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 Betreff: Re: Bitte um Rat kann es doch eine Subklinische SDU sein?
Posting Nummer:#41  BeitragVerfasst: So 12. Feb 2017, 22:25 
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Hallo Jessica,

Die abweichenden Werte im BB sind wirklich marginal, die können wir vernachlässigen.

Aber meine Freundin hat sich schon gemeldet, ich kopiere es hier rein:

"ich denke mal ueber den Fall nach,
spontan
-atypischer Addinson HF in Praxis sehr niedrig
-Leberenzyme sind wirklich nur minimal erhoeht, eventuell noch mal Gallensaeurenstimmulationstest machen
-Verhaltensauffaelligkeiten gibt es auch bei Speicherkrankheiten, Hydrocephalus internus..

Es kommen ausser der Schildruese doch noch ein paar andere Erkranken in Frage."

Ich werde morgen mal mit ihr telefonieren, was ihr noch einfällt bzw was man konkret noch untersuche sollte.Unternimm solange mal noch nichts, ist ja alles nur vorläufig. Wollte Dir nur zeigen, dass es vielleicht doch noch einiges gibt, wo man weiter kommen könnte.

Liebe Grüße,
Susanne

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Zuletzt geändert von Dingo am So 12. Feb 2017, 22:32, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff: Re: Bitte um Rat kann es doch eine Subklinische SDU sein?
Posting Nummer:#42  BeitragVerfasst: So 12. Feb 2017, 22:34 
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Ganz lieben Dank!!

Oh Gott, da darf ich gar nicht so genau nachdenken was da alles sein könnte *hilfe*
Ja, wenn sie sagen könnte was man noch machen sollte um eine Diagnose zu stellen wäre das wirklich super.

Aber das akut nichts mit der Leber ist, ist ja wenigstens ein Anfang :)
Bin gespannt was sie noch sagen kann.

Lg


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 Betreff: Re: Bitte um Rat kann es doch eine Subklinische SDU sein?
Posting Nummer:#43  BeitragVerfasst: Mi 15. Feb 2017, 15:12 
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Hallo,

Wollte euch mal ein kurzes Update geben, da ich ziemlich verzweifelt bin...
Die Verhaltenstierärztin hat heute angerufen, sie sagte, bei den Werten die er hat, der Hund sei gesund keine Erkrankung erkennbar und die Schilddrüse hat normale Werte, er ist keinesfalls krank nur verhaltensgestört :-O
Was sagt man dazu....ich bin enttäuscht, die Werte sprechen doch nicht dafür das alles super ist oder? Und Training ist ja gar nicht möglich in dem Zustand
Am Ende schlug sie vor 6-8 mal Verhaltenstherapie bei ihr zu machen, wenn das nichts bringt gibt sie uns probeweise thyroxin (sorry aber klingt für mich, als wolle sie erstmal Geld verdienen)

Wie würdet ihr jetzt vorgehen? Es so hinnehmen kann ich irgendwie nicht
So wie der Hund jetzt ist fühlt er sich offensichtlich nicht wohl und ich weiß nicht wie lange ich das noch händeln kann...
Zweite Meinung einholen? Nochmal dieses ganze Procedere? Ich weiß nicht mehr weiter...

Verzweifelte Grüße
Jessica


Zuletzt geändert von Lou23 am Mi 15. Feb 2017, 17:01, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff: Re: Bitte um Rat kann es doch eine Subklinische SDU sein?
Posting Nummer:#44  BeitragVerfasst: Mi 15. Feb 2017, 20:23 
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Hallo Jessica,

ich habe gerade mit meiner Freundin gesprochen. Sie hat mir gesagt, dass sie insbesondere durch das teilweise anfallsähnliche Geschehen (Umfallen, niedrige Herzfrequenz, Tunnelblick) denken würde, dass etwas Hirnorganisches oder Gefäßverengungen oder ähnliches eine Rolle spielen könnte. Bei den Werten und der Vorgeschichte geht sie auch erst einmal nicht von einer SDU aus.

1. Atypischer Addison. Hierzu würden das Umfallen und die niedrige Herzfrequenz und auch der Tunnelblick passen. In frühen Stadien sind die Blutmineralwerte noch okay. Kann man daher nur über eine sogenannten ACTH Test nachweisen. Sie würde Dir raten, einen solchen ACTH-Test machen zu lassen.

