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 Betreff: Arthrose
Posting Nummer:#1  BeitragVerfasst: Mi 16. Jan 2008, 20:58 
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Hallo

Sina hat unklare Beschwerden. Ich tippe mal auf Arthrose, Spondylose, sonstige …osen….
Wenn der TA untersucht, stellt er Schmerzen im Gelenk fest. Mal vorne, mal hinten, mal links, mal rechts….(je nach TA). Früher hat sie nach dem Radfahren manchmal vorne gehumpelt, seitdem radeln wir nicht mehr (oder nur kleinere Strecken).
Geröntgt wurde sie bisher nur ohne Narkose. Beide hinteren Gelenke zeigen schwache HD auf. Eine Narkose möchte ich nur dann machen lassen, wenn es unbedingt sein muss.

Letztes Jahr hatte ich es mit Traumeel versucht. Erfolglos. Dann noch mit irgendeinem homöopathischen Mittel. Ebenso erfolglos.
Im Dezember fing sie dann schwach an zu humpeln (hinten). Dann gab´s Rimadyl (+ Grünlippmuschelextrakt + Chondroitin + MSM). Damit hatte ich den Eindruck, dass es besser wurde: freudigeres Spazieren gehen – überhaupt: spazierengehen und nicht schleichen und in Mauselöchern verschwinden.
Einziger Nachteil: sie wirkte gegenüber Otis kiebiger. Es kam zwar nicht zu Prügeleien, aber sie hat ihn deutlich mehr zurechtgewiesen. Kann natürlich sein, dass sie sich ohne Schmerzen mehr zutraut.
Andererseits hat das Gezicke gegenüber Otis nach Absetzen des Rimadyl aufgehört. Also könnte man auch annehmen, dass es quasi eine Nebenwirkung von Rimadyl ist.
Kann das sein? Hat jemand das auch schon so erlebt? Kann es Verhaltensänderungen (innerhalb einer Gruppe) durch Rimadyl geben?

Rimadyl wirkt ja nicht nur schmerzstillend, sondern auch entzündungshemmend. Es ging ihr dann auch eine zeitlang gut.
Im Dezember-Urlaub platschte sie (und Otis) ins Wasser und wir mussten, bei eiskaltem Wind, noch eine ganze Weile laufen, bevor wir am Auto waren. Dort stellt ich fest, dass ihr Fell angefroren war. Zuhause gab es dann fast Stunk zwischen beiden. Ich weiß aber nicht mehr, wer nun angefangen hat. Abends hat Sina dann nach dem Aufstehen gehumpelt. Am nächsten Tag war alles wieder ok.
Zum Ende des Urlaubs hin setzte sie alles daran NICHT am Strand lang im Sand laufen zu müssen.

Hätte es Sinn gemacht, direkt nach dem Wasserfall schon Rimadyl zu geben, quasi um eine sich entwickelnde Entzündung im Keim zu ersticken?

Zu Hause waren Otis und Sina beide noch völlig platt vom Urlaub. Aber inzwischen ist Otis (schon lange) wieder fit und Sina dümpelt immer noch rum: schleicht beim Gassi oft hinter mir her, heute kam sie noch nicht mal zur Tür gewetzt, als wir Gassi gehen wollten. Beim Gassi gehen hat sie sich aber dann doch wieder soweit aufgerappelt, dass wir unsere Runde gedreht haben.

Derzeit bekommt sie (außer dem Grünlippzeug) Rhus Toxicodendron D12.
Kennt das jemand? Wie waren die Erfolge?

Wenn das nichts hilft, werde ich wohl wieder auf Rimadyl umsteigen.
In letzter Zeit hatte ich Gelegenheit, mit zwei verhaltenstherapeutisch arbeitenden TÄ zu sprechen. Sina und Rimadyl war ein Randthema. Beide waren übereinstimmend der Meinung „bei einem Hund wie Sina“ das Rimadyl nicht mehr abzusetzen. Letztendlich lief die Argumentation darauf hinaus, dass ein ohnehin stressanfälliger (da SDU) und kiebiger Hund bei Schmerzen unkalkulierbar werden kann und der Halter gar nicht immer so schnell mitbekommt, das der Hund Schmerzen hat.
Der „reguläre“ TA meint, ich könne bedarfsmäßig (also bei Schmerzen) Rimadyl geben. Ein „Problem“ ist aber, dass Sina nicht eindeutig Schmerzen, z.B. durch humpeln, zeigt. Das würde mir die Entscheidung sehr stark erleichtern.
Ein anderes Problem ist, dass Sina schon seit Jahren einen schlechten Gamma-GT-Wert hat.

