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 Betreff: Wurmkur-Praktiken
Posting Nummer:#1  BeitragVerfasst: Mo 25. Jun 2007, 10:23 
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Hi Leute

Ich habe nun gerade eine Wurmkur bei meine Rüben gemacht und bin mal wieder gefragt worden, wieso ich einfach so entwurme.

Nun würde mich erstens interessieren, wie ihr das so macht:

Entwurmung nach Kotuntersuchung und entsprechendem Befund – oder –

Prophylaktische Wurmkur - in regelmäßigen Abständen oder nach Gefühl?
In welchem Abstand (und wieso in diesem) oder was beeinflusst das Gefühl? (Outdoor-Fressverhalten, Kumpel/Hausgenosse hatte Würmer, Wurmverdacht wegen …., gerade mal dran gedacht….)?

Wer von denen, die aufgrund von Kotuntersuchungen entwurmen, hatte aufgrund der Untersuchung Wurmbefall feststellen können? Wie ist das Outdoor-Fressverhalten des/der Hunde (Kot, Mäuse, Müll)? Wie lasst ihr Kotuntersuchungen machen und wieviele Tage umfasst die Probe (unappetitliches Thema 8-| ).

Wieso habt ihr euch für die von euch durchgeführte Variante entschieden (Kotuntersuchung, prophylaktisch)?

Und zweitens würden mich die Behandlung interessieren:
Welche Wurmkur?
Auch gegen Giardien? Immer gegen Giardien?
Wie verträgt der Hund die Wurmkur (Durchfall, Erbrechen, Mattheit)?

Gruß Bea

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Zuletzt geändert von BeaSin am Mo 25. Jun 2007, 10:28, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff: Re: Wurmkur-Praktiken
Posting Nummer:#2  BeitragVerfasst: Mo 25. Jun 2007, 10:56 
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Hallo Bea,

zur letzten Frage von dir - gegen Giardien mache ich prophylaktisch nichts ! Wenn sie ausgeheilt sind, ists gut und sollte was verdächtiges sein, würde ich immer zuerst sofort eine Kotuntersuchung vornehmen lassen.

Bei der allgemeinen Entwurmung verfahre ich ähnlich, ich sammle aus den Tageshinterlassenschaften und lasse diese beim TA anschauen.
Die Buben nehmen draussen normalerweise nichts auf, fressen auch keine Mäuse. Ich beobachte, ob sie "rutschen" - was sie bisher noch nie getan haben, ob sie sich vermehrt versäubern würden und sollte das der Fall sein, würde ich sofort handeln. Von den TÄ habe ich immer zuhause für jeden 1 Tablettchen liegen, das ich bei Bedarf einsetzen würde.
Grob gesagt entwurme ich nach 1 Jahr. Das muß aber jeder an seinem Hund selbst feststellen und entscheiden, wie und wie oft entwurmt wird.
Zum Beispiel habe ich zuletzt entwurmt, als wir mit den Jungs auf einer Ausstellung waren, 1. war es schon längst mal fällig - der Abstand war schon länger als ein Jahr und ich habe extra bis danach gewartet, und 2. weiss man ja nie bei einer Ausstellung, was so manches Hunderl haben könnte und was dann grad mal so den Vierbeiner wechselt ;)
Die Mittel werden bei jeder Entwurmung gewechselt.

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Lieber Gruß
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Zuletzt geändert von Gil am Mo 25. Jun 2007, 10:59, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff: Re: Wurmkur-Praktiken
Posting Nummer:#3  BeitragVerfasst: Mo 25. Jun 2007, 11:19 
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Hallo,

mein Hund frisst auch keinen Kot, Mäuse, oder Müll, aber ich entwurme trotzdem von Zeit zu Zeit prophylaktisch. Ich wechsle dabei auch immer die Mittelchen, damit man ggf. auch irgendwann alles erwischt und er verträgt alle Tabletten problemlos.
Jedes Mal Kotprobe nehmen wäre mir irgendwie zu aufwändig.