2. Gallensäurenstimulationstest: Auch wenn die Leberwerte nur marginal erhöht seien, würde sie den anraten, das Gefäßverengungen, die das Umfallen und den Tunnelblick/nicht ansprechbar sein auslösen könnten, auch die Leber beeinflussen könnten.

Beides kann man in einer Sitzung testen, dazu muss der Hund nüchtern sein. Dann wird Blut abgenommen für die Basiswerte, ACTH gespritzt und der Hund mit fettreichem Futter gefüttert. Nach einer Stunde wird wieder Blut abgenommen für die Cortisol Bestimmt (Test auf Addison, muss durch ACTH ansteigen) und je nach Labor werden Gallensäuren nach 1 Stunde und/oder 2 Stunden gemessen. Du musst dafür also einen Tag Zeit haben.

3. Hydrocephalus internus: Sie hat die Fallgeschichte leider nicht mehr gefunden, da sei es um einen Eurasier gegangen mit sehr ähnlicher Geschichte, erst völlig normale Entwicklung und dann plötzlich massive Verhaltensauffälligkeiten. Da war aber der ganze Wurf betroffen. Kann man nur durch ein CT diagnostizieren

4. Speicherkrankheiten: Hier war sie leider noch nicht dazu gekommen, nachzuschauen, ob und wenn ja von welchen Speicherkrankheiten Labradore befallen sein können.

Zu 3. und 4. würde sie Dir raten, denn Hund bei einer/em Neurologen vorzustellen.

Du darfst Sie auch gerne direkt anrufen.

Name und Telefonnummer bekommst Du gleich per PN.

Also, es gibt durchaus noch einiges was man abklären sollte, bevor man den Hund als "einfach verhaltensgestört" einstuft.


Das sich die Verhaltenstherapeutin zunächst gerne selbst ein Bild vom Hund, vom Verhalten und vom Ansprechen oder Nicht-Ansprechen einer Therapie machen will, bevor sie Medikamente verordnet, kann ich aber auch verstehen. Die meisten haben einfach schon zu viele schlechte Erfahrungen gemacht...

Liebe Grüße,
Susanne

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 Betreff: Re: Bitte um Rat kann es doch eine Subklinische SDU sein?
Posting Nummer:#45  BeitragVerfasst: Mi 15. Feb 2017, 21:01 
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Hallo Susanne,

Danke für die vielen Infos. Ich werde morgen mal bei ihr anrufen.

Das umfallen lag daran, dass er sich so hineingesteigert hat und in die Leine gestürzt ist wie ein irrer. Seit er ein extra für ihn angepasstestes gepolstertes Geschirr trägt ist dies in selben Situationen nicht mehr vorgekommen.

Hauptproblem ist eigentlich, dass er entweder vor Angst oder Unkonzentriertheit nicht in der Lage ist, bekannte Kommandos auszuführen.
Ich habe vorhin nochmal mit einer anderen Tierärztin telefoniert, ( sie wurde von einer Freundin empfohlen) sie meinte, die SD Werte wären schon so, dass man eine probesubstitution versuchen könnte...da wir bei mehreren TÄ waren wo auch Anamnesen gemacht wurden, geht sie davon aus das andere gravierende Ursachen erstmal auszuschließen sind. Auch ist er zuhause und in manchen Situationen ja ein total normaler Hund.

Zu der Verhaltenstierärztin, sie hat uns persönlich kennenengelernt und es war von Anfang an klar, dass es uns darum geht Gesundheit abzuklären und wir dort keine Therapie machen wollen (zum einen hat es menschlich nicht gepasst, zum anderen macht unsere Trainerin vor Ort das selbe, wie sie uns empfohlen hat)

Bea, hast du noch eine Idee? Sind denn die SD Werte wirklich so gut, dass es nicht der Fall sein kann das da was nicht stimmt? Und die Werte die im BB erhöht sind, passen ja auch dazu
Versteht mich nicht falsch, ich möchte nicht auf der SD rumreiten, aber ich habe über die anderen Krankheiten die letzten Tage viel gelesen und da erkenne ich meinen Hund nicht drin. Von dem Symptomen und Geschichten passt es nicht wirklich zu Lou, wo ich in Beas Buch oft gedacht habe, das ist unser Hund.

