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 Betreff: Re: Krankheitsverlauf
Posting Nummer:#11  BeitragVerfasst: Mo 7. Nov 2005, 10:12 
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Hallo Grit,

ich gebe dir mal einen kleine Symptomsammlung:

Störungen kommen in folgenden Bereichen vor:
After-/Blasenfunktion (Nervus pudendus),
Hinterhandmotorik und -sensibilität (N. ischiadicus),
Rutenfunktion (Schwanznerven),

Beobachtete Krankheitserscheinungen:
Schmerzäußerung bzw. Verweigerung gewohnter Übungen bei Belastung (Absitzen,
Aufrichten auf die Hinterhand),
gemischte bzw. Hangbeinlahmheit (Schleifgeräusch),
verminderte Rutenbewegung bis hin zum" Hammelschwanz" (herunterhängender Schwanz),
Rutenbeißer (wegen Schmerz oder "taubem" Gefühl in der Rute), aber es kann auch sein, dass sich der Hund die Beine aufbeißt) und seltener
Schwierigkeiten beim Kot- und Harnabsatz (offener After, Überlaufblase)


Krankheitsanzeichen:
Schmerzen bei beidseitiger, nicht jedoch bei einseitiger, Streckung der Hüftgelenke,
verzögertes Absitzen ohne Schmerzen bei passiver Bewegung der großen Gelenke und
Schmerzen bei Druck auf die Wirbelsäule zwischen den Darmbeinschaufeln.

unsichere Anzeichen sind unklare Lahmheiten und verzögerte Korrekturreaktionen (verzögerter Aufstellreflex)

Es gibt einige Krankheiten, die ähnliche Symptome machen,wie zum Beispiel Coxarthrose, Spondylose ohne Cauda equina compression, kompressive Erkrankungen anderer Rückenmarksegmente, Infektionskrankheiten und Stoffwechselerkrankungen des ZNS, Verletzungen der Rute, Erkrankungen des Enddarmes, des Afters, der Blase und der Prostata, degenerative Myelopathie, Muskelkontrakturen und evtl. inguinaler Kryptorchismus. Sie sollten vor einer Behandlung ausgeschlossen werden.

Auszüge aus www.diensthundepraxis.de

Wenn du Fragen hast kannst du mich auch anrufen:
0123 45678910 aber lass es lange klingeln, ich suche immer mein Telefon. :g

[mod]In Eurem Interesse: Schickt Telefonnummern per IM[/mod]

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Liebe Grüße Caro

www.carolapier-tiertherapie.de


Zuletzt geändert von Caro und Sunny am Mo 7. Nov 2005, 14:07, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff: Re: Krankheitsverlauf
Posting Nummer:#12  BeitragVerfasst: Mo 7. Nov 2005, 11:21 
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Hallo Caro,

Danke!!!!!!!!!!!

Du hast Recht, ich lies es mindestens 50x klingeln, aber gefunden hast Du Dein Telefon nicht....... :-)

Ich habe nochmal mit dem TA gesprochen (Tel), um Ihr die Schmerzen zu nehmen und damit die Schwellung weg geht, bekomme ich für sie Tabletten, da ich erst heute Mittag hinfahren kann um sie zu holen, weiß ich noch nicht, um welche es sich handelt.

Ich melde mich wieder und versuche es später auch nochmal telefonisch bei Dir.

Liebe Grüße Grit


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 Betreff: Re: Krankheitsverlauf
Posting Nummer:#13  BeitragVerfasst: Mo 7. Nov 2005, 14:02 
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Sorry, ich war Gassi. }Q4 Aber aber ab jetzt den ganzen Tag zu Hause!!


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Liebe Grüße Caro

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 Betreff: Re: Krankheitsverlauf
Posting Nummer:#14  BeitragVerfasst: Di 8. Nov 2005, 22:32 
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Hallo,

ich habe die Tabletten geholt und mich lange mit dem TA unterhalten.

Realistisch gesehen, wird es "Schmerzen nehmen" sein und eine " zeitweise Besserung" geben,aber sie wird nie wieder gesund werden und er möchte mir keine Hoffnung mehr machen.

Grüße Grit


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 Betreff: Re: Krankheitsverlauf
Posting Nummer:#15  BeitragVerfasst: Mi 9. Nov 2005, 21:06 
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Hallo Grit,

ich hatte Dir ja schon mla geschrieben - wie gesagt, bei ben konnten wir eine Zeitlang mit Cortison viel erreichen - aber leider nicht lange und nicht für immer.

