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 Betreff: Re: Zucht oder Unzucht???
Posting Nummer:#11  BeitragVerfasst: Di 3. Mai 2005, 06:20 
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Hi,

Zitat:
Original geschrieben von Andrea+Bassia
Ich habe gelesen, daß es in bestimmten Rassen durchaus gängig ist, Hündin und Rüden nach dem eigentlichen Deckakt mit einem Klammergriff zusammenzuhalten, damit sie sich nicht zu früh lösen können, weil das anschwellen des Penis der Hündin evtl. unangenehm sein kann und sie wegläuft!
Ich hatte in einem Buch gelesen, daß Verletzungsgefahr für den Rüden besteht, wenn die Hunde beim Hängen zappeln und versuchen auseinanderzukommen. Das durfte ich auch einmal live erleben: der Rüde kam tatsächlich einfach nicht wieder raus aus der Hündin. Diese wurde hektisch und wollte sich entziehen, was aber nach den Geräuschen zu urteilen, das Ganze nur noch unangenehmer machte...
Wir haben dann instinktiv so gehandelt, also einfach die beiden Hunde ruhig festgehalten (sie waren da allerdings schon einander abgewandt) und abgewartet. Hat gute 5 Minuten gedauert, dann löste sich die Verbindung ;)
@Anja, insofern hast du das glaube ich falsch verstanden, bzw. kommt das in Andreas Schilderung etwas "komisch" rüber.
Nebenbei, der Rüde war ein Kastrat - ist also nichts passiert :-)

LG, Karin


Zuletzt geändert von Karin BL am Di 3. Mai 2005, 06:20, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff: Re: Zucht oder Unzucht???
Posting Nummer:#12  BeitragVerfasst: Di 3. Mai 2005, 07:31 
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Hallo zusammen,

@Karin
Rüde und Hündin WÄHREND des Hängens locker festzuhalten, um durch etwaiges "Rumhampeln" Verletzungen zu vermeiden, ist eine Sache. Damit meine ich wirklich LOCKER. Kein Klammergriff, um Rüde und Hündin zwangsweise zusammenhalten. Sondern einfach lockeres festhalten, damit nicht einer der beiden anfängt rumzuzappeln. Das gilt v.a. für junge Hunde.

Ich kenne es allerdings durchaus, dass Hündinnen durch den Züchter schon in einen Klammergriff genommen werden, damit der Rüde überhaupt nahe genug an die Hündin rankommt, um überhaupt mal aufspringen zu können. Und genau so hat sich Andrea's Schilderung für mich angehört. Sie schreibt ja, dass ihre Hündin am Decktag nicht mehr gut steht.

@Peter
Ich habe es noch nie kennengelernt, dass der Rüde zur Hündin gebracht wird, und dort einige Zeit bleibt. Eher umgekehrt. Allerdings, wenn man sich einen weit entfernten Rüden aussucht, dann sollte man schon die Zeit mitbringen, ein paar Tage dort zu bleiben. Oder bei Rüden, die in der Nähe sind, auch 2-3mal zum Decken zu fahren.

Viele Grüße
Cindy


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 Betreff: Re: Zucht oder Unzucht???
Posting Nummer:#13  BeitragVerfasst: Di 3. Mai 2005, 08:36 
Hallo an alle,

schön, daß ihr euch alle so viele Gedanken über dieses heikle Thema macht.

