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 Betreff: RE: Mikrowelle Fleischknochen
Posting Nummer:#11  BeitragVerfasst: Sa 27. Nov 2010, 15:26 
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Hallo Ihr zwei,

Zitat:
Original geschrieben von Gabrielle

Zitat:
Gabrielle, Mirkrowelle ist bei fleischigen Knochen nicht zu empfehlen, da die von innen nach außen arbeitet, d.h. die Knochen spröde werden...
Das verstehe ich nicht. Wie meinst du von innen nach aussen? Ich fand bis anhin immer, das Zeugs wird von aussen nach innen warm...
Mit Mikrowellenstrahlung kann man nur flüssiges Wasser erhitzen. Eis bleib kalt. Deswegen kann man innerhalb einer Kugel Eis Schokoladensoße erhitzen, wenn man sie nur flüssig einfüllt.

Wo der erste Wassertropfen entsteht, wird es als erstes heiss.
Im Normalfall ist das beim Auftauen irgendwo an der Außenseite, weil dort das Zeug durch die Umgebungswärme ohnehin wärmer ist.

Bei Markknochen ist natürlich das meiste Wasser im Hohlraum und wird auch von dort her warm. Der geringe Wassergehalt im Knochen ist schnell erhitzt und kann dann schon verdampft sein, bevor das Innere die gewünschte Temperatur hat. Dann wird der Knochen natürlich spröde.

Gruß R.


[edit]Abgetrennt von Stiftung Warentest Hundefutter[/edit]

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Es ist ein aufwändiger Prozess, von einer Dummheit zur nächsten umzulernen.
Georg Christoph Lichtenberg


Zuletzt geändert von Renegat am So 28. Nov 2010, 13:28, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff: gefroren fuettern
Posting Nummer:#12  BeitragVerfasst: So 28. Nov 2010, 00:47 
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Hallo Heinz

Zitat:

warum füttert ihr das Fleisch nicht einfach gefroren.


Mache ich mit Kongs so. Mit dem Fleisch und den Knochen getraue ich mich dies nicht, weil vorallem bei meinem Terrier der Klumpen Fleisch und der Knochen in einmal Schlucken weg ist, d.h. da "stimmt" Futtermenge und Schluckvermoegen "nicht".

LG
Gabrielle[edit]Abgetrennt von Stiftung Warentest Hundefutter[/edit]


Zuletzt geändert von Gabrielle am So 28. Nov 2010, 13:29, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff: RE: Mikrowelle Fleischknochen
Posting Nummer:#13  BeitragVerfasst: So 28. Nov 2010, 00:51 
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Hallo Renegat

Danke dir fuer die Erklaerung!!

LG
Gabrielle[edit]Abgetrennt von Stiftung Warentest Hundefutter[/edit]


Zuletzt geändert von Gabrielle am So 28. Nov 2010, 13:29, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff: Re: StifWarTestTroFu
Posting Nummer:#14  BeitragVerfasst: So 28. Nov 2010, 08:33 
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Hallo Renegat,

vielen Dank für den physikalischen Hintergrund. Jetzt erinnere ich mich wieder schwach, dass ich es vor Jahren so ähnlich erklärt bekommen habe.

Allerdings hat bei dieser Erklärung die Schokoladensoße in der Eiskugel gefehlt, sonst hätte ich es bestimmt nicht mehr vergessen :-) .

Liebe Grüße - Angelika [edit]Abgetrennt von Stiftung Warentest Hundefutter[/edit]


Zuletzt geändert von Angelika Bodein am So 28. Nov 2010, 13:30, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff: Re: Zeitmanagement Barf
Posting Nummer:#15  BeitragVerfasst: Mo 29. Nov 2010, 11:54 
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Hallo Gabrielle,
vielen Dank für Deine direkt an mich gerichtete Antwort.

Eine Mikrowelle habe ich nicht. Und wenn ich das Fleisch mit kochendem Wasser übergieße, ist es ja auch nicht mehr roh. :(

Grundsätzlich gehe ich davon aus, dass rohes Fleisch qualitativ (Herkunft!) nicht hochwertiger sein muss als das Ausgangsprodukt für Dosenfutter. Ich habe natürlich -das ist für Allergiker oder krebskranke Hunde wichtig- ein reines Produkt, dem ich je nach Allergiestatus weitere Inhalte beimengen kann.

Gefroren haben meine Hunde ab und zu Putenhälse bekommen - wenn die Jahreszeit (draußen knabbern) es zuließ. Ansonsten gestaltet sich gefrorenes Fleisch eher problematisch, da mein Lieferant es in flache Päckchen abfüllt, die weder mengenmäßig (500 g) für die Hunde passen noch sonderlich praktisch für die Lakritznasen zum Futtern sind. :p

Ansonsten sehe ich das Füttern der Hunde nicht so im wahrsten Sinne des Wortes dogmatisch. Wenn ich mal selten grünen Pansen bekomme, schlage ich natürlich sofort zu. Auch Wild steht ab und zu auf dem Programm (heute morgen gab es gerade vom letzten Reh die Rippen, habe das ganze Fleisch von den Rippen gepfriemelt).

