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 Betreff: Re: Welpengruppen
Posting Nummer:#11  BeitragVerfasst: Mi 23. Jul 2008, 13:57 
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Hatte vergessen zu erwähnen das wir die Junghundegruppe deshalb auch nach ein paar Stunden verlassen haben und seitdem hab ich Hundeplätze dann nicht mehr besucht.

Naja, ein mal hatten wir doch noch drei, vier Versuche gemacht, als eine neue Agilitytruppe eingeführt wurde (etwas über ein Jahr später). Hat aber nicht (oder nicht mehr) funktioniert mit Sandro, weil das einzige was mein Hund dann vor hatte, ist spielen, spielen und nochmals spielen. Wenn Sandro das nicht durfte (weil ich es ja unterbunden habe) wurde er mit der Zeit so gestresst, das er nur noch wie ein Flummi um mich rum hüpfte und anfing mich überall an den Klamotten zu ziehen.
Seine Reaktion ist duchaus verständlich seine letzte Erinnerung vom Hundeplatz ist schließlich hauptsächlich spielen.
Also bin ich wieder zu Naturagility übergegangen... Gibt so viele Bäume, Gräben und Steine mit denen man arbeiten kann, da kann ich (und der Hund wahrscheinlich auch) auf HuPlatz verzichten.

Daran sieht man aber mal was für negative Auswirkungen eine schlechte Welpen und oder Junghundegruppe haben kann.
Gelernt haben wir beide sowieso weder was in der Welpen- noch oder erst recht nicht in der Junghundegruppe. Da ich viel mit ihm gearbeitet habe, konnte er die Sachen, wenn sie dann mal endlich dran kamen sowieso schon. Mir selber hat es zu diesem Zeitpunkt ja auch nicht mehr geholfen, weil ich ja schon einen eigenen Lösungsweg zum beibringen gefunden hatte....

Schade das es so gelaufen ist, beim nächsten Hund würde ich genauer darauf achten... Ist zum Glück noch eine Weile hin. :D

LG
Charon

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 Betreff: Re: Welpengruppen
Posting Nummer:#12  BeitragVerfasst: Mi 23. Jul 2008, 14:48 
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Huhu Elke,

wir haben gerade eine super Gruppe hinter uns, mit viel Freispiel (15 min rennen, 5 min arbeiten, 15 min. rennen, 5 min. arbeiten, noch mal rennen), aber dennoch festen Regeln und jeder Menge Übungen.

Regel 1
war, das erst der Mensch, dann der Hund das Gelände betritt.

Regel 2
An der Leine wird kein Hundekontakt zugelassen, gespielt wird ohne Halsband.

Regel 3
es wird nur der eigenen Hund bestätigt

Regel 4
es wird dosiert ins Spiel eingegriffen, aber nur unter Anleitung der Trainerin

wir haben auch so Übungen gemacht wie zB. Fieber messen beim eigenen Hund, festhalten, sodas er sich nicht mehr bewegen kann, Körperkontrolle.

Natürlich auch Gitter, Rutscheboden, Treppe, Rutsche, Schubkarre etc., vernünftige Tipps zu Sitz Platz und Komm, abrufen aus Ablenkung, was ich super wichtig finde, und richtiger Einsatz von Leckerchen.

Ein pralles buntes Programm.

Und die von Edelgard so geschmähten Pseudo Erziehungsgeschichten find ich ganz super wichtig, denn in Punkto Hundeerziehung kann man viel falsch machen.
Wenn einem da einer vernünftig erklären kann, wie es sinnvoll funktioniert, ist das Gold wert, und Leckerchen zielgerichtet eingesetzt ist auch etwas, mit dem ich persönlich die allerbesten Erfahrungen gemacht habe.



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Grüßle, Monika


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 Betreff: Re: Welpengruppen
Posting Nummer:#13  BeitragVerfasst: Mi 23. Jul 2008, 18:47 
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Hallo Elke,

Zitat:
Leider habe ich es auf etlichen Plätzen anders erlebt, dort wird relativ viel gespielt und die Welpen lernen eigentlich vor allem wie toll es mit den Hundekumpels ist. Mal abgesehen davon, dass sie durch das Toben oft total hochgepuscht waren, wurde es dann auch schwierig sie für etwas anderes zu begeistern.


