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 Betreff: Arthrose
Posting Nummer:#1  BeitragVerfasst: Mo 22. Mai 2006, 11:33 
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Hallo,

ausgerechnet bei unserer Sportkanone wurde jetzt beginnende Arthrose vorne links festgestellt.
Soweit erst mal nichts dramatisches und wir kommen momentan auch recht gut mit Traumeel aus.
Die Frage ist jetzt nur, was wir langfristig machen werden/können, auch im Hinblick auf unseren kleinen Rüden, bei dem die Arthrose ebenfalls unausweichlich sein wird.

Was habt Ihr für Erfahrungen mit A. gemacht, wie therapiert Ihr, worauf reagieren die Hunde auf die verschiedenen Massnahmen?


Liebe Grüsse,
Daniela

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Sollte ich in meinem Post ein "hallo" vergessen haben, so bitte ich hiermit um Entschuldigung. :)

"Why some people seem to think that a 25-pound Sheltie needs more punishment than an 8,000-pound killer whale at SeaWorld is beyond me." Pamela Denison


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 Betreff: Re: Arthrose
Posting Nummer:#2  BeitragVerfasst: Mo 22. Mai 2006, 11:36 
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....und was davon ist auch auf Menschen übertragbar??

Die an Zehenarthrose leidende
cordula

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 Betreff: Re: Arthrose
Posting Nummer:#3  BeitragVerfasst: Mo 22. Mai 2006, 18:55 
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Hallo Danny,

mein Großer hat ja schwere HD (dadurch auch Arthrosen) und ist mittlerweile 9 1/2 Jahre alt. Seit drei Jahren bekommt er täglich Zeel- Tabletten. Bei Schmerzschüben je nach Schwere und Dauer Rimadyl oder PhenPred (im Schnitt zweimal im Jahr). Zusätzlich bekommt er bei einer merklichen schleichenden Verschlechterung Injektionen mit Cartrophen. Bisher drei Kuren im Abstand von etwa einem dreiviertel Jahr, die jeweils sehr gut angeschlagen haben.
Akupunktur hatte ich mal versucht, aber da hat er sehr schlecht drauf reagiert. Seine Beschwerden haben sich unter der Behandlung veschlimmert und er brauchte Schmerzmittel.
Mit Physiotherapie habe ich bei ihm gute Erfahrungen gemacht, aber einen Tierarzt/ eine Tierärztin mit Zusatzqualifikation wird es nicht überall geben.
Er ist ja auch sehr bewegungsfreudig, da achte ich auf ausdauernde Bewegungen, lasse ihn möglichst viel auf Waldböden frei laufen, bzw. traben und lasse ihn viel schwimmen. Alle abrupten Bewegungen sind tabu. Apportieren lasse ich ihn schon seit Jahren nicht mehr, mit anderen Hunden tobt er von sich aus nicht. Ins Auto rein und aus dem Auto raus wird er gehoben, Treppen nach Möglichkeit getragen.
Wenn wir unterwegs sind habe ich immer eine Decke dabei, damit er nicht hart liegen muss, in der Wohnung hat er ein Schaffell.
Sonst achte ich bei ihm auf das Gewicht, was bei ihm nicht schwer ist, weil er eh ein Hibbel ist, und gebe in jede Mahlzeit einen Löffel Yuccapulver, das eine schmerzlindernde Wirkung haben soll.

Gruß, Mirjam


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 Betreff: Re: Arthrose
Posting Nummer:#4  BeitragVerfasst: Di 23. Mai 2006, 08:21 
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Hallo Cordula,
Zeel und Traumeel sind ja aus der Humanmedizin und ich habe auch schon von einigen Betroffenen sehr positive Berichte darüber (häufig auch in Zusammenspiel mit Gelatine) gehört. Ich denke einen Versuch mit diesen beiden Mitteln sollte man wagen.

Gruß
Biggi


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 Betreff: RE: Arthrose
Posting Nummer:#5  BeitragVerfasst: Di 23. Mai 2006, 09:43 
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Hallo Mirjam,

ich hatte gehofft, dass Du Dich gleich meldest. :)

Zu Deinen Aussagen:
Zitat:
Original geschrieben von Mirjam
Seit drei Jahren bekommt er täglich Zeel- Tabletten. Bei Schmerzschüben je nach Schwere und Dauer Rimadyl oder PhenPred (im Schnitt zweimal im Jahr). Zusätzlich bekommt er bei einer merklichen schleichenden Verschlechterung Injektionen mit Cartrophen. Bisher drei Kuren im Abstand von etwa einem dreiviertel Jahr, die jeweils sehr gut angeschlagen haben.

Bei Rumpy ist das jetzt gerade erst im Anfangsstadium. Er bekommt jetzt an den kalten und nassen Tagen, an denen er sichtlich hinkt, morgens Traumeel. Wenn es warm und trockener wird, werden wir schauen, wie er damit klar kommt und evtl. mit den Tabl. aussetzen.

