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 Betreff: RE: Arthrose
Posting Nummer:#11  BeitragVerfasst: Sa 16. Feb 2008, 00:15 
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Hallo Bea,

meine Antwort ist zwar ein bisschen spät, aber vielleicht hilft sie Dir ja trotzdem noch, oder besser Sina.

Zitat:

Wer hat Erfahrungen mit Dauermedikation von Rimadyl?
Habt ihr da die volle Dosis oder eine reduzierte gegeben?
Wenn reduziert: auf wessen Anlass? Ergebnisse?

Wenn ihr Rimadyl nur zeitweise gebt:
Schleicht ihr euch aus? Wenn ja: auf wessen Veranlassung hin (also wer hat das mit dem ausschleichen gesagt?)


Persönlich kenne ich eine Hündin, die seit gut drei Jahren täglich Rimadyl bekommt, allerdings 3/4 der Höchstdosis. Sie kommt damit sehr gut zurecht und auch die Blutwerte sind dem Alter entsprechend gut.
Von Tierärzten und auch anderen Hundehaltern habe ich erfahren, dass man nicht zwingend die Höchstdosis geben muss, sondern es auch Hunde gibt, die mit weniger sehr gut zurecht kommen. Einige haben das mit dem Tierarzt abgesprochen, andere haben von sich aus probiert womit der Hund noch gut zurecht kommt.
Zum Thema Ausschleichen: mein Tierarzt hat mir das empfohlen und ich habe das bisher immer gemacht. Für mich hatte das den Vorteil, dass ich durch das langsame (immer 25mg weniger für 2 bis 3 Tage) Runterdosieren gemerkt habe, wenn es doch eher besser wäre ihm noch eine Weile mehr zu geben.

Zum Dexboron kann ich gar nichts sagen - aber schön, wenn Du was gefunden hast, das Sina hilft.

Ansonsten: wenn Du das Gefühl hast, dass das Rimadyl nicht den gewünschten Effekt hat, dann bietet die Palette der Schmerzmittel noch so einiges, was man ausprobieren kann.

Gruß, Mirjam


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 Betreff: Re: Arthrose
Posting Nummer:#12  BeitragVerfasst: Sa 16. Feb 2008, 09:29 
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Hallo Bea,

mein Hund wurde auch ohne Narkose geröntgt und eine schwere HD beidseitig festgestellt. Natürlich schlug man mir vor, nochmals unter Narkose zu röntgen, jedoch habe ich das nicht machen lassen. Ich habe mich gefragt, was das bringen soll. Die Diagnose stand fest und ein weiteres Röntgen würde keine andere Diagnose bringen. Es besteht ja bei jeder Narkose ein nicht geringes Risiko für den Hund.

lg
Silvia


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 Betreff: Re: Arthrose
Posting Nummer:#13  BeitragVerfasst: Sa 16. Feb 2008, 13:21 
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Hi Vita

Ja, mit der Narkose ist so eine Sache.
Ich habe meinen TA auch gefragt, was das bringen soll.
Also:
Eine eindeutige schwere HD kann man wohl in der Tat ohne Narkose feststellen.
Die Zwischenstufen sind schon schwieriger genau festzustellen ohne Narkose, weil der Hund sich beim röntgen verkrampft. Dadurch wirkt das Gelenk etwas besser, als es in der Tat ist.
Nun dachte ich, dass es ja eigentlich egal ist, den genauen Grad der HD festzustellen, wenn der Hund definitiv Schmerzen hat. Was interessiert mich da der genaue Winkel?
Antwort des Arztes war: weil man dann die Therapie besser anpassen kann. Eine OP käme zwar auf Grund des Alters nicht in Frage; mit Goldakupunktur hat er keine gute Erfahrungen. Aber man könne dann eher abschätzen, ob man dauernd Medikamente gibt, welche Medikamente man geben sollte, ob eine Physiotherapie wirklich sinnvoll ist etc.
Finde ich nachvollziehbar. Andererseits bleiben mir Restzweifel, weil der Grad der HD ja nichts über die Schmerzen aussagt.