Ich habe es nicht nur auf vielen Plätzen anders erlebt, sondern ich erlebe auch immer wieder, wie schwierig es ist, dass in die Menschen hineinzubekommen, dass es wichtig ist, dass die Hunde lernen wie toll es mit den Besitzern ist. Ich helfe ja ab und an in "unserer" Hundeschule aus, wenn mal eine Trainerin nicht kann und es ist immer wieder das Gleiche: Man kann den Leuten noch so oft zeigen, wie sie mit den Hunden spielen sollen, sich mit den Hunden beschäftigen sollen, wenn man seinen Hund erfolgreich aus der Gruppe "gerufen" hat (Namen rufen, weglaufen, etc). Das es sich für den Hund lohnen muss, dass er das Gefühl bekommt: Toll, das ist ja gar nicht doof, dass ich meine Hundekumpel verlassen habe, hier ist es ja auch klasse! Und dann darf ich ja meistens auch hinterher wieder zu meinen Kumpels. Du redest dir den Mund fusselig, in jeder Stunde wieder und selbst in den Junghunde-Gruppe, die das alles in den Welpengruppen x-fach gehört haben. Die meisten stecken ihrem Hund dann einfach ein Leckerchen in die Schnauze und entlassen ihn wieder ins Spiel, wenn Du nicht direkt daneben stehst, und sagst: Nein, wir sind keine Leckerchen-Maschinen, spielen Sie mit dem Hund, machen sie sich ruhig mal zum Kasper, der Hund soll es toll finden...!

Gott sei Dank gibt es in jeder Gruppe immer auch welche, die das umsetzen, das beruhigt die Nerven der Trainer :-) . Und spätestens in den Junghunde-Kursen stechen die mit ihren Hunden heraus :D :D :D

Bei uns wird grundsätzlich auch am Anfang immer erst mal ein bisschen "Theorie" gemacht. Bis die Gruppe vollständig ist, bleiben die Hunde angeleint (auf den Platz kommen und Hunde sofort ableinen gibt es in den Stunden nicht!), ruhiges Verhalten und Aufmerksamkeit auf den Besitzer wird belohnt, an der Leine zu den anderen zerren ignoriert. Die Hunde dürfen an den Leinen nicht zusammen. Es wird gefragt, ob es besondere Vorkommnisse gab, und dann dürfen die Hunde das erste Mal spielen. Auch hier: kontrolliertes Leine lösen, Aufmerksamkeit auf den Besitzer, dann Leine los und nicht: Ich zerre zu den anderen Hunden und Frauchen bemüht sich möglichst schnell den Karabiner auf zu kriegen... 8-| Und während die Hunde spielen, werden die Besitzer auch "beschäftigt", d. h. sie sollen immer mal wieder die Aufmerksamkeit ihres Hundes erlangen und ihn aus der Gruppe rufen, sie werden auf bestimmte Spielsequenzen aufmerksam gemacht und diese werden erläutert, es wird gezeigt und erklärt wo es gerade kritisch wird, weshalb man dort und dort eingreift etc, so das meisten auch gar nicht dazu kommen, einfach nur dazustehen und zu quatschen ;)
Je älter die Hunde, desto länger die Zeit, die sie am Anfang warten bzw arbeiten müssen, bevor sie das erste Mal spielen dürfen. Und im Rüpelalter werden die Spielphasen (je nach Gruppe) recht kurz gehalten, die Trainer und Besitzer sind jederzeit einsatzbereit, der eine oder andere hat eine Schleppleine dran etc., damit sich keiner zu sehr aufpuschen kann und deutlich gemacht wird, wie man länger spielen kann und wann das "Spiel" (nämlich wenn es keins mehr ist) verdammt schnell endet...

Liebe Grüße,
Susanne

Edit: was ich noch vergessen habe: Welpen-Kurse werden in unserer Hundeschule generell mit zwei Trainern gemacht, die Junghunde-Kurse im Grundsatz auch, damit immer einer aufpassen kann, während der andere was erklärt. Und da man nun mal hinten im Kopf keine Augen hat...

