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 Betreff: Re: Bitte um Rat kann es doch eine Subklinische SDU sein?
Posting Nummer:#11  BeitragVerfasst: So 22. Jan 2017, 21:15 
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Hallo Bea,
Danke für die Antwort

Zwei TA haben sich unabhängig von einander (wenn man die Verhaltenstherapeutin dazu zählt drei) das Blutbild und den Hund angesehen und waren der Meinung das wir andere Erkrankungen ausschließen können. Deswegen fühle ich mich auch etwas allein im Moment...
Ich denke schon, dass mit Lou etwas nicht stimmt, das Verhalten wird schlimmer und er ist immer weniger ansprechbar :-(
Wir wollen nächste Woche nochmal Blut nehmen und lassen dann auch, wie du empfohlen hast, die Antikörper bestimmen. Ich hoffe da kommt etwas bei raus bzw ihm kann endlich mal jemand helfen.
Oder meinst du, eine SDU kann man ausschließen? Vielleicht verenne ich mich in etwas, aber sein Verhalten würde dazu passen.
Eine seiner Schwestern aus dem Wurf wurde wieder abgegeben, da sie ähnlich wie Lou kaum handelbar und extrem nervös ist, die Besitzer kamen damit nicht klar. Von Seiten der Familie wo wir ihm her haben gab es leider keine Infos zu Erkrankungen der Eltern oder Geschwister.

Sagen denn TSH und T4 überhaupt was aus oder kann es durchaus sein das von den Freien T Werten einer aus der Reihe tanzt und man dann genaueres sagen kann?

Freue mich über Antworten #bi_ggrin#

Lieben Dank und ganz liebe Grüße


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BeitragDieser Beitrag wurde gelöscht durch Lou23 am So 22. Jan 2017, 21:20.
 Betreff: Re: Bitte um Rat kann es doch eine Subklinische SDU sein?
Posting Nummer:#13  BeitragVerfasst: So 22. Jan 2017, 23:30 
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Hi

bei einer beginnenden SDU sagt eigentlich kein Wert wirklich was aus. Deswegen sollte man möglichst viele Werte nehmen lassen und auch mind. 2 mal ineinem Zeitabstand von mind. 4 Wochen.
Der TSH-Stimulationstest KANN aussagekräftiger sein, auch eine Ultraschalluntersuchung - sofern derjenige sich mit dem Schallen von SDs wirklich gut auskennt. Gibt es in Deutschland aber nur gaaanz wenige.

Somit bleibt (weil auch der TSH-Stimulationstest nicht wirklich verbreitet ist), alles was man in Bezug auf die SD analysieren kann zu analysieren. Dazu zählen neben den Anitkörpern auch die freien Hormone. Je nachdem bei welchem TA du bist und welches Labor er hat, kriegst du aber auch nicht alle Werte :(

Als absolute letzter Notnagel ist die Probesubstitution anzusehen. Wenn du dir absolut sicher bist, dass im Umfeld des Hundes alles ok ist, die TÄ keine weitere Krankheit in Verdacht haben, die Ernährung stimmt.....

Ist denn die Zucht ok? Kann es sen, dass Lou falsch / nicht sozialisiert wurde?

Sag Bescheid, was die neue Blutuntersuchung ergibt.

LG Bea

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Manchmal denke ich, es ist Hauptaufgabe der Hunde, uns Menschen bescheiden zu halten. [Patricia B. McConnell]
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 Betreff: Re: Bitte um Rat kann es doch eine Subklinische SDU sein?
Posting Nummer:#14  BeitragVerfasst: Mi 25. Jan 2017, 22:34 
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Hallo liebe Foris :)

Der Termin zum Blut Zapfen ist gemacht ~haha~
Leider eine Wartezeit bin fast 2 Wochen...

Zur Sozialisierung, da sind wir uns relativ sicher das die normal und gut gelaufen ist, als wir Lou ausgesucht haben, war auch unsere Trainerin dabei um zu sehen ob auch alles artgerecht abläuft bei der Familie :) wir haben auch noch Kontakt zu Ihnen und sie zeigen wirklich auch Interesse an ihren Welpen

Ich werde versuchen alle Werte diesmal auch zu bekommen.
Ich frage mich mir gerade, sollte Lou Antikörper gehe T3/4 oder TAK haben, was bedeutet das dann für uns?
Ist das auch behandlungsbedürftig?
Werde auch nochmal darauf bestehen, das mir die letzten Blutwerte erklärt werden und ob ich wirklich alles andere ausschließen kann #s_ad#

Eigentlich wünsche ich mir ja, dass er gesund ist und alles irgendwie anders erklärbar ist.
Wir führen auch Tagebuch was wir unserer Verhaltenstierärztin dann schicken um evtl rauszufinden, ob es doch andere Auslöser gibt.

Vielleicht hat ja jemand Lust mal zu berichten, wie lange es bei euch so gedauert hat, bis die Diagnosen SDU stand? Würden mich wirklich interessieren wie lange so ein weg dauern kann..

Liebe heise an euch alle und ein Wuff von Lou (der beim Spaziergang heute wieder alles gegeben hat #c_ray# )


Zuletzt geändert von Lou23 am Mi 25. Jan 2017, 22:36, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff: Re: Bitte um Rat kann es doch eine Subklinische SDU sein?
Posting Nummer:#15  BeitragVerfasst: Mi 25. Jan 2017, 23:32 
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Hallo,

bei uns hat es auch länger gedauert, bis die Diagnose fest stand. Also nicht verzweifeln.

Wenn Antikörper vorhanden sind, ist das ein deutlicher Hinweis, dass mit der Schilddrüse was nicht in Ordnung ist.

Liebe Grüße
Claudia

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Man muss das Unmögliche anschauen, bis es ein Leichtes ist. Das Wunder ist eine Frage des Trainings (Carl Einstein)


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 Betreff: Re: Bitte um Rat kann es doch eine Subklinische SDU sein?
Posting Nummer:#16  BeitragVerfasst: Mi 25. Jan 2017, 23:58 
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Hallo Claudia,

Lieben Dank für deine Antwort.
Das was man hier so lesen darf, macht einem ja teilweise auch Mut :)

Hat vielleicht noch jemand einen Hinweis zu den bis jetzt vorhandenen Blutwerten, die aus der Reihe getanzt sind? Laut TA ist es ja nicht besorgniserregend, aber Gedanken macht man sich ja irgendwie doch..

Liebe Grüße
Jessica


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 Betreff: Re: Bitte um Rat kann es doch eine Subklinische SDU sein?
Posting Nummer:#17  BeitragVerfasst: So 29. Jan 2017, 20:01 
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Hallo zusammen,

Habe jetzt noch ein wenig zur Diagnostik gelesen und mir kam noch eine Frage auf, vielleicht könnt ihr sie mir noch beantworten?

Ich bin gerade drauf gestoßen, dass man neben den ganzen SD Werten auch Cholesterin bestimmen lassen sollte, wegen dem k-wert? Ist dieser k-wert denn auch wichtig für die Diagnose SDU? Und dann müsste der Hund ja bei der blutabnahme am besten Nüchtern sein oder?

Liebe Grüße
Jessica


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 Betreff: Re: Bitte um Rat kann es doch eine Subklinische SDU sein?
Posting Nummer:#18  BeitragVerfasst: Mo 30. Jan 2017, 12:16 
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Hallo Jessica,

ich habe im Moment ziemlich Land unter und war schon lange nicht mehr im Forum. Bea hat mich angeschrieben und mich gebeten, mir die Werte auch einmal anzusehen. Ich habe dazu noch ein paar Fragen:

Wenn ich Deinen letzten Post richtig interpretiere, dann war der Hund nicht nüchtern bei der Blutabnahme? Wann hatte er gefressen und was?

Dann würde ich gerne wissen, wann genau ihr den Hormonchip gesetzt habt. Wie alt war der Hund zu dem Zeitpunkt? Weshalb hat er den Chip bekommen? Wie war das Verhalten vor dem Chip, wie in den ersten 4 - 6 Wochen danach und wie ab dann? (Hintergrund: Der Chip wirkt so, dass zunächst die Testosteron-Konzentration ansteigt, bevor sie abfällt. Die volle Wirkung ist nach 4 -6 Wochen da.) Habt ihr festgestellt, dann die Hoden deutlich kleiner geworden sind? Ist es ein Halbjahreschip? Du schriebst, dass jetzt die Wirkung langsam nachlassen würde: Werden die Hoden wieder größer? Beim Nachlassen des Chips kommen viele Hunde nochmal für ca. 4-6 Wochen in einen totalen Hormonschub und sind dann grauenhaft.

Was füttert ihr?

Liebe Grüße,
Susanne

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Ein Leben ohne Hund ist möglich, aber sinnlos (frei nach Vicco von Bülow)


Zuletzt geändert von Dingo am Mo 30. Jan 2017, 12:17, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff: Re: Bitte um Rat kann es doch eine Subklinische SDU sein?
Posting Nummer:#19  BeitragVerfasst: Mo 30. Jan 2017, 13:26 
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Hallo Susanne,

Vielen Dank für deine Antwort.

Zu deinen Fragen
Er war bei der Abnahme nicht nüchtern, er hatte morgens ca gegen 8uhr Trockenfutter bekommen und wir waren gegen 16:30 beim TA.
Den Chip bekam er Mitte September, da war er ziemlich genau 1 Jahr, das genaue Datum weiß ich gerade nicht. Wir waren eigentlich da um die SD Werte auf Anraten der Trainerin zu überprüfen. Da er seit er ca7 Monate ist total hibbelig, kaum ansprechbar, Unkonzentriert etc (steht ja im eingangspost) Der TA meinte jedoch zu ihm passt nur eine überfunktion , wegen hibbelig nervös dünn etc. und das wäre sehr unwahrscheinlich, daraufhin meinte sie er sollte den Chip bekommen da das Verhalten von den Hormonen kommen kann. Da wir es nicht besser wussten, haben wir dies dann gemacht. Sein Verhalten wurde weder besser noch schlechter, die Hoden aber kleiner, jetzt werden sie wieder minimal größer. Er hat den Chip für ein halbes Jahr bekommen. Am Verhalten hat sich nichts verändert. Unsere Trainerin pochte darauf die SD zu überprüfen, dann sind wir in die Tierklinik. Die haben dann halt nur die zwei Werte bestimmt und waren auch überzeugt dass er nichts haben kann weil das Verhalten nicht zu einer SDU passen würde.
Jetzt barfen wir, haben uns von einer langjährigen barf erfahrenen Freundin einen Plan erstellen lassen und diesen auch mit der Verhaltenstierärztin besprochen. Wir hatten gehofft das er dadurch vielleicht ruhiger wird, aber dem ist leider nicht so. Die einzige Besserung zeigt sein Stuhlgang, weniger hart und generell weniger Sch... ;-)

Hast du noch eine Idee, wo wir vielleicht nochmal genauer hin schauen sollten?
Donnerstag wollen wir nochmal zum Blut nehmen.

Liebe Grüße
Jessica


Zuletzt geändert von Lou23 am Mo 30. Jan 2017, 17:23, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff: Re: Bitte um Rat kann es doch eine Subklinische SDU sein?
Posting Nummer:#20  BeitragVerfasst: Mo 30. Jan 2017, 19:10 
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Hallo Jessica,

vielen Dank.

Okay, das Testosteron ist es also eindeutig nicht, bliebe evtl. noch der Einfluss des Chips auf die Blutwerte. Auch wenn die Hoden jetzt wieder anfangen größer zu werden, ist die Wirkung noch nicht komplett vorbei. Von daher ist natürlich die Frage, ob eine Blutabnahme zum jetzigen Zeitpunkt schon sinnvoll ist. Falls ihr es Euch finanziell leisten könnt, würde ich morgen abnehmen lassen (um Vergleichswerte zum November zu haben), aber evtl. müsste man in ca. 3 Monaten, wenn die Chip-Wirkung wirklich weg ist, nochmal messen.

Wenn ihr den Barfplan mit der Verhaltenstherapeutin durchgesprochen habt, dann gehe ich davon aus, dass ihr darauf achtet, kein Schlundfleisch zu füttern (im Schlundfleisch sind Reste der Schilddrüse der Schlachttiere enthalten, dass kann das Verhalten beeinflussen und die Werte beim Messen massiv verfälschen.

Mir gefällt nicht wirklich, dass die Tierärzte alle auf die veränderten Laborwerte nicht eingehen. Bei einem so jungen Hund, hat kein Wert verändert zu sein. ALT deutet auf eine Schädigung der Leber hin, CK auf Muskel. Allerdings ist der Wert, der bei Leber und Muskel anschlägt, nämlich AST, nicht verändert. Sowohl ALT als auch CK können aber durch eine Schilddrüsenfehlfunktion (sowohl Über- als auch Unterfunktion) erhöht sein. Die Aussage, er sei kerngesund und alles okay stimmt aber auf jeden Fall nicht, und sowas ärgert mich.

Jetzt bleibt erstmal nur abzuwarten, was die erneuten Blutwerte sagen. Bitte den Hund nüchtern lassen und alle Schilddrüsenwerte (hat ja schon Bea erläutert) und auch nochmal ein komplettes Organprofil messen lassen. Am besten im selben Labor auswerten lassen wie im November. Werte von unterschiedlichen Laboren sind nicht direkt vergleichbar. Wenn wieder die Organwerte erhöht sind, sprich bitte den/die TA/TÄ mal direkt darauf an, wieso dann die und die Werte erhöht seien, wie sie das erklären würden.

Liebe Grüße,
Susanne

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