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 Betreff: Cauda Equina Kompressionssyndrom
Posting Nummer:#1  BeitragVerfasst: Do 19. Aug 2004, 11:04 
Liebe Fories,
nachdem mein Hovawart Ninja in den letzten 14 Tagen 4 mal bei bestimmten Bewegungen heftige Schmerzen gehabt hat, waren wir gestern in einer Fachklinik und haben sie durchröntgen lassen.
Das Ergebnis ist niederschmettern:
Cauda Equina Kompressionssyndrom.
Das bedeutet der untere Lendenwirbelkanal ist verengt (durch Ablagerungen, Bandscheiben o.ä.)
und die Nerven werden gequetscht.
Bei ihr ist scheinbar der Ischiasnerv betroffen.
In der Kürze der Zeit habe ich versucht möglichst viel in Erfahrung zu bringen. Es scheint als führe kein Weg an einer OP (die nicht ganz einfach ist) vorbei.
Soweit ich weiß gibt es eine neue Methode die sehr minimalistisch vorgeht (Klinik in Hamburg) und die herkömmliche Methode.
Hat einer von euch nähere Infos, Erfahrungen darüber oder kennt jemand, der diesen Eingriff bereits hat machen lassen?
Ich fühle mich sehr unter Zeitdruck und wenn Ninja noch mehr Schmerzattacken in der Heftigkeit hat, dann bin ich selbst reif f. die Klappse.

Dank euch im Voraus
LG Susanne und Ninja


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 Betreff:
Posting Nummer:#2  BeitragVerfasst: Do 19. Aug 2004, 11:21 
Hallo Susanne

Infos unter:

Hundepraxis

Ein leidiges Thema, aber ich kenne Sporthunde, die noch heute im Sport geführt werden und operiert wurden. Ich finde das nicht gut, aber soll Dir zeigen, dass es möglich ist. Leider kenne ich sogar Zuchthunde, die operiert wurden, wirklich ein leidiges Thema.

Bei uns gibt es einen Spezialisten in Zürich, müsstest Dich unter den Sporthundeführern durchfragen, wer bei euch der Spezialist ist.

Bild

Viel Glück :-TR


Zuletzt geändert von P.H am Do 19. Aug 2004, 13:45, insgesamt 3-mal geändert.

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 Betreff: cauda
Posting Nummer:#3  BeitragVerfasst: Do 19. Aug 2004, 12:13 
hallo susanne

diese diagnose kenn ich auch. bei uns gleichzeitig mit wobbler im halswirbelbereich. mein rüde konnte innert monatsfrist kaum mehr gehen, schwankte, stolperte und fiel immer öfter um. inkontinenz, verdauungsprobleme. bewegung maximal 5-10 minuten am stück, anschliessend "glühte" er, schrie auf, sobald man ihn berührte oder sich irgendwo anstiess. schnellstens hab ich alles auffindbare zum thema zusammengetragen, mehrere TAs ausgefragt, erfahrungen gesucht. - operieren kann man. ich hab es nicht gemacht. nach 1,5 monaten nach diagnose und einer woche schmerztherapie habe ich ihn einschläfern lassen. für mich war das die richtige lösung.
falls du interessiert bist, habe ich noch eine adresse eines spezialisten, in der schweiz, nähe zürich.
lg, hanna


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 Betreff:
Posting Nummer:#4  BeitragVerfasst: Do 19. Aug 2004, 13:30 
Tschau Susanne,

VETSUISSE-FAKULTÄT UNIVERSITÄT ZÜRICH

Prof. Dr. med. Robert Steffen verlangen. Er operiert auch an anderen Orten.

Preis ca. 2000Fr., kannst mich aber nicht haftbar machen, denn ich würde die Variante von Hanna vorziehen. Am wichtigsten wäre danach das schonen und ein Muskelaufbau im Wasser. Ist übrigens gesund, mit dem Hund täglich über einen See zu schwimmen.
Bild


Zuletzt geändert von P.H am Do 19. Aug 2004, 13:43, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff:
Posting Nummer:#5  BeitragVerfasst: Do 19. Aug 2004, 14:22 
Hallo

Dr.Steffen ist ein sehr guter TA !! Hab ihn selber für die Abklärungen bei meinem Hovirüden gehabt (Bandscheibenvorfall im Halswirbel ;) war aber in Luzern bei ihm.
Er hatte mir damals von einer OP abgeraten da sie Chancen gering waren an dieser Stelle.
Wir haben Physiotherapie gemacht was recht viel Erfolg brachte. Leider verstarb mein Rüde dann aber doch vorzeitig nach 6 Mt.an einer anderen Krankheit, so dass ich keine Ahnung habe wie lange man mit Physio das ganze stabilisieren gekonnt hätte.
Liebe Susanne und Ninja, ich wünsche Euch alles gute und die richtige Entscheidung:C4 ich weis wie schwierig es manchmal ist so was zu entscheiden und ich hatte erst vor 7 wochen auch wieder mit meiner Colliehündin die nun 4te OP wegen Beinbruch zu überstehen und wir stecken noch voll in der Heilungsphase:( bei jedem Bruch sagte ich nie mehr und denoch habe ich es doch immerwieder machen lassen weil ich es nicht übers herz brachte meine nun 8 J. Hündin herzugeben. Aber sie ist sonst auch fit und hat keine anderen Beschwerden und desswegen ist es mir das wert!
Wenn Dir der TA zur OP rät würde ich es wohl an Deiner Stelle 1 x machen sofern Deine Hündin sonst noch gesund und fit ist.
Andernfalls würde ich wohl auch eher den bitteren Weg wählen und sie erlösen.
Liebe Grüsse von Trix