Ich tu mich grad schwer, jeder sagt was anderes und ich weiß nicht so recht was ich nun alles testen und machen soll...

Liebe Grüße, und danke nochmal


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 Betreff: Re: Bitte um Rat kann es doch eine Subklinische SDU sein?
Posting Nummer:#46  BeitragVerfasst: Mi 15. Feb 2017, 23:45 
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Hallo Jessica,

das Problem ist, dass gerade eine subklinische SDU nicht 100% diagnostizierbar ist, sondern immer eine Ausschlussdiagnose ist. Die Schilddrüse ist einfach an viel zu vielen Stoffwechselvorgängen beteiligt bzw. kann durch sehr viele beeinflusst werden. Das heißt, eine völlig andere Erkrankung kann dazu führen, dass die Produktion von SD-Hormonen reduziert wird. Die Schilddrüse ist dabei völlig in Ordnung. Das ist ein Schutzmechanismus des Körpers und hat seinen Sinn. In solchen Fällen wäre es nicht gut, die Hormone zu substituieren, sondern man muss die eigentliche Erkrankung erkennen und behandeln.
Bei einem so jungen Hund wie Lou, würde man von etwas höheren Werten ausgehen, aber das sind ja immer Durchschnittswerte, es kann also für einen einzelnen Hund völlig normal sein, wenn er niedrigere Werte hat. Ergo kann man im Moment weder eine SDU sicher diagnostizieren noch 100% ausschließen. Und in einer solchen Situation würde ich zunächst alles andere abklären, bevor ich als letzten Schritt eine Probesubstitution mache. Denn wenn doch etwas übersehen wurde, kann man mit den zusätzlichen Hormonen auch schaden.

Du wolltest wissen, ob es noch etwas anderes sein kann und was man noch untersuchen könnte. Darum habe ich versucht mich zu kümmern. Ob es nun eine dieser Möglichkeiten ist oder doch eine SDU oder noch etwas anderes und was mir welcher Wahrscheinlichkeit, kann Dir im Moment niemand sagen.

Ich kann Dir nur sagen, dass ich, wenn es mein Hund wäre, bei diesen Werten erst alles andere untersuchen würde und erst, wenn man wirklich nicht anderes gefunden hat, substituieren würde.

Liebe Grüße
Susanne

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 Betreff: Re: Bitte um Rat kann es doch eine Subklinische SDU sein?
Posting Nummer:#47  BeitragVerfasst: Do 16. Feb 2017, 19:16 
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Hallo Susanne,

Ich bin dir sehr dankbar und schätze es, dass du dich so bemüht hast und mit deiner Tierärztin gesprochen hast, wirklich :) ist nicht selbstverständlich, so etwas für fremde Leute zu tun.
Ich werde auch morgen Kontakt zu ihr aufnehmen und mir das nochmal genau erklären lassen.

Die Zweifel kommen einfach daher, dass ich nicht verstehe warum unser TA vor Ort nie so etwas in Erwägung gezogen hat und sagt er ist gesund. Ich hatte keine Ruhe und war heute nochmal da und habe nach diesen Sachen gefragt, sie sieht keinen großen Sinn darin die Sachen zu testen weil sie meint, das die Krankheiten nicht zu ihm passen würden, das darauf eigentlich nichts hinweist. Wenn wir drauf bestehen macht sie es, das will ich aber erstmal in Ruhe mit einem Mann absprechen...
Die TÄ vor Ort kennt uns ja nun schon länger und Lou seit er bei uns ist...daher kam auch immer mehr mein Verdacht mit der SDU, da ja scheinbar bekannt ist, dass sich die 'normalen' Tierärzte damit nicht so gut auskennen.
Und stutzig macht mich auch, dass der T4 seit November ja etwas niedriger geworden ist, da ist ja die Frage in wie weit der Hormonchip da noch eine Rolle spielt...
Sie riet jetzt dazu die Werte in 2-3 Monaten nochmal zu kontrollieren ob sie weiter sinken, wie seht ihr das?