Liebe Grüße,
Stripey





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 Betreff: Re: Zeitmanagement Barf
Posting Nummer:#16  BeitragVerfasst: Mo 29. Nov 2010, 19:20 
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Hallo Angelika,

Zitat:
Es soll sogar in kaltem Wasser schneller auftauen...


Ob es tatsächlicher schneller in kaltem Wasser auftaut, habe ich noch nicht ausprobiert, aber auf jeden Fall schonender und in der Tat wesentlich schneller, als wenn man es bei Raumtemperatur oder gar im Kühlschrank an der Luft auftauen lässt.

LG,
Susanne

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 Betreff: Auftauen
Posting Nummer:#17  BeitragVerfasst: Mi 1. Dez 2010, 12:11 
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Hallo Susanne

Zitat:

Ob es tatsächlicher schneller in kaltem Wasser auftaut, habe ich noch nicht ausprobiert, aber auf jeden Fall schonender und in der Tat wesentlich schneller, als wenn man es bei Raumtemperatur oder gar im Kühlschrank an der Luft auftauen lässt.


Das es bei 5'C im Kuehlschrank laenger dauert, kann ich nachvollziehen.
Aber warum soll das im ~ 15'C kalten Wasser schneller auftauen als bei 20'C Raumtemperatur?

LG
Gabrielle



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 Betreff: Re: Zeitmanagement Barf
Posting Nummer:#18  BeitragVerfasst: Mi 1. Dez 2010, 13:42 
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Hallo Gabrielle,

ich versuch's mal zu erklären, wenn ich zu großen Müll schreibe, hoffe ich, das Renegat es korrigiert ;) .
Die Wärmeleitfähigkeit ist das Vermögen eines Stoffes (fest, fllüssig oder gasförmig) Wärmeenergie zu transportieren.
Wasser hat eine wesentlich höhere Wärmeleitfähigkeit als Luft, d. h. die Geschwindigkeit mit der beim Erwärmen eines Stoffes die Wärmeennergie von einem Teilchen auf das nächste weitergegeben wird, ist höher. Es kommt also in Wasser zu einem schnelleren Temperaturausgleich zwischen dem kalten Fleisch und dem Wasser, als an der Luft.

Ist z. B. auch so, wenn Du bei winterlich kalten Minusgraden ins Eis einbrichst: Das + 4°C Wasser entzieht Deinem Körper viel mehr Wärme, als die z.B. -5°C kalte Luft. Deshalb sollte man in so einem Fall auch immer versuchen, sich so weit wie möglich auf's Eis zu ziehen, um den Wärmeverlust so gering wie möglich zu halten.

LG,
Susanne

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 Betreff: RE: Zeitmanagement Barf
Posting Nummer:#19  BeitragVerfasst: Mi 1. Dez 2010, 14:10 
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Hallo ihr zwei,

Zitat:
Original geschrieben von Dingo

ich versuch's mal zu erklären, wenn ich zu großen Müll schreibe, hoffe ich, das Renegat es korrigiert ;) .
Die Wärmeleitfähigkeit ist das Vermögen eines Stoffes (fest, fllüssig oder gasförmig) Wärmeenergie zu transportieren.
Wasser hat eine wesentlich höhere Wärmeleitfähigkeit als Luft, ...
Das ist die eine Seite des Effektes. Dem kommt man durch Verwenden eines Gebläses bei. Das hilft z.B. enorm beim Abtauen einer Kühltruhe. Vielleicht habt ihr auch einmal das große Gebläse des VW-Käfer Motors gesehen. Der Durchsatz musste stimmen.

Zitat:
Ist z. B. auch so, wenn Du bei winterlich kalten Minusgraden ins Eis einbrichst: Das + 4°C Wasser entzieht Deinem Körper viel mehr Wärme, als die z.B. -5°C kalte Luft.
Da spielt vor allem der zweite Punkt eine Rolle, die Wärmekapazität. Das ist die Wärmemenge (in Joule oder Watt mit oder ohne kilo davor), die ein bestimmtes Volumen (im Beispiel zutreffend) des Material (Luft oder Wasser) benötigt, um seine Temperatur um 1°C zu ändern. Und da ist Wasser Weltmeister.

Zum Vergleich kann man sich einmal einen Plastikbeutel mit Luft von 20° vorstellen, den man bei 0° rausstellt, wann ist der innen auch auf 0° (eine Minute?) und wie lange braucht der gleiche Beutel, wenn er mit 20° heißem Wasser gefüllt ist?

Diese Wärmekapazität ist auch der Grund, warum es bei Nebel oder Nieselregen und Wind so saukalt bis auf die Knochen ist. Es wird uns viel schneller Wärme entzogen, als wenn es -3° wäre.

Wie wäre es übrigens, wenn man das BARF-Fleisch am abend vorher in den Kühlschrank gibt? Dort taut es sehr langsam auf, kühlt dabei schön den Kühlschrank und ist am nächsten Morgen bei angenehmen 8° oder so angekommen.


Gruß R.



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 Betreff: Re: Zeitmanagement Barf
Posting Nummer:#20  BeitragVerfasst: Mi 1. Dez 2010, 14:29 
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... ich hatte mich ja, als ich die Überschrift gelesen habe, ernsthaft gefragt, wie man sich zwei Seiten lang über die Auftaumodalitäten von Frischfleisch austauschen kann, aber das ist ja echt lehrreich hier!!!

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Grüßle, Monika


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