Gruß Bea

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 Betreff: Re: Arthrose
Posting Nummer:#14  BeitragVerfasst: Sa 16. Feb 2008, 14:38 
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hallo bea
warst du bei einem hüft-/ellbogenspezialisten oder bei einem "normalen" TA? falls zweiteres, würde ich dir dringend raten, bei einem TA Rat einzuholen, der sich auf hüften/ellbogen spezialisiert hat.
nina

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 Betreff: Re: Arthrose
Posting Nummer:#15  BeitragVerfasst: Sa 16. Feb 2008, 18:26 
Hi Bea,
ich habe jetzt erst Deine Anfrage bezüglich Arthrose gesehen und möchte ein wenig von meinen Erfahrungen berichten.
Viele Beiträge findest Du in meinem Stammforum, da mein Airedale auch Schwierigkeiten mit Lahmheit hatte und ich damals einmal eine Anfrage stellte. Guck mal hier

Ich habe leider keinen Icon gefunden für Link einfügen.

Grundsätzlich habe ich mit der Akupunktur von Hunden sehr gute Erfahrungen gemacht. Gerade bei Arthrose und Spondylose kann es sehr hilfreich sein (auch wenn es in unserem speziellen Fall nicht wirkte).

Eine Koryphäe auf dem Gebiet ist der dänische Arzt Bille Ruwald, der in Hokkerup, 6340 Krusa seine Tierklinik hat. Ich weiß nicht, wo Du wohnst? Oder möchtest Du nicht einmal Kurzurlaub in Norddeutschland oder Süddänemark machen? :-) Bille ist auf Schwierigkeiten des Bewegunsapparates spezialisiert. Seine Kunden kommen aus ganz Norddeutschland und teils noch weiter südlich davon, zu ihm, viele auch mit Diensthunden. Ich fand ihn damals kompetent, wobei ich mich des Eindrucks nicht erwehren konnte, dass wesentliche Grundlage seines Erfolgs die Verabreichung eines bestimmten Medikaments sei. Ich muss noch einmal gucken, wie es hieß, vielleicht finde ich den Namen noch irgendwo (es wurde gespritzt). Die Kosten für den TA: Erstaunlich gering! Ich hatte zu dem Zeitpunkt für 5 verschiedene Diagnosen von 5 TÄ hier sehr viel mehr bezahlt.

Ich habe das Glück, in der Nachbarschaft einen Physiotherapeuten zu haben. Für einen solchen ist es auch keine Schwierigkeit, den Hund einmal genau zu untersuchen. Meist nimmt sich solch ein Bekannter deutlich mehr Zeit als ein TA.

Zur Homöopathie: Rhus ist ein klasse Mittel bei Verstauchungen etc., benutze ich immer gern. Bei Arthrose ist aber glaube ich Wolfskralle (Harpagophytum) das Mittel der Wahl. Wenn Du konkrete Fragen hast, her damit, ich versuche gern, Dir mit meinen Laienkenntnissen weiterzuhelfen.

Lange Rede, kurzer Sinn:
- Lies mal den von mir genannten Beitrag, evtl. sind dort Dir weiterhelfende Infos drin.
- Akupunktur ist immer einen Versuch wert.
- Kompetente Ansprechpartner suchen: Tierklinik in DK oder Hannover (wobei es dort menschlich einige Totalausfälle gibt, aber zum Glück nicht alle). Hätte ich alle Therapievorschläge der TA damals befolgt, hätte mein Hund u.a. eine überflüssig durchtrennte Bizepssehne gehabt!
- Homöopathisch kannst Du eine Therapie gern ergänzen.
- Eine Narkose wegen der möglichen HD finde ich bedenklich-würde ich erst machen, wenn es keine anderen Wege gibt.

Ich drücke die Daumen für eine schnelle Diagnose und erfolgreiche Behandlung, damit Dein Schnuffi bald wieder mehr Lebensqualität hat!