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Posting Nummer:#6  BeitragVerfasst: Do 19. Aug 2004, 16:44 
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Hallo,

wie alt ist Ninja ?
Anette


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Posting Nummer:#7  BeitragVerfasst: Do 19. Aug 2004, 17:21 
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Hallo Susanne,

ich habe nichts Gescheites beizusteuern, außer, dass ich euch wirklich die Daumen drücke...! So eine Diagnose gehört doch sicher zu den Albträumen eines jeden Hundehalters...

Lieben Gruß von
Meike


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Posting Nummer:#8  BeitragVerfasst: Do 19. Aug 2004, 21:53 
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Hallo Susanne
ich kann dir sowas von nachfühlen wie dir zumute sein muss. Plötzlich mit so einer Diagnose dazustehen ist kaum auszuhalten. Versuche 'ruhig Blut' zu bewahren und das 'für und wider' OP gegeneinander abzuwägen.

Bei unserer ersten Hovihündin standen wir vor der gleichen Frage. Sie war damals aber schon fast 10 Jahre alt und durch etliche Unfälle in jungen Jahren rundum mit Arthrose geplagt. Zu allem Elend hatte sie mit 9 Jahren auch noch das Kreuzband gerissen, welches wir noch operieren liessen. Dann kam ein kalter Winter mit viel Schnee und Eis und auf diesem Eis war sie dreimal ausgerutscht und gestürzt. Danach begannen dann die Rückenprobleme. Durch den schon sehr geschwächten Allgemeinzustand wollten wir ihr die Strapazen mit Kontrastmittel-Röntgen und OP aber nicht mehr zumuten, zumal eine Heilung bei ihr mehr als fraglich gewesen wäre. Sie hatte dann noch Schmerzmittel erhalten und zuletzt Cortison, und als auch das nicht mehr half erlösten wir sie.

Aber Ninja ist ja noch viel jünger, und ich gehe jetzt mal davon aus, auch in einem sonst guten Allgemeinzustand. Ich glaube, dann würde ich mich vermutlich für eine OP entscheiden.
Ich hoffe dass das mit dem Link funktioniert hat den ich dir geschickt habe.

Ich drücke euch ganz fest die Daumen dass Ninja wieder gesund wird und noch viele Jahre rumhüpfen kann.
Mitfühlende Grüsse
Marianne



_________________
Natürlich kann man ohne Hund leben - es lohnt sich nur nicht


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 Betreff: RE:
Posting Nummer:#9  BeitragVerfasst: Fr 20. Aug 2004, 06:27 
Hallo @ all,

vielen Dank für eure Anteilnahme und eure zahlreichen Hinweise.
Ninja ist 6 1/2 Jahre alt war bislang nie krank und ist auch ansonsten in topp Verfassung.
Abgesehen von diesen einzelnen Schmerzattacken ist sie in der übrigen Zeit völlig normal, bewegt sich auch normal.
Nach meinen bisherigen Überlegungen halte ich folgendes für sinnvoll.
In Hamburg gibt es einen Prof. Ali Hassan, der wohl bahnbrechendes in diesem Bereich geleistet haben soll. Er entwickelte die minimale Invasionstherapie für Hunde (das was Grönemeyer f. Menschen in Bochum macht). Hierbei handelt es sich um mehrmalige punktuelle Eingriffe, die mehrmals ambulant unter dem Ct Bogen durchgeführt werden. Der Vorteil- kein großer Eingriff, punktgenaues Arbeiten , kein Klinikaufenthalt (den ich mir bei Ninja nicht vorstellen kann, weil sie in solchen Situationen völlig aufdreht und in Abwehr geht.)
Also werde ich erst mal einen Termin zur Vorstellung dort machen, um durch ein CT den Zustand feststellen zu lassen und dann zu beraten was überhaupt sinnvoll ist. Die Aufnahmen mit Kontrastmittel sind risikoreich und wohl auch ungenauer! (CT ist natürlich teuer!)
Kennt jemand den Prof oder jemanden, der diesen Eingriff schon mal hat machen lassen?

liebe Grüße Susanne und ninja


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 Betreff:
Posting Nummer:#10  BeitragVerfasst: Fr 20. Aug 2004, 09:13 
Hi Susanne

Ich wüsste jemand der diese OP machen lies und Dir wohl etwas darüber berichten könnte ;) ab und zu schaut sie auch hier rein aber wohl leider nicht gerade :( Ich werd sie Privat anmailen damit sie hier rein guckt !! ;)

Grüsse und Kopf hoch :C4

Trix


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