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 Betreff: Hyaloron-Säure bei Arthrose
Posting Nummer:#1  BeitragVerfasst: Mo 17. Jul 2006, 17:25 
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Hallo,

Bessy hat u.a. Arthrose in der Schulter. Ich habe jetzt gehört, dass es die Möglichkeit gibt, durch Hyaloron-Säure direkt im Gelenk Schmerzfreiheit/-linderung herzustellen. Mir wäre das sehr wichtig - zum einen, damit Bessy überhaupt mal wieder schmerzfrei läuft, zum anderen, weil ich mit Physio-Therapie für die Hinterhand beginnen will und dafür eine schmerzende Vorhand nicht wirklich optimal ist.

Hat hier jemand Erfahrung mit Hyaloron-Säure beim Hund und mag berichten?

Lieben Dank im Voraus
Anja mit dem Bessylinchen

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 Betreff: RE: Hyaloron-Säure bei Arthrose
Posting Nummer:#2  BeitragVerfasst: Mo 17. Jul 2006, 20:27 
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Zitat:
Original geschrieben von Anja & Bessy

Hallo,

Bessy hat u.a. Arthrose in der Schulter.
Hat hier jemand Erfahrung mit Hyaloron-Säure beim Hund und mag berichten?

Lieben Dank im Voraus
Anja mit dem Bessylinchen


Hallo Anja!

Wir haben unserem Hund vor vier Jahren auch mal Hyaluron-Säure spritzen lassen, nachdem er an beiden Ellenbogen wegen schwerer OCD (Ellenbogen-Dysplasie) operiert wurde.
Er läuft - entgegen allen Tierärzte-Prognosen - noch immer schmerzfrei. Allerdings bekommt er seit dem auch noch zusätzlich täglich Cosequin Hforte, ein Mittel zur Unterstützung von Knorpel, Bändern und Bindegewebe.

Von daher kann ich jetzt leider nicht sagen, ob die H-Säure wirklich wirksam war.
Was ich sagen kann ist, dass dieses Mittel s..teuer ist. Wenn ich mich recht erinnere, haben wir schon damals rund 40,- Euro/Milliliter bezahlt. Und Marouk brauchte pro 10 kg Körpergewicht ein ml/pro Gelenk ...oder so ähnlich...Und das mehrmals!
Soweit ich mal gehört/gelesen habe, soll Teufelskralle auch gut sein bei Arthrose...Ansonsten einfach mal bei Google nachsuchen...
Viel Glück und alles Gute für Bessy..

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Liebe Grüße,

Karin mit Marouk

Man kann ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht...


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 Betreff: Re: Hyaloron-Säure bei Arthrose
Posting Nummer:#3  BeitragVerfasst: Di 18. Jul 2006, 10:36 
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Hallo Anja,

von den guten Wirkungen der Hyaloronsäure habe ich auch schon gelesen. Was mich aber u.a. davon abhalten würde, wäre das Spritzen in das Gelenk. Das wäre mir persönlich zu riskant.

Bei Arthrosen gibt es mittlerweile sehr gute Erfahrungen mit Cartrophen(nicht zu verwechseln mit Carprofen= Rimadyl) Injektionen. Das wird unter die Haut gespritzt, insgesamt viermal im Abstand von einer Woche. Nach der zweiten Injektion kann man mit positiven Veränderungen rechnen. Eine Injektion kostet etwa 15€.

Mein Hund bekommt auch Teufelskralle als Pellets und Yucca als Pulver ins Futter. Ob das wirklich zur Linderung beiträgt kann ich nicht beschwören, schaden tut es auf jeden Fall nicht.

Gruß, Mirjam


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 Betreff: Re: Hyaloron-Säure bei Arthrose
Posting Nummer:#4  BeitragVerfasst: Di 18. Jul 2006, 17:05 
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Hallo Ihr zwei,

vielen Dank für Eure Antworten. Was mir im Augenblick etwas Kopfzerbrechen bereitet, ist eben der Umstand, dass die Injektion direkt ins Gelenk muss. Abgesehen vom "Treff-Risiko" müsste das bei Bessy sicherlich unter Narkose geschehen und das ist mir dann doch sehr riskant. Sie ist mit ihren gut 13 Jahren ja nicht mehr die Jüngste ...

