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 Betreff: Anzeichen für HD
Posting Nummer:#1  BeitragVerfasst: Fr 3. Jun 2005, 11:26 
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Alter Hase
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Hallo,

da Taco als Schäfermix ja irgendwie mit zu der gefährdeten Gruppe Hunde gehört, hatte ich mir immer gedacht, wenn er eh mal eine Vollnarkose bekommen muss, lasse ich ihn auch röntgen, um zu erfahren, ob seine Hüfte gesund ist oder nicht.

Durch Dominique - siehe Thread "mittlere HD" - habe ich nun mitbekommen, dass es wichtig sein kann, möglichst früh von der HD zu erfahren, um über Muskelaufbau etc. gegen die Entwicklung der Krankheit zu arbeiten und dem Hund Schmerzen zu ersparen (von denen man vielleicht gar nicht wusste, weil er sie nicht gezeigt hat).

Nun frage ich mich - sollte ich, "nur" um sicher zu seni, baldmöglichst unter Vollnarkose röntgen?

Was gibt es denn sonst für Anzeichen, an denen man eine HD erkennen kann oder an denen man erkennen kann, dass was mit dem Rücken nicht stimmt? Bestimmte Griffe? Bestimmte Haltungen?

Ich möchte einerseits nicht hypochondrisch erscheinen (und dazu neige ich leider beim Hund, der es mir nicht sagen kann, wenn es weh tut... 8-| ), aber andererseits ist Taco ein Typ Hund, der Schmerzen (sich Kopf stoßen o.ä.) so gut wie gar nicht zeigt, aber ab und an meiner Meinung nach "unrund" läuft, ab und zu nicht gern ins Auto springt, manchmal aussieht, als würde er den Rücken hochziehen - mir fällt zu all diesen Dingen auch eine andere Erklärung ein (er hat schon immer viel Hüftschwung, er fährt nicht gern im warmen Auto, er hat eine quadratische Statur), aber wenn das Anzeichen wären, würde ich es lieber genau wissen.

Was meint ihr, wann ist ein Röntgenbild angesagt?
Bzw. was sind Symptome, bei denen man aufmerksam werden sollte und die eine HD oder eine andere Rückenerkrankung wahrscheinlich machen?

Fragende Grüße
Christiane

_________________
... steh nicht an meinem Grab und weine, ich bin nicht dort, ich bin nicht tot - ich bin wie tausend Winde, die wehen...
Lauf da oben im Regenbogenland so schnell wie Du willst, mein großer schwarzer Wolf!
Taco im Herzen 7/2000-23.3.2012


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 Betreff: Re: Anzeichen für HD
Posting Nummer:#2  BeitragVerfasst: Sa 4. Jun 2005, 11:19 
Hallo Christiane,

ich hoffe, ich habe dir keinen Floh ins Ohr gesetzt ;)
Anzeichen bei Viva waren:
sich ungerne am Rücken und hinterem Körperbereich berühren lassen, auffällig aber nur nach einem anstrengenden Tag,
Schongang, abends nicht die Treppe runtergehen wollen und Rüden vehement vom Hinterteil abwehren (keine Kriterium für Taco :D )
Aber, dass weißt Du ja auch, war ich leider zu blöd die Anzeichen zu bemerken, v.a., da sie auch nicht dauerhaft auftreten.

Liebe Grüße,

Dominique

PS: ich könnte dir eine Bauanleitung für eine Autorampe schicken, dann hätte Andreas wieder was zu tun, falls die Hütte schon fertig ist :-ww


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 Betreff: Re: Anzeichen für HD
Posting Nummer:#3  BeitragVerfasst: Sa 4. Jun 2005, 11:24 
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Hallo Christiane,

Zitat:
Was meint ihr, wann ist ein Röntgenbild angesagt?
Bzw. was sind Symptome, bei denen man aufmerksam werden sollte und die eine HD oder eine andere Rückenerkrankung wahrscheinlich machen?

Anzeichen können, wie auch schon von Tina & Co in dem anderen HD-Thread beschrieben, sein:

* Anlaufschwierigleiten: Es dauert eine Zeitlang bis der Hund sich richtig einläuft.
* Belastungsschmerz: Lahmen oder "lustloses" * Keine Treppen gehen wollen.
* Nicht ins Auto springen wollen.
* Vorderhand wird verstärkt belastet, z.B. beim runterspringen wir die Hinterhand gaaanz vorsichtig aufgesetzt- Schonhaltung.
*"Kaninchengalopp": beide Hinterläufe setzen im Galop gleichzeitig auf - Schonhaltung.
* Dauerhaftes Lahmen (da hat man es aber wohl längst diagnostiziert).
* Bei Flaca habe ich den Eindruck, dass beim Gehen im Schritt die Hüften quasi ein Stück nach innen wegknicken; ist schwer zu beschreiben, und ich bin mir nicht sicher, ob das typisch ist.
* Wie erwähnt haben TA einige Griffe um die Beweglichkeit und Schmerzempfindlichkeit im Hüftbereich zu testen.
* Wenn Flaca auf dem Rücken liegt und ich früher aus Versehen beim Spielen / Streicheln die Hüften nach außen leicht weggedrückt habe, hat sie vor Schmerzen aufgejault - aber auch da bin ich mir nicht sicher, ob das typisch ist; ich kenne es aber zumindest von gesunden Hunden nicht.
* Gehört habe ich noch, dass Hunde, die ihre Hinterläufe so froschmäßig nach hinten wegstrecken können nie HD hätten (ob das stimmt?)

Hatte Taco denn schon mal eine Vollnarkose? Wenn ja, und er ist gut damit klargekommen, hätte ich da keine sooo riesigen Bedenken. Häufig ist es wohl so, dass die Hunde entweder jedes mal oder eben nie Probleme mit der Narkose haben (kommt natürlich auch auf das Mittel an).

Ich würde vielleicht erst mal den Tierarzt die Hüften "manuell" untersuchen lassen; wenn er meint, die Beweglichkeit ist eingeschränkt und/oder Schmerzempfindlichkeit ist da, würde ich schon Röntgen lassen. Bei Flaca meinte der TA danach, wenn, dann nur leichte HD auf einer Seite. Über das Röntgenbild war er selbst geschockt :( - viele Hunde mit so einem Bild laufen kaum mehr, da haben wir wirklich Glück im Unglück.

Ich bin ja auch so ein bisschen Hypochonder, was Flaca angeht (die hat aber auch echt ständig was :( ), aber ich denke auch, dass man vieles unterbewusst wahrnimmt und nicht genau beschreiben kann. Wenn du den Eindruck hast Taco läuft "unrund" und vermeidet gewisse Bewegungen, würde ich es schon abklären lassen.

Andererseits, wenn ihr sowieso keine Sachen macht die kontraproduktiv bei HD wäre (hohe Sprünge, plötzliche Stopps, viel Laufen auf Asphalt), denke ich macht man so viel nicht falsch, wenn man de Hund selbst entscheiden lässt, wie er sich bewegen will.

Drücke dir die Daumen, dass Taco 1A-Hüften hat,

Liebe Grüße,
Conny & Flaca

_________________
"There`s this thing called being so open-minded your brains drop out." Richard Dawkins


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 Betreff: RE: Anzeichen für HD
Posting Nummer:#4  BeitragVerfasst: Sa 4. Jun 2005, 15:10 
Hallo Christiane

Zitat:
Nun frage ich mich - sollte ich, "nur" um sicher zu seni, baldmöglichst unter Vollnarkose röntgen?


wenn du dir Sorgen machst würde ich es machen.
Viel Rassehundbesitzer machen dies inzwischsen schon generell, damit die Züchter wissen, wie es um die nachzucht bestellt ist.
Die Narkose ist nur ganz kurz u. sicherlich nicht besonders gefährlich (im Vergleich zu einem Eingriff unter Narkose)

Zitat:
Was gibt es denn sonst für Anzeichen, an denen man eine HD erkennen kann oder an denen man erkennen kann, dass was mit dem Rücken nicht stimmt? Bestimmte Griffe? Bestimmte Haltungen?


HD und unterer Rücken ist nicht so ganz leicht abzugrenzen.
Um den Rücken zu überprüfen kann der TA den Rücken auf schmerzhafte Stellen ab"picksen".
Die Stellreflexe kannst du selbst prüfen:
du nimmst die Hinterpfote des Hundes u. stellst sie mit dem Fußrücken auf den Boden. Nun muss der Hund refelxhaft den Fuss wieder aufsetzen.
Findet dies verzögert statt, ist dies ein Hinweis auf Probleme im Wirbelkanal. (Ninja hat eine leichts Verzögerung links, die ich so immer selbst auf Verschlechterung überprüfen kann.
Bei uns hat der TA noch ganz viele neurologische Prüfungen gemacht (den Hund auf drei Beinen laufen lassen uund und und
Die sind aber nciht zur Nachahmung empfohlen u. ich denke es kann sie auch nicht jeder TA machen. Da brqauchst du schon einen Fachtierarzt.
Ansonsten fällt mir noch ein das Ninja früher oft auf den Hinterbeinen stand zB am Zaun und dies mit fortschreitenden Rückenproblemen unterlassen hat
LG susanne

PS das der Hund nicht gerne ins Auto springt ist zwar auch typsich Knochenprobleme, bei uns kommt aber auch hinzu das meine die Wärme im Auto nicht mögen.


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