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Ein Leben ohne Hund ist möglich, aber sinnlos (frei nach Vicco von Bülow)


Zuletzt geändert von Dingo am Mi 23. Jul 2008, 18:51, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff: RE: Welpengruppen
Posting Nummer:#14  BeitragVerfasst: Mi 23. Jul 2008, 23:09 
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Zitat:
Original geschrieben von Monika und Paul

Huhu Elke,

Regel 1
war, das erst der Mensch, dann der Hund das Gelände betritt.



Hallo Monika,

diese Regel wird wohl nie aussterben 8-|

Ich persönlich finde 15 Minuten Freispiel viel zu viel. Natürlich ist das Spiel wichtig, denn es dient ja auch dem sozialen Miteinander. Aber wie schon erwähnt habe ich die Erfahrung gemacht, dass soviel Freispiel eher kontraproduktiv ist. Die Kleinen werden teils so hochgepuscht und hibbelig dass sie sich schwer auf anderes konzentrieren können.
Da sich die Kleinen ja noch nicht eine Stunde konzentrieren können finde ich es besser wenn man die Lernpausen mit Ruhe füllt. Kleine Massagen oder sich einfach mal miteinander hinsetzen damit der Hund auch wieder eitwas runterkommt.
Was die Pseudoerziehung betrifft, hmm.. die Kleinen sind so arbeitseifrig und lernbegierig, wäre schade wenn man diese Zeit ungenutzt verstreichen ließe.
Hier mal ein aktuelles Bröselbild von heute in der Welpengruppe (Brösel ist der linke):
Bild

viele Grüße
Elke


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 Betreff: RE: Welpengruppen
Posting Nummer:#15  BeitragVerfasst: Do 24. Jul 2008, 02:19 
Zitat:
Original geschrieben von Renegat

Hallo Heidrun,

wo ist das Problem?

Zitat:
Original geschrieben von heidrun als gast

ach ja, und auf die gefahr zu nerven: würde soooo gern mal wieder was von dem unzahmen heinrich lesen...
Wo er schreibt, ist ja nicht unbekannt.

Zitat:
... oder entsprechendes von welpen????
Auch den Wunsch wird er dir erfüllen.

Gruß R.



hallo renegat!

ich meinte doch ELKEs HEINRICH... der von dir genannte heinrich... der kann mir gestohlen bleiben... und wo der schreibt... ja klar, weiß ich. dort schreib ich bestimmt nix mehr wo der ist. ich lese dort nur im archiv. die alten beiträge von martin sind z.t. hilfreich!

lg, heidrun




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 Betreff: Re: Welpengruppen
Posting Nummer:#16  BeitragVerfasst: Do 24. Jul 2008, 07:00 
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Hallo Elke und Ihr anderen,

das sind zur Zeit exakt meine Überlegungen, wobei ich noch zu keinem Schluss gekommen bin ... 8-|

Die drei Welpengruppen in der Umgebung, die in Frage kämen, kann ich zur Zeit nicht anschauen, weil die Gruppen wegen Urlaubs oder mangels aktueller Welpen nicht stattfinden.

Was erwarte ich von einer Welpengruppe?

- Ratschläge für Neubesitzer
Nee, bin ja "im Thema drin".

- Umwelterfahrungen
Mach ich selbst. Habe noch gut Eds erste Wochen im Kopf und da der ja wohlgeraten ist :D scheine ich nicht so viel verkehrt gemacht zu haben.
Die Züchterin macht superviel. Die Welpen kennen jetzt mit 6 Wochen Leine und Halsband, netter Tierarztbesuch, Autofahren, Strasse, Autos, Fahrräder etc., fremde Menschen, verschiedene Untergründe, Wackelgefährte, Dienstag waren wir sogar alle zusammen in einem grossen Tiergeschäft, andere Tiere begucken, Parkplatzsituation etc.
Das Ganze führen wir natürlich weiter. Scooter und ich werden, wie auch schon der Ed, u. a. Stammgäste in Bau- und Gartenmärkten :D

- andere Hunde, Sozialverhalten
Hm, ich habe mich jetzt schon bei verschiedenen Hunden (verschiedene Rassen und Benehmen :D ) und ihren HalterInnen zum Besuch angemeldet. Dazu habe ich noch die Möglichkeit, in den normalen Stunden auf dem Hundeplatz Kontakt aufzunehmen. Also nicht wildes Durcheinander-Rennen, sondern einfach kennenlernen, ein bisschen miteinander spazieren und einfach gucken, ob sich Spiel ergibt.