Liebe Grüße,
Stripey

[adm]Linkdarstellung korrigiert[/adm]


Zuletzt geändert von Stripey am Sa 16. Feb 2008, 19:59, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff: Re: Arthrose
Posting Nummer:#16  BeitragVerfasst: Sa 16. Feb 2008, 18:28 
Noch ein Nachtrag: Rimadyl soll zu einem schweren Kopf führen! Ein TA hier hat das Medikament in seiner Humanform selbst einmal genommen und dosiert es seitdem deutlich niedriger! Er fühlte sich wie auf Wolken mit einem schweren Wasserkopf :( Also, die angegebene Dosierung scheint zu hoch zu sein!


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 Betreff: Re: Arthrose
Posting Nummer:#17  BeitragVerfasst: So 17. Feb 2008, 13:25 
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Hallo

vielen Dank für eure Beiträge :top

Gestern war ja Physiotermin. Und dort wurde mir bestätigt, was ich seit 8 Jahren vermute, aber nie bei den TÄ ein Thema war:
das rechte Knie muss mal einen Unfall gehabt haben. Da führt zu einer Schonhaltung (ob aus noch vorhandenen Schmerzen oder aus Gewohnheit sei dahin gestellt). Dadurch wird aber das linke Bein mehr belastet. Das Problem liegt also nicht in der linken (Hd-gefährdeten Hüfte), sondern im rechten Knie.
daraus resultierend war der Rücken total verspannt (da war der Pumps ins Wasser bestimmt auch förderlich für die Verspannung :sarcastic ).
Unter der Massage schaute Sina zunächst völlig verklärt (**) , dann wurde die Massage unangenehmer und sie entzog sich bzw. fing auch mal an zu knurren oder zu fiepen.
Zum Schluss war es aber ok und Sina lief heute mit zwei völlig aufgestellten Ohren durch die Weltgeschichte und maulte schon wieder Nachbarsschäferhund an (weil der sich erdreistet hatte gestern mit Otis zu spielen und überhaupt und sowieso...). Spirch: wenn man wieder zicken kann, geht´s ihr wieder gut :-)

Die Woche wird nochmal durchgeknetet.

Gruß Bea


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 Betreff: RE: Arthrose
Posting Nummer:#18  BeitragVerfasst: So 17. Feb 2008, 19:32 
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Hallo Stripey,

Zitat:
Rimadyl soll zu einem schweren Kopf führen! Ein TA hier hat das Medikament in seiner Humanform selbst einmal genommen und dosiert es seitdem deutlich niedriger!


soweit ich weiß, ist der Wirkstoff Carprofen in der Humanmedizin überhaupt nicht zugelassen.

Gruß, Mirjam


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 Betreff: Re: Arthrose
Posting Nummer:#19  BeitragVerfasst: So 17. Feb 2008, 23:12 
:? Ich kann nur wiedergeben, ws der TA mir gesagt hat. Carprofen ist übrigens der Wirkstoff, den der dänische Arzt meinem Hund damals gegen seine "Bewegungsapparat-Beschwerden" (die sich in unserem Fall leider als was Anderes herausstellten) gespritzt hatte.

Habe mal gegoogelt und bei Wikipedia was gefunden; das Mittel ist in der Humanmedizin tatsächlich nicht (mehr) zugelassen: http://de.wikipedia.org/wiki/Carprofen
Der Link ist vielleicht interessant für diejenigen,deren Hunde Rimadyl bekommen.

Interessanter ist der ausführlichere englische Text dazu: "Carprofen was previously used in human medicine for over 10 years, in doses of 150 to 600 mg per day. It was generally well tolerated, with the majority of adverse effects being transient and mild, such as gastro-intestinal pain and nausea, similar to those recorded with aspirin and other non-steroidal anti-inflammatory drugs.

It is no longer marketed for human usage, after apparently being withdrawn on commercial grounds "

Weiterhin gibt es eine Warnseite im Internet gegen Rimaydyl.
http://www.pgaa.com/canine/health/rimadylwarning.html
Ob das ein Fake ist, weiß ich nicht. Grundsätzlich können wir für unsere Hunde glaube ich einfach nur versuchen, so wenig wie möglich Medizin zu geben (aber das, was wirklich nötig ist). Sprich: Ich hoffe, dass Sina mit Physiotherapie erfolgreich beschwerdefrei wird! Alles Gute weiterhin!!

Liebe Grüße,
Stripey



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