Ich habe es tatsächlich so drastisch gemeint, wie ich es auch geschrieben habe. Diese Technik war mir selbst auch neu und ist mir auch zuwider. Hätten jetzt jedoch alle geschrieben - Ja, das ist doch die gängige Praxis in der Hundezucht - hätte ich mich zwar gewundert, aber es hätte durchaus mein nächster Versuch sein können.
Entnommen habe ich dies aus dem Buch "Technik der Hundezucht" von Dr. Dieter Fleig. Er beschreibt diese noch weit verbreitete Praxis, setzt sich jedoch auch für ein natürliches Deckverhalten ein.
Unser zweiter Deckversuch verlief schon nicht nach meinen Wünschen. Es war nie mein Wunsch, derart auf die Natur einzuwirken. Ich hatte auch diese total romantische Vorstellung: die Hunde müssen sich mögen und dann klappt das von allein. Beim ersten Deckversuch bin ich 8x zum Rüden gefahren! Da hat sich die Hündin dem Rüden am ersten und zweiten Tag super gestellt! Es kam auch zum Aufreiten, jedoch kann ich aus meiner zugewonnenen Erfahrung nicht mehr sagen, ob der Rüde auch tatsächlich eingedrungen war. Wir wollten es - wie gesagt - romantisch haben und nicht rumfummeln und kontrollieren, woran sich der Rüde denn nun gerieben hat. Die folgenden Tage war die Hündin nicht mehr sehr willig! Daraufhin bin ich zum Tierarzt und nach Abstrich und Bluttest meinte dieser: es ist N O C H N I C H T soweit. Also gut, wir haben einen Tag pausiert und uns dann erneut getroffen. Die Hündin war definitiv nicht mehr sehr erfreut, den Rüden aufreiten zu lassen. Sie hat ihn abgeknurrt und sich weggedreht. Zwei Tage später bin ich wieder zum Tierarzt um nochmal testen zu lassen, mit dem Ergebnis: es ist leider vorbei!!! Wie konnte denn das geschehen???
Aus diesem Grund habe ich beim zweiten Deckversuch mit insgesamt 5 Tierarztbesuchen per Abstrich und Bluttest den Decktag bestimmen lassen! Also bitte, worauf soll ich mich denn sonst verlassen, wenn nicht darauf? Dann sind wir zu einem anderen Rüden gefahren, um dort auch die erfahrene Züchterin zur Seite zu haben. Sie hat uns einen Hilfsgriff gezeigt und alles schien besser zu laufen als beim ersten Mal. Außer eben, daß wir die HÜndin mehr gehalten haben um sie zum Stehen zu bringen. Der Rüde ist aufgeritten und es war definitiv ein korrekter Deckakt. Aber eben ohne Hängen und ich ärgere mich noch heute, daß wir die Hunde nicht vielleicht diese paar Sekunden zusammengehalten haben um das Hängen zu provozieren.
Man verrennt sich oft in Wünsche und Vorstellungen und ich habe nun einmal keinen Massenzwinger und keine 5 Zuchthündinnen, sondern nur diese eine liebe Maus!
Was die Instinkte unserer domestizierten Haushunde angeht, sind die eben längst nicht mehr so sicher wie einst. Ich stimme einer Zuchtauslese insofern zu, daß ich Hündinnen aus der Zucht nehme, die nur mit Kaiserschnitt entbinden können, bzw. die keinen Bruttrieb haben. Aber ob man hier schon beim Deckakt ansetzen sollte?
Ihr seht meine Ratlosigkeit. Die Frage ist eigentlich: soll ich mein Zuchtvorhaben begraben, oder es noch einmal versuchen?

Gibt es in diesem Forum außer Ewald überhaupt Züchter die vielleicht schon ähnliche Erfahrungen gemacht haben, oder spricht man über solche Dinge nicht in der Öffentlichkeit?

Bin wieder gespannt auf Eure Beiträge

Andrea


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 Betreff: Re: Zucht oder Unzucht???
Posting Nummer:#14  BeitragVerfasst: Di 3. Mai 2005, 09:03 
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Hallo,

möchte nur eben noch anmerken, dass "Unzucht" nicht das Gegenteil von Zucht ist.