Irgendwelche Tipps, Entscheidungshilfen?

Dann soll es noch ein kostengünstigeres Ersatzmittel für Rimadyl geben.
Kennt das jemand?

Tausend Fragen 8-| und nun hoffe ich auf 1001 Antwort…

Gruß Bea

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 Betreff: RE: Arthrose
Posting Nummer:#2  BeitragVerfasst: Do 17. Jan 2008, 20:37 
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Hallo Bea,

Du schreibst:
Zitat:
Original geschrieben von BeaSin

Andererseits hat das Gezicke gegenüber Otis nach Absetzen des Rimadyl aufgehört. Also könnte man auch annehmen, dass es quasi eine Nebenwirkung von Rimadyl ist.
Kann das sein? Hat jemand das auch schon so erlebt? Kann es Verhaltensänderungen (innerhalb einer Gruppe) durch Rimadyl geben?


Beaven reagiert auch grillig, gegenüber Artgenossen, wenn er Schmerzen hat.
Besonders, wenn sie zu wild spielen und ihm dabei irgendwie weh tun.
Ich behandele ihn bei Bedarf auch mit Rimadyl. (Spondy mit Nerveneinengung an der Lende)
Du gibst Rimadyl bei Schmerzen, wenn Besserung eintritt setzt Du es wieder ab. Also hört die Verhaltensauffälligkeit von Sina gegenüber Otis doch eher auf, weil die Schmerzen weg sind, nicht wegen dem fehlenden Rimadyl...
Sieh eine Verhaltensänderung eher als Schmerzindiz und behandle dann entsprechend.

Zitat:
Hätte es Sinn gemacht, direkt nach dem Wasserfall schon Rimadyl zu geben, quasi um eine sich entwickelnde Entzündung im Keim zu ersticken?
Sina hat unklare Beschwerden. Ich tippe mal auf Arthrose, Spondylose, sonstige …osen….
Rimadyl wirkt ja nicht nur schmerzstillend, sondern auch entzündungshemmend...


Bei meinem Hund macht das Sinn, ich weiß aber auch genau, was er für ein Problem hat und dass sich bei ihm bei bestimmten Vorkommnissen eine Entzündung vom Nerv bildet.
Z.B. er fetzt sich mit nem Kontrahenten oder landet auf dem Rücken. Da geb ich gleich eine Woche lang Rimadyl, in Absprache mit meiner TÄ (weil die Entzündung, wenn sie da ist wieder raus zu bekommen, um einiges langwieriger ist)
Du weißt ja gar nicht, ob es sich bei Sina um eine Entzündung handelt und als Schmerzmittel würde ich nichts präventiv geben (morgen könnte ihr etwas weh tun... :? )
Ich mache es nur so wegen der Entzündung.

Zitat:
Der „reguläre“ TA meint, ich könne bedarfsmäßig (also bei Schmerzen) Rimadyl geben. Ein „Problem“ ist aber, dass Sina nicht eindeutig Schmerzen, z.B. durch humpeln, zeigt. Das würde mir die Entscheidung sehr stark erleichtern.

--> nimm doch das grillige Verhalten gegenüber Otis mit als Zeichen von Schmerzen, Beaven humpelt auch erst sehr spät. Ich merke beginnende Schmerzattacken bei ihm durch sein Verhalten, er frisst z.B. dann schlecht und ist schlecht gelaunt.

Zitat:
Dann soll es noch ein kostengünstigeres Ersatzmittel für Rimadyl geben.
Kennt das jemand?


Ich finde den Preis ok, ist doch schon günstiger als z.B. Metacam.

Zu dem hom. Präparaten kann ich nicht viel sagen, Beaven hat beim letzten Schub beim TA eine Neuraltherapie bekommen (Narkosemittel genau an die betroffende Stellen an der Wirbelsäule --> Depotwirkung), es war dann weg, aber ob nun davon weiß ich nicht.

