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 Betreff: Spondylose und Cauda Equina Kompression
Posting Nummer:#1  BeitragVerfasst: Mo 21. Mär 2005, 19:05 
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Hallo zusammen,

hatten ja die letzten Tage mit Spekulationen über Jana´s Gesundheitszustand verbracht und komme mit einer schlechten Nachricht vom TA.

Sie hat Spondylose und Cauda Equina, wobei ersteres nicht so schlimm wäre, als letzteres.

Wer kennt sich damit aus, hat Tips und Ratschläge?????

Ich freue mich über alles, was Ihr mir schickt.

Liebe Grüße, Grit


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 Betreff: RE: Spondylose und Cauda Equina Kompression
Posting Nummer:#2  BeitragVerfasst: Mo 21. Mär 2005, 20:25 
Hallo Grit,

meine Hündin hat auch die Diagnose Cauda Equina.
Lies dazu bitte:
Cauda Equina- was draus geworden ist
Zu deinem TA
Ein Röntgenbild im Stehen? So so. Da mag man vielleicht Spondyliosen Erkennen, aber keinesfalls ein Cauda Equina Kompressionssyndrom!
Dazu muss der Hund nicht nur liegend geröngt werden, sondern sogar mit gekrümmten Rücken gelagert werden, da dieser hintere Wirbelsäulenbereich durch das Becken verdeckt ist.
Wie schrieb doch noch: die meisten TA sind mit der Interpretation v. Röntgenbildern überfordert. die Erfahrung habe ich auch gemacht. Ich kann dir nur dringenst das magnostic diagnosezentrum in Gundersheim empfehlen, bevor du irgendetwas weiteres unternimmst. Denn, selbst wenn Cauda Equina vorhanden ist- das heißt nichts anderes als das in einem bestimmten Wirbelabschnitt das Rückenmark gepresst wird. Wodurch muss zunächst ermittelt werden und davon hängt auch die weitere Behandlung ab. Es kann sich um Bandscheibenvorwölbungen oder Vorfälle handeln, um degenerative Erkrankungen, Kalkablagerungen usw. Du siehst du hast noch längst keine Diagnose mit der sich behandeln läßt.
UND DU MUSST DICH BEEILEN!!!!

LG susanne


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 Betreff: Re: Spondylose und Cauda Equina Kompression
Posting Nummer:#3  BeitragVerfasst: Di 22. Mär 2005, 10:27 
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Hallo Susanne,

der TA hat eine seitliche Aufnahme machen können und ich war darüber froh, das jana dazu nicht in Narkose gelegt werden mußte. Danke auch für den Beitrag, den ich mit großem Interesse gelesen habe,aber ich werde nicht nach Hamburg fahren. Ich finde, auch wenn ich jetzt ganz viele böse Meinungen bekomme, dass auch alles in einem gewissen Verhältnis bleiben muß. Ich möchte Jana nicht alleine irgendwo in einer Klinik lassen, ich möchte ihr auch diese ganzen Untersuchungen ersparen. Es wird mir auch niemand die Garantie dafür geben, ob sie dann NOCH länger leben wird und es steht ja überhaupt nicht fest, ob es überhaupt operapel ist. Ich möchte mir auch keine Gedanken darüber machen, wie lange sie das schon hat und warum niemand danach geschaut hat. Ich bin mir der Konsequenz völlig im Klaren und werde ihr, so weit es in meiner Kraft steckt, helfen.
Liebe Grüße, Grit


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 Betreff: RE: Re: Spondylose und Cauda Equina Kompression
Posting Nummer:#4  BeitragVerfasst: Di 22. Mär 2005, 11:07 
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Hallo Grit,

Pascha hat auch Cauda Equina. Wie Susanne schon schrieb, ist das mit einer normalen Röntgenaufnahmen nicht erkennbar. Entweder man läßt ein CT machen oder es wird Kontrastmittel in den Wirbelsäulenkanal gespritzt, damit man die Verengung beim Röntgen sehen kann. Dabei ist der Hund auf jeden Fall in Narkose, da es für den Hund sehr schmerzhaft ist so zurechtgebogen zu werden. Ich würde auch noch zu einem anderen Arzt gehen, damit ihr euch sicher seid. Wie ihr euch danach entscheidet, also welche Therapie ihr machen wollt, könnt ihr euch dann ja noch entscheiden.