Gruß,

andreas

_________________
"Tiere, die von den Amerikanern studiert werden, rennen wie verrückt umher und erreichen schließlich unter einem unglaublichen Aufwand an Betriebsamkeit und Energie das
gewünschte Ziel per Zufall. Von Deutschen beobachtete Tiere dagegen sitzen still, denken, und entwickeln schließlich die Lösung aus ihrem inneren Bewußtsein heraus."
(Bertrand Russell, 1944)


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 Betreff: Re: Zucht oder Unzucht???
Posting Nummer:#15  BeitragVerfasst: Di 3. Mai 2005, 09:10 
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Hallo Andrea,

ich hatte früher eine Hündin, die sich nicht decken ließ. Nicht mit und nicht ohne Abstrich. Ich bin in der einen Hitze zu zwei verschiedenen Rüden gefahren. Nix. In der darauffolgenden nur zu einem. Auch nix. Sie stand einfach nicht. Das wars dann. Den Stress wollte ich meiner Hündin nicht weiter antun. Sie ist kinderlos alt geworden.

Später hab ich die Nachfolgerin während der Hitze jeden Tag mit einem Papiertaschentuch abgetupft. Als die Verfärbung hell wurde, bin ich zum Rüden gefahren. (13. Tag) Da hat es dann problemlos geklappt.

Du hast nicht geschrieben, ob die Rüden vorher schon mal gedeckt haben. Wenn sich beide ungeschickt anstellen, kann es schon mal daneben gehen.
Hängen kann man meines Wissen nicht nicht durch festhalten „provozieren“.
Inzwischen glaube ich, dass das die Bestimmung durch Abstrich auch nicht 100%ig ist.

Ich würde es an Deiner Stelle in der nächsten Hitze vielleicht noch mal versuchen. Aber ohne vorher zigmal zum Tierarzt zu rennen. Das bringt nur unnötig Stress.

LG Heinz









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 Betreff: RE: Re: Zucht oder Unzucht???
Posting Nummer:#16  BeitragVerfasst: Di 3. Mai 2005, 09:29 
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Hallo Andrea,

Zitat:
Zwei Tage später bin ich wieder zum Tierarzt um nochmal testen zu lassen, mit dem Ergebnis: es ist leider vorbei!!! Wie konnte denn das geschehen???
Weil diese Tests eben auch nicht 100%ig sind. Wir haben hier LEBEWESEN vor uns, keine Maschinen. Mit entsprechenden Abweichungen in den Werten. Sich zu 100% auf diese Tests zu verlassen ist genauso falsch, wie grundsätzlich nur zwischen 10. und 12. Tag decken lassen zu wollen.

Zitat:
Also bitte, worauf soll ich mich denn sonst verlassen, wenn nicht darauf?
Siehe oben. Diese Tests sind eine Hilfe, nicht der Weissheit letzter Schluss. Sie können eine wertvolle Hilfe zum Eingrenzen der deckbereiten Tage sein. Aber eben 100% zuverlässig sind sie auch nicht.

Zitat:
Man verrennt sich oft in Wünsche und Vorstellungen und ich habe nun einmal keinen Massenzwinger und keine 5 Zuchthündinnen, sondern nur diese eine liebe Maus!
Was hat das damit zu tun?

Zitat:
Was die Instinkte unserer domestizierten Haushunde angeht, sind die eben längst nicht mehr so sicher wie einst. Ich stimme einer Zuchtauslese insofern zu, daß ich Hündinnen aus der Zucht nehme, die nur mit Kaiserschnitt entbinden können, bzw. die keinen Bruttrieb haben. Aber ob man hier schon beim Deckakt ansetzen sollte?
Du schreibst im ersten Satz, dass die Instinkte unserer Haushunde längst nicht mehr so sicher sind, und fragst dann, ob man denn schon beim Deckakt ansetzen soll????? Gegenfrage, warum, glaubst Du, sind die Instinkte nicht mehr so sicher? Vielleicht, weil sich die Leute zu wenig dafür interessieren, ob sie mit instinktsicheren Hunden züchten? Es hat in meinen Augen NICHTS mit romantischen Vorstellungen zu tun, wenn ich erwarte, dass eine Hündin weiss, wann sie deckbereit ist. Und auch von einem Rüden erwarte, dass er erkennt, ob eine Hündin deckbereit ist oder nicht. Und es hat in meinen Augen auch nichts mit romantischer Vorstellung zu tun, wenn ich von den jeweiligen Hunden erwarte, dass sie einen Deckakt vollständig allein durchführen können. Wie schon gesagt, irgendwie muss ich ja einen Anhaltspunkt haben, ob die jeweiligen Hunde irgendwo noch ein intaktes Instinktverhalten haben. Und nur weil viele andere sich nicht an solche Überlegungen halten, sollte man sich selbst immer fragen, was denn nun einen guten Züchter ausmacht. Zu einem guten Züchter gehört mE nicht nur, dass er einen Show-Champion mit einem anderen Show-Champion verpaart. Sondern auch, dass er sich eben um solche Punkte wie Instinktverhalten auch Gedanken macht.