Seit etwa 2 Jahren bekommt sie Grünlippmuschelmehl, MSM und Teufelskralle (inzwischen ziemlich hoch dosiert). Aber auch damit läuft sie halt längst nicht sauber :(

Ich werd mich aber auch mal wegen Eurer anderen Tipps belesen - danke dafür :w

Lieben Gruß
Anja mit dem Bessylinchen

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 Betreff: Re: Hyaloron-Säure bei Arthrose
Posting Nummer:#5  BeitragVerfasst: Mi 19. Jul 2006, 16:51 
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Hallo,

man kann es auch i.v. spritzen - ich weiß aber nicht, wie gut die Wirkung dabei ist.

Viele Grüße
Anette


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 Betreff: Re: Hyaloron-Säure bei Arthrose
Posting Nummer:#6  BeitragVerfasst: Mi 19. Jul 2006, 21:08 
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Hallo Anja,

die Studien zur Wirksamkeit von Hyaluronsäure bei Arthrose sind nicht wirklich eindeutig.

Ich hatte das vor einiger Zeit auch mal überlegt (als ich noch dachte Flaca's Hauptproblem wäre die HD) und bin wieder davon abgekommen. Die Risiken waren mir zu groß, der Nutzen zu ungewiß.

Zur intarvenösen Injektion hab ich nur das hier gefunden:
HyaluronIntravenös
Klingt auch nicht wirklich vielversprechend. :(

Hast du schon mal überlegt, Bessy eine Zeitlang Rimadyl/Metacam zu geben (so 5-10 Tage). Muss ja keine Dauerlösung sein, aber einfach, dass du eine Art schmerzfreies Bewegungsbild hast, gegen dass du dann die Erfolge von Alternativen abgleichen kannst.

Liebe Grüße :w ,
Conny & Flaca

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 Betreff: Re: Hyaloron-Säure bei Arthrose
Posting Nummer:#7  BeitragVerfasst: Fr 21. Jul 2006, 13:20 
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Kennt sich aus
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Hallo Anja,

ich persönlich habe recht gute Erfahrungen mit Hyaloronsäure gemacht, sowohl bei mir als auch bei Sunny.
Um die Wirkungsweise von Hyaloronsäure verstehen zu können muss man sich erstmal einige Dinge klar machen:

Was ist eine Arthrose?
Arthrose ist eine Abnutzungs- und Verschleißerscheinung des Gelenkknorpels. Der Knorpelabrieb führt bei vermehrter Belastung immer wieder zu Entzündungen der Gelenkkapsel. Zudem verändert sich die Gelenkschmiere. Normalerweise ist diese dickflüssig (ölig). Durch die Entzündungsprozesse verliert die Synovia immer mehr ihre Schmierfähigkeit - sie wird dünner.
Ist der Knorpel ersteimal abgerieben, kann er nicht wieder aufgebaut werden. Deshalb ist es sehr wichtig, frühzeitig den Abnutzungsprozess aufzuhalten.

Was ist Hyaloronsäure?
Hyalorosäure ist eine natürliche Substanz, die in vielen Organen des Körpers, z.B. Haut, Augen und Gelenken wichtige physiologische Afgaben erfüllt.
In den Gelenken verleiht die Hyaloronsäure (HS) der Gelenklüssigkeit ihre dickflüssige (visköse) Konsistenz und sorgt damit für eine gute Gleitfähigkeit. Vergleichbar mit einem Ölwechsel beim Auto.
Bei einer Arthrose wird die Gelenkschmiere verunreinigt und verbraucht, durch die Injektion von HS wird diese wieder aufgefüllt und regt die körpereigene Produktion von HS an.

Es gibt inzwischen in der Humanmedizin ein Präparat, welches nur noch einmal gespritzt werden muss. Leider weiß ich nicht mehr wie es heißt. Bei der herkömmlichen Therapie sind für die großen Gelenke Kuren von 5 Injektionen die Regel.
Unterstützend wird in der Humanmedizin auch noch die Pulsierende Signal Therapie angewandt, aber ich weiß nicht, ob es die Geräte schon in der Vetmedizin genutzt werden.

Ich würde es bei Bedarf immer wieder machen lassen.

Liebe Grüße
Caro und Sunny

_________________
Liebe Grüße Caro

www.carolapier-tiertherapie.de


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