Liebe Grüße,
Nicole + Pascha

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 Betreff: RE: Re: Spondylose und Cauda Equina Kompression
Posting Nummer:#5  BeitragVerfasst: Di 22. Mär 2005, 11:40 
Hallo Grit,

du musst natürlich selbst wissen wieviel Aufwand du bereit bist zu tragen.
Was ich aber sehr bedenklich finde ist das dein Tierarzt dir etwas als Diagnose mitteilt, was er nicht gewissenhaft untersucht hat. Eine Röntgenaufnahme ohne Narkose ist ein Witz- sorry mich macht das richtig sauer, für mich ist das Nepp am Patienten und ich würde mir das Geld dafür zurückholen.
Fakt ist- so kann man diese Erkrankungen nicht diagnostizieren. Du bist also eigentlich nicht schlauer als zuvor. Was meint dein Tierarzt denn wie es nun mit deinem Hund weitergehen soll?

lieben Gruß
Susanne


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 Betreff: Re: Spondylose und Cauda Equina Kompression
Posting Nummer:#6  BeitragVerfasst: Di 22. Mär 2005, 11:58 
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Hallo,

was er sagt? Er gibt mir zwei Möglichkeiten, zum Einen, daß Jana eine CT bräuchte um festzustellen, ob man überhaupt operieren kann, zum Anderen entzündungshemmende Medikamentenbehandlung. Ich habe aber doch die Aufnahmen auch gesehen und er hat mir Aufnahmen eines gesunden Hundes gezeigt und verglichen mit dem Internet hat sie C-E. Im Moment ist mein Kopf eh völlig voll, vielleicht muß das alles erstmal sitzen und wieder beruhigen.
Liebe grüße, grit


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 Betreff: Re: Spondylose und Cauda Equina Kompression
Posting Nummer:#7  BeitragVerfasst: Di 22. Mär 2005, 13:20 
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Hallo Grit,

was mich bei der ganzen Geschichte nachdenklich stimmt, ist folgendes:

Du hattest im ursprünglichen Thread geschrieben, dass die Probleme eines schönen Nachmittags aufgetreten sind, als ihr viel im Garten ward. Da sei sie ein paarmal gestolpert. Korrigier' mich bitte, wenn es falsch ist. Vorher hast du keine Symptome bemerkt? Sie ist normal gelaufen? Hat nicht ab und an mal mit der Oberseite der Hinterpfote über den Boden geschliefen? Ist gestolpert, weil sie versucht hat, mit der Oberseite der Hinterpfote aufzusetzen, statt mit der Sohle?
Der Grund, weshalb ich diese Fragen stelle, ist folgender: eine klassische Cauda equina entsteht dadurch, dass die Spondylosen so weit zuwachsen bzw. sich zusätzlich Knochenzubildungen an den Austrittsstellen der Nerven bilden, dass die Nerven langsam immer mehr gequetscht werden. D. h. es kommt zu sich langsam verschlimmernden Symptomen. Treten die Symptome aber plötzlich auf, so sind häufiger akute Kompressionen durch einen Bandscheibenvorfall, eine Wirbelverschiebung, eine Muskelverspannung etc der Grund für die auftretenden Symptome. Es kommt natürlich auch zu einer Kompression der Cauda equina, aber das therapeutische Vorgehen ist ein völlig anderes! Deshalb sollte man schon so genau wie möglich abklären, ob ein akuter Grund vorliegt, die Heilungsprognose ist dann viel besser als bei chronischen Knochenzubildungen.

Liebe Grüße
Susanne :w

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 Betreff: RE: Re: Spondylose und Cauda Equina Kompression
Posting Nummer:#8  BeitragVerfasst: Di 22. Mär 2005, 15:36 
Hallo Grit

Zitat:
was er sagt? Er gibt mir zwei Möglichkeiten, zum Einen, daß Jana eine CT bräuchte um festzustellen, ob man überhaupt operieren kann, zum Anderen entzündungshemmende Medikamentenbehandlung.