Zitat:
Die Frage ist eigentlich: soll ich mein Zuchtvorhaben begraben, oder es noch einmal versuchen?
Ich würde es nochmal probieren. Aber auf jeden Fall darauf achten, dass der ausgewählte Rüde ein erfahrender Deckrüde ist.

Was für eine Rasse willst Du denn züchten?

Viele Grüße
Cindy


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 Betreff: RE: RE: Re: Zucht oder Unzucht???
Posting Nummer:#17  BeitragVerfasst: Di 3. Mai 2005, 18:21 
Hallo
(speziell an Cindy)
ich versuche mich auch mal an einer Antwort mit Zitaten:
Du hast geantwortet:
Zitat:
Weil diese Tests eben auch nicht 100%ig sind. Wir haben hier LEBEWESEN vor uns, keine Maschinen. Mit entsprechenden Abweichungen in den Werten. Sich zu 100% auf diese Tests zu verlassen ist genauso falsch, wie grundsätzlich nur zwischen 10. und 12. Tag decken lassen zu wollen
.
Daß ich nicht grundsätzlich jede Hündin an denselben Tagen während der Hitze decken lassen kann ist ja wohl klar, jede Hündin hat ihren eigenen Zyklus. Aber wenn doch der TA die Werte kontrolliert, kann sich doch die Hündin nicht verstellen um dies zu manipulieren??? Deswegen degradiere ich doch die Hündin nicht zur Maschine? Ich kann doch beim Menschen auch den Eisprung bestimmen um wenigsten hier den Fehler einer zu frühen oder zu späten "Belegung" (hihi - schreibt man bei uns ja nicht so :-) ) zu vermeiden. Natürlich spielen dann noch die vielen anderen Faktoren eine Rolle. Aber der Eisprung ist doch dann schon so, wie vom TA untersucht, weil sich ja die Zellen entsprechend verändern.
Eine Züchterin sagte mir jedoch: weil die Hündin durch die vielen Untersuchungen gestreßt ist, hält sie ihren Eisprung zurück. Das würde mir schon eher einleuchte. Aber irgendwann kommt er ja dann und das stellt dann auch der TA durch die Zellveränderungen fest.
Wer hat hier im Forum Tiermedizin studiert? Bitte melden!


Zitat:
Man verrennt sich oft in Wünsche und Vorstellungen und ich habe nun einmal keinen Massenzwinger und keine 5 Zuchthündinnen, sondern nur diese eine liebe Maus!


Zitat:
Deine Frage dazu: Was hat das damit zu tun?


Nun: wenn ich mehrere Hündinnen hätte, würde ich eben eine andere decken lassen, vielleicht wäre ich dann auch entspannter bei der Sache und würde es nicht so verbissen sehen. Ich hätte einfach Ausweichmöglichkeiten, die ich so nicht habe.

Daher schließt sich auch meine Antwort auf die Instinktsicherheit hier an: Ich könnte jetzt sagen, daß ich auf jeden Fall ein guter Züchter werden möchte. Das ist mein Bestreben. Dann könnte ich jetzt aber gar nicht züchten und wäre somit auch kein Züchter? Oder ein verhinderter guter Züchter - ist der besser als ein mittelmäßiger aber erfolgreicher? :(

Zitat:
Aber auf jeden Fall darauf achten, dass der ausgewählte Rüde ein erfahrender Deckrüde ist.