- Bliebe jetzt nur noch der Punkt Toben mit anderen Welpen.
Ed war in einer Welpenstunde und er hatte leider gelernt, dass andere Hunde mehr Spass machen als ich. Ist mir erst später bewusst geworden. JETZT bin ich schlauer :D Ich hatte lange Zeit das Problem, dass er mir einfach weggelaufen ist. Auch während des Trainings, als er "eigentlich" schon erwachsen war 8-|

Die einzige Frage, die mir wirklich bleibt, ist jetzt: Braucht Scooter das Toben mit Artgenossen gleichen Alters? Finde ICH es nur "putzig" und freue mich dran oder lernt er auch was oder zumindest nichts Nachteiliges?

Lieben Gruss - Heike

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 Betreff: Re: Welpengruppen
Posting Nummer:#17  BeitragVerfasst: Do 24. Jul 2008, 11:17 
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Hunderasse/n: Schapendoes , Chihuahua , Tibet -Terrier , Yorki - Westi - Mix
aus den zahlreichen Antworten kann man deutlich herauslesen wie schwierig es ist , den ganz unterschiedlichen Erwartungen der Hundebesitzer in den Welpengruppen gerecht zu werden .....
ich denke das ist auch ganz logisch , denn hier findet man vom völlig ahnungslosen Ersthundebesitzer bis zum erfahrenen Rudelhalter , der schon zahlreiche Welpen aufgezogen hat , die gesamte Bandbreite .....
und dann kommt noch hinzu , dass das Ziel , das der Hundebesitzer mit seinem Hund vor Augen hat ( welchen Hundesport , Jagdgebrauchshund , Familiensofakuschelhund etc .) seine Erwartungshaltung ganz deutlich mitbestimmt .....

der Sinn oder Unsinn von Welpengruppen wird ja schon lange sehr kontrovers diskutiert und hier in der Region gibt es einige Hundeschulen und Vereine , die Welpengruppen als völlig unsinnig und kontraproduktiv kategorisch ablehnen .....
es gibt auch mehrere Hundeplätze , wo freies Spiel auf dem Platz selbst strikt verboten ist und der Platz nur mit angeleinten Hunden zu Übungszwecken betreten wird ....
gespielt wird vorher und hinterher aber auf den Wiesen außerhalb des Übungsgeländes oder bei einem Spaziergang , was ich bisher immer für etwas streng gehalten habe , aber aus einigen Beiträgen hier kann man doch deutlich herauslesen , das dieses Vorgehen unter Umständen Sinn macht , wenn man mit seinem Hund genau auf diesem Platz später arbeiten möchte .....

einige Hundevereine haben hier freie kostenlose Welpengruppen mit der Intention, dass wirklich alle Hundebesitzer dorthin kommen sollen , was den Nachteil hat , dass die Zusammensetzung der Gruppen jede Woche eine andere ist , also ein ständiges Kommen und Gehen .....
andere fordern einen Beitrag von 20 Euro für 1/2 bis 3/4 Jahr je nach Entwicklung des Hundes , mache haben 10er Karten für 30 Euro .....

die Betreuung ist zwar hervorragend , riesige Gelände , mehrere Gruppen je nach Alter und Größe der Welpen und pro Gruppe immer 2 Betreuer , super Material und Geräte , aber wenn es keine ganz feste Gruppe ist mit Welpen in fast identischem Alter und gleichem Ausbildungsstand und Wissensstand der Besitzer , müsste man ja jedes Mal für die neu Hinzukommenden dieselben Dinge erzählen , was für die Erfahrenen unsinnig wäre .....
und genau diese Problem habe ich hier in allen Welpengruppen erlebt ....
da es kaum möglich ist Welpen in identischem Alter zu finden und diese auch noch in einer festen Gruppe in einer Hundeschule / Verein zusammenzuführen , denn genau das wäre sinnvoll um mit der Gruppe auch arbeiten zu können , gibt es dieses Chaos in den Welpengruppen .....
und genau deshalb bin ich auch strikt gegen diese Pseudoerziehung in den Welpengruppen , denn das was Monika erwähnt , dass die richtigen goldenenTips gegeben werden und die Grundkommandos sauber eingeübt werden oder zumindest dem Besitzer die Grundlagen deutlich vermittelt werden , das habe ich hier noch nie in irgendeiner Gruppe erlebt ....
die Realität ist , dass die Welpen mit einem Stück Wurst oder einer Leberwursttube vor der Nase über ein Gerät gelotst werden oder in einem Kommando gezwungen werden , irgendwie ganz egal und damit kann man sich sehr viel Probleme für später selbst erschaffen ....