Viele Grüße
Anette


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 Betreff: Re: Krankheitsverlauf
Posting Nummer:#16  BeitragVerfasst: Do 10. Nov 2005, 01:39 
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Hallo Anette,

genau daran konnte ich mich erinnern, wie Du das geschrieben hast. Deshalb wollte ich es ja bei Jana auch, es funktionierte ja auch, aber nun ist sie im Moment läufig und da hat der TA mir abgeraten, es nochmal zu geben. Ich werde die 3 Wochen abwarten und dann vielleicht mit Cortison weiter machen, im Moment nimmt sie die Schmerzmittel und sie reagiert sehr positiv darauf.

Vielen Dank nochmal, liebe Grüße

Grit und Jana


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 Betreff: RE: Re: Krankheitsverlauf
Posting Nummer:#17  BeitragVerfasst: Do 10. Nov 2005, 10:48 
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Hallo Grit,

Zitat:
Realistisch gesehen, wird es "Schmerzen nehmen" sein und eine " zeitweise Besserung" geben,aber sie wird nie wieder gesund werden und er möchte mir keine Hoffnung mehr machen.


Ich drücke Euch ganz fest die Daumen. Schmerzen nehmen ist eine wirkliche Verbesserung der Lebensqualität, genießt diese Zeit!

Liebe mitfühlende Grüße,
Nicole + Pascha

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Roger Caras


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 Betreff: Re: Krankheitsverlauf
Posting Nummer:#18  BeitragVerfasst: Do 10. Nov 2005, 21:00 
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Hallo Grit,

es werden sicher noch einige hier sein, die mehr Ahnung haben, ich würde aber erst mal nur die Schmerzmittel geben und das Cortison für die Zeit aufheben, wenn Schmerzmittel nicht mehr wirken.
bei Ben wird es bals drei Jahre her sein...
mitfühlende Grüße
Anette


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 Betreff: Re: Krankheitsverlauf
Posting Nummer:#19  BeitragVerfasst: Di 24. Jan 2006, 22:07 
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Hallo Grit,

bei Bandit fingen die ersten Symptome (leichtes Hinterhandschleifen, Vermeiden von Sprüngen) im Alter von 4 Jahren an. Die definitive Diagnose wurde (trotz CT) erst ein halbes Jahr später gestellt. Man hatte das CES auf dem CT "übersehen".

Typische Symptome waren das Hinterhandschleifen, der Katzenbuckel und das Vermeiden von Trab (Bandit lief entweder Schritt oder Galopp).

Erste Maßnahme: Laminektomie. Danach Cortisongabe, 8 Wochen lang oral, um zu verhindern, daß die geöffnete Wirbelsäule wieder zuwächst. Trotz Cortison bildete sich etwa 4 - 5 Monate später übermäßig viel Bindegewebe, das nun seinerseits das Rückenmark quetschte. Dieselbe Symptomatik erneut, nur noch schlimmer: Massive Koordinationsstörungen der Hinterhand, teilweiser Verlust der Kontrolle über den Schließmuskel (wenn er rausmußte, mußte ich mich beeilen, er konnte nach dem ersten Anzeigen nur etwa 5 - max. 10 min einhalten!).

Nächste Maßnahme: Nach mehreren Myelogrammen und Cts Goldakupunktur. Effekt: Null, bzw. sogar weitere Verschlimmerung der Symptomatik! Teuer, völlig wirkungslos.

Also nach einigen Monaten: erneut chirurgischer Eingriff, Entfernung des Narbengewebes in 4-stündiger OP und weitere Laminektomie. Danach Depotspritzen mit Cortison direkt an die betroffene Stelle der Wirbelsäule, die nun OBEN und SEITLICH geöffnet worden war. Diese Depotspritzen mußte Bandit alle 4 Wochen bekommen, und da er zu posttraumatischem Ödem neigte, war klar, dass er sie bis an sein Lebensende würde bekommen müssen.

Ein Jahr nach der zweiten Laminektomie: Bandscheibenvorfall an der instabilsten Stelle der Wirbelsäule, inoperabel. Ich ließ ihn aus der Narkose nicht mehr aufwachen, denn: Entweder hätte er massivste Schmerzmittel bekommen müssen, dazu hätte aber das Cortison abgesetzt werden müssen (Magenblutungen!) und er hätte wegen des Drucks aufs Rückenmark dann nicht mehr laufen, sondern nur noch kriechen können. Oder man hätte ihm keine Schmerzmittel und weiterhin Cortison verabreicht, und er hätte mit den enormen Schmerzen eines Bandscheibenprolaps dahinvegetieren müssen.


_________________
Liebe Grüße
Claudia mit den Monsterwarten
*************************

In den Augen meines Hundes
liegt mein ganzes Glück;
All mein Inneres, Krankes, Wundes
heilt in seinem Blick
(Friederike Kempner)


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