Von einer OP würde ich auch erst einmal absehen.
Es gibt aber noch viele viele Lösungen dazwischen:
- konservative Schmerztherapie
- Akupunktur (die bei manchen Fällen sehr gut anschlagen soll)
- Physiotherapie
- Einspritzung eines Medikamentencocktails direkt an die entzündlichen Stellen (die minimal- invasive Therapie- wird auch in Gundersheim gemacht)

als Grundlage aber bleibt das man zunächst eine echte Diagnose braucht



<<
Grit das kann nicht sein! Der Hund kann in dieser Stellung nicht beurteilt werden. Dem Laien kann man doch alles mögliche erzählen.
Eine preiswerte Möglichkeit dies zu überprüfen ist das Bild einem Fachmann zuzuschicken und es beurteilen zu lassen.
Zitat:

<<

Ja natürlich, wäg ab.

Lieben Gruß Susanne


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 Betreff: Re: Spondylose und Cauda Equina Kompression
Posting Nummer:#9  BeitragVerfasst: Di 22. Mär 2005, 18:24 
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Liebe Susannes,

Ihr meint, sie hat keine Cauda equina? Hätte ich mehr Erfahrungen mit Hunden, hätte ich sicherlich die Symptome erkennen können. Aber was meint Ihr, wie sich für mich ein Hintern von hinten anschaut? Immer gleich, ich habe keine Ahnung. Natürlich fällt mir jetzt auf, daß sie komisch gelaufen ist, sie hat immer so einen Ausfallschritt gehabt und hat furchtbar mit den Po gewackelt. Sicherlich kam sie auch zu Hause schlecht hoch, ich dachte aber immer, es läge am Parkett, das ihr zu glatt ist. Und wenn sie ihre Frisbee hinterrannte, sehr oft beide Hinterbeine wegstreckte und auf dem planken Unterleib da lag. Wie hätt ich erkennen können, dass das nicht normal ist?
Grit


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 Betreff: Re: Spondylose und Cauda Equina Kompression
Posting Nummer:#10  BeitragVerfasst: Di 22. Mär 2005, 19:54 
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Hallo Grit,

Zitat:
Ihr meint, sie hat keine Cauda equina


Nein, dass haben wir so nicht behauptet. Aber Cauda equina Kompressionssyndrom ist eigentlich nur die Bezeichnung für eine Einengung der Nerven, die am Kreuzbein austreten, die Ursachen für diese Einengung kann unterschiedlich sein. Wir wollten nur darauf hinweisen, dass man nur mit dieser "Diagnose" keine zielgerichtete Therapie einleiten kann.

Zitat:
Wie hätt ich erkennen können, dass das nicht normal ist?


Fasse meine Fragen bitten nicht als Vorwurf auf, so war es nicht gemeint. Wir wissen doch, dass du zu den Hunden wie die Jundfrau zum Kind gekommen bist und auch, dass du alle Mühe gibst, sie bestens zu versorgen. Ich wollte mit meinen Fragen nur herausfinden, ob eher ein akuter oder ein chronischer Grund für die Einengung zu vermuten ist. Bei dem was du jetzt schreibst, lagen also wahrscheinlich doch schon Symptome vor, also könnten doch eher die Spondylosen und/oder weitere Knochenzubildungen der Grund sein.

Eine entzündungshemmende Therapie ist zunächst ersteinmal nicht falsch. Trotzdem würde ich an deiner Stelle überlegen, das CT machen zu lassen (wenn Jana's Herz-Kreislauf-System eine Narkose mitmacht, dass muss vorher abgecheckt werden), um genauer zu wissen, was die Kompression verursacht.

Und nochmal, fühl' dich bitte nicht angegriffen, wir versuchen dir nur so gut es auf die Entfernung geht zu helfen und uns ein Bild von der Erkrankung und euren Möglichkeiten Jana zu helfen, zu machen.


Liebe Grüße
Susanne

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