Die Deckrüden waren jeweils erfahren. Ich würde nie eine Verpaarung machen mit zwei unerfahrenen Hunden.

Zitat:
Was für eine Rasse willst Du denn züchten?

Meine Hündin gehört zur Rasse der Berger des Pyrénées à face rase.

Viele Grüße
Andrea


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 Betreff: Re: Zucht oder Unzucht???
Posting Nummer:#18  BeitragVerfasst: Di 3. Mai 2005, 18:24 
Hallo Cindy nochmal,

habe nochmal die ersten Beiträge durchgesehen und entdeckt, daß Du ja diejenige bist, die Tiermedizin studiert hat. Da machst Du ja Deinem Berufsstand keine Ehre, wenn Du behauptest, daß der Test keine Garantie geben kann! Mein Tierarzt hat mir das leider anders dargestellt! Vielleicht sollte man bei den Tierärzten für mehr Ehrlichkeit plädieren. Der Spaß hat mich immerhin 200,- Euro gekostet!!! Vielleicht alles nur Geldmacherei?
Bin jetzt doch auch ein wenig verärgert! :-|


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 Betreff: Re: Zucht oder Unzucht???
Posting Nummer:#19  BeitragVerfasst: Di 3. Mai 2005, 18:49 
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Hallo Andrea,

ich glaube, dass Du den richtigen Zeitpunkt verpasst hast. Auf die Abstrichbestimmung allein würde ich mich nicht verlassen.
Daran, dass die nicht 100%ig sind, hat Cindy bestimmt keine Schuld.
Dass es „nur Geldmacherei“ ist, stimmt nicht, aber ein Wundermittel ist es auch nicht.

Was hast Du denn sonst noch gemacht, um den richtigen Tag zu bestimmen?

Wenn Du in einem Verein bist, dann frag doch mal die Zuchtwarte und die anderen Züchter. Vielleicht können die Dir weiterhelfen.

Hat der Tierarzt Deine Hündin untersucht, ob sie gesund ist? Ich habe mal von einem Fall gehört, wo eine Hundin eine Scheidenspange hatte. Die konnte gar nicht gedeckt werden.

Ach ja, waren die beiden Versuche in der selben Hitze?

LG Heinz


Zuletzt geändert von Heinz am Di 3. Mai 2005, 19:27, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff: Re: Zucht oder Unzucht???
Posting Nummer:#20  BeitragVerfasst: Di 3. Mai 2005, 20:08 
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Hallo Andrea

Du warst also bei zwei verschiedenen Rüden (nicht während der gleichen Hitze)? Und Du sagst, beides wären erfahrene Rüden gewesen, d.h. beide Rüden haben schon mehrmals erfolgreich gedeckt. Wie haben denn die Rüden reagiert, waren sie SEHR an der Hündin interessiert? Erfahrene Deckrüden wissen nämlich meistens genau, ob der richtige Zeitpunkt ist oder nicht. Wo fanden die Deckversuche statt? Kann es sein, dass sich die Hündin dort nicht wohlgefühlt hat? Waren die Hunde abgelenkt (zu viele Menschen, andere Hunde im Nachbargarten, was weiss ich...)? Ich würde mal versuchen, die Situation zu ändern, ich meine, wenn man es immer im Garten probiert hat, mal ins Haus gehen oder umgekehrt. Manchmal hilft es auch, wenn man die Hunde vorher füttert, nach dem Motto: nach dem Essen........
Wir haben jeweils die Hündin oben an der Schwanzwurzel gekrault, wenn sie dann sofort den Schwanz auf die Seite legte, war der Deckzeitpunkt da.
Beschreib mal genau, wie und wo usw. das Ganze stattgefunden (oder eben nicht-stattgefunden) hat.

Grüesslis
Tina


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