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 Betreff: Arthrose hinten durch HD
Posting Nummer:#1  BeitragVerfasst: Mi 30. Jul 2008, 18:52 
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Zur Info: unser Leo, ein Mischlingshund aus Spanien (vermtl. Briard/Windhund) kam schon mit 7 Monaten mit HD nach Deutschland. Wir haben das aber bisher gut im Griff gehabt mit Muskelaufbau, wie laufen am Fahrrad, Schwimmen, Futterzusätze, wie Grünlippmuschelpulver und K1.

Jetzt hat er aber seit einigen Tagen einen merkwürdigen Gang an den Tag gelegt und heute war ich beim TA. Wenn es nicht so heiß gewesen wäre, hätte sie ihn nach der Untersuchung sofort geröntgt. Er ist jetzt 3 1/2 Jahre alt und hat leichte Arthrose in beiden Kniegelenken hinten und war schmerzempfindlich an einer Hüfte.

Ich hatte im Vorfeld schon Pet-CH92 von Rokka bestellt, weil ich schon so einen Verdacht hatte.

Nun zu meiner eigentlichen Frage: was kann ich zusätzlich noch machen?
Physiotherapie hier in der Gegend ist leider noch nicht vorhanden.

Vielen Dank schon mal
Inge

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 Betreff: Re: Arthrose hinten durch HD
Posting Nummer:#2  BeitragVerfasst: Do 31. Jul 2008, 14:22 
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Hallo Inge

Hast du die Informationen, die Mirjam zusammengestellt hat schon gesehen: Info´s HD

Wichtig beim Radfahren ist, dass das auf "weichen" Flächen statt findet (also keine kilometerlangen Asphaltstrecken).
Schwimmen ist super, wenn dein Hund das macht- je mehr desto besser.
Physio wäre ebenfalls super - da hab ich mit Sina schon etliches gut machen können. Notfalls vielleicht mal ein Seminar besuchen und selber massieren?

Ich habe gute Erfahrungen mit dexboron forte gemacht, andere schwören auf Luposan, carnosan und wie sie alle heißen. Ich denke, dass ist so individuell wie die Ursache der Arthrose ;)

Schmerzmittel würde ich nicht grundsätzlich ablehnen. In der Akutphase verhindern sie Muskelverspannungen durch Entlastung und Körperschiefhaltung. Zudem wirken sie auch entzündungshemmend.
In der chronischen Phase muss man sich überlegen, ob ein evtl. kürzeres schmerzfreies Leben einem längeren schmerz reichen Leben (und Bewegungseinschränkungen) vorzuziehen ist.

Die von dir genannten Präparate kenne ich nicht.


Gruß Bea

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Zuletzt geändert von BeaSin am Do 31. Jul 2008, 16:57, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff: Re: Arthrose hinten durch HD
Posting Nummer:#3  BeitragVerfasst: Fr 1. Aug 2008, 07:52 
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Danke Bea,
die Infos von Mirjam hatte ich direkt vor meiner Anfrage gelesen.

Pysio ist ziemlich schlecht hier in der Gegen, Vulkaneifel = Entwicklungsgebiet.
Aber heute bekomme ich hoffentlich noch einen Link zu einem Seminar für Hundemassage. Das ist sicher intressant und er wird das bestimmt genießen.

Schmerzmittel wollte ich erst mal nur pflanzliche geben, wie Traumeel oder Releaf.

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 Betreff: Re: Arthrose hinten durch HD
Posting Nummer:#4  BeitragVerfasst: Fr 1. Aug 2008, 11:52 
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Hallo Inged

Du schreibst an anderer Stelle:
Zitat:
Hoffentlich hast du mehr Glück mit deiner Anfrage.

Das Problem bei der Arthrose ist, das sie oft eine multicausale Entstehungsgeschichte hat.
Ebenso vielfältig sind dann auch die möglichen Behandlungen.
Die wichtigsten Punkte hatte ich dir genannt: eine Schonhaltung verhindern durch Muskelaufbau (Schwimmen, Bewegung) und Muskelentspannung (Physio, Schwimmen).
Zu weiteren Punkte hat Mirjam ja schon vieles geschrieben.

Alles andere – Ernährung, Phytopharmaka, Schmerzmittel – muss individuell abgestimmt werden und greift selbst dann nicht immer.
Häufig werden Goldimplantate empfohlen: auch das muss man individuell festlegen: Ursache der Arthrose, betroffene Gelenke, Alter des Hundes etc.

Wenn du konkrete Fragen hast, wirst du auch sicher noch Antworten bekommen. Nur allgemein zu Arthrose lässt sich eben schlecht was sagen (oder soviel, dass es ein mehrbändiges Werk wird ;) ).

Zitat:
Schmerzmittel wollte ich erst mal nur pflanzliche geben, wie Traumeel oder Releaf.

Weil ich weiß, dass oft versucht wird, dem Hund via pflanzlichen Mitteln zu helfen habe ich genau das geschrieben, was ich schrieb.
Sicher helfen in einigen (vielen) Fällen pflanzliche Präparate. Aber besonders im akuten Zustand kann es Sinn machen, z.B. Rimadyl zu geben (um Muskelverspannungen zu verhindern oder in Kombi mit der Physio abzubauen). Auch bei Langzeitbehandlungen sollte man sich stets kritisch fragen:
"Hat das pflanzl. Präparate XYZ wirklich den erwünschten Effekt (Schmerzfreiheit)?"
Und da habert es leider oft. Der Hund läuft in der Regel normal, ist ja auch schon alt, er spielt nicht mehr, ist bisschen grandig zu anderen Hunden, nur ab und zu mag er nicht Gassi ...
Dass das aber schon Ausdruck, von ansonsten permanenten Schmerzen sein kann, die manchmal einfach unerträglich werden - das vergessen viele Hundebesitzer. Daher kann es durchaus Sinn machen, eine Schmerztablettengabe zu machen um einen "Nullpunkt" zu ermitteln: wie verhält sich der Hund, wenn ihm nichts weh tut.

Gruß Bea

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