Zitat:
Original geschrieben von Mirjam
Akupunktur hatte ich mal versucht, aber da hat er sehr schlecht drauf reagiert. Seine Beschwerden haben sich unter der Behandlung veschlimmert und er brauchte Schmerzmittel.
Mit Physiotherapie habe ich bei ihm gute Erfahrungen gemacht, aber einen Tierarzt/ eine Tierärztin mit Zusatzqualifikation wird es nicht überall geben.

Wir haben eine Hundetrainerin in der Nähe, eigentlich gelernte Physiotherapeutin, die von Menschen auf Hunde umgestiegen ist. Die werde ich mal anhauen.....

Zitat:
Original geschrieben von Mirjam
Er ist ja auch sehr bewegungsfreudig, da achte ich auf ausdauernde Bewegungen, lasse ihn möglichst viel auf Waldböden frei laufen, bzw. traben und lasse ihn viel schwimmen.

Echt? VIEL Bewegung?
Wir haben jetzt die Weisung, ihn erst mal an der Leine zu lassen, mit möglichst wenig Bewegung.
Liegt aber wahrscheinlich am akuten Schub, der deutliches Hinken mit sich bringt. :)
Warum generell ausdauernde Bewegung? Stärkung der Muskeln und damit Stabilisierung der Gelenke?

Zitat:
Original geschrieben von Mirjam
Alle abrupten Bewegungen sind tabu. Apportieren lasse ich ihn schon seit Jahren nicht mehr, mit anderen Hunden tobt er von sich aus nicht.

Da müssen wir uns wegen unserer Hündin etwas überlegen.....

Zitat:
Original geschrieben von Mirjam
Ins Auto rein und aus dem Auto raus wird er gehoben, Treppen nach Möglichkeit getragen.
Wenn wir unterwegs sind habe ich immer eine Decke dabei, damit er nicht hart liegen muss, in der Wohnung hat er ein Schaffell.
Sonst achte ich bei ihm auf das Gewicht, was bei ihm nicht schwer ist, weil er eh ein Hibbel ist, und gebe in jede Mahlzeit einen Löffel Yuccapulver, das eine schmerzlindernde Wirkung haben soll.
Gruß, Mirjam


Gewichtsprobleme sind ihm auch ein Fremdwort, aus den gleichen Gründen. :)

Danke für die Infos.

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 Betreff: Re: Arthrose
Posting Nummer:#6  BeitragVerfasst: Di 23. Mai 2006, 16:58 
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Hallo Dani,

mit der Bewegung bei Arthrosen habe ich den Satz "Arthrosen müssen bewegt werden" im Hinterkopf. Mein Hund hat zum Glück sehr selten Schübe. Aber da sind die ersten 10 Minuten Bewegung wirklich schlimm für ihn. Meist trage ich ihn ins Auto, fahre direkt an eine ruhige Wiese, und zwinge ihn dann zum Laufen. Nach einer Weile werden die Bewegungen dann flüssiger und er läuft von allein.
Ausdauernde Bewegung ist schonender für die Gelenke, und als Empfehlung im Gegensatz zu allen abrupten Bewegungen zu verstehen.

Zu den Medikamenten: mit Traumeel habe ich noch keine Erfahrungen gemacht, das wollen wir (Tierarzt und ich) uns aufsparen, bis er es wirklich braucht (und dann wohl auch in Dauermedikation bekommen wird), und mit dem Zeel kommt er bisher prima zurecht. Rückblickend würde ich auch wieder so verfahren, dass ich ein Mittel wie das Zeel dauernd gebe. Ich hatte es zwischendurch auch schon mal langsam runterdosiert als er eine sehr gute Zeit hatte, bin dann aber beim nächsten Schub wieder hochgegangen mit der Dosierung und bin derzeit bei 3x 2 Tabletten- wir haben also noch ein wenig Spielraum nach oben ;)
Ich denke, dass man so dauernd etwas für die Gelenke tun kann, und nicht erst eingreift, wenn es schon zu sichtbaren Beschwerden kommt. Ich weiß jetzt nicht wie lange das Traumeel braucht, bis es wirkt. Mir ist es bei akuten Schüben wichtig, dass es schnell wirkt und muss bei meinem Hund dann auch hochdosiert sein. Wie schon geschrieben, sind solche Schübe selten, und bis auf ein/ zwei Ausnahmen, mit Rimadyl sehr schnell und gut in den Griff zu bekommen.

Mit der Physiotherapie ist es insofern eine gute Idee, da der Hund ja wie in meinem Falle die Vorderextremitäten stärker belastet und dadurch anfälliger für Schulter- / Ellenbogenprobleme ist. Da sind dann einige Übungen zum Entspannen der Muskulatur, zur Kräftigung der Muskulatur und Übungen zur Körperstellung, um Haltungsschäden entgegenzuwirken, ganz hilfreich.

Gruß, Mirjam


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