LG
Brigitte


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 Betreff: Re: Wurmkur-Praktiken
Posting Nummer:#4  BeitragVerfasst: Mo 25. Jun 2007, 16:09 
Hallo,

wir entwurmen 1 -2 mal im Jahr. Kommt drauf an, wie oft mein Hund 'ne Maus erwischt. Bei uns gibt es außerdem viele Füchse und somit Fuchskot. Vor dem Fuchsbandwurm habe ich etwas Angst . . .

Ich verabreiche Drontal. Hilft gegen alle Rund- und Bandwurmarten und sämtliche Darmstadien der Würmer.

Eine Kotprobe habe ich noch nie auf Würmer untersuchen lassen. Zu teuer und aufwendig. Die Wurmkur - ist ja nur noch eine Tablette - wird ohne Nebenwirkungen vertragen.

Vorbeugend gegen Giardien behandele ich nicht. Würde aber bei andauernden Durchfällen eine Kotprobe untersuchen lassen um ggfs. eine entsprechende Behandlung einzuleiten.

Grüße
mississippi



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 Betreff: Re: Wurmkur-Praktiken
Posting Nummer:#5  BeitragVerfasst: Mo 25. Jun 2007, 19:47 
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Hallo Jutta

Zitat:
Bei der allgemeinen Entwurmung verfahre ich ähnlich, ich sammle aus den Tageshinterlassenschaften und lasse diese beim TA anschauen.
Grob gesagt entwurme ich nach 1 Jahr.
1. war es schon längst mal fällig - der Abstand war schon länger als ein Jahr und ich habe extra bis danach gewartet,

Das verstehe ich nicht. Du machst Kotuntersuchungen aber entwurmst prophylaktisch circa einmal im Jahr?

Wird die Kotprobe lediglich unterm Lichtmikroskop ausgewertet?
Und was kostet sowas eigentlich?

Gruß Bea

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 Betreff: Re: Wurmkur-Praktiken
Posting Nummer:#6  BeitragVerfasst: Mo 25. Jun 2007, 20:27 
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Hallo Bea,

Ordner geholt, Rechnung vom Labor ´rausgekramt:

Kot-bakteriologische Untersuchung auf darmpathogene Keime = 17.22 €
Kotuntersuchung Giardien = 16,80 €
Kotuntersuchung- Profil komplett ca. 65 ,- € (Würmer, Giardien, Salmonellen, - die hatte er ja danach auch noch, ....).

Die andere Rechnung vom TA von 2006 lautet in etwa:
Schutzimpfung gegen Tollwut incl. Allgemeinuntersuchung
incl. K. anschauen unter dem Lichtmikroskop = 18.34 €



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 Betreff: Re: Wurmkur-Praktiken
Posting Nummer:#7  BeitragVerfasst: Di 26. Jun 2007, 09:19 
Hallo!
Akilah wird gar nicht entwurmt, sie wird gebarft, frisst draußen, außer wegggeworfenes Essen, gar nichts, schnüffelt auch kaum an anderen "Kots". Alle 7-8 Monate gebe ich eine Kotprobe zum TA, bisher ist nichts gewesen. Sie ist jetzt 5 Jahre.
Die ersten 1,5 Jahre habe ich entwurmt und es dann gelassen. Der Hintergrund: Was ist wenn der Hund 3 Wochen nach der Wurmkur Würmer bekommt? Dann bringt die Wurmkur auch nichts mehr.
Wenn ich Kinder hätte würde ich aber auch prophylaktisch entwurmen oder öfter Kotproben untersuchen lassen.

Liebe Grüße,
Andrea


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 Betreff: Re: Wurmkur-Praktiken
Posting Nummer:#8  BeitragVerfasst: Di 26. Jun 2007, 10:21 
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Hallo Bea,

Spike macht es mir relativ einfach. Wenn er Würmer hat, magert er sofort extrem ab. Wenn ich das merke, entwurme ich in der Regel sofort (bisher 2x in 4 Jahren der Fall) oder ansonsten evtl. 1x im Jahr, falls bei den Katzen sich was anbahnt. Mäuse frisst Spike öfter mal, das ist aber für mich erstmal kein Grund, gleich Entwurmer zu geben. Wenn ich nach ein paar Mäusen unsicher werde und bei ihm die Rippen nur ein bisschen mehr rausgucken als sonst und sein Gesamteindruck im Aussehen sich etwas, aber nicht allzu gravierend, zum schlechteren verändert, dann lasse ich Kotproben untersuchen. Kostet bei uns irgendwas zwischen 15-20 Euro.