Wäre einfacher, Du weißt genau, was ihr die Probleme bereitet, dann kannst Du schnell reagieren.
Am wichtigsten ist ein schmerzfreier Hund, aber pauschal Schmerzmittel geben, da halte ich nichts von.

Sina lahmt mal vorn, mal hinten ?

Wie alt ist sie ?

Liebe Grüße Kathrin
(in der Hoffnung die 1001te Frage etwas beantwortet zu haben...

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Warum hat Noah damals die zwei Zecken nicht zertreten ?????

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Zuletzt geändert von Kathrin, Ponsch + Beaven am Do 17. Jan 2008, 20:39, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff: Re: Arthrose
Posting Nummer:#3  BeitragVerfasst: Fr 18. Jan 2008, 14:31 
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Hallo Kathrin

Zitat:
Also hört die Verhaltensauffälligkeit von Sina gegenüber Otis doch eher auf, weil die Schmerzen weg sind, nicht wegen dem fehlenden Rimadyl...

Ne – das hast du falsch verstanden.
Sina hat zwei Wochen Rimadyl bekommen. In der Zeit war sie gegenüber Otis kiebiger, vorher und anschließend war sie weniger kiebig.
Oder: sie hat während der Riamdyl-Zeit klarer (deutlicher) kommuniziert und vorher/anschließend (unter Schmerzen?), eher gleichgültig reagiert.
Oder: das Rimadyl hat Nebenwirkungen die sich auf das Verhalten auswirken…

Zitat:
Sieh eine Verhaltensänderung eher als Schmerzindiz und behandle dann entsprechend.
--> nimm doch das grillige Verhalten gegenüber Otis mit als Zeichen von Schmerzen,

Das Schmerzzeichen wäre dann eher das „nicht kiebig“ / lethargisch sein ;)

Zitat:
Du weißt ja gar nicht, ob es sich bei Sina um eine Entzündung handelt und als Schmerzmittel würde ich nichts präventiv geben (morgen könnte ihr etwas weh tun...)
Ich mache es nur so wegen der Entzündung.

Ist Arthrose eine Entzündung? Oder geht die damit einher? Ich fange gerade erst an, mich einzulesen….

Also die meisten Ärzte sind sich glaub ich anhand meiner Beschreibung einig, das es Arthose ist. Nur der genaue Ort ist nicht bestimmbar. Die Tendenz geht aber Richtung Hinterhand.

Zitat:
Am wichtigsten ist ein schmerzfreier Hund, aber pauschal Schmerzmittel geben, da halte ich nichts von.

Wie gesagt, die Ärzte tendieren zu Arthose, wobei unklar ist wie stark die Schmerzen sind. Daher wurde mir dann empfohlen bei insgesamt chronischer Unlust (wobei das eben arg relativ ist bei einem 9 Jahre alten Hund) einfach mal Rimadyl zu geben. Und das hatte ja auch geholfen.

Zitat:
Sina lahmt mal vorn, mal hinten ?

Im Prinzip lahmt sie gar nicht. Wenn sie schwach lahmt oder einen eirigen Gang hat, dann zwar meist, aber nicht immer, hinten. Wenn sie stärker lahmt, dann meist vorne, das aber nur nach starker Anstrengung.
Manchmal schlurft sie auch hinten. Letzte Woche mehr als diese Woche und insgesamt mehr als zu Rimadyl-Zeiten. Aber sie hat auch schon Zeiten gehabt, wo sie ganz arg geschlurft hat – das war, als die SD so arg schlecht eingestellt war. Das Schlurfen wurde merklich weniger, als sie T3 bekam. Daher hab ich da so gar nicht mehr groß drauf geachtet …

Einer der TÄ meinte mal, ich solle den Bein-hebe-Test machen: wird ein Bein nur widerwillig auf Berührung hochgehoben, ist das gegenüberliegende Bein betroffen. Ich hab auch immer kontrolliert, aber beide Hinterbeine waren gleich. Bis mir dann mal einfiel, als Vergleich Otis zu nehmen…. 8-|

Ich werde morgen Danny mal eine Gang-Studie machen lassen. Ein Dritter kann es eventuell besser beurteilen, ob der Gang mehr eiert als sonst. Ggf. fang ich dann mit Rimadyl an und am Dienstag hab ich Termin beim TA…. (mal wieder :( )

Kann mir jemand was zu MSM (Methyl-Sulfonyl-Methan) sagen?
Zur Zeit bekommt sie ja u.a. MSM. Dazu gibt es aber geteilte Meinungen:

Contra:
MSM kritisch hinterfragt
edit: der Link hat sich erledigt, da inhaltlich nicht ausgereift...
MSM – neues Wundermitel aus Amerika?

