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territoriale aggression / angstaggression

Mo 10. Sep 2012, 16:03

ich versuch mich mal kurz zu halten:

meine hündin (wird auf sdu behandelt) zeigt aggressionen gegen andere hunde, teils gegen menschen.

grundlegend würde ich behaupten (bzw. so auch die einschätzung von anderen und von hundetrainern)
ist honey ein unsicherer hund. deshalb scheint sie bei hundebegegnungen (an der leine) frei nach dem
motto angriff ist die beste verteidigung zu reagieren. sie kläfft dann was das zeug hält, sie schreit förmlich
und wirft sich in die leine.

das auffällige: abgeleint im freilauf mit anderen hunden gibt es keine probleme.
sie spielt zwar nicht oder macht juhuu da ist noch ein hund, aber sie zeigt keine aggression,
kein bellen, geht keine hunde an. sie kann dann sogar gemeinsam am gleichen grashalm schnuppern.

das zweite problem ist das territoriale (so wie ich es einschätze). denn zuhause sind hundebegenungen
nochmal schlimmer als in fremdem umgebungen oder beim tierarzt im wartezimmer mit mehreren hunden.
auch zeigt sich zuhause, also auf den üblichen gassigängen, dass sie da auch entgegenkommenden
menschen ohne hund verbellt. auch im hof zeigt sie territoriales verhalten, jeder passant, alles was
draußen geschieht wird lautstark kommentiert.

traut sich mal anderer hundebesuch zu uns heim kann man klar beobachten, wie sie den anderen fixiert,
beobachtet und in der bewegung einschränken will. sie würde dann wohl sogar ein herabgefallenes
laubblatt als das ihre verteidigen.

auch scheint sie neue plätze schnell als ihr terrain anzusehen und / oder mich als ihre ressource.
am wochenende waren wir eine nacht zelten und (leider) auch noch 3 weitere hunde mit dabei.
zu beginn schön gassi gegangen: kein problem. doch dort auf dem platz beim zusammensitzen horror.
da bellt sie nicht nur, da attackiert sie auch. die anderen hunde durften sich nicht mal nähern,
alleine wenn sie sie sah ist sie ausgetickt.

ich muss gestehen ich war nicht immer der perfekte rudelführer und nicht sehr konsequent.
also scheint es teils auch erlernt zu sein mittlerweile weil ich es nicht früh genug unterbunden habe.
ich tat mir auch lange schwer, habe mich in so situationen geschämt und bestimmt meine unsicherheit übertragen.

mein erster hund verstarb früh, so dass sie ihren rudeläletsten verlor. ich war zu der zeit wohl nicht
souverän genug, das hat sicher mit eine rolle gespielt. dann noch die sd thematik.

doch ich denke mir, es ist nie zu spät und vlt. kann ich das ganze zumindest besser händeln lernen.

wer hat tipps für mich?
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