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 Betreff: CECS?
Posting Nummer:#1  BeitragVerfasst: Mo 17. Mär 2008, 18:20 
Hallo!

Erstmal vielen Dank für die ausführlichen Informationen hier im Thread, es hat mir enorm weitergeholfen und mich in der Wahl meines Tierarztes bestätigt.

Ich habe bei Emma zweimal eine deutliche Lahmheit erkennen können, deren Ursache mir verborgen blieb und auch von meinem damaligen Tierarzt nicht festgestellt werden konnte, da sie zum Zeitpunkt der Untersuchung wieder "vollständig genesen" war. Keine Schmerzreaktionen oder Einschränkung der Bewegungsfähigkeit.

Dann vor einer Woche, verweigerte sie nach dem Schutzdienst die Ausführung von "Sitz", brach rückwärts aus, mit eingekniffener Rute und hatte Mühe, sich in ihrer Transportbox einzurollen. Sie streckte den Kopf heraus und als ich sanft nachschieben wollte, schrie sie auf.
Ab zum (neuen) Tierarzt, selbstverständlich setzte sich Emma ordentlich hin und sprang, bevor ich sie heben konnte, anscheinend problemlos auf den Behandlungstisch.
Sämtliche Untersuchungen liess sie grollend über sich ergehen (wieso fasst der mich an??), zeigte aber null Schmerzreaktionen auf Druck, beugen, strecken, etc.
Abschliessend kam dann noch der Reflextest und da zeigte sie einen deutlichen Sensibilitätsverlust, sprich, die geknickt abgestellte Pfote wurde erst nach über zehn Sekunden korrigiert - und das auch nur, weil sie gucken wollte, was der Tierarzt macht und ihr Gewicht verlagert hat, ansonsten wäre sie wohl noch länger so stehen geblieben.
Diagnose: vermutlich die Bandscheibe, weitere Abklärung von Nöten.
Sie bekam dann eine Spritze (schmerzlindernd, entzündungshemmend und abschwellend), sowie Cortison-Tabletten für die nächsten fünf Tage.

Um mir den Weg für weitere Abklärungen zu ebnen, hat er Informationen von der Tierklinik im Nachbarort eingeholt, die ihn direkt an das Tierspital in Zürich verwiesen haben, da ein Röntgenbild mit injiziertem Kontrastmittel nicht aussagekräftig genug sei und in Zürich ein MRI gemacht werden könnte.
Die dort erstellten Befunde würden dann eine wirklich effektive Behandlung erst möglich machen.
Wenn ich seine Aussage jetzt mit den Beiträgen hier vergleiche, dann scheint das tatsächlich der beste Weg zu sein.
Er hat am Freitag seine Untersuchungsergebnisse dem zuständigen Arzt in Zürich zukommen lassen, so dass die bei meinem morgigen Anruf dort schon informiert sind.

Nachdem ich mich jetzt durch den gesamten Thread und die genannten Verweise gewühlt habe, sehe ich einige Verhaltensweisen von Emma in einem anderen Licht.
Auch sie zeigte in letzter Zeit vermehrt ein Beissen in den Rücken (Lendenwirbelbereich) oder in die Rute.
Auch das Schleifgeräusch kenne ich, hatte es aber darauf geschoben, dass sie aufgrund der Spaziergängen auf vermehrt weichem Untergrund etwas zu lange Krallen hat. Aber eigentlich sind die gar nicht so lang, aber der Zusammenhang fehlte mir einfach.
Auch die Zeitspanne, in der ich morgens nach der Meldung "ich muss mal" mit ihr dann wirklich raus muss, ist enorm verkürzt - normalerweise wäre eine Dusche noch drin gewesen, ohne dass sie nervös wurde. In der letzten Zeit wird sie schon beim Jacke anlegen nervös und hektisch...

So langsam setzen sich die Puzzlestücke zusammen und das "wird schon nicht so schlimm sein" wird von einer aufsteigenden Verzweiflung überdeckt.

Abschliessend habe ich erstmal nur eine Frage: Weiss jemand von Euch, wo in der Schweiz noch ein MRI für Hunde angeboten wird ausser Züri? Und gibt es "Spezialisten", die sich mit dem Thema CECS beschäftigen?

Unglückliche Grüsse

Antje



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 Betreff: Re: CECS?
Posting Nummer:#2  BeitragVerfasst: Do 27. Mär 2008, 12:57 
Hallo!