Pro (nur eine kleine Auswahl – pro-MSM wimmelt es nur so im Net, allerdings wenig handfestes, keine Studien oder so... eigentlich nur auf Homöopathie-/Naturheilkunde-Seiten und so...)
MSM (im Borreliose-Portal)
Dr. Doris Ehrenberger: MSM

Gruß Bea

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Zuletzt geändert von BeaSin am Fr 18. Jan 2008, 20:06, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff: Re: Arthrose
Posting Nummer:#4  BeitragVerfasst: Fr 18. Jan 2008, 18:21 
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Hallo Bea,

ja da hab ich Dich völlig falsch verstanden.
Hatte das "kiebig" völlig falsch gedeutet. ;)
Musste unter: www.ruhrgebietssprache.de/lexikon/kiebig.html
erst mal nachschlagen. :D

Kann ich nicht sagen, dass Beaven mit Rimadyl gereizt reagiert.
Nur halt wegen der Schmerzen, die ja parallel zur Rimadylgabe da sind.
Er reagiert bei Schmerzen auch ohne Rimadyl so.

Rimadyl gibt meine TÄ als gut befundenes Langzeitmedikament an, wo viele Tierärzte auch Erfahrungswerte mit haben und wo ihr keine verursachten Schäden an Organen (z.B. Leber) bekannt sind. Also sie hätte bei einem 9jährigen Hund auch gesagt, wenn es hilft, dauerhaft geben, gut.

Aber wenn es bei Sina so ist, dass die damit mehr gereizt reagiert, würde ich ein anderes Medikament versuchen.

Oder verstehe ich Dich wieder falsch und Du siehst das kiebige als eher normal an und willst das lethargische bekämpfen ?

Liebe Grüße Kathrin

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 Betreff: RE: Arthrose
Posting Nummer:#5  BeitragVerfasst: Fr 18. Jan 2008, 19:46 
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Hi Kathrin

Danke - das deine Ärztin das auch als Langzeitpräparat mit leberneutraler Wirkung sieht, beruhigt mich ;) Das ist ja für mich ein ganz wesentlicher Grund, wieso ich so zögere mit dem Rimadyl.

Zitat:
Original geschrieben von Kathrin, Ponsch + Beaven
Aber wenn es bei Sina so ist, dass die damit mehr gereizt reagiert, würde ich ein anderes Medikament versuchen.

Oder verstehe ich Dich wieder falsch und Du siehst das kiebige als eher normal an und willst das lethargische bekämpfen ?

Das weiß ich selbst nicht so genau.
Inzwischen denke ich, dass Sina ohne Schmerzen (mit Rimadyl) dem distanzlosen Otis eher bereit ist zu sagen "Lass mich" - weil sie es sich dann zutraut, das notfalls auch wirklich körperlich durchzusetzen. Es ist ja nicht so, dass sie grundlos zickt (ähm - jetzt wo du es gelernt hast :-) ) - kiebig wird, sondern sie hat durchaus Grund. Und sie macht es auch nur rein körpersprachlich: also knurrt, zeigt die Zähne oder so....
Ohne Rimadyl - mit Schmerzen - lässt sie es eben über sich ergehen, wenn Otis wieder distanzlos rummacht...

Gruiß Bea


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 Betreff: Re: Arthrose
Posting Nummer:#6  BeitragVerfasst: Di 22. Jan 2008, 20:48 
Hi

So TA Besuch beendet und neue Fragen:

Wer hat Erfahrungen mit Dauermedikation von Rimadyl?
Habt ihr da die volle Dosis oder eine reduzierte gegeben?
Wenn reduziert: auf wessen Anlass? Ergebnisse?

Wenn ihr Rimadyl nur zeitweise gebt:
Schleicht ihr euch aus? Wenn ja: auf wessen Veranlassung hin (also wer hat das mit dem ausschleichen gesagt?)

