting Nummer:#3  BeitragVerfasst: Fr 23. Feb 2007, 20:36 
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Hallo Bea,

wenn deine Freundin den Mann betrügen will, sollte sie es so machen, wie Heidrun beschreibt.

Hunde unter Vorbehalt des Zuchtrechtes abzugeben, ist nicht ungewöhnlich. Ich selbst halte nichts davon. Deine Freundin muss den Hund ja nicht nehmen, wenn ihr solch eine Regelung nicht gefällt.

LG Heinz


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 Betreff: Re: Rückgabe für einen Wurf
Posting Nummer:#4  BeitragVerfasst: Fr 23. Feb 2007, 20:41 
Also Heidrun,
Deine Ratschläge sind ja unter aller Kanone.

Ja es ist Usus und wenn man sich mit dem Züchter nicht versteht, wird man wohl kaum eine solche Vereinbarung treffen. Dann muss man halt einen Hund KAUFEN. Eine Kastration aus vorgeschobenen, medizinischen Gründen ist hinterhältig und grenzt an Betrug (Hauptsache Hund kostet nichts oder wie?).

Gerade um seltene Hunderassen zu erhalten oder einen kleinen Genpool zu erweitern, sind seriöse Züchter auf solche Vereinbarungen angewiesen. Und kein Käufer wird gezwungen, sich darauf einzulassen. Je nach Zuchtverband ist die Dauer des Aufenthaltes der Hündin beim Züchter anders geregelt. Sie sollte aber mindestens vier Wochen vor dem Geburtstermin dort sein, damit sie sich mit den anderen Keimen auseinandersetzen kann, sonst bekommen die Welpen u.U. Probleme.

Gruß
Anke


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 Betreff: Re: Rückgabe für einen Wurf
Posting Nummer:#5  BeitragVerfasst: Fr 23. Feb 2007, 21:13 
Hallo Anke

Danke für die Erläuterungen.
Was mich aber interessieren würde, und was ich auch oben schon angeschnitten hatte:
Wie ist das denn mit dem Stress, den Hündin und ungeborene Welpen durch den Umzug haben?
Besteht durch den Stress nicht die Gefahr eines Abgangs (grrrr - wie heißt das?)?

Gruß Bea


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 Betreff: Re: Rückgabe für einen Wurf
Posting Nummer:#6  BeitragVerfasst: Fr 23. Feb 2007, 22:49 
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Hallo Bea,

die ungeborenen Welpen ziehen bei so einer Sache nicht um. Die Hündin bleibt während der Trächtigkeit beim Züchter.

LG Heinz


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 Betreff: RE: Rückgabe für einen Wurf
Posting Nummer:#7  BeitragVerfasst: Fr 23. Feb 2007, 22:52 
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Liebe Anke!

Zitat:
Original geschrieben von Anke
Gerade um seltene Hunderassen zu erhalten oder einen kleinen Genpool zu erweitern, sind seriöse Züchter auf solche Vereinbarungen angewiesen.
Wurde mir genau so erklärt und dem kann ich nur zustimmen.

Wenn ansonsten alles passt, hätte ich als Welpenkäufer damit auch absolut kein Problem.

LG,
Melli und Sammy

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Kinder sind ein schlechter Hundeersatz. (Gert Haucke)

If it`s not a terrier, it`s just a dog! (unknown)


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 Betreff: RE: Rückgabe für einen Wurf
Posting Nummer:#8  BeitragVerfasst: Fr 23. Feb 2007, 23:32 
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Hallo Heinz,

Zitat:
Original geschrieben von Heinz & Marik
die ungeborenen Welpen ziehen bei so einer Sache nicht um. Die Hündin bleibt während der Trächtigkeit beim Züchter.


Gansloßer hält unter anderem gerade zu dem Thema "Vererbung von Verhalten" Vorträge (an denen ich nicht teilgenommen habe.) So weit ich jedoch weiß, vertritt er die Meinung, dass ein stressiges Umfeld der trächtigen Hündin Auswirkung auf das Verhalten der Welpen hat.

Dies bezüglich kann ich Beas Bedenken bei dieser Hündin (weniger wegen der Mietangelegenheit) nachvollziehen. Zum einen stellt sich doch die Frage, ob eine unsichere Hündin vererbungswürdig ist? Zum anderen, wenn ich eine unsichere Hündin verwende - muß man gerade diese während der Trächigkeit in ein kritisches Feld führen? :?

_________________
Ich wünsche allen noch einen schönen Tag.

Liebe Grüße
Nils

Treffen und Wanderungen by Dalmi and Friends Chiemgau


Zuletzt geändert von widow_s_cruse am Sa 24. Feb 2007, 09:21, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff: Re: Rückgabe für einen Wurf
Posting Nummer:#9  BeitragVerfasst: Fr 23. Feb 2007, 23:53 
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Hallo Nils,

bei den Zuchtvereinen, die ich kenne, wird das so gehandhabt: Die Hündin kommt vor der Belegung zum Züchter und bleibt bis nach der Abgabe der Welpen. Ungeboerene Welpen ziehen nicht um.

Aber wie gesagt, ich halte von der ganzen Sache nichts. Damit reduziert man die Hündin auf ihren Wert als Zuchtmaterial. Für mich ist ein Hund viel mehr. Ich würde ihn nicht für ein paar Monate zur Zucht weggeben.

Eine unsichere Hündin (was auch immer damit genau gemeint ist) sollte nicht unbedingt in die Zucht. Da bin ich auch deiner Meinung. Aber hier handelt es sich um einen jungen Hund, bei dem man noch nicht sagen kann, wie er sich entwickelt.

LG Heinz


Zuletzt geändert von Heinz am Fr 23. Feb 2007, 23:56, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff: RE: Rückgabe für einen Wurf
Posting Nummer:#10  BeitragVerfasst: Sa 24. Feb 2007, 00:59 
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Hallo zusammen!

Wäre es meine Hündin, hätte ich sie so bald wie möglich kastrieren lassen! Was dieser "Züchter" hier verlangt, ist in meinen Augen unter aller Kanone...

Auf einen Rechtsstreit mit dem würde ich es gerne ankommen lassen...;-)

Gruß

Nicola



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