Ich hatte gestern nun den Termin zur Voruntersuchung im Tierspital Zürich. Eigentlich sollte nur abgeklärt werden, ob und wann das MRI gemacht wird. Aber meistens kommt es ja doch anders als man denkt... :sarcastic

Man könne sich die Symptome nicht erklären, gegen eine bestehende Schädigung oder Deformation spräche aus ihrer Erfahrung schon der fehlende Krankheitsverlauf.
Was kurz zusammengefasst heissen soll, dass sie anhaltende Beschwerden hätte haben müssen und eindeutige Verschlechterungen erkennbar sein müssten.
Aber da Sprungkraft (mit einem Satz locker auf die Kletterwand) und Bewegungsdrang vorhanden seien und sie auch auch sonst unter voller Belastung keine Symptome zeige passe das alles eigentlich nicht zu der anfänglich geäusserten Vermutung.
:?
Nachdem der neurologische Test "infolge schwieriger Beurteilung von Emma unter Vorbehalt anzuschauen [sei]", und deshalb nicht unbedingt aussagekräftig war, (wobei mir im abschliessenden Gespräch gesagt wurde, dass er keine Einschränkungen oder Sensibilitätsverluste hätte feststellen können. Nebenbei: ihre Zähne haben ziemlich zeitgleich mit den Berührungen hinter dem Maulkorb geklappert...), wurde beschlossen, direkt im Anschluss eine Röntgenuntersuchung der Wirbelsäule und der grossen Gelenke zu machen. Und sich daraus ergebende "Anomalien" würden dann noch im CT dargestellt.
Nur... die gab es nicht, so dass sie als "kerngesund" entlassen wurde. :-o
Drei Ärzte haben sich die Bilder angesehen und unabhängig voneinander entschieden, dass ein MRI nur unnötige Kosten verursachen würde. Obwohl ich im Vorfeld gesagt hatte, wenn auch nur der winzigste Verdacht bestünde, sollten sie es machen. Aber den gab es nicht. Der behandelnde Arzt hat dafür extra nochmal den Chef zu Rate gezogen, der nur bestätigen konnte: "kein Hinweis auf eine Pathologie". :)

Sie haben ihr noch Blut abgenommen, aber auch der Test blieb ohne Befund - "Blutstatus: unauffällig" (Chemogramm und Hämatogramm)

Ich habe die Beratung und auch die Erläuterungen zu den einzelnen Schritten als sehr verständlich und ausführlich erlebt, ich durfte "blöde" Fragen stellen, die geduldig beantwortet wurden.
Genauso ausführlich war der "Fragenkatalog", den er vor der Untersuchung abgearbeitet hat. Er wollte ihr Verhalten bis ins kleinste Detail wissen, hat immer wieder hinterfragt.

Einziger Kritikpunkt war, dass er Emma mit der Untersuchung etwa überrumpelt hat und sie daraufhin ziemlich grantig wurde.
Sie sollte auf der Seite liegen, also packten er und seine Helferin Emma (die zum Glück mit einem Maulkorb gesichert war), ohne Vorwarnung am Rumpf und den Beinen, wollten sie anheben und ablegen. Fehler! Hatte heftigste Gegenwehr zur Konsequenz. Ich habe sie dann ins Platz gelegt, sie liebevoll zur Seite gerollt und siehe da, er durfte ihre Beine ohne grosses Theater abklopfen (das ärgerliche Gegrummel möge man ihr verzeihen)

Schlussendlich bin ich nicht viel schlauer als vorher, zumindest nicht, wenn es um die Ursache des "Ausfalls" geht.
Nur konnte der Arzt mir anhand der Röntgenbilder immerhin mitteilen, dass sie weder HD, ED, noch Arthrose, Spondylose oder Knieprobleme habe.
Auch schon mal was. ;)

Sollten die Symptome nochmal auftreten, würde man mir empfehlen, ohne grosse Umwege direkt ins Spital zu kommen, man könne dann vielleicht noch eine Liquorpunktion machen, um eine Entzündung im Hirn auszuschliessen oder aber eine Röntgenuntersuchung mit Kontrastmittel in der Wirbelsäule.
Aber zumindest ersteres mache nur wirklich Sinn, wenn es keine parallele Cortison-Therapie gäbe, denn das würde das Ergebnis verfälschen.


Nun denn, ich denke, ich werde den "Befund" in den nächsten Tagen nochmal mit meinem Haustierarzt durchsprechen, ansonsten nehme ich das jetzt mal so hin...

Schöne Grüsse

Antje


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