Liebe Grüße
Claudia + Spike, der seit dem Horror-Spulwurm-Bandwurm-Erlebnis 2005 wurmfrei zu sein scheint.

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Man muss das Unmögliche anschauen, bis es ein Leichtes ist. Das Wunder ist eine Frage des Trainings (Carl Einstein)


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 Betreff: Re: Wurmkur-Praktiken
Posting Nummer:#9  BeitragVerfasst: Di 6. Nov 2007, 15:45 
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Hallo zusammen,

ich grabe mal diesen Thread wieder aus, da ich von einem Hund - berger des pyrénées gehört habe, der alle 3 Monate entwurmt wird/wurde und dafür vom TA 3 Milbemax-Tabletten bekam, die dem Hund lt. Hundehalterin jeweils auf einmal verabreicht werden sollten und wurden.
Ein ausgewachsener Berger-Rüde wiegt ca. 11 - max. 15 kg.

Die Hundehalterin hat sich extra beim TA rückversichert, ob die 3 Tabletten tatsächlich auf einmal gegeben werden sollten :?

Der Hund hat jedesmal mit Erbrechen und Durchfall auf die Tabletten reagiert und über längere Zeit einen empfindlichen Magen und die entsprechende Verdauung gehabt.
Beim letzten mal wurden ihm dann sogar 2 Spritzen zur Unterstützung des Immunsystems gegeben :sarcastic

Jetzt habe ich mir eben die Seite von Milbemax

http://www.herbstgrasmilben.de/milbemax.php

aufgerufen und kopiere hier mal den Text ein:

Milbemax

"Entwurmen ist jetzt eine Kleinigkeit mit MILBEMAX¨ ,dem neuen
Breitspektrumanthelminthikum für Hunde und Katzen.

Kleinere Tabletten Ð
weniger Tabletten Mit nur einer einzigen Tablette und einmaliger Gabe können
Katzen bis 8 kg und Hunde bis 25 kg entwurmt werden. Durch die besonders kleinen
und festen Tabletten wird die Verabreichung für den Tierbesitzer besonders
einfach und für das Tier stressfrei.

Breites Spektrum Ð inklusive
Herzwürmern und EchinokokkenDie einzigartige Kombination der bewährten
Substanzen Milbemycinoxim und Praziquantel ergibt ein sehr effizientes
Anthelminthikum mit sehr breitem Wirkspektrum gegen Rund- und Bandwürmer.
Darüber hinaus kann Milbemax auch zur Prävention der Herzwurmkrankheit
eingesetzt werden.

Auch für Hunde- und Katzenwelpen geeignet Hunde- und
Katzenwelpen können schon ab 0,5 kg Körpergewicht behandelt
werden.

Besonders gut verträglich Milbemax ist auch bei Collies und
anderen empfindlichen Hunderassen bedenkenlos einsetzbar."

Auf der vetpharm-Seite der Uni Zürich habe ich gerade gelesen, dass es auch eine Verabreichung von 3 Tabletten gibt für Hunde S (10 - 15 kg) im Gegensatz zur Grupppe der Hunde M (gleiches Gewicht) mit 1 Tablette.

http://www.vetpharm.uzh.ch/reloader.htm?…02?inhalt_c.htm[/url]

Hm, was sind jetzt S-Hunde und was sind M-Hunde ?
Vielleicht habt ihr eine Idee :crazy

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 Betreff: Re: Wurmkur-Praktiken
Posting Nummer:#10  BeitragVerfasst: Di 6. Nov 2007, 17:40 
S-Hunde -->Superhunde...????

Ich gebe meinem 20-kilo-berger des pyrenees (...0 gr. fett) 1 - 2 mal jährlich eine tablette milbenmax für hunde bis 25Kg (wahrscheinlich also die M-Gruppe).
Einfach so wie es auf der packung heisst.
Ich habe bisher keine unverträglichkeiten festgestellt.

hat die frau denn keinen beipackzettel mitbekommen?

gruss anki


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