Ich werde euch weiter berichten, und dir Susanne nochmal ein großes Danke!!
Vielleicht hat hier ja jemand eine ähnliche Geschichte und kann mal berichten, wie es ausgegangen ist? Würde mich interessieren:)

Liebe Grüße
Jessica


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 Betreff: Re: Bitte um Rat kann es doch eine Subklinische SDU sein?
Posting Nummer:#48  BeitragVerfasst: Do 16. Feb 2017, 22:59 
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Hallo Jessica,

meine Freundin ist ab morgen über das Wochenende auf einer Fortbildung. Du kannst sie ab Montag wieder erreichen.

Natürlich sind Ferndiagnosen immer schwierig und sie kennt nur ein paar Deiner Posts/Informationen, die ich ihr geschickt hatte. Von daher ist es sicherlich gut, wenn Du direkt mit ihr sprichst, und ihr direkter erzählen kannst, wann etwas auftritt und wie. Vielleicht sagt sie dann ja auch, dass das eine oder andere doch nichr hinkommt. Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass es immer so ist, fragst Du 5 Experten, bekommst Du 6 verschiedene Antworten. Jeder hat ein anderes Wissensspektrum und andere Erfahrungen, daher hat jeder einen etwas anderen Blickwinkel und hat andere Ideen. Und das nichts damit zu tun, wer denn nun der bessere ist.

Überlegt einfach in Ruhe noch mal übers WE, was ihr machen wollt. Noch weiter abwarten und in 2-3 Monaten noch mal Blut nehmen, in der Zwischenzeit weiter trainieren und den Hund beobachten ist sicher auch eine Option.

LG,
Susanne

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 Betreff: Re: Bitte um Rat kann es doch eine Subklinische SDU sein?
Posting Nummer:#49  BeitragVerfasst: Fr 17. Feb 2017, 21:13 
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Danke Susanne :-)

Wir lassen und übers Wochenende alles nochmal durch den Kopf gehen, und starten nächste Woche eine weitere Mission in Sachen Diagnose finden ;-)

Ich halte euch gern auf dem laufenden :)
Danke nochmal an euch!

Liebe Grüße
Jessica


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 Betreff: Re: Bitte um Rat kann es doch eine Subklinische SDU sein?
Posting Nummer:#50  BeitragVerfasst: Sa 18. Feb 2017, 13:53 
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Hallo Jessica
Lou23 hat geschrieben:
Die Zweifel kommen einfach daher, dass ich nicht verstehe warum unser TA vor Ort nie so etwas in Erwägung gezogen hat und sagt er ist gesund. Ich hatte keine Ruhe und war heute nochmal da und habe nach diesen Sachen gefragt, sie sieht keinen großen Sinn darin die Sachen zu testen weil sie meint, das die Krankheiten nicht zu ihm passen würden, das darauf eigentlich nichts hinweist. Wenn wir drauf bestehen macht sie es,

Sieh es auch mal von der menschlichen Seite:
Da kommt so ein neunmalkluger HuHa an, erzählt mir, dass er mal eben im Internet was tolles gefunden hat und zweifelt meine Diagnose an.
Selbst WENN diese möglichen Krankheiten wirklich passen würden, müsste ich als TA mich erstmal fragen: wieso bist du da nicht selbst draufgekommen? Und da ist es ganz menschlich, sich zu sagen: weil dies und jenes nicht passt (meist läuft das ganz unbewusst ab).

Von einer Ärztin in einer TK weiß ich, dass solche HuHa ("Ich hab da mal was gegoogelt"), ziemlich nervig sein können. Gerade beim "mal eben googeln" durch einen Laien kann ja ziemlich viel "Mist" bei rauskommen. Und wie Dingo schon sagte: auch hier im Forum haben wir ja nicht alle Infos, die bei einer Anamnese zur Sprache kommen sollten.

Ich war mal mit einer TÄ (inkognito) in einer TK (es ging buchstäblich um das Leben des Hundes). Die waren wegen der Kommentare der TÄ zunächst ziemlich angefressen. Bis sie sich als als TÄ outete. (Genutzt hat es aber dann auch nichts mehr. Der Hund musste paar Tage später eingeschläfert werden).

LG Bea

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Manchmal denke ich, es ist Hauptaufgabe der Hunde, uns Menschen bescheiden zu halten. [Patricia B. McConnell]
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