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 Betreff: Der Mäklige
Posting Nummer:#1  BeitragVerfasst: Sa 11. Mär 2006, 14:03 
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SDU
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Ursachen


Nicht jeder Hund nimmt sein Futter zügig auf, als Ursachen können individuelle Vorlieben, Erziehung, Krankheiten (zum Beispiel der Zähne, des Rachens, des Verdauungstraktes) oder Veranlagung in Frage kommen. Im Alter kann der Verlust des Geruchssinnes dazu führen, dass der Hund nicht mehr wie gewohnt fressen mag. Auch Faktoren wie die Umgebung des Fressplatzes sollten bedacht werden. Unsichere oder ängstliche Hunde trauen sich in Anwesenheit von Artgenossen teilweise nicht zu fressen. Auch Lärm, das Napfmaterial und der Fressplatz, dessen Unterlage, direkte Sonneneinstrahlung können zu verminderter Nahrungsaufnahme führen.


Was kann man bei Mäkeln tun?


Bei Welpen kann man mäkligem Fressverhalten vorbeugen indem man ab und zu mal ein anderes Futter füttert. Das kann eine selbstzubereitete Mahlzeit sein, mal ein anderes Trocken- oder Dosenfutter. Auch kann unter das Dosenfutter ein wenig Obst oder Gemüse gemischt werden. Dem Hund kann zum Knabbern auch mal eine Möhre, ein Apfel oder Salat gegeben werden. Da auch Hunde Gewohnheitstiere sind, kann auch mal aus einem anderen Napf an einem anderen Ort gefüttert werden.

Dann wird sich der Welpe an verschiedene Futtermittel und die Futteraufnahme unter wechselnden Bedingungen gewöhnen, was im Urlaub oder bei späteren Futterumstellungen hilfreich ist.

Ein Hund, der zum Mäkeln neigt, sollte nicht daran gewöhnt werden dass es etwas „Besseres“ gibt, wenn er seinen Napf nicht leer frisst. Wird bei festen Fütterungszeiten und nicht ständig wechselndem Futtersortenangebot der Napf nach 10 Minuten kommentarlos weggestellt, werden sich die meisten Hunde daran gewöhnen, und ihr Futter zügig aufzunehmen.

„Ein Hund verhungert nicht vor einem gefüllten Napf“ ist ein beliebter Spruch bei Futtermäklern, nur bringt es meines Erachtens nichts, wenn der Hund ein Futter nicht fressen mag (aus welchen Gründen auch immer) und ihm dieses jeden Tag aufs Neue vorgesetzt wird. Mancher Hund mag heute dieses und nächsten Monat jenes Futter lieber. Es spricht nichts dagegen zwischen gleichwertigen Futtersorten zu wechseln. Frisst der Hund Trockenfutter sehr ungern und mit spitzen Zähnen, muss man es nicht reinzwingen. Jedoch sollte bei ausschließlicher Fütterung mit Nassfutter die Zahngesundheit verstärkt kontrolliert werden. Es gibt Vorlieben für eine bestimmte Krokettenform oder –größe, oder für bestimmte „Geschmacksrichtungen“; diese werden allerdings häufig durch die Zugabe künstlicher Geschmacksstoffe erreicht.

Einige Hunde fressen bestimmte Lebensmittel von sich aus nicht oder sehr ungern, weil sie ihnen nicht bekommen. Zum Beispiel einige Fleisch- oder Fischsorten, Obst, Gemüse. Das sollte man beobachten und die Fütterung darauf einstellen.

Allgemein erhöht angewärmtes Futter die Akzeptanz. Suppiges Futter wird von einigen Hunden lieber angenommen, andere mögen dies gar nicht. Es sollten lieber zwei bis drei kleinere Mahlzeiten als eine große gefüttert werden. Einige Hunde fressen mehr, wenn das Futter den ganzen Tag über frei zugänglich ist und sie selber entscheiden können wann sie wie viel fressen. Hohlspielzeuge lassen sich gut mit Trockenfutter füllen und animieren einige Hunde zum Fressen.

Ein Napf aus einem anderen Material sollte getestet werden, einige Hunde fressen und trinken nicht gern aus Metallnäpfen, andere mögen Glasschalen nicht oder trauen sich an den rutschenden Plastiknapf nicht ran. Fressmatten mit Motiven oder aus einem anderen Material als der sonstige Boden, können auch dazu führen, dass das Futter nicht gern aus dem Napf genommen wird. Eventuell sollte die Fressposition des Hundes (mit einem Napfständer zum Beispiel) oder der Futterplatz geändert werden.

Für Hunde, die krankheitsbedingt ein spezielles Diätfutter fressen müssen, kann man auch einen Trockenfisch mit in den Trockenfutterbeutel legen. Das Trockenfutter nimmt so den fischigen Geruch an und wird somit oft besser angenommen - vorausgesetzt der Hund mag Fisch. Ist von dieser speziellen Diätfuttersorte ein entsprechendes Pendant eines anderen Herstellers verfügbar, kann man auch dieses einmal testen oder einen Löffel Diät-Nassfutter unter die Pellets mischen.

Bei stark untergewichtigen Hunden, die ihr Futter nicht mögen, kann man auch aus der Hand füttern. Des Weiteren kann beispielsweise ein Pansenpulver unter das Futter gerührt werden. Man kann auch ausprobieren was der Hund gerne frisst, und dieses dann langsam mit dem Futter mischen, das der Hund fressen sollte.
Dabei ist zu bedenken, dass Hunde sich an das Füttern aus der Hand - oder mit leckeren Extrazutaten versehenem Futter - sehr gut gewöhnen können und es unter Umständen schwierig werden kann sie wieder umzugewöhnen.



Zuletzt geändert von Mirjam am Sa 24. Mär 2007, 00:10, insgesamt 1-mal geändert.

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