Kennt ihr Dexboron?
Erfahrungen?

Gruß Bea


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 Betreff: Re: Arthrose
Posting Nummer:#7  BeitragVerfasst: Mi 13. Feb 2008, 01:40 
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Hallo
muss das nochmal hochkramen.
nach einem disaströsen WE nach absetzen vom Rimadyl war ich nun nochmal beim TA. Selten guckt er ernst - heute schon :_h
Also: Blutuntersuchung, Gelenke verrenken, ...
Die Hinterbeine lassen sich kaum schmerzfrei verdrehen. Die Rückenmuskulatur ist angespannt. Je nach Blutbild wird dann auch unter Narkose geröntgt.

Daher nochmal Fragen:

  • Kennt jemand Dexboron?
  • Habt ihr Erfahrungen mit Wärmebehandlung?
  • Auf was ist bei der Physiotherapie zu achten? Wie erkenne ich einen guten Therapeuten?
  • Macht es wirklich Sinn, nochmal unter Narkose zu röntgen (auch mit dem Risiko, dass die SD wieder austickt und ewig braucht, um sich wieder einzukriegen)? Was bringt mir eine genau Analyse?
  • Bewegung oder nicht? Wenn sie selbst schnell rumläuft, springt - lassen oder nicht?
  • hab bestimmt noch mehr - jeder Tipp ist bis dahin willkommen
    [/list]

    Traurigen Gruß Bea


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 Betreff: Re: Arthrose
Posting Nummer:#8  BeitragVerfasst: Mi 13. Feb 2008, 09:27 
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Hallo Bea,

es tut mir leid für dich und dein Hundi, eine solche Diagnose ist nicht schön.

Zu deinen Fragen:
So wie ich dich verstehe, wurde bereits geröngt. Würde ein nochmaliges Röntgen die Diagnose verändern?

Es gibt recht viele Leute, die mit Arthrose leben müssen - und je nach Wetter meldet sie sich mal mehr mal weniger. Ich denke, dass das bei Hunden nicht anders ist.

Ein Hund braucht Bewegung, genau so wie wir Menschen auch. Ob mit oder ohne Arthrose. Ich denke mir, dass du sicherlich sehen kannst, ob dein Hund sich bewegen möchte oder nicht. Die alte Hündin eines Bekannten hat Arthrose in sämtlichen Gelenken und läuft, je nach Befinden. Jedoch ist ihr die Freude deutlich anzumerken, wenn sie rauskommt - auch wenn's nicht mehr so klappt wie früher. Sie läuft eben nicht mehr so weit.

Wenn dein Hund noch rumtoben möchte und das auch tut - warum nicht? Das spricht doch von Lebensfreude.

Ein Wärmekissen soll ganz gut sein - nicht zu warm! Ich würde das mal austesten, ob es dem Hund gut tut. Es gibt auch Wärmelampen, unter denen der Hund ruhen kann.

Ich wünsche dir, dass du zusammen mit deinem Hund einen Weg findest, mit der Krankheit Arthrose umzugehen.

lg
Silvia



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 Betreff: Re: Arthrose
Posting Nummer:#9  BeitragVerfasst: Mi 13. Feb 2008, 14:59 
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Hallo Bea,

hast Du dazu schon mal einen Tierphyseotherapeuten befragt, vielleicht kann man ja auch mit Reizstrom und ähnlichen Geschichten da noch was machen, bevor es an die Medikamente geht.
Ich frag mal bei meiner nach ...

_________________
Grüßle, Monika


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 Betreff: Re: Arthrose
Posting Nummer:#10  BeitragVerfasst: Fr 15. Feb 2008, 21:35 
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Hallo Vita

es wurde nur ohne Narkose geröntgt. Nun soll evtl. MIT Narkose in "HD-Stellung" geröntgt werden. Da hab ich allerdings nach wie vor Befürchtungen, dass die Schilddrüse wieder austickt :sarcastic (wegen Narkose).

@Moni
Morgen ist der erste Termin bei der Physiotherapeutin.

Seit Dienstag bekommt Sina Dexboron und derzeit geht es ihr besser. :) Liegt vielleicht auch am geänderten Schlafplatz.

Gruß Bea



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