deshalb habe ich für mich persönlich den Schluss gezogen , die Standardgrundausbildung wird von mir daheim , im Garten und im Gelände durchgeführt .....
diese Ruhephasen , die Elke als so wichtig erwähnte , übe ich mit den Welpen überall als sogenanntes Abschalttraining .....
Kontakte mit anderen Hunden verschiedenen Alters und Rasse lässt sich auf Spaziergängen herstellen ( außerdem habe ich selbst 4 Hunde daheim ) .....
und deshalb suche ich in den Welpengruppen ausschließlich den Kontakt zu anderen möglichst gleich alten Welpen zum Spielen , denn diese treffe ich auf den Spaziergängen einfach nicht so leicht .....


_________________
Liebe Grüße , Edelgard

Man sieht nur mit dem Herzen gut . Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar .
( Antoine de Saint-Exupéry)


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 Betreff: RE: Welpengruppen
Posting Nummer:#18  BeitragVerfasst: Do 24. Jul 2008, 13:14 
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Zitat:
Original geschrieben von Dingo


Bei uns wird grundsätzlich auch am Anfang immer erst mal ein bisschen "Theorie" gemacht. Bis die Gruppe vollständig ist, bleiben die Hunde angeleint (auf den Platz kommen und Hunde sofort ableinen gibt es in den Stunden nicht!), ruhiges Verhalten und Aufmerksamkeit auf den Besitzer wird belohnt, an der Leine zu den anderen zerren ignoriert. Die Hunde dürfen an den Leinen nicht zusammen. Es wird gefragt, ob es besondere Vorkommnisse gab, und dann dürfen die Hunde das erste Mal spielen. Auch hier: kontrolliertes Leine lösen, Aufmerksamkeit auf den Besitzer, dann Leine los und nicht: Ich zerre zu den anderen Hunden und Frauchen bemüht sich möglichst schnell den Karabiner auf zu kriegen... 8-| Und während die Hunde spielen, werden die Besitzer auch "beschäftigt", d. h. sie sollen immer mal wieder die Aufmerksamkeit ihres Hundes erlangen und ihn aus der Gruppe rufen, sie werden auf bestimmte Spielsequenzen aufmerksam gemacht und diese werden erläutert, es wird gezeigt und erklärt wo es gerade kritisch wird, weshalb man dort und dort eingreift etc, so das meisten auch gar nicht dazu kommen, einfach nur dazustehen und zu quatschen ;)


*seufz* Das wäre zu schön gewesen um war zu sein. Vor allem der Punkt mit dem Ableinen erst nachdem alle vollzählig sind. Bei uns haben die Trainer ja schon was gesagt, wenn man vor dem Ableinen wenigstens auf ein Sitz bestehen wollte (damit ich die Leine nicht wärend dem Hinterherstolpern abhaken muss). Da hiess es dann "lassen sie das mal mit dem Sitz, der kann sich darauf jetzt eh nicht konzentrieren..."
Klar natürlich nicht, wenn die ganze schon abgeleinte Gruppe auf ihn zustürmt und ihn umringt. Ich hab trotzdem auf das Sitz bestanden, finde da muss man auch einfach mal an sich selber und den zukünftigen erwachsenen Hund denken. Ob man unbedingt will das man von einen 30 kg Hund immer noch zu jedem anderen Hund zwecks spielen hingezogen wird?! Das werden dann die späteren Hundebesitzer mit Halti...

Wenn ich es mir recht überlege, weiß ich gar nicht mehr, ob ich überhaupt je wieder eine Welpengruppe besuchen wollen würde. Oder ich käme echt nur mit der Anforderungen: hier kann er wenigstens mal mit gleichaltrigen spielen.

LG
Charon

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 Betreff: RE: Welpengruppen
Posting Nummer:#19  BeitragVerfasst: Do 24. Jul 2008, 13:26 
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Zitat:
Original geschrieben von elke

Zitat:
Original geschrieben von Monika und Paul

Huhu Elke,

Regel 1
war, das erst der Mensch, dann der Hund das Gelände betritt.



Hallo Monika,

diese Regel wird wohl nie aussterben 8-|



Hallo Elke,

bis vor wenigen Wochen hab ich das noch genauso gesehen. Inzwischen hab ich ein riesen Kamel an der Leine und die dementsprechenden Erfahrungen ...

Mit Dominanz hat das Ganze nix zu tun, aber was mit leichterem Handling. Wenn der Hund hinter mir ist kann ich ihn besser organisieren. Im Urlaub hatten wir eine kleine, steile Treppe die wir jeden Tag einmal überwinden mussten. Da hab ich aber zugesehen, das der Pepi die exakt hinter mir lief, denn wenn der da losgestürmt wär, hätte es mich gescheit die Stufen purzeln lassen.

Und wenn der Pepi die Welpengruppe hinter mir betritt, hab ich ihn besser unter Kommando stehen, als wenn er da reinsemmelt. So ging das echt gesittet, reingehen, Leute begrüßen, freie Stelle suchen, Sitz machen lassen und wenn alle da sind, Leinen los und ab ging die Luzie ...

Bei Hunden bis Paulgröße macht man sich über solche Sachen keine Gedanken, die hat man locker im Griff, bei den wirklich großen (Pepi hat nun 65 cm Rückenhöhe bei noch nicht sechs Monaten) geht man manches anders an.

Grüßle, M

Das mit dem Freispiel ist wohl Gruppenabhängig, die unsere hatte eine sehr homogene Zusammensetzung was Spielverhalten anging, das lief super, die 15 min waren immer ruckzuck um, die Hunde wurden auch zwischendurch immer wieder kurz abgerufen, bestätigt und zurückgeschickt, sodass die da gar nicht so abdrehen konnten und immer noch die Besitzerbindung erhalten blieb. Für mich war es so, wie es lief wirklich optimal, es war die bestorganisierteste und informativste Gruppe, die ich je besucht habe.

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Grüßle, Monika


Zuletzt geändert von Monika und Paul am Do 24. Jul 2008, 13:31, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff: Re: Welpengruppen
Posting Nummer:#20  BeitragVerfasst: Do 24. Jul 2008, 15:23 
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hallo elke
ich würde den besuch einer welpengruppe IMMER vom jeweiligen welpen und vom aktuellen angebot abhängig machen. zu den angeboten wurde bereits viel geschrieben, wichtig scheint mir einfach, dass am schluss das bauchgefühl stimmt. denn das wichtigste schreibst du schon "das und das mache ich bereits selbst".

ich bevorzuge einen - von mir - kontrollierten hundekontakt sehr viel mehr als ein regelmässiges welpentreffen, bei dem es immer zu situationen kommen kann, die mir nicht passen (ja, ja, die kann und wird es immer geben, aber ich muss es ja nicht noch provozieren). ich lasse mein welpi lieber mit hunden in kontakt kommen, die ich kenne und die dazugehörigen menschen auch.
ich habe mit ylva private welpentreffen organisiert - mit mir bekannten welpenbesitzern und vor allem - und das ist mir sehr viel wichtiger - treffen mit erwachsenen hunden, verschiedenster rasse und unterschiedlichsten charaktern. denn bei ylva war es wichtig, dass sie gelernt hat, sich - auch unsicheren hunden gegenüber - korrekt zu verhalten, ebenso gegenüber border collies, die sie liebend gern aufs heftigste gemobbt hätte. schon mit 14 wochen.
so habe ich - auf den hund angepasst - die begegnungen organisiert, die mir für ylva wichtig erschienen. genauso, wie ich es auch bei splash - nach drei nicht sehr glücklichen welpengruppen (trotz toller leitung) - gemacht hatte.

ich wünsche dir mit deinem zwerg viel viel